Gottlose
Wenn der Tumor im Endstadium ist, beginnt der Atheist zu schreien
Der Atheismus ist eine Form der Illusion: Sie grassiert vor allem in den wohlstands- und sicherheitsbelämmerten Gesellschaften des fetten Westens.
Komm Heiliger Geist
Komm Heiliger Geist
© Flickr-Benützer ‘Lawrence OP’, CC
(kreuz.net) „Historisch gesehen ist der Atheismus die absolute Ausnahme.“

Das erklärte der deutsche Politikwissenschaftler Andreas Püttmann am 20. September auf der Webseite ‘theeuropean.de’.

Weltfremde Genossen

Die meisten Menschen seien „auch heute noch“ religiös.

Püttmann stellt einen interessanten Vergleich an: Die Genossen seien im Verstehen der Dritten Welt „traditionell ganz groß“.

Sie würden von jeher gegen „Eurozentrik“ und die kulturelle Arroganz der westlichen Zivilisation polemisieren.

Man fordere, sich mehr an den ärmeren, naturverbundenen Völkern zu orientieren, statt diesen unseren „entfremdeten“ Lebensstil im kapitalistischen Materialismus als Vorbild zu verkaufen.

Das große Aber

Nur um ein Thema machen die Genossen einen großen Bogen – „von der ganz selbstverständlichen Religiosität afrikanischer oder südamerikanischer Völker“.

Denn: „In Ländern wie Brasilien, Mexiko oder auf dem schwarzen Kontinent liegt die Rate der Nichtgläubigen unter zehn Prozent.“

Püttmann stellt fest: Der Atheismus grassiert vor allem in den wohlstands- und sicherheitsverwöhnten Gesellschaften des Westens.

70 Prozent der Deutschen sind religiös

Püttmann verweist auf die Tatsache, daß selbst im dekadenten Westen der dezidierte Unglaube die Ausnahme aus.

Nach dem „Religionsmonitor 2008“ der Bertelsmann-Stiftung bezeichnen sich siebzig Prozent der Deutschen als „religiös“ – mehr als ein Viertel davon als „hochreligiös“.

Auch wenn diese Studie an einem überdehnten Religionsbegriff leidet, gilt nach Püttmann: „Gottesglaube ist der Normalfall, sein Gegenteil somit erklärungsbedürftig.“

Im geographischen und kulturgeschichtlichen Weitwinkel erscheint der Atheismus als „verwegenes anthropologisches Experiment“.

Die Alternative ist der Aberglaube – und der Sex

Das Terrain, das die christliche Hochreligion bei uns aufgibt, „erobert der Aberglaube“ – weiß Püttmann. Er verweist auf Studien:

• Im Jahr 1973 achteten 26 Prozent von ‘Allensbach’ befragte Deutsche auf ein vierblättriges Kleeblatt. Im Jahr 2000 waren es 42 Prozent.

• Bei den Sternschnuppen ergab sich ein Sprung von 22 auf 41 Prozent.

• Beim Schornsteinfeger von 23 auf 35 Prozent.

• Das Horoskop lasen im Jahr 1977 46 Prozent gegenüber 77 Prozent im Jahr 2001.

Atheismus ist ein Produkt der Weltfremdheit

Püttmann stellt fest, daß New Age, Buddhismus oder Spiritismus hinsichtlich der sozialen Relevanz keine wirkliche Alternative zur Hochreligion darstellen:

„Die kirchlichen Verluste werden bisher nicht durch Zugewinne anderer Religionen ausgeglichen.“

Er zitiert den deutschen Philosophen Hermann Lübbe (85):

Zeiten der Gottesfinsternis kann es insbesondere bei reduzierten Kontingenzerfahrungen geben, da Religion Kontingenzbewältigungspraxis ist.

Das könne sich bei einem Verlust existenzieller Sicherheiten schnell ändern.

Wenn der Tumor im Endstadium ist

Ein weiterer Gewährsmann von Püttmann ist der deutsche Unterhalter Harald Schmidt (54).

Schmidt berichtete von seinem Zivildienst im Krankenhaus.

Dabei sei der Pfarrer oft „von sogenannten Atheisten schreiend ins Krankenhaus geholt worden, wenn der Tumor im Endstadium war.“

Schmidts Fazit: „Ich glaube, ob man Atheist ist, kann man erst auf den letzten Metern sagen.“
      
78 Lesermeinungen
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#80   Thomasius   18:03:14 | Donnerstag, 17. November 2011
>Wenn der Tumor im Endstadium ist, beginnt der Atheist zu schreien<
und der kreuz.netter beginnt zu jubilieren – insbesondere wenn der Schmerz nicht auszuhalten ist.
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#79   Grüner Ritter †   19:32:15 | Freitag, 23. September 2011
Ach BüSo… Gibts den lustigen Haufen eigentlich noch? Das waren immer meine zweitliebsten Spinner, gleich nach den „Violetten“ mit ihren yogischen Fliegern.
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#77   Grüner Ritter †   17:20:11 | Freitag, 23. September 2011
Hab ich mir gar keine Gedanke drüber gemacht.
Den wahren Geburtstag von Jesus kennt kein Mensch, der ist bloß auf diesen Tag gelegt worden, weils da ein heidnisches Fest gab und die Leute weniger rumzicken, wenn man ihnen altbekanntes vor die Nase setzt.
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#76   Vogel   17:14:11 | Freitag, 23. September 2011
Hekate, ich habe keinen blassen Schimmer !!!
Habe ich alles spontan ergoogelt.
Soll ich mal ein paar PROMIS ergoogeln.
Vieleicht sitzt gerade Nils Holgerson auf mir, mal schauen…
denken jetzt sicher viele: ne dumme Gans würd passen muhahaha
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#75   Hekate   17:11:54 | Freitag, 23. September 2011
@Vogel
Was sind das für Horoskope oder was auch immer?
Bei den Indianern ist es wohl das Medizinrad (oder?) aber beim Rest?
Ich finde sowas interessant und würde das gerne auch in Hinblick auf mich überprüfen.
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#74   Vogel   17:09:19 | Freitag, 23. September 2011
Die Indianer sagen Schneegans zu mir.
Die Afrikaner denken, ich leben im Zeichen des Luxus, habe wechselnde Männerbekanntschaften, mein Mann müsse viel leisten – es würde sich auch entsprechend lohnen. Meine Farbe ist das Gold (Goldengel pass auf deine Farbe auf !).
Es gibt ja nicht nur unsere Sternzeichen, es gibt ja so viele !!!!
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#73   Hekate   17:03:53 | Freitag, 23. September 2011
@Systratos
>>wieso muß ich denn an Gott glauben oder glauben, dass es ihn/sie nicht gibt. Einfach offen lassen ist mein Vorschlag. Wissen tut ihr doch eh nix. Dann könnt ihr aúch euren blöden „ich hab aber Recht“-Scheiss lassen und die Welt wird friedlicher.<<
Kann man so stehen lassen.
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#72   Vogel   17:02:51 | Freitag, 23. September 2011
mein Aszendent ist die Waage, stell DIR vor, hätteste nun nicht gedacht.
und gibts da noch was mit dem MOND – irgendwo ist noch ein Widder
außerdem bin ich persönlich ein Apfelbäumchen
vielleicht bin ich auch noch eine Schlange
muß man nachforschen, was ich noch so alles bin…
wann ist eigentlich der richtige Geburtstag von JESUS CHRISTUS, der 24.12. ist es nicht, oder???? wenn doch, hätten wir rein astrologisch gesehen schon einige Ähnlichkeiten
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#71   Systratos   16:59:59 | Freitag, 23. September 2011
wieso muß ich denn an Gott glauben oder glauben, dass es ihn/sie nicht gibt. Einfach offen lassen ist mein Vorschlag. Wissen tut ihr doch eh nix. Dann könnt ihr aúch euren blöden „ich hab aber Recht“-Scheiss lassen und die Welt wird friedlicher.
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#70   Grüner Ritter †   16:59:30 | Freitag, 23. September 2011
Es geht nicht. Die Vorstellung, diese gigantischen Kugeln würden wegen uns durchs All sausen ist absurd. Allerdings ist die gleiche menschliche Selbstüberschätzung auch Ursache zahlreicher religiöser Vorstellung – nicht zuletzt auch der katholischen Auffassung, eine himmlische Macht würde sich um menschliche Bettgewohnheiten scheren.
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#69   Hekate   16:57:04 | Freitag, 23. September 2011
@Vogel
In der Astrologie geht es nicht nur um den Monat, sondern auch um die Uhrzeit und den Tag an dem man geboren ist.
Ein Sternzeichen das früh im entsprechenden Monat geboren wurde, ist anders als wenn es kurz bevor der Monat des neuen Sternzeichens geboren wurde.
Ob da etwas dran ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Meine Eltern haben als ich geboren wurde eine Seite aus so einen Astro-Kalender herausgerissen und in mein Babyfotoalbum geklebt.
Da stand dann, wie Menschen die an diesem Tag geboren wurden so sind, wo ihre Stärken liegen usw. und im Nachhinein betrachtet trifft das durchaus zu. Aber andererseits trifft das auf viele andere Menschen sicher auch zu.
Wenn ich dir jetzt sage „Lieber Vogel, die Sterne sagen mir, dass du ein starker, hilfsbereiter Mensch bist. Und bald wirst du eine schwierige Entscheidung treffen“, dann ist das ja im Grunde auch Larifari, da viel zu wenig eindeutig und interpretierbar.
Vielleicht stehst du morgen bei McDonalds und überlegst fieberhaft, ob du das McMenü mit Royal TS oder doch Bic Mäc nimmst und sagst dann „Was für eine schwierige Entscheidung. Oh mein Gott! Es fuktioniert wirklich. Hekate ist echt voll die Wahrsagerin!“ XD
>>Desto besser es einer Gesellschaft geht desto mehr Atheisten gibt es…was sagt das wohl aus?<<
Dass sie moralisch verwahrlost, dekadent, abtreibungssüchtig und vom Teufel besessen usw. ist und Gott nicht mehr braucht? =)
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#68   Vogel   16:53:28 | Freitag, 23. September 2011
selbst, wenn man mein Leben anhand von Sternen exakt berechnen und vorhersehen könnte, ich wills nicht wissen…
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#67   Grüner Ritter †   16:47:46 | Freitag, 23. September 2011
Vogel: das Tierkreiszeichen war in der klassischen Astrologie ein völlig nachrangiger Aspekt. Seine zentrale Stellung ist die Erfindung eines englischen Zeitungsverlegers aus den 20er Jahren, der wohl zu Recht annahm, dass seine Leserschaft kaum in der Lage sein würde, Aszendenten und Konstellationen zu berechnen, aber wohl jeder seinen Geburtstag kennt.
Das sagt eigentlich schon alles darüber aus, was an der Astrologie dran ist.
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#66   Soramonas   15:21:54 | Freitag, 23. September 2011
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#65   Vogel   13:43:42 | Freitag, 23. September 2011
Michael Bully Herbig hat, als er beim Radio gearbeitet hat, die HOROSKOPE
selbst geschrieben – stand so die Tage in der Zeitung.
Horoskope sind eigentlich Schwachsinn, jedenfalls die, die so täglich in den Zeitungen sehen.
vielleicht ist an Astrologie schon was dran, hab keine AHNUNG: sind alle Steinböcke so ehrgeizig, alle Jungfrauen so zart, alle Stiere so energiegeladen und familientreu, alle Widder für die Schwachen, schwimmen alle Fische mit dem Strom., können alle Krebse gefühlvoll sein, beleidigt und nachtragend ,
die Löwen stolz und manchmal brüllend, die Schützen Schürzenjäger,
die Waagen den Ausgleich suchend, die Wassermänner öfters auch mal gemein, ohne dass sie es wollen, die Skorpione – ja wie sind die ? und die Zwillinge, die haben zwei Gesichter
Ich weiß nicht, ob man das alles so verallgemeinern kann – da müßten sich ja Menschen, die an einem Tag Geburtstag haben – generell sehr ähnlich sein, das kann man ja nicht mal von Zwillingen behaupten.
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#64   Inglorious Bass   13:37:13 | Freitag, 23. September 2011
@Sportsmann…
Horoskope und sonstiger Aberglaube sind in der Tat kein Religionersatz…allerdings bezweifle ich stark das es ausgerechnet hauptsächlich die Atheisten sind die zu solchen Dingen Zuflucht nehmen. Außerdem richten Horoskope und Nu Age (so unsinnig sie auch sein mögen) kaum den gleichen Schaden an wie Religion…im Iran baumeln nicht immer wieder junge Männer an Baukränen weil das ein Astrologe empfohlen hätte.
Auch machen sich (die meisten) Atheisten nichts vor weil sie ihre Weltanschauung durchaus nicht als Religion verstehen. Dafür wäre sie viel zu „klein“. Immerhin behandelt er genau eine Frage (Gibt es einen Gott)…eine Religion aber verlangt einen Kult und ein ganzes Philosophisches Gebäude…dieses zu wählen ist jedoch ist dem Atheisten freigestellt (wer sollte es ihm auch vorschreiben)
>
>
>
@grüner Ritter
Stimmt…ich glaube auch das, wenn auch seltener, Not und Leid den umgekehrten Effekt haben können…und Menschen zu „Ungläubigen“ machen.
Trotzdem glaube ich das es Religion geben wird solange es Menschen gibt man kann nur hoffen das sie besser damit umgehen als wir heutzutage.
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#63   Sportsmann   11:26:09 | Freitag, 23. September 2011
Es ist eigentlich schon lustig, mitanzusehen, wie die sogenannten Atheisten (nicht mit Antichristen zu verwechseln) sich selbst einen vormachen. Sind sie doch in der westlichen Welt lediglich zu einer anderen, einer neuen Religion konvertiert. Horoskope sind kaum Religionsersatz. Zur Religion gehört, daß einem das Angebetete heilig ist. So heilig, daß man es nicht ertragen kann, wenn es zum Beispiel durch Karikaturen verächtlich gemacht und in den Schmutz gezogen wird.
Ahmadinedschad hat erkannt, was den angeblichen Atheisten des Westens heilig ist.
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#62   Grüner Ritter †   10:24:10 | Freitag, 23. September 2011
Inglourius Basta: das liegt vermutlich auch an der schwindenden Macht organisierter Religion. Früher war es schlicht keine gute Idee, Glaubenszweifel oder Atheismus öffentlich zu äußern. Je ungefährlicher es ist, um so mehr Leute sagen „ Ich auch“ .
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#61   Elvenpath †   09:31:42 | Freitag, 23. September 2011
Im Artikel findet sich nicht ein einziges sinnvolles Argument (wie auch). Es wird immer nur wiederholt: Viele, oder alle glauben an Götter. Als ob das Götter wahrscheinlicher machen würde.
Eines stimmt allerdings: Ob man sich erfolgreich von der religiösen Gehirnwäsche der Kindheit und Jugend lösen kann, zeigt sich wirklich erst in schwierigen Situationen.
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#60   Inglorious Bass   09:27:02 | Freitag, 23. September 2011
Naja…in der Tat gibt es nicht sehr viele Atheisten aber dafür immer mehr.
Der Atheismus ist die am schnellsten wachsende Weltanschauung und das obwohl er sich hauptsächlich in Ländern mit niedriger Geburtenrate ausbreitet.
Der Erfolg wird erst richtig klar wenn man bedenkt das vor gut 100 Jahren der Anteil an Atheisten noch im Promillebereich lag…heute liegt er EU-weit bei ca. 19% (BRD 25%) Gerade Leute mit hoher Bildung, also solche die sich durchaus für die Welt interessieren und nicht etwa weltfremden abergläubische Träumer neigen zum Atheismus. So z.B. auch ca. 93% der Mitglieder der amerikanischen Akademie der Wissenschaften.
Was daran gegen ihn sprechen soll das er besonders in wohlhabenden, stabilen und gebildeten Gesellschaften vorkommt verstehe ich nicht…schon garnicht wenn man bedenkt das Atheisten seltener zu Kriminalität und Scheidungen(!) neigen.
Wenn der Körper Gesund ist findet der Mensch ausreichend Schlaf.
Ist der Körper ungesund kommt es zu Schlafstörungen.
Desto besser es einer Gesellschaft geht desto mehr Atheisten gibt es…was sagt das wohl aus?
Zumindest macht es die Theorie das Religion nicht aus einer übernatürlichen Kontaktaufnahme sondern schlicht als Möglichkeit das harte Dasein erträglicher und erklärbarer zu machen nicht gerade unwahrscheinlicher.
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#59   Elvenpath †   09:08:59 | Freitag, 23. September 2011
Fresst mehr Kot, Milliarden Fliegen können nicht irren!
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#58   Grüner Ritter †   06:10:13 | Freitag, 23. September 2011
Schalom #50:und genau dafür gibt es keinen Beleg, sondern nur die Aussagen der Religionen. Ich halte es für Wunschdenken – es ist für das menschliche Bewußtsein nun mal schwer zu akzeptieren, dass es einen Zeitpunkt gibt, ab dem das eigene Ich nicht mehr existiert.
Mir fällt dazu noch ein nettes Zitat von W. Allen ein: „ Natürlich gibt es eine jenseitige Welt. Die Frage ist nur, wie weit ist sie von der Innenstadt entfernt und wie lange hat sie geöffnet.“ ;-)
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#57   MamaTe   01:45:00 | Freitag, 23. September 2011
Es gibt Leute , die sterben ohne Erlösung, obwohl sie die Erlösung zig mal gesagt bekommen haben von mehreren Christen der verschiedensten Konfessionen. Ein naher Verwandter von mir starb mit 78 Jahren und meinte, in Walhalle wieder aufzuwachen. Das ist , tief in der Hölle, irgendwo rechts…Er ist verloren in der Ewigkeit. Verloren, weil es diese Leute die Gnade nicht wollten, verloren in alle Ewigkeit.
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#56   Palmström   01:37:13 | Freitag, 23. September 2011
Gottlose haben den Anspruch, manchmal recht gottvoll zu sein. Wer wolle ihnen das verwehren. Schlimm ist nur, dass sie es dann sogar sind…
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#55   Schalom †-1:09:02:14   00:16:35 | Freitag, 23. September 2011
Burgvogel und Atzel (alter Name für Elster), dann betet mal in Euerer perfekten „Männersprache.“
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#54   Burgvogt   00:14:01 | Freitag, 23. September 2011
na hoffentlich tust nur beten und nicht fremdgehen…
„…Zur Zeit besuche ich jeden zweiten Tag eine alte Frau (93) auf dem „Sterbebett“ und bete mit Ihr das Vaterunser und Ave Maria…“
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#53   Schalom †-1:09:02:14   00:10:20 | Freitag, 23. September 2011
Im Himmel bin ich bereits.
Wie heißt der Kirchensong:
„Schau, dein Himmel ist in mir“ Gooteslob 555
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#52   Burgvogt   00:06:56 | Freitag, 23. September 2011
sieh an…
„…Zur Zeit besuche ich jeden zweiten Tag eine alte Frau (93) auf dem „Sterbebett“ und bete mit Ihr das Vaterunser und Ave Maria…“
willst doch noch in den Himmel ?
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#51   Schalom †-1:09:02:14   00:03:42 | Freitag, 23. September 2011
Grüner Ritter,
mögen die Jenseitsvorstellungen und „Gottesbilder“ unterschiedlich sein und vielleicht „Illusionen“, aber bedenken Sie, ob sich Ungläubige auch etwas (Illusionen)vormachen. Hinter den Dingen ist eine andere Welt. Beides greift ineinander.
.
Zur Zeit besuche ich jeden zweiten Tag eine alte Frau (93) auf dem „Sterbebett“ und bete mit Ihr das Vaterunser und Ave Maria.
Heute sagte sie zu mir: „Gott sei Dank, hab ich die liebe Mutter Gottes“ und deutete auf das Marienbild auf ihrem Nachtkästchen.
Die gläubige Frau macht sich nichts vor. –
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#50   Burgvogt   23:58:25 | Donnerstag, 22. September 2011
für die unsterbliche Seele gibt es keinen Beweis aber extrem viele Hinweise.
Genauso wie für Gott
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#49   Grüner Ritter †   23:55:11 | Donnerstag, 22. September 2011
Schalom: ich war schon auf einigen Beerdigungen – auch von sehr gläubigen Leuten. Noch nie habe ich freudestrahlende Gesichter glücklicher Angehöriger gesehen, die froh waren, das der geliebte Mann, Vater usw. es jetzt so viel besser hat.
Auch die Gläubigen rennen ja nicht blind durch die Welt – sie wissen letzten Endes, dass sie sich selbst was vormachen.
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#48   Jolanda   23:51:49 | Donnerstag, 22. September 2011
@#41 Grüner Ritter
In der kath. Kirche gibt es überhaupt keine Speisenverbote. Alle Lebensmittel dürfen gegessen werden.
Es wird tatsächlich empfohlen, Sex nicht von der Liebe abzutrennen und zur Ware und oder Unterdrückungsinstrument zu machen, um seinen Egoismus zu pflegen, sondern in Vertrauen und Verantwortung gemeinsam mit dem Ehepartner zu genießen. Wer überall gierig herumpoppt, schändet und schindet seinen Körper, trennt den Körper von Geist und Seele ab, macht ihn zu einer austauschbaren Maschine.
Es gibt also Vorgaben durch die Kath. Kirche, die Gott u.a. mit der Bibel übermittelt hat. Diese Leitlinien sind wichtig in der heutigen haltlosen Welt. Daß wir Menschen immerwieder sündigen, den Halt verlieren, vom Weg abkommen ist menschlich. Aber deshalb die Leitblanken, die Geländer niedriger zu machen oder gleich abzureißen wäre doch Unsinn. Ertrinkende fischt man aus dem Wasser und stellt sie auf sicheren Boden und tritt nicht noch hinterher.
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#47   Burgvogt   23:51:37 | Donnerstag, 22. September 2011
David Zehnter
Da sie Modernist sind müsste Gott konsequenterweise ein Produkt ihres Hirns sein oder ?
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#46   Schalom †-1:09:02:14   23:49:58 | Donnerstag, 22. September 2011
Todesfurcht ? _ Wozu ? –
Gott ist Gegenwart und Zukunft.
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#45   Grüner Ritter †   23:45:20 | Donnerstag, 22. September 2011
Natürlich gibt’s auch gläubige Wissenschaftler- schliesslich sind das auch Menschen mit der gleichen Todesfurcht. Aber sie sind eine verschwindende Minderheit.
Das einer seine Seelenvorstellungen als physikalisches Phänomen zu beschreiben versucht, ist aber noch lange kein „Forschungsergebnis“ sondern blanke Spekulation.
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#44   Burgvogt   23:35:09 | Donnerstag, 22. September 2011
ritter
Die unsterbliche Seele ist keine religiöse Erfindung sondern eine Tatsache die auch ein ungläubiger Mensch ratiomnal herleiten kann. Das schöne: Je weiter der wissenschaftliche Fortschritt desto mehr bestätigt sich die kath Wahrheit
www.welt.de/…ch_nach_dem_Tod.html
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#43   Schalom †-1:09:02:14   23:34:32 | Donnerstag, 22. September 2011
Alles nur Atome ?
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#42   Grüner Ritter †   23:28:50 | Donnerstag, 22. September 2011
„Ich habe keine Angst vor dem Tod- ich war Jahrtausende tot, bevor ich geboren wurde und es hat mir nicht die geringsten Unannehmlichkeiten bereitet.“ Mark Twain.
Ziemlich hoher Preis: dies nicht essen, jenes nicht trinken, Sex nur unter bestimmten Voraussetzungen und Umständen, Samstag kein Licht anschalten, Sonntags langweilige Litaneien hören usw. usf. – alles für die Illusion, dass man den eigenen Tod überleben könnte.
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#41   Jolanda   23:27:00 | Donnerstag, 22. September 2011
@#39 Hekate
Welch hoffnung- und trostlosen Müll und Stuß Sie doch verzapfen!
1.)Scheidungskinder: Warum sollten Scheidungskinder unten durch sein in der Kath. Kirche? Allenfalls deren Eltern, die ihre Kinder zu Scheidungswaisen machten! Aber auch Geschiedene sind nicht verloren, sie gehören immernoch zur Kath. Kirchengemeinschaft dazu!!!
2.)Krankheit, Alter, Sterben und Tod: Ganz egozentrisch reden Sie nur vom Kummer der Hinterbliebenen. Wie tröstlich, erleichternd und wichtig aber der christliche Glaube für einen Kranken, Alten und oder Sterbenden selbst sein kann fällt natürlich atheistischen EgoZentrikern, wie Ihnen, bei ihrer narzißtischen Nabelschau gar nicht auf!!! Es ist also am allerwichtigsten, was der dem Tode Nahe glaubt, seine Hoffnung und Erwartung des Paradieses, Gott schauen und bei ihm sein zu dürfen. Daß auch die Hinterbliebenen, Angehörige und Freunde im christlichen Glauben Trost und Halt finden ist nachrangig, wenn es ums Sterben geht. Sie sollen vor allem für den armen Sünder – wir sind ja alle Sünder – beten für die Vergebung seiner Sünden, alljährlich Messen lesen lassen, siehe auch den Feiertag Allerseelen usw.
Daher wird ein gläubiger Katholik niemals am Leid auf der Welt zerbrechen – auf der Erde gibt es keine Gerechtigkeit – Gerechtigkeit gibt es erst beim Jüngsten Gericht vor Gott!!!
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#40   Hekate   22:24:03 | Donnerstag, 22. September 2011
>>wurde um den 24. Februar 1973 … während des Vietnamkrieges geboren.<<
Und sieht immer noch aus wie 12. Beneidenswert.
>>Als Philipp R. vier Jahre alt war, trennten sich seine Eltern und er wuchs bei seinem Vater, einem Fluglehrer der Bundeswehr, in Hamburg, Bückeburg und Hannover auf… Im Jahr 1992 legte Rösler an der Lutherschule Hannover das Abitur ab…<<
Du lieber Himmel. Adoptiert und dann auch noch geschiedene Eltern. Und aus dem Typen ist trotzdem was geworden. Wie kann DAS denn angehen? ich dachte, Scheidungskinder sind grundsätzlich unten durch?
>>Wenn mir ein Mensch stirbt, den ich von Herzen liebe, dann kann der Atheist mich nicht trösten. Er kann nur sagen: Es besteht keine Hoffnung, dass du den geliebten Menschen wiedersiehst. Du musst mit dieser Hoffnungslosigkeit leben.<<
Er kann dir aber trotzdem helfen, diesen Menschen in guter Erinnerung zu halten und bei der Trauerarbeit.
Menschen sterben eben und das tut weh, aber die Zeit heilt alle Wunden.
Und wenn man davon ausgeht, dass nach dem Tod die Lichter ausgehen (wie es bei Atheisten wohl der Fall ist), dann kann es dir doch auch egal sein, denn dann hast du die Sorge den geliebten Menschen nicht wiederzusehen sowieso los, denn dich wird dann auch niemand mehr wiedersehen.
In der Stoa sagen sie
„Wenn ich da bin, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, bin ich nicht mehr da.“
Auch nicht verkehrt oder?
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#39   Schalom †-1:09:02:14   21:57:45 | Donnerstag, 22. September 2011
Die Eltern des Atheismus sind die Versager in den Religionen.
Gott wurde von vielen seiner angeblichen Vertreter auf Erden als einer verkauft, der Er nicht ist.
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#38   Matthäus_1956   21:24:17 | Donnerstag, 22. September 2011
de Boer, auch mir hat es Spass gemacht, es war das erste Mal für mich, das hier auf +.net ein gehaltvolles Gespräch aufgekommen ist. Vielen Dank dafür und einen schönen Abend noch.
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#37   Jolanda   21:22:11 | Donnerstag, 22. September 2011
Nach meiner Erinnerung nacherzählt: Heute Gesundheitsminister Rösler im TV, er wurde gefragt, weshalb er sich mit 27 Jahren taufen ließ. Er habe im Krankenhaus gearbeitet und gesehen, wie die gläubigen Menschen zuversichtlich waren, er sei aus einem kath.Waisenhaus damals herausadoptiert worden, man konnte durch die Kriegswirren in Vietnam nicht mehr feststellen, ob er getauft war. Seine Adoptiveltern wollten ihm die Wahl lassen. Aber er sei in einem kath. Kindergarten gewesen.
>>… wurde um den 24. Februar 1973 … während des Vietnamkrieges geboren. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt… Nach seiner Geburt wurde er namenlos an ein katholisches Waisenhaus in Saigon abgegeben. Im Alter von neun Monaten adoptierte ihn das niedersächs. Ehepaar Rösler… Die vierköpfige Familie mit zwei Töchtern nahm Rösler bei sich auf u. nannte ihn Philipp. Als Philipp R. vier Jahre alt war, trennten sich seine Eltern und er wuchs bei seinem Vater, einem Fluglehrer der Bundeswehr, in Hamburg, Bückeburg und Hannover auf… Im Jahr 1992 legte Rösler an der Lutherschule Hannover das Abitur ab…
Rösler ließ sich im Jahre 2000 taufen und trat der römisch-katholischen Kirche bei…<< wikipedia
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#36   de Boer †   20:54:47 | Donnerstag, 22. September 2011
Mit der Philosophie ist es wie mit dem Priestertum bei den Prostestanten, jede/r ist berufen. Und Ihre Weltsicht scheint mir ziemlich durchdacht zu sein. Noch ein Link für Sie …iordano-bruno-stiftung.de/aufklaerer-werden da gibt es viele gute Informationen zum Thema.
Ich muss mich leider zunächst mal verabschieden, aber nicht ohne Ihnen zu sagen, dass mir unser kleines Gespäch Spaß gemacht hat, hoffentlich treffen wir uns mal wieder.
#34 Jubärens Nicht alles was sich Wissenschaft nennt ist auch welche, dass sehen sie Beispielsweise an der Theologie, die nennt sich auch Wissenschaft und steht mit beiden Beinen fest in der Luft.
Jede der ermordeten ist ein Verbrechen, das steht außer Frage – aber warum erwähnen sie die im Auftag der Rkk Ermordeten nicht?
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#35   Pelagius III.   20:54:21 | Donnerstag, 22. September 2011
Atheismus ist eine besondere Form von Hoffnungslosigkeit.
*
Wenn mir ein Mensch stirbt, den ich von Herzen liebe, dann kann der Atheist mich nicht trösten. Er kann nur sagen: Es besteht keine Hoffnung, dass du den geliebten Menschen wiedersiehst. Du musst mit dieser Hoffnungslosigkeit leben.
*
Der Gläubige kann mich trösten, indem er sagt: Du wirst im Jenseits mit dem geliebten Menschen wieder vereint sein. In dieser Hoffnung kannst du bis zum Ende leben.
*
Da ich die Hoffnung der Hoffnungslosigkeit (und die Liebe der Lieblosigkeit) vorziehe, habe ich mich für den Glauben und gegen den Atheismus entschieden.
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#34   Jubärens   20:48:09 | Donnerstag, 22. September 2011
#20 Minimax. Sie irren, wenn Sie behaupten, im Kommunismus sei „es nicht in erster Linie um Atheismus“ gegangen, „sondern um schlimme Regimes, Entgleisungen des sozialistischen Gedankens, Pervertierungen zur Ideologie.“
Marx hatte bekanntlich die Kritik der Religion – Opium des Volkes – zur Grundlage aller Kritik gemacht. Insofern waren der verordnete Atheismus von Lenin, die Zerstörung von Kirchen und Ermordungen von 80.000 Priestern und Nonnen keineswegs „Entgleisungen des sozialistischen Gedankens, Pervertierungen zur Ideologie“, sondern der Kampf gegen die Religion integraler Teil der sozialistischen Theorie und Praxis und etwa von den Kommunisten im spanischen Bürgerkrieg in gleicher Weise angewandt (Ermordung von 7.000 Geistlichen).
Marx, Mao und alle Kommunisten sehen in der wissenschaftlichen Aufklärung, in Kant, Hegel, Darwin etc. ihre Basistheorie (an De Boer) und daraus entwickelten sie den wissenschaftlichen Sozialismus.
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#33   Matthäus_1956   20:41:30 | Donnerstag, 22. September 2011
Sie haben Recht, de Boer. Allerdings ist die Welt auch nun mal so, wie sie ist. Schauen Sie sich hier auf +.net um, sie werden sehr viele finden, die entweder nicht selbst denken können oder es nicht wollen. Einige haben Angst davor, dass das in Anarchie endet und jeder macht, was er will. Die Klammer der Ver- und Gebote werden für diese Schreiber dringend benötigt. Andererseits: Würden in aller Konsequenz die zehn Gebote gelebt, käme niemand von der SA an meine Tür, weil es vermutlich keine SA gäbe. Die Bezogenheit auf den jeweils eigenen Staat dient dazu, sich von den andern – fremden – abzugrenzen und sich selbst dadurch zu erhöhen. Andere als Meinungserweiterer zu verstehen, die den eigenen Horizont öffnen, gelingt offenbar nicht vielen.
Weil ich Laie bin, der sich ein paar Gedanken zur Welt macht. Ich habe hier keinen geisteswissenschaftlichen Hintergrund.
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#32   de Boer †   20:32:19 | Donnerstag, 22. September 2011
#28 Matthäus_1956 Wieso beharren Sie so auf der Laienmeinug?
Die Menschen haben die Götter erfunden und heute stabilisieren sie damit ganze Staaten. Interessanterweise meist nur den eigenen. Das sieht man gerade in Kriegszeiten, wenn Waffen gesegnet werden.
Oder noch fundamentaler, wenn die rigorose Einhaltung der Gebote in jeder Lebensituation gefordert wird. Beispiel Du sollst nicht lügen, würde wahrscheinlich jede unterschreiben und haben wir alle unseren Kindern beigebracht. Was aber wäre gewesen, wenn die SA an Ihre oder meine Tür gekopft und gefragt hätte ist Ihre Nachbar Jude. Sie hätten nicht beichten gehen brauchen, wenn sie ihn ans Messer geliefert hätten. Totzdem wären Sie – ich hoffe, Sie vergeben mir den Begriff, ein Schwein. Da liegt das Problem, an die Regeln gehalten und nicht selbst gedacht.
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#31   Matthäus_1956   20:28:46 | Donnerstag, 22. September 2011
Brandi, legen Sie sich hin. Mit Ihnen spricht hier niemand, hier sind alle erwachsen. Ab!
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#30   Hekate   20:28:15 | Donnerstag, 22. September 2011
Wenn man als Moslem homosexuell ist, es aber nicht auslebt, kriegt man dann im Paradies auch 72 Jungfrauen (männliche wenn man ein Mann ist, weibliche wenn man eine Frau ist)? Weiss das jemand?
>>Was fastiniert Menschen daran, das hier wie Hiob zu ertragen und auf ein dort zu hoffen, dass niemand kennt. Immer mit der Gefahr im Rücken, dass die Annahme, dass nicht Gott die Menschen, sondern die Menschen Gott geschaffen haben richtit sein könnte. <<
Weil der Gedanke, dass, wenn man stirbt, einfach nichts mehr passiert -u nd zwar bis in alle Ewigkeit, weil man eben tot ist, man IST nicht mehr – für viele zu gruselig wäre.
Der Mensch kann sich weder das Nichts, noch die Ewigkeit vorstellen.
Und um dieser Angst vor dem unvermeidlichen Tod zu entgehen, hat man eben Religionen erfunden.
Ich sehe Omi und Opi wieder und sitze auf einer Wolke klingt halt irgendwie tröstender und widerspricht dem „Krone der Schöpfung“-gedanken des Menschen weniger als wenn man ganz unspektakulär einfach abkratzt und dann nichts mehr mitkriegt und nie wieder irgendwas tut oder jemand von einem hört.
Es dreht sich letztendlich alles um den Tod. Selbst die Neanderthaler hatten schon eine Art Religion, jedenfalls haben sie ihre Toten richtig bestattet und nicht einfach liegen lassen. Selbst die haben sich also schon Gedanken darüber gemacht und jedes Volk hatte seine eigenen Theorien über das Jenseits.
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#29   Brandenburgis †-1:18:03:48   20:26:43 | Donnerstag, 22. September 2011
Das ist die Meinung eines dümmlichen Gehirnamputierten.
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#28   Matthäus_1956   20:23:29 | Donnerstag, 22. September 2011
Entschuldigung, es muss natürlich Hochsauerlandkreis heißen, HSK im Kennzeichen und der Schrecken aller Ruhrgebietsautofahrer.
Ich vermute, Jahrhunderte andauernde Beeinflussung durch die Kirche, das Monopol auf Bildung (Klosterschulen), die Gewährung von Privilegien an weltliche Fürsten, die dann wiederum das System unterstützten, haben die Menschen geprägt, und erst in jüngerer Zeit kommt es dazu, einiges in Zweifel zu ziehen. Das man damit manchmal so manchem auch hier den Boden unter den Füßen wegzieht, sieht man an den wütenden Reaktionen. Eigentlich tuen mir diese Menschen auch leid, aber Fakten sind und bleiben Fakten. Aber das ist wieder nur Laienmeinung.
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#27   Hare-Krishna   20:20:13 | Donnerstag, 22. September 2011
Haben denn nun Wowereit und Partner und Wulff und Anhang kommuniziert?
Habs leider nicht gesehen…
hab telefoniert…
.
Das wäre ja nun ein Skandal.
Müsste man da den Papst dann nicht excommuicationieren?
.
Außerdem hieß es im TV, es wären 70.000 Anmeldungen und 80.000 Hostien.
Was machen die denn mit den restlichen 10.000?
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#26   de Boer †   20:16:01 | Donnerstag, 22. September 2011
#24 Matthäus_1956 Sie haben vollkommen recht. (Die Jungfrauen gab es auch im Christentum, jedem der beim Kreuzug starb waren sie versprochen, wenn ich das richtig im Kopf habe, waren es sogar 112. Sündenvergebung war auch inbegriffen.)
Mir stellt sich dennoch die Frage, warum dann gerade eine Religion wie die Rkk? Was fastiniert Menschen daran, das hier wie Hiob zu ertragen und auf ein dort zu hoffen, dass niemand kennt. Immer mit der Gefahr im Rücken, dass die Annahme, dass nicht Gott die Menschen, sondern die Menschen Gott geschaffen haben richtit sein könnte. Da scheintt mir dann doch der Fußballfan evidenter zu sein – denn der weiß nach 90 Minuten was passiert ist.
#Anders gefragt, warum sind wir Menschen oder zumindest ein Teil von uns so träge, dass wir nicht versuchen die Dinge hier zu regeln oder um in Íhrem Beispiel zu bleiben, neue Arbeitsplätze zu schaffen, das müsste auch im Hochsaierlandkreis möglich sein. (Und nur mal so für mich, wo ist denn das?)
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#25   Guapimirim   20:10:41 | Donnerstag, 22. September 2011
@Minimax
.
Was Leute wie Du gerne übersehen: Die Demokratie hat als anthropozentristische Religion mittlerweile zumindest in weiten Teilen West- und Nordeuropas die traditionellen christlichen Religionen abgelöst. Geblieben ist dabei dieselbe Intoleranz, derselbe Missionseifer und die Ausgrenzung Andersgläubiger als „Häretiker“ bzw. in der BRD als „Extremisten“.
.
Aber: Die Demokratie als Herrschaftsinstrument ist von Menschen geschaffen worden und muss daher von Menschen kritisiert werden dürfen. Das hat nichts mit dem beschworenen „Extremismus“ zu tun.
.
Dass Atheisten oft unverträglich sind, hatte ich nicht in Bezug auf religiöse Fragen gemeint, sondern im persönlichem Umgang.
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#24   Matthäus_1956   20:05:22 | Donnerstag, 22. September 2011
de Boer, ich denke, das für sehr sehr viele Menschen die Gegenwart unübersichtlich und weltwirtschaftliche Zusammenhänge nicht mehr verstanden werden. Warum fallen im Hochsaierlandkreis 100 Arbeitsplätze weg, wenn in Shanghei die Börse in Unruhe ist. Viele Menschen brauchen einen „Ankerpunkt“, von wo aus sie mit ihren Gedanken losgehen, und wohin sie auch wieder zurückkehren können. Dazu kommt möglicherweise noch, dass dieser Weg beschwerlicher ist als andere (Religion), und sie hegen die irrationale Hoffnung, eines Tages (im Himmel?) dafür belohnt zu werden (analog zu den 72 Jungfrauen im Islam). Aber das ssind nur Ideen und Gedanken eines Laien.
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#23   de Boer †   20:00:29 | Donnerstag, 22. September 2011
#22 Matthäus_1956 Da kann ich mitgehen, finde es aber fatal! Die Frage ist doch eigentlich, warum brauchen Menschen Religion, egal ob in einem eng oder weitgefassten Begriff. Wir können alle selbst denken, warum dann deken lassen?
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#22   Matthäus_1956   19:56:51 | Donnerstag, 22. September 2011
Der Punkt ist doch nicht die fehlende „Religiosität“ der Menschen, sondern die Objekte, auf die sie diese richten. Ersatzreligionen, Esoterik, ja selbst Fussballvereine nehmen den Platz ein, den früher die Religion innehatte. Das nun negativ an den Menschen festzumachen, wäre fatal, den nsie wende nsich nur ab von einem erstarrten, ritualisierten System, das ihnen in ihrer heutigen Lebensrealität nicht mehr weiterhilft.
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#21   de Boer †   19:41:24 | Donnerstag, 22. September 2011
#19 Jubärens Beinahe gut gekontert, aber was hat der Kommunismus mit Wissenschaft und Erkenntnis zu tun? Ich will es Ihnen gerne sagen: Genauso viel wie alle Religionen, die von sich, wie der Kommunismus behaupten die allein seeligmachende Wahrheit zu kennen. Nein, das Beispiel zieht nicht.
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#20   Minimax   19:26:07 | Donnerstag, 22. September 2011
#19 Jub – weil es dort nicht in erster Linie um Atheismus ging, sondern um Herrschaft. Jeweils schlimme Regimes, Entgleisungen des sozialistischen Gedankens, Pervertierungen zur Ideologie. Sind nicht zu entschuldigen, dienen aber leider nicht für Ihre Argumentation.
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#19   Jubärens   19:22:12 | Donnerstag, 22. September 2011
De Boer meint:
„Man kann Athismus auch als eine Entwicklungsstufe sehen. Wer Philosophie und Wissenschaft hat, braucht keinen Gott mehr.“
Den fanatischsten und breitesten Atheismus gab es in der SU von Lenin und Stalin, dem China von Mao, dem Kambodscha von Pol Pot und natürlich dem Kuba von Castro.
In diesen Ländern und Regimen standen auch die „Wissenschaft und Philosophie“ auf höchster Stufe, nämlich der wissenschaftliche Marxismus vom verordnete Glück der Menschen ohne Religion, also das Paradies auf Erden.
Komischerweise versuchten die Menschen aus diesem gottlosen Paradies zu flüchten, wurden dann aber mit Mauern und schießwütigen Todesengeln von der Flucht aus dem Arbeiter- und Bauernparadies abgehalten.
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#18   Minimax   18:54:22 | Donnerstag, 22. September 2011
es ist so ruhig geworden, in den Krankenstationen ist wohl Essenszeit.
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#17   Thomasius   18:50:28 | Donnerstag, 22. September 2011
#5 de Boer
Nach der Umfrage verlassen sie offenbar den Verein, „weil“ sie religiös sind. Eintönige Riten werden oft als langweilig empfunden. Von Ritus zu Ritus hetzende Akteure werden nicht als zugewendet empfunden.
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#16   kammerjäger   18:45:54 | Donnerstag, 22. September 2011
#4 Bitte um Verständnis für diesen oft mit Urinstein in Verbindung gebrachten User. Irgendwie muss er doch an sein 20.000 Posting heran kommen, seitdem ihm irgndwer erzählt hat, er bekäme dann 50,- Euro auf sein Pensionskonto überwiesen.
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#15   de Boer †   18:40:37 | Donnerstag, 22. September 2011
#14 Erni.J Das ist doch nun völliger Blödsinn. Wollen Sie dann alle Menschen Zwangstaufen, hat die Rkk ja viel Erfahrung mit.
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#14   Erni.J   18:38:24 | Donnerstag, 22. September 2011
Die Zukunft eines Landes hängt entscheidend davon ab, ob die Staatsgrundsätze, die der Hl. Bruder Klaus (Niklaus von Flüe) aus der Zentralschweiz überliefert hat: 1. Der Staat muss christlich sein: „Was die Seele ist für den Leib, das ist Gott für den Staat. Wenn die Seele aus dem Körper weicht, dann zerfällt er und ist dem Untergang geweiht.“ Beispiel: Die EU hat den Gottesbezug aus der Verfassung gestrichen. Die atheiistische EU ist ein Konstrukt der Hochfinanz mit ‘Verfalldatum’: Die EUrokrise nur der Anfang des Zerfalls…und Deutschland der Zahlmeister der Transferunion!
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#13   Hare-Krishna   18:36:37 | Donnerstag, 22. September 2011
Und es soll auch Leute geben, die vor ihrem nahen Tod keinerlei Priester sehen wollen.
.
Manche brauchen eben länger.
Hass frisst sich durch den ganzen Körper.
Mancher Tumorige hat viel gehasst.
Und ob die Hasser hier auch bald einen Tumor haben werden, der sie vor Schmerzen schreien lässt, weiss nur Gott allein.
.
Ob der Papst dem Präsident Wulff die Kommunion geben wird…!?
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#12   Fundi   18:33:09 | Donnerstag, 22. September 2011
DER Atheist? Mancher- aber immerhin: GOTT sei Dank!
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#11   Minimax   18:21:16 | Donnerstag, 22. September 2011
#6 Falsch, Guap usw. – zu den verbreiteten Merkmalen einer institutionalisierten Religion gehört es, dass sie ihre Auffassung als exklusiv gültig definiert. Das hat weniger etwas damit zu tun, dass es für die jeweilige Heilsbotschaft notwendig wäre, vielmehr ist es ein bewährtes Herrschaftsinstrument, in Verbindung mit den anderen Nettigkeiten, von denen Hekate (#8) schreibt. Von daher ist es genau umgekehrt, als von ihnen behauptet: Intoleranz geht leider sehr häufig von übereifrigen Vertretern machtbewußter Religionsgemeinschaften aus. Hier nehmen sich Christentum und Islam in der Praxis leider häufig nicht.s
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#10   wickerl   18:20:07 | Donnerstag, 22. September 2011
Ich verstehe die Angriffe auf die Genossen nicht, die sind wenigstens kalt , und nicht lau ( man vergleiche den Brief von Johannes an die Gemeinde von Laodicea) ,viel schlimmer finde ich die Paralysearbeit der Unionspolitiker und die Ansprache von Wulff, der heute gegenüber dem Papst mehr Verständnis für Geschiedene forderte die in neuen Lebensgemeinschaften leben.
Der Papst antwortete darauf, dass er für die ernsten und tiefgehenden Worte dankt. War das zustimmend oder nur diplomatisch?
Wenn es diplomatisch war, war es eine sehr schlechte Diplomatie , weil Aufgabe des Diplomaten ist es, verbindlich und freundlich zu reden ohne vom eigenen Standpunkt abzurücken, was bei Papst Benedikt nicht der Fall war, er äußert sich klar und deutlich zustimmend, eine Einladung an alle, die tolle Püppchen kennenlernen, die alte Familie im Stich zu lassen.
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#8   Hekate   18:17:33 | Donnerstag, 22. September 2011
>>„Historisch gesehen ist der Atheismus die absolute Ausnahme.“<<
Uh, welch fulminante Erkenntnis.
Ich wette, historisch gesehen sind erfolgreiche Operationen am offenen Bauch auch die absolute Ausnahme.
>>Denn: „In Ländern wie Brasilien, Mexiko oder auf dem schwarzen Kontinent liegt die Rate der Nichtgläubigen unter zehn Prozent.“<<
auch echt überraschend.
In einigen Ländern ist es unter Androhung von Todesstrafe verboten, seinen Glauben zu verlassen.
Zudem ist der Lebenstandard in vielen Ländern dieser Regionen sehr schlecht.
Salopp gesagt: Ein Mensch der in einer Wellblechhütte in einem Slum lebt und nicht mal seinen eigenen Namen schreiben kann, geschweigedenn weiss, ob udn was er morgen zu essen kriegt, für den ist das Festklammern an die Hoffnung auf ein besseres „Danach“ vermutlich das einzige was ihm Trost gibt.
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#7   Minimax   18:15:50 | Donnerstag, 22. September 2011
Religiös zu sein, behaupten viele Menschen. Das hat in der Tat wenig damit zutun, dass sie sich gleichzeitig als katholisch betrachteten. Es wird häufig vielmehr damit verbunden, dass man an „irgend etwas“ glaube. Das Motiv dahinter ist die nur allzu menschliche Angst vor der Unerklärbarkeit des Seins, der Treibstoff für alle Religionen. Und trotzdem lässt sich wohl zweifelsohne feststellen, dass, je aufgeklärter der Mensch, desto größer die Distanz zu Religionsgemeinschaften ist. Zudem darf man nicht vergessen, dass es neben dem Atheismus auch noch den Agnostizismus gibt. Ich glaube, hier würden sich weitaus mehr Menschen einsortieren, wenn sie es denn für wichtig hielten, dies zu tun.
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#6   Guapimirim   18:12:44 | Donnerstag, 22. September 2011
Atheisten sind der Regel (es gibt Ausnahmen) Menschen, die sich selbst vergöttern. Deshalb sind sie auch oft so unverträglich und intolerant.
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#5   de Boer †   18:10:32 | Donnerstag, 22. September 2011
„Nach dem „Religionsmonitor 2008“ der Bertelsmann-Stiftung bezeichnen sich siebzig Prozent der Deutschen als „religiös“ – mehr als ein Viertel davon als „hochreligiös“.“ – Warum verlassen diese Leute dann in Scharen den Verein?
Man kann Athismus auch als eine Entwicklungsstufe sehen. Wer Philosophie und Wissenschaft hat, braucht keinen Gott mehr und erst recht keinen Papst.
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#4   Mönchlein   18:04:03 | Donnerstag, 22. September 2011
Mir haben die letzten zwei Sätze in dem Artikel gut gefallen…sagt eigentlich ja auch alles…LG
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#3   kristall   17:58:22 | Donnerstag, 22. September 2011
mönchel ! du du sicherlich ein atheistenexperte !!?? was sagt du zum bericht !? @
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#2   Mönchlein   17:52:52 | Donnerstag, 22. September 2011
Liebes Kristallchen…für Dich ist wohl fast jeder Artikel interessant*grins*
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#1   kristall   17:49:09 | Donnerstag, 22. September 2011
interessanter bericht. @
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