Inzwischen hat sogar der altliberale Patriarch von Lissabon verstanden, warum die katholische Frau nicht zum Priester geweiht werden kann.
Kardinal Policarpo auf seiner Webseite
(kreuz.net) Der militant altliberale Patriarch von Lissabon und Vorsitzende der altliberalen Portugiesischen
Bischofskonferenz, José da Cruz Kardinal Policarpo (75), ist zurückgekrebst.
Erst Ende Juni hatte er
vor der juristischen Monatszeitschrift ‘Ordem dos Advogados’ die dem Evangelium widersprechende Frauenordination
propagiert.
Diese Aussage produzierte
einen riesigen Medien-Aufruhr – und vermutlich ein Einschreiten des Vatikans.
Denn am vergangenen Mittwoch
erschien auf der Webseite des Patriarchates eine „Klarstellung“ des Kardinals.
Der einwandfrei und elegant
formulierte Text stammt mit Sicherheit nicht aus der Feder des theologisch nur mittelmäßig begabten
Kardinals.
„Ordinatio Sacerdotalis“ verschlafen?
Kardinal Policarpo schreibt in der Stellungnahme, daß
er sich nie eingehend mit dem Thema befaßt habe.
Doch die Reaktionen auf seine Stellungnahme hätten
ihn gezwungen, der Sache auf den Grund zu gehen:
„Ich habe festgestellt, daß ich die Reaktionen vor
allem deshalb provoziert habe, weil ich die jüngsten Stellungnahmen des Lehramtes zu diesem Thema nicht
genügend in Betracht gezogen habe.“
Ergänzung statt Geschlechterkampf
Jetzt erklärt Kardinal Policarpo
theologisch einwandfrei:
„Die Nicht-Verleihung des apostolischen Priestertums an Frauen durch die Priesterweihe
ist eine Tradition, die im Neuen Testament, in Jesus Christus und in der Art und Weise wurzelt, wie er
die Fundamente seiner Kirche legte.“
Die Frage nach einer Priesterinnen-Weihe habe sich erst jüngst
im Westen ergeben.
Der Kardinal zählt dafür drei Gründe auf:
• die Feminismus-Ideologie, die weniger
die Würde der Frau als deren gesellschaftliche Gleichheit verteidige. Dadurch würden die theologischen
Kriterien der großen Tradition der Kirche durch kulturelle und soziologische Kriterien ersetzt.
• ein
Verlust des Bewußtseins der priesterlichen Würde aller Katholiken und eine Reduktion dieser Würde auf
das Weihepriestertum.
• Die Vorstellung des Weihepriestertums als Recht und Machtanspruch.
Doch in
Wahrheit sei diese Einrichtung keine Frage der Zurückstellung der Frau, sondern der harmonischen gegenseitigen
Ergänzung der Geschlechter in der Kirche.
Als Beispiel dafür nennt der Kardinal das Verhältnis zwischen
Jesus und Maria.
Die Entscheidung ist endgültig
Der Kardinal unterstreicht, daß seit den kirchlichen
Anfängen eine allen sichtbare Harmonie zwischen dem Männern vorbehaltenen Priestertum und der Würde
der Frau bestand.
Gleichzeitig betont er, daß alle „Mitglieder der Kirche“ Teil am Leibe Christi sind
und darum an der priesterlichen Würde Christi teilnehmen.
Schließlich zitiert der Kardinal das Apostolische
Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“ von Papst Johannes Paul II. († 2005) vom Mai 1994:
„ Damit jeder Zweifel
bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, welche die göttliche Verfassung der Kirche betrifft, beseitigt
wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken, daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat,
Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung
zu halten haben.“
Email-Adressen der Empfänger
56 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
„… die Feminismus-Ideologie, die weniger die Würde der Frau als deren gesellschaftliche Gleichheit verteidige.“ – Gleichheit ginge ja noch, aber es angepeilt wird Gleichmacherei.
Seine Eminenz Kardinal Polycarpo, man ist nicht bei allen Themen immer gleich wach. Das ist ganz normal.
Ihre ersten Aussagen waren daher leichtfertig, aber durch Ihre eindeutige Richtigstellung sind die Gläubigen
jetzt besser informiert, als sie vorher waren. Es kommt auf deren Bereitwilligkeit an, die Lehre anzunehmen,
oder Sektierern nachzulaufen. Mit vorzüglicher Hochachtung KonradGeorg
Tolerant: Christus selbst war ehelos und hat die Ehelosigkeit aus religiösen Gründen empfholen. Daß
viele Bischöfe und Priester verheiratet waren ist richtig. Damals was die Priesterehe noch erlaubt. Aber
die Ehelosigkeit wurde zunehmend praktisiert. Schon im 4. Jahrhundert hat die Synode von Elvira/Spanien
den Zölibat für ihren Bereich verbindlich vorgeschrieben. Sinn des Zölibats ist, daß der Priester
sich ganz Gott und seiner Berufung widmen kann. Der erste Papst war verheiratet, aber er hat sich niemals
für die Priesterehe ausgesprochen. An welcher Stelle empfiehlt der hl. Paulus die Bischofsehe?
@ Tolerant, ein ideologisch-theologisches Brett vorm Hirn ist der Anfang aller Häresie. Selbstverständlich
ist Petrus auch während seiner Arbeit in Rom nach Feierabend zum See Genesareth hinunter zum Fischen
gegangen. Ideologie und Häresie machen es möglich, einen Blödsinn, wie meinen vorstehenden Satz, zu
beweisen. Wenn die Apostel Frauen dabei hatten, dann nicht, weil sie sexbesessen waren wie der Pöbel
von heute, sondern als Hilfen für den Alltag, zB waschen, kochen usw.
Papst Simon Petrus I. war wie andere Apostel Fischer am See Genesareth. Auch wenn Sie bei ihrer Berufung
die Netze und Boote zurückgelassen haben, um Jesus nachzufolgen, sind sie doch immer wieder zu ihren
Familien heimgegangen und ihr Meister (Rabbi)Jesus war bei Simon daheim auch Gast, heilte dessen Schwiegermutter.
Zudem lebten die Apostel vom Fischfang. Nachfolge heißt, das Reich Gottes über stellen. Im übrigen
haben sogar Ordensleute in der Nachfolge Jesu ihre „Äcker“, siehe die prächtigen Stifte in Österreich:
Die übertreffen die Armut der Apostel gewiss nicht. –
@Tolerant Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden
wir dafür bekommen? Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und
der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid,
auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen
Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache
erhalten und das ewige Leben gewinnen. (Matthäus 19,27-29)
Papst Simon Petrus I. hat nach Paulus auf seinen Reisen die Ehefrau mitgeführt. Es ist kein päpstliche
Petruswort überliefert, dass Apostel, Bischöfe oder Priester keine Ehefrauen haben dürfen. Auch der
im Zölibat lebende Paulus spricht für die Bischofsehe. Es wär sinnvoll, uns auch heute an den Aposteln
zu orientieren.
Zu dem evangelischen Pastor Richard Baumann gibt es hier einen schönen Artikel: www.der-fels.de/2000/02-2000.pdf
Im Lehrzuchtverfahren hatte er von der evangelischen Landeskirche die verbindliche Definition gefordert,
dass das Herrenwort „Du bist Petrus…“ sich nur auf Petrus und nicht auf etwaige Petrusnachfolger bezieht.
Eine solche verbindliche Definition vermochte die ev. Landeskirche nicht zu geben. Die Fähigkeit einer
Kirche Gottes, nämlich unfehlbar zu lehren, hat die ev. Landeskirche also scheinbar nicht.
Im Altersheim wird Eminenz die notwendige Muße genießen, um all die Lektüren nachholen zu können,
die er wegen der Belastung des Amtes, oder aus intellektueller Faulheit, bis heute so schändlich versäumt
hat. Bei Athena, wer kennt „Ordinatio Sacerdotalis“ immer noch nicht? Josef Pieper hat doch vor Ewigkeiten
ein Büchlein über „Muße und Kult“, das ich noch als Student in der englischen Übersetzung „Leisure,
the Basis of Culture“ gern gelesen habe. Damit könnte Eminenz sogar seine defizitäre „theological culture“
durch Muße erwerben. „Better late than never!“
@ Tolerant, 20.56 „Darf man den Priesterberuf vom Zölibat abhängig machen?“ WER DARF DIESE FRAGE STELLEN?
Sie und ich nicht. Die Kirche ist von Jesus gegründet worden auf dem Fels Petrus mit dem Versprechen,
daß die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden. Der evangelische Pastor Richard Baumann hat
sogar den Beweis geführt, daß auch die Übersetzung möglich ist, „und die Pforten der Hölle werden
IHN (den Felsen) nicht überwältigen“. Dafür wurde er amtsenthoben. Ja, @ DuceVonKreuzberg, warum lacht
nicht die ganze Republik schallend auch über „Gender Mainstreaming“? Welches Phänomen steckt da dahinter?
Bei diesem ganzen Hin und Her wird überdeutlich sichtbar, welch verheerenden Denk-Fehler ein gewisser
D. Martinus Luther mit seinem „sola scriptura“ in die Welt des Glaubens eingeschleust hat. Und protestantische
Theologen haben den Irrsinn auf die Spitze getrieben mit der „Spätdatierung“. Halleluja. Runter auf den
Boden: Zuerst war natürlich die mündliche Überlieferung. Man wird wohl, ohne Widerspruch zu erregen,
behaupten können, daß bei der Predigt des Petrus an Pfingsten kein Stenograph dabei war, aber tausende
Hörer, deren Köpfe nicht von den Medien zugemüllt waren. 5 000 ließen sich taufen! Sicher haben einige
für sich davon etwas aufgeschrieben, aber das ist mit Sicherheit noch nicht „die Schrift“. Die Schrift
setzt für vieles, was es in der Kirche gibt, die Überlieferung voraus. Das lutherische Dogma „sola scriptura“
erweist sich als Nebelgranate.
Simon Petrus war Jude, der in Jesus den Messias erkannt hat. Religios orientierte sich Simon Petrus als Jude an der Tora (10 Gebote), war zu guten Werken verpflichtet und sorgte für seine Familie z.B. er holte Jesus, damit die Schwiegermutter geheilt würde.
ausserdem ist es die Pflicht des Ehemanns seine Frau zu lieben und auch die eheliche Vereinigung mit ihr zu vollziehen. Ich hoffe Petrus hat sich dieser Verpflichtung nicht entzogen, sonst kann ihn die Frau verklagen.
Paulus, lebt entschieden zölibatär, aber er schreibt, auch ihm stünde es zu, eine Frau dabei zu haben,
wie es dem Simon Petrus und den übrigen Aposteln zusteht. Die Apostel hatten ihre Ehefrauen auf ihren
Reisen dabei. Das kann man tolerieren, aber nicht wegretuschieren.
Kein Mensch kann etwas gegen den charismatischen Zölibat z.B. der Mönche haben. Aber darf man den Priesterberuf
vom Zölibat abhängig machen? – Das ist nicht im Sinne Jesu, nicht im Sinne Pauli, nicht im Siine der
verheirateten Apostel und Bischöfe der UrKirche. Ich glaube, dass es zwei Lebensformen für Priester
geben kann, die zölibatäre und die eheliche. Beides wird sich durchsetzen und in 22 unierten Teilkirchen
des Katholizismus wird dies seit es Christen gibt so praktiziert.
Schaut mal auf die aktuelle Meldung ganz unten am rechten Rand. Da steht: . „Barbara named Malindi bishop“
. Im fortschrittlichen Afrika ist die Frauenordination bereits im höheren Klerus Realität.
Tomas: Genau das habe ich mit verschwurbelter Traditionalistenrhetorik gemeint. Ich bitte um sorgfältige
Verwendung des Syllogismus. Für einen weiteren Kommentar bin ich zu erschöpft.
Beda: Christus hat am Gründonnerstag Seinen Aposteln den Auftrag erteilt und die Fähigkeit gegeben,
die Messe zu beten. Wer kann und darf die Messe beten? Also hat Christus in diesem Aubenblick Seine Apostel
zu Priestern geweiht.
Tomas: <Beda: Bitte beschaffen sich eine Bibel und lesen Sie nach!> . Das ist eine so billige Ausrede. –
Nun gut, in den Abendmahlsberichten in den Evangelien steht überhaupt nichts von „Priester weihen“. Das
ist Ihnen ja wohl auch klar. Aber Sie meinen natürlich, das mit irgendeiner verschwurbelten Traditionalistenrhetorik
gerade (bzw. krumm) biegen zu können. Durch Komplizierung entsteht traditionalistisches Gedankengut.
Tolerant: Christus selbst war ehelos und hat die Ehelosigkeit aus religiösen Gründen empfholen. Schon
die Synode von Elvira/Spanien hat die Ehelosigkeit für ihren Bereich vorgeschrieben. Der Zölibat war
in der ganzen Kirchen verbreitet, als die Kirche die Zölibatspflicht eingeführt hat. Daß Priester gegen
diese Pflicht sündigen haben oder damit nicht richtig umgehen können, ist kein Grund, um diese Pflicht
abzuschaffen. Beda: Bitte beschaffen sich eine Bibel und lesen Sie nach! Waldemar Michael: Die Beschneidung
in der Kirche gibt es nicht mehr. Sie wurde durch die Taufe ersetzt.
Beda, diese historische Entwicklung des katholischen Priester war bis ins 13.Jahrhundert normal. Dann
kam die Zölibatspflicht, die wie wir sehen oft zu Missständen geführt hat. Ich glaube, der Geist Jesu
Christi bringt die Lösung.
Zitat von T.: Christus hat nur Männer zur Priester geweiht und aus diesem Grund ist die Weihe einer Frau
gegen den Willen Gottes und damit ungültig. Daran ändert nichts die Tatsache, daß Frauen heutzutage
Berufe ausüben. Hallo Tomasz, dann müssen alle Priester aber auch beschnitten werden, denn das waren
alle von Jesus „geweihten“ Männer, also zückt die Messer …
Beda: Christus hat am Gründonnerstag die Messe gestiftet und Seine Apostel, die nur Männer waren, zu
Priester geweiht. Können Sie in den Evangelien nachlesen.
Der katholische Priester in seiner jetzigen Gestalt ist ein historische Entwicklung, die sich verändern
kann. Christus und die Apostel wußten nichts vom katholischen Priester in seiner mittelalterlichen oder
heutigen Form.
Christus hat nur Männer zur Priester geweiht und aus diesem Grund ist die Weihe einer Frau gegen den
Willen Gottes und damit ungültig. Daran ändert nichts die Tatsache, daß Frauen heutzutage Berufe ausüben.
Der hl. Paulus schreibt den Frauen vor, in der Kirche ihre Haare zu verhüllen. Christus trug, wie alle
Priester, lange oder längere Haare. Dies hebt nicht die Anweisung des hl. Paulus an die Männer, kurze
Haare zu tragen, auf. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis in der Konzilssekte, wo sich die sozialistische
Gleichmacherei zwischen den beiden Geschlechtern breit macht, Frauen zur „Priester“ „geweiht“ werden.
Diese Entwicklung wird nicht das Schreiben vom Wojtyla, in dem nur die Priesterweihe, aber nicht die Diakonweihe
von Frauen verboten wird, aufhalten können.
Meine Herren, Frauen arbeiten heute in den Berufen der Ärzte, Apotheker,Rechtsanwälte, Richter, Lehrer,
Theologieprofessoren, Schauspieler, Musiker, Künstler usw. Das war nicht immer so. Das war der mittelalterlichen
Kirche strengstens verboten und den Männern vorbehalten. Inzwischen hat ein Umdenken eingesetzt und wir
finden heute Männer und Frauen gleichberechtigt in den meisten Berufen. Im Vatikan arbeiten heute an
die 600 Frauen auch in leitenden und wissenschaftlichen Berufen, was vor dem Konzil fast noch undenkbar
war. Diese positive Entwicklung lässt sich nicht aufhalten.
Josefus, anstatt immer die Shift-Taste gedrückt zu halten, sollten Sie die Caps-Lock-Taste benutzen.
Dann kommen auch die Punkte (. statt :) und Kommas (, statt ;) richtig raus … hehe.
SELBER GESCHRIEBEN ODER NICHT – SPIELT DOCH KEINE ROLLE; ER HAT ES UNTERSCHRIEBEN UND STEHT DAZU. AUCH NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH MIT 75 JAHREN SO SCHNELL EINEN FEHLER EINZUGESTEHEN: DESWEGEN SOLLTE MAN NICHT NOCH NACHKARTEN; SONDERN ES EINFACH WÜRDIGEN; HABE NOCH KEINEN DEUTSCHEN BISCHOF ERLEBT; DER SO SCHNELL UND EINDEUTIG EINE ALTLIBERALE POSITION AUFGIBT UND SICH EINES BESSEREN BELEHREN LÄSST:
@Evelynn: Die Räte, die der hl. Paulus gibt, sind nicht alle vom Herrn selbst. Das stellt er selbst fest.
Der hl. Paulus forderte auch nur, die Frau solle im Gottesdienst den Kopf verhüllen, nicht ständig.
Er schrieb auch gegen lange Haare bei Männern. Das sind alles Meinungen des hl. Paulus. Christus selbst
ist uns mit etwas längerem Haar überliefert. Paulus kannte Christus nicht aus dessen Erdenzeiten, sondern
nur aus einer Lichterscheinung. Sonst hätte er kaum gegen langes Haar geschrieben.
Die von Paulus geforderte Kopfverhüllung der Frau beim Beten setzt sie auch nicht zurück. Es ist zwingend
gefordert. Nur keiner außer den Amishen und ähnlichen Gruppen hält sich dran. Die tragen nämlich immer
Häubchen. Denn wenn es heisst „Betet ohne Unterlass“, bedeutet das, dass Paulus meinte, der Freuenkopf
soll immer verhüllt bleiben. . Hier wird aber von den Katholikinnen nur verlangt, nur kurzzeitig löchrige
Fransentüchlein aufs Haupt zu legen. . Das trifft es nicht. . Frauen haben ihr Haupt zu verhüllen und
sich nicht zurückgesetzt zu fühlen! . Warum hängt Ihr bei diesem Punkt der Frauenordination so an den
Lippen des seligen Johannes Paul II.? Liebt Ihr ihn doch so sehr?!
„In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer erhalten bleiben etc.“ So endet die 2. Botschaft von Fátima.
Sr. Lucia läßt sie mit den Worten „etc.“ enden, die 3. Botschaft Mariens knüpft hier an. Es geht um
den Glaubensabfall, an dem Rom involviert ist. Das darf ruhig erschlossen werden. Den Päpsten seit 1960
hat das nicht gepaßt, deshalb behielten sie die 3. Botschaft einfach für sich. Es war aber Kardinal
Ratzinger vorbehalten, im Jahr 2000 mit Zustimmung Johannes Pauls II. eine Vision der Sr. Lucia als „3.
Geheimnis von Fátima“ auszugeben – diese ist bestenfalls der 3. Botschaft angehängt. Wirklich schäbige
Oberhirten, besonders der Modernist Ratzinger. Die Mutter Gottes wollte die Welt vor dem Glaubensabfall
warnen – und Rom. Die Päpste stellen sich taub und verfälschen nun auch noch das 3. Geheimnis. Hl. Maria
von Fátima, bitte für uns!
Gotthard/Kristall: In der Kirche wird es nie eine Frauenweihe geben, aber sehr wohl in der Konzilssekte,
die feministisch ist. Es gibt ja jetzt schon Frauen, die priesterähnliche Aufgaben erfüllen (Ministranten,
„Kommunion“helfer, Lektoren, etc.). Wen interessiert in der Konzilssekte das Geschwätz von gestern vom
Wojtyla? Im Übrigen hat der Wojtyla sich nur gegen die Priesterweihe, aber nicht gegen die Weihe zum
Diakon ausgesprochen. Gregorius Nazianzenus: Daß der Ratzinger und die „Kardinäle“ sich bekehren bzw.
wiederbekehren werden, ist eher unwahrscheinlich. Richtig wäre, daß die rechtgläubigen Bischöfe in
einem Konklave einen Papst wählen würden. Da die Bestimmung, nach der die Kardinäle den Papst wählen,
„nur“ positives Kirchenrecht ist, kann in dieser Situation, in der es keine Kardinäle gibt, davon abgewichen
werden.
Aha, der Herr Policarpo ist zurückgerudert. Das verstehe ich gut. Seine Rente ist in Sicht. Trotzdem
hat er Recht: ES GIBT KEINE FUNDAMENTALEN HINDERNISSE gegen die Frauenordination. Nur einige Fundis des
grössten katholischen Nachrichtenportals sind dagegen. Die Gründe sind sehr durchsichtig. Ich kenne
mindestens 5 rk-Priester, die der gleichen Meinung sind.
So ganz Unrecht hat Gotthard natürlich gar nicht. Johannes Paul II konnte sehr viel erklären und sogar tun und trotzdem (!) binnen kürzester Frist seliggesprochen werden!
Aufgrund Gotthards Wortmeldung darf hoffentlich noch soviel Selbstachtung bei ihm angenommen werden, dass er künftig dort, wo es ihm gerade zupass zukommen scheint, sich nicht mehr auf den sel. Johannes Paul II. berufen wird.
Gotthard, aufrichtigen Dank für Deine Offenheit. Damit bestätigst Du mir ein weiteres Mal, dass der
größte Teil der römischen Kirche einschließlich Klerus nicht mehr katholisch ist. Die meisten Bischöfe
sind nur Usurpatoren ihrer Bischöfssitze. Der Patriarch von Lissabon gibt allerdings ein seltenes und
gutes Beispiel, wie es auch geht. Als erstes müssten der Papst und die Kardinäle sich wieder zum vollen
katholischen Glauben bekehren. Dann sollten sie sich zu einem Konklave in die Wüste (zum Beispiel Sinai)
zurückziehen, sagen wir 40 Tage lang, sich bekehren, Buße tun und unter Fasten und Gebet den unverfälschten
katholischen Glauben annehmen und allen falschen Geistesströmungen widersagen und am Ende ein feierliches
öffentliches Glaubensbekenntnis ablegen. Wer dann nicht mitmacht, soll eben gehen. Warum sollte so etwas
eine Utopie sein? Wie lange will die Kirche noch den Weg der Selbstzerstörung gehen? So wie der Fisch
am Kopf zu stinken anfängt, so kann auch die Heilung der Kirche letztlich nur von ihrer Spitze her beginnen.
Ein hw Kardinal, der bei Erklärungen die Stellungnahme des Lehramtes nicht genügend in Betracht zieht?;
in einer so grundlegenden Angelegenheit wie der hl. Priesterweihe, die alleine einem getauften Mann gespendet
werden darf; gut, der hw Kardinal ist in seiner „ungenügenden in Betrachtziehung der Stellungnahme des
Lehramtes“ nicht alleine; auch in den deutschprachigen Diözesen tummeln sich offenbar so manche Brüder
in Schräglage; für diese stellvertretend ein Beispiel www.razyboard.com/…07887-6072566-0.html und
gleich das Aktuellste für den hw Kardinal; jegliche Versuche einer sog. „Frauenweihe“ enden in der EXKOMMUNIKATION
als Tatstrafe www.razyboard.com/…07698-5964009-0.html irgendwie hört sich das Ganze rund um den hw
Kardinal wie eine Tragikkomödie an; bedenkt man noch dazu, dass der eigeninterpretierende hw Kardinal
auch noch zur Papstwahl zugelassen ist, so überkommt einem ein mulmiges Gefühl; doch der Heilige Geist
weiss die hl. Kirche als den geheimnisvollen Leib Christi zu lenken; das hw Priesteramt ist denn auch
keinesfalls ein „Allgemeinrecht“ sondern vielmehr eine einem berufenen, getauften Mann zuteil werdende
Gabe www.razyboard.com/…07887-5833057-0.html Gottes www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html
„Kardinal Policarpo schreibt in der Stellungnahme, daß er sich nie eingehend mit dem Thema befaßt habe.“
DIO MIO! Anscheinend gehörte es zur nachkonziliaren Tradition der Katholischen Kirche, dass vorzugsweise
theologische Tiefflieger wie Policarpo zu Kardinälen und Vorsitzenden von Bischofkonferenzen ernannt
wurden. Anders ist das theologische Chaos unter den Hermeneuten des Bruchs auch nicht zu erklären. Ist
die Zeit dieses alten liberalen Knochens ist längst abgelaufen??
Das nach eigenen Angaben größte europäische „Heil Hitler“-Nachrichtenportal hüstelte empört, die schrecklichen Ereignisse der NS-Vergangenheit dürften nicht vergessen werden.