(kreuz.net) „Historisch gesehen ist der Atheismus die absolute Ausnahme.“
Das erklärte der deutsche
Politikwissenschaftler Andreas Püttmann am 20. September auf der Webseite ‘theeuropean.de’.
Weltfremde
Genossen
Die meisten Menschen seien „auch heute noch“ religiös.
Püttmann stellt einen interessanten
Vergleich an: Die Genossen seien im Verstehen der Dritten Welt „traditionell ganz groß“.
Sie würden
von jeher gegen „Eurozentrik“ und die kulturelle Arroganz der westlichen Zivilisation polemisieren.
Man
fordere, sich mehr an den ärmeren, naturverbundenen Völkern zu orientieren, statt diesen unseren „entfremdeten“
Lebensstil im kapitalistischen Materialismus als Vorbild zu verkaufen.
Das große Aber
Nur um ein Thema
machen die Genossen einen großen Bogen – „von der ganz selbstverständlichen Religiosität afrikanischer
oder südamerikanischer Völker“.
Denn: „In Ländern wie Brasilien, Mexiko oder auf dem schwarzen Kontinent
liegt die Rate der Nichtgläubigen unter zehn Prozent.“
Püttmann stellt fest: Der Atheismus grassiert
vor allem in den wohlstands- und sicherheitsverwöhnten Gesellschaften des Westens.
70 Prozent der Deutschen
sind religiös
Püttmann verweist auf die Tatsache, daß selbst im dekadenten Westen der dezidierte Unglaube
die Ausnahme aus.
Nach dem „Religionsmonitor 2008“ der Bertelsmann-Stiftung bezeichnen sich siebzig Prozent
der Deutschen als „religiös“ – mehr als ein Viertel davon als „hochreligiös“.
Auch wenn diese Studie
an einem überdehnten Religionsbegriff leidet, gilt nach Püttmann: „Gottesglaube ist der Normalfall,
sein Gegenteil somit erklärungsbedürftig.“
Im geographischen und kulturgeschichtlichen Weitwinkel erscheint
der Atheismus als „verwegenes anthropologisches Experiment“.
Die Alternative ist der Aberglaube – und
der Sex
Das Terrain, das die christliche Hochreligion bei uns aufgibt, „erobert der Aberglaube“ – weiß
Püttmann. Er verweist auf Studien:
• Im Jahr 1973 achteten 26 Prozent von ‘Allensbach’ befragte Deutsche
auf ein vierblättriges Kleeblatt. Im Jahr 2000 waren es 42 Prozent.
• Bei den Sternschnuppen ergab
sich ein Sprung von 22 auf 41 Prozent.
• Beim Schornsteinfeger von 23 auf 35 Prozent.
• Das Horoskop
lasen im Jahr 1977 46 Prozent gegenüber 77 Prozent im Jahr 2001.
Atheismus ist ein Produkt der Weltfremdheit
Püttmann stellt fest, daß New Age, Buddhismus oder Spiritismus hinsichtlich der sozialen Relevanz keine
wirkliche Alternative zur Hochreligion darstellen:
„Die kirchlichen Verluste werden bisher nicht durch
Zugewinne anderer Religionen ausgeglichen.“
Er zitiert den deutschen Philosophen Hermann Lübbe (85):
Zeiten der Gottesfinsternis kann es insbesondere bei reduzierten Kontingenzerfahrungen geben, da Religion
Kontingenzbewältigungspraxis ist.
Das könne sich bei einem Verlust existenzieller Sicherheiten schnell
ändern.
Wenn der Tumor im Endstadium ist
Ein weiterer Gewährsmann von Püttmann ist der deutsche Unterhalter
Harald Schmidt (54).
Schmidt berichtete von seinem Zivildienst im Krankenhaus.
Dabei sei der Pfarrer
oft „von sogenannten Atheisten schreiend ins Krankenhaus geholt worden, wenn der Tumor im Endstadium war.“
Schmidts Fazit: „Ich glaube, ob man Atheist ist, kann man erst auf den letzten Metern sagen.“
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78 Lesermeinungen
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#80 Thomasius 18:03:14 | Donnerstag, 17. November 2011
>Wenn der Tumor im Endstadium ist, beginnt der Atheist zu schreien< und der kreuz.netter beginnt zu jubilieren –
insbesondere wenn der Schmerz nicht auszuhalten ist.
Ach BüSo… Gibts den lustigen Haufen eigentlich noch? Das waren immer meine zweitliebsten Spinner, gleich nach den „Violetten“ mit ihren yogischen Fliegern.
Hab ich mir gar keine Gedanke drüber gemacht. Den wahren Geburtstag von Jesus kennt kein Mensch, der
ist bloß auf diesen Tag gelegt worden, weils da ein heidnisches Fest gab und die Leute weniger rumzicken,
wenn man ihnen altbekanntes vor die Nase setzt.
Hekate, ich habe keinen blassen Schimmer !!! Habe ich alles spontan ergoogelt. Soll ich mal ein paar PROMIS
ergoogeln. Vieleicht sitzt gerade Nils Holgerson auf mir, mal schauen… denken jetzt sicher viele: ne
dumme Gans würd passen muhahaha
@Vogel Was sind das für Horoskope oder was auch immer? Bei den Indianern ist es wohl das Medizinrad (oder?)
aber beim Rest? Ich finde sowas interessant und würde das gerne auch in Hinblick auf mich überprüfen.
Die Indianer sagen Schneegans zu mir. Die Afrikaner denken, ich leben im Zeichen des Luxus, habe wechselnde
Männerbekanntschaften, mein Mann müsse viel leisten – es würde sich auch entsprechend lohnen. Meine
Farbe ist das Gold (Goldengel pass auf deine Farbe auf !). Es gibt ja nicht nur unsere Sternzeichen, es
gibt ja so viele !!!!
@Systratos >>wieso muß ich denn an Gott glauben oder glauben, dass es ihn/sie nicht gibt. Einfach offen
lassen ist mein Vorschlag. Wissen tut ihr doch eh nix. Dann könnt ihr aúch euren blöden „ich hab aber
Recht“-Scheiss lassen und die Welt wird friedlicher.<< Kann man so stehen lassen.
mein Aszendent ist die Waage, stell DIR vor, hätteste nun nicht gedacht. und gibts da noch was mit dem
MOND – irgendwo ist noch ein Widder außerdem bin ich persönlich ein Apfelbäumchen vielleicht bin ich
auch noch eine Schlange muß man nachforschen, was ich noch so alles bin… wann ist eigentlich der richtige
Geburtstag von JESUS CHRISTUS, der 24.12. ist es nicht, oder???? wenn doch, hätten wir rein astrologisch
gesehen schon einige Ähnlichkeiten
#71 Systratos 16:59:59 | Freitag, 23. September 2011
wieso muß ich denn an Gott glauben oder glauben, dass es ihn/sie nicht gibt. Einfach offen lassen ist mein Vorschlag. Wissen tut ihr doch eh nix. Dann könnt ihr aúch euren blöden „ich hab aber Recht“-Scheiss lassen und die Welt wird friedlicher.
Es geht nicht. Die Vorstellung, diese gigantischen Kugeln würden wegen uns durchs All sausen ist absurd. Allerdings ist die gleiche menschliche Selbstüberschätzung auch Ursache zahlreicher religiöser Vorstellung – nicht zuletzt auch der katholischen Auffassung, eine himmlische Macht würde sich um menschliche Bettgewohnheiten scheren.
@Vogel In der Astrologie geht es nicht nur um den Monat, sondern auch um die Uhrzeit und den Tag an dem
man geboren ist. Ein Sternzeichen das früh im entsprechenden Monat geboren wurde, ist anders als wenn
es kurz bevor der Monat des neuen Sternzeichens geboren wurde. Ob da etwas dran ist, steht natürlich
auf einem anderen Blatt. Meine Eltern haben als ich geboren wurde eine Seite aus so einen Astro-Kalender
herausgerissen und in mein Babyfotoalbum geklebt. Da stand dann, wie Menschen die an diesem Tag geboren
wurden so sind, wo ihre Stärken liegen usw. und im Nachhinein betrachtet trifft das durchaus zu. Aber
andererseits trifft das auf viele andere Menschen sicher auch zu. Wenn ich dir jetzt sage „Lieber Vogel,
die Sterne sagen mir, dass du ein starker, hilfsbereiter Mensch bist. Und bald wirst du eine schwierige
Entscheidung treffen“, dann ist das ja im Grunde auch Larifari, da viel zu wenig eindeutig und interpretierbar.
Vielleicht stehst du morgen bei McDonalds und überlegst fieberhaft, ob du das McMenü mit Royal TS oder
doch Bic Mäc nimmst und sagst dann „Was für eine schwierige Entscheidung. Oh mein Gott! Es fuktioniert
wirklich. Hekate ist echt voll die Wahrsagerin!“ XD >>Desto besser es einer Gesellschaft geht desto mehr
Atheisten gibt es…was sagt das wohl aus?<< Dass sie moralisch verwahrlost, dekadent, abtreibungssüchtig
und vom Teufel besessen usw. ist und Gott nicht mehr braucht? =)
Vogel: das Tierkreiszeichen war in der klassischen Astrologie ein völlig nachrangiger Aspekt. Seine zentrale
Stellung ist die Erfindung eines englischen Zeitungsverlegers aus den 20er Jahren, der wohl zu Recht annahm,
dass seine Leserschaft kaum in der Lage sein würde, Aszendenten und Konstellationen zu berechnen, aber
wohl jeder seinen Geburtstag kennt. Das sagt eigentlich schon alles darüber aus, was an der Astrologie
dran ist.
Michael Bully Herbig hat, als er beim Radio gearbeitet hat, die HOROSKOPE selbst geschrieben – stand so
die Tage in der Zeitung. Horoskope sind eigentlich Schwachsinn, jedenfalls die, die so täglich in den
Zeitungen sehen. vielleicht ist an Astrologie schon was dran, hab keine AHNUNG: sind alle Steinböcke
so ehrgeizig, alle Jungfrauen so zart, alle Stiere so energiegeladen und familientreu, alle Widder für
die Schwachen, schwimmen alle Fische mit dem Strom., können alle Krebse gefühlvoll sein, beleidigt und
nachtragend , die Löwen stolz und manchmal brüllend, die Schützen Schürzenjäger, die Waagen den Ausgleich
suchend, die Wassermänner öfters auch mal gemein, ohne dass sie es wollen, die Skorpione – ja wie sind
die ? und die Zwillinge, die haben zwei Gesichter Ich weiß nicht, ob man das alles so verallgemeinern
kann – da müßten sich ja Menschen, die an einem Tag Geburtstag haben – generell sehr ähnlich sein,
das kann man ja nicht mal von Zwillingen behaupten.
@Sportsmann… Horoskope und sonstiger Aberglaube sind in der Tat kein Religionersatz…allerdings bezweifle
ich stark das es ausgerechnet hauptsächlich die Atheisten sind die zu solchen Dingen Zuflucht nehmen.
Außerdem richten Horoskope und Nu Age (so unsinnig sie auch sein mögen) kaum den gleichen Schaden an
wie Religion…im Iran baumeln nicht immer wieder junge Männer an Baukränen weil das ein Astrologe empfohlen
hätte. Auch machen sich (die meisten) Atheisten nichts vor weil sie ihre Weltanschauung durchaus nicht
als Religion verstehen. Dafür wäre sie viel zu „klein“. Immerhin behandelt er genau eine Frage (Gibt
es einen Gott)…eine Religion aber verlangt einen Kult und ein ganzes Philosophisches Gebäude…dieses
zu wählen ist jedoch ist dem Atheisten freigestellt (wer sollte es ihm auch vorschreiben) > > > @grüner
Ritter Stimmt…ich glaube auch das, wenn auch seltener, Not und Leid den umgekehrten Effekt haben können…und
Menschen zu „Ungläubigen“ machen. Trotzdem glaube ich das es Religion geben wird solange es Menschen
gibt man kann nur hoffen das sie besser damit umgehen als wir heutzutage.
#63 Sportsmann 11:26:09 | Freitag, 23. September 2011
Es ist eigentlich schon lustig, mitanzusehen, wie die sogenannten Atheisten (nicht mit Antichristen zu
verwechseln) sich selbst einen vormachen. Sind sie doch in der westlichen Welt lediglich zu einer anderen,
einer neuen Religion konvertiert. Horoskope sind kaum Religionsersatz. Zur Religion gehört, daß einem
das Angebetete heilig ist. So heilig, daß man es nicht ertragen kann, wenn es zum Beispiel durch Karikaturen
verächtlich gemacht und in den Schmutz gezogen wird. Ahmadinedschad hat erkannt, was den angeblichen
Atheisten des Westens heilig ist.
Inglourius Basta: das liegt vermutlich auch an der schwindenden Macht organisierter Religion. Früher war es schlicht keine gute Idee, Glaubenszweifel oder Atheismus öffentlich zu äußern. Je ungefährlicher es ist, um so mehr Leute sagen „ Ich auch“ .
#61 Elvenpath † 09:31:42 | Freitag, 23. September 2011
Im Artikel findet sich nicht ein einziges sinnvolles Argument (wie auch). Es wird immer nur wiederholt:
Viele, oder alle glauben an Götter. Als ob das Götter wahrscheinlicher machen würde. Eines stimmt allerdings:
Ob man sich erfolgreich von der religiösen Gehirnwäsche der Kindheit und Jugend lösen kann, zeigt sich
wirklich erst in schwierigen Situationen.
Naja…in der Tat gibt es nicht sehr viele Atheisten aber dafür immer mehr. Der Atheismus ist die am
schnellsten wachsende Weltanschauung und das obwohl er sich hauptsächlich in Ländern mit niedriger Geburtenrate
ausbreitet. Der Erfolg wird erst richtig klar wenn man bedenkt das vor gut 100 Jahren der Anteil an Atheisten
noch im Promillebereich lag…heute liegt er EU-weit bei ca. 19% (BRD 25%) Gerade Leute mit hoher Bildung,
also solche die sich durchaus für die Welt interessieren und nicht etwa weltfremden abergläubische Träumer
neigen zum Atheismus. So z.B. auch ca. 93% der Mitglieder der amerikanischen Akademie der Wissenschaften.
Was daran gegen ihn sprechen soll das er besonders in wohlhabenden, stabilen und gebildeten Gesellschaften
vorkommt verstehe ich nicht…schon garnicht wenn man bedenkt das Atheisten seltener zu Kriminalität
und Scheidungen(!) neigen. Wenn der Körper Gesund ist findet der Mensch ausreichend Schlaf. Ist der Körper
ungesund kommt es zu Schlafstörungen. Desto besser es einer Gesellschaft geht desto mehr Atheisten gibt
es…was sagt das wohl aus? Zumindest macht es die Theorie das Religion nicht aus einer übernatürlichen
Kontaktaufnahme sondern schlicht als Möglichkeit das harte Dasein erträglicher und erklärbarer zu machen
nicht gerade unwahrscheinlicher.
Schalom #50:und genau dafür gibt es keinen Beleg, sondern nur die Aussagen der Religionen. Ich halte
es für Wunschdenken – es ist für das menschliche Bewußtsein nun mal schwer zu akzeptieren, dass es
einen Zeitpunkt gibt, ab dem das eigene Ich nicht mehr existiert. Mir fällt dazu noch ein nettes Zitat
von W. Allen ein: „ Natürlich gibt es eine jenseitige Welt. Die Frage ist nur, wie weit ist sie von der
Innenstadt entfernt und wie lange hat sie geöffnet.“
Es gibt Leute , die sterben ohne Erlösung, obwohl sie die Erlösung zig mal gesagt bekommen haben von mehreren Christen der verschiedensten Konfessionen. Ein naher Verwandter von mir starb mit 78 Jahren und meinte, in Walhalle wieder aufzuwachen. Das ist , tief in der Hölle, irgendwo rechts…Er ist verloren in der Ewigkeit. Verloren, weil es diese Leute die Gnade nicht wollten, verloren in alle Ewigkeit.
#54 Burgvogt 00:14:01 | Freitag, 23. September 2011
na hoffentlich tust nur beten und nicht fremdgehen… „…Zur Zeit besuche ich jeden zweiten Tag eine
alte Frau (93) auf dem „Sterbebett“ und bete mit Ihr das Vaterunser und Ave Maria…“
#52 Burgvogt 00:06:56 | Freitag, 23. September 2011
sieh an… „…Zur Zeit besuche ich jeden zweiten Tag eine alte Frau (93) auf dem „Sterbebett“ und bete
mit Ihr das Vaterunser und Ave Maria…“ willst doch noch in den Himmel ?
Grüner Ritter, mögen die Jenseitsvorstellungen und „Gottesbilder“ unterschiedlich sein und vielleicht
„Illusionen“, aber bedenken Sie, ob sich Ungläubige auch etwas (Illusionen)vormachen. Hinter den Dingen
ist eine andere Welt. Beides greift ineinander. . Zur Zeit besuche ich jeden zweiten Tag eine alte Frau
(93) auf dem „Sterbebett“ und bete mit Ihr das Vaterunser und Ave Maria. Heute sagte sie zu mir: „Gott
sei Dank, hab ich die liebe Mutter Gottes“ und deutete auf das Marienbild auf ihrem Nachtkästchen. Die
gläubige Frau macht sich nichts vor. –
#49 Grüner Ritter † 23:55:11 | Donnerstag, 22. September 2011
Schalom: ich war schon auf einigen Beerdigungen – auch von sehr gläubigen Leuten. Noch nie habe ich freudestrahlende
Gesichter glücklicher Angehöriger gesehen, die froh waren, das der geliebte Mann, Vater usw. es jetzt
so viel besser hat. Auch die Gläubigen rennen ja nicht blind durch die Welt – sie wissen letzten Endes,
dass sie sich selbst was vormachen.
#48 Jolanda 23:51:49 | Donnerstag, 22. September 2011
@#41 Grüner Ritter In der kath. Kirche gibt es überhaupt keine Speisenverbote. Alle Lebensmittel dürfen
gegessen werden. Es wird tatsächlich empfohlen, Sex nicht von der Liebe abzutrennen und zur Ware und
oder Unterdrückungsinstrument zu machen, um seinen Egoismus zu pflegen, sondern in Vertrauen und Verantwortung
gemeinsam mit dem Ehepartner zu genießen. Wer überall gierig herumpoppt, schändet und schindet seinen
Körper, trennt den Körper von Geist und Seele ab, macht ihn zu einer austauschbaren Maschine. Es gibt
also Vorgaben durch die Kath. Kirche, die Gott u.a. mit der Bibel übermittelt hat. Diese Leitlinien sind
wichtig in der heutigen haltlosen Welt. Daß wir Menschen immerwieder sündigen, den Halt verlieren, vom
Weg abkommen ist menschlich. Aber deshalb die Leitblanken, die Geländer niedriger zu machen oder gleich
abzureißen wäre doch Unsinn. Ertrinkende fischt man aus dem Wasser und stellt sie auf sicheren Boden
und tritt nicht noch hinterher.
#45 Grüner Ritter † 23:45:20 | Donnerstag, 22. September 2011
Natürlich gibt’s auch gläubige Wissenschaftler- schliesslich sind das auch Menschen mit der gleichen
Todesfurcht. Aber sie sind eine verschwindende Minderheit. Das einer seine Seelenvorstellungen als physikalisches
Phänomen zu beschreiben versucht, ist aber noch lange kein „Forschungsergebnis“ sondern blanke Spekulation.
#44 Burgvogt 23:35:09 | Donnerstag, 22. September 2011
ritter Die unsterbliche Seele ist keine religiöse Erfindung sondern eine Tatsache die auch ein ungläubiger
Mensch ratiomnal herleiten kann. Das schöne: Je weiter der wissenschaftliche Fortschritt desto mehr bestätigt
sich die kath Wahrheit www.welt.de/…ch_nach_dem_Tod.html
#42 Grüner Ritter † 23:28:50 | Donnerstag, 22. September 2011
„Ich habe keine Angst vor dem Tod- ich war Jahrtausende tot, bevor ich geboren wurde und es hat mir nicht
die geringsten Unannehmlichkeiten bereitet.“ Mark Twain. Ziemlich hoher Preis: dies nicht essen, jenes
nicht trinken, Sex nur unter bestimmten Voraussetzungen und Umständen, Samstag kein Licht anschalten,
Sonntags langweilige Litaneien hören usw. usf. – alles für die Illusion, dass man den eigenen Tod überleben
könnte.
#41 Jolanda 23:27:00 | Donnerstag, 22. September 2011
@#39 Hekate Welch hoffnung- und trostlosen Müll und Stuß Sie doch verzapfen! 1.)Scheidungskinder: Warum
sollten Scheidungskinder unten durch sein in der Kath. Kirche? Allenfalls deren Eltern, die ihre Kinder
zu Scheidungswaisen machten! Aber auch Geschiedene sind nicht verloren, sie gehören immernoch zur Kath.
Kirchengemeinschaft dazu!!! 2.)Krankheit, Alter, Sterben und Tod: Ganz egozentrisch reden Sie nur vom
Kummer der Hinterbliebenen. Wie tröstlich, erleichternd und wichtig aber der christliche Glaube für
einen Kranken, Alten und oder Sterbenden selbst sein kann fällt natürlich atheistischen EgoZentrikern,
wie Ihnen, bei ihrer narzißtischen Nabelschau gar nicht auf!!! Es ist also am allerwichtigsten, was der
dem Tode Nahe glaubt, seine Hoffnung und Erwartung des Paradieses, Gott schauen und bei ihm sein zu dürfen.
Daß auch die Hinterbliebenen, Angehörige und Freunde im christlichen Glauben Trost und Halt finden ist
nachrangig, wenn es ums Sterben geht. Sie sollen vor allem für den armen Sünder – wir sind ja alle Sünder –
beten für die Vergebung seiner Sünden, alljährlich Messen lesen lassen, siehe auch den Feiertag Allerseelen
usw. Daher wird ein gläubiger Katholik niemals am Leid auf der Welt zerbrechen – auf der Erde gibt es
keine Gerechtigkeit – Gerechtigkeit gibt es erst beim Jüngsten Gericht vor Gott!!!
#40 Hekate 22:24:03 | Donnerstag, 22. September 2011
>>wurde um den 24. Februar 1973 … während des Vietnamkrieges geboren.<< Und sieht immer noch aus wie
12. Beneidenswert. >>Als Philipp R. vier Jahre alt war, trennten sich seine Eltern und er wuchs bei seinem
Vater, einem Fluglehrer der Bundeswehr, in Hamburg, Bückeburg und Hannover auf… Im Jahr 1992 legte
Rösler an der Lutherschule Hannover das Abitur ab…<< Du lieber Himmel. Adoptiert und dann auch noch
geschiedene Eltern. Und aus dem Typen ist trotzdem was geworden. Wie kann DAS denn angehen? ich dachte,
Scheidungskinder sind grundsätzlich unten durch? >>Wenn mir ein Mensch stirbt, den ich von Herzen liebe,
dann kann der Atheist mich nicht trösten. Er kann nur sagen: Es besteht keine Hoffnung, dass du den geliebten
Menschen wiedersiehst. Du musst mit dieser Hoffnungslosigkeit leben.<< Er kann dir aber trotzdem helfen,
diesen Menschen in guter Erinnerung zu halten und bei der Trauerarbeit. Menschen sterben eben und das
tut weh, aber die Zeit heilt alle Wunden. Und wenn man davon ausgeht, dass nach dem Tod die Lichter ausgehen
(wie es bei Atheisten wohl der Fall ist), dann kann es dir doch auch egal sein, denn dann hast du die
Sorge den geliebten Menschen nicht wiederzusehen sowieso los, denn dich wird dann auch niemand mehr wiedersehen.
In der Stoa sagen sie „Wenn ich da bin, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, bin ich nicht mehr
da.“ Auch nicht verkehrt oder?
Die Eltern des Atheismus sind die Versager in den Religionen. Gott wurde von vielen seiner angeblichen
Vertreter auf Erden als einer verkauft, der Er nicht ist.
#38 Matthäus_1956 21:24:17 | Donnerstag, 22. September 2011
de Boer, auch mir hat es Spass gemacht, es war das erste Mal für mich, das hier auf +.net ein gehaltvolles Gespräch aufgekommen ist. Vielen Dank dafür und einen schönen Abend noch.
#37 Jolanda 21:22:11 | Donnerstag, 22. September 2011
Nach meiner Erinnerung nacherzählt: Heute Gesundheitsminister Rösler im TV, er wurde gefragt, weshalb
er sich mit 27 Jahren taufen ließ. Er habe im Krankenhaus gearbeitet und gesehen, wie die gläubigen
Menschen zuversichtlich waren, er sei aus einem kath.Waisenhaus damals herausadoptiert worden, man konnte
durch die Kriegswirren in Vietnam nicht mehr feststellen, ob er getauft war. Seine Adoptiveltern wollten
ihm die Wahl lassen. Aber er sei in einem kath. Kindergarten gewesen. >>… wurde um den 24. Februar 1973 …
während des Vietnamkrieges geboren. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt… Nach seiner Geburt wurde
er namenlos an ein katholisches Waisenhaus in Saigon abgegeben. Im Alter von neun Monaten adoptierte ihn
das niedersächs. Ehepaar Rösler… Die vierköpfige Familie mit zwei Töchtern nahm Rösler bei sich
auf u. nannte ihn Philipp. Als Philipp R. vier Jahre alt war, trennten sich seine Eltern und er wuchs
bei seinem Vater, einem Fluglehrer der Bundeswehr, in Hamburg, Bückeburg und Hannover auf… Im Jahr
1992 legte Rösler an der Lutherschule Hannover das Abitur ab… Rösler ließ sich im Jahre 2000 taufen
und trat der römisch-katholischen Kirche bei…<< wikipedia
#36 de Boer † 20:54:47 | Donnerstag, 22. September 2011
Mit der Philosophie ist es wie mit dem Priestertum bei den Prostestanten, jede/r ist berufen. Und Ihre
Weltsicht scheint mir ziemlich durchdacht zu sein. Noch ein Link für Sie …iordano-bruno-stiftung.de/aufklaerer-werden
da gibt es viele gute Informationen zum Thema. Ich muss mich leider zunächst mal verabschieden, aber
nicht ohne Ihnen zu sagen, dass mir unser kleines Gespäch Spaß gemacht hat, hoffentlich treffen wir
uns mal wieder. #34 Jubärens Nicht alles was sich Wissenschaft nennt ist auch welche, dass sehen sie
Beispielsweise an der Theologie, die nennt sich auch Wissenschaft und steht mit beiden Beinen fest in
der Luft. Jede der ermordeten ist ein Verbrechen, das steht außer Frage – aber warum erwähnen sie die
im Auftag der Rkk Ermordeten nicht?
#35 Pelagius III. 20:54:21 | Donnerstag, 22. September 2011
Atheismus ist eine besondere Form von Hoffnungslosigkeit. * Wenn mir ein Mensch stirbt, den ich von Herzen
liebe, dann kann der Atheist mich nicht trösten. Er kann nur sagen: Es besteht keine Hoffnung, dass du
den geliebten Menschen wiedersiehst. Du musst mit dieser Hoffnungslosigkeit leben. * Der Gläubige kann
mich trösten, indem er sagt: Du wirst im Jenseits mit dem geliebten Menschen wieder vereint sein. In
dieser Hoffnung kannst du bis zum Ende leben. * Da ich die Hoffnung der Hoffnungslosigkeit (und die Liebe
der Lieblosigkeit) vorziehe, habe ich mich für den Glauben und gegen den Atheismus entschieden.
#34 Jubärens 20:48:09 | Donnerstag, 22. September 2011
#20 Minimax. Sie irren, wenn Sie behaupten, im Kommunismus sei „es nicht in erster Linie um Atheismus“
gegangen, „sondern um schlimme Regimes, Entgleisungen des sozialistischen Gedankens, Pervertierungen zur
Ideologie.“ Marx hatte bekanntlich die Kritik der Religion – Opium des Volkes – zur Grundlage aller Kritik
gemacht. Insofern waren der verordnete Atheismus von Lenin, die Zerstörung von Kirchen und Ermordungen
von 80.000 Priestern und Nonnen keineswegs „Entgleisungen des sozialistischen Gedankens, Pervertierungen
zur Ideologie“, sondern der Kampf gegen die Religion integraler Teil der sozialistischen Theorie und Praxis
und etwa von den Kommunisten im spanischen Bürgerkrieg in gleicher Weise angewandt (Ermordung von 7.000
Geistlichen). Marx, Mao und alle Kommunisten sehen in der wissenschaftlichen Aufklärung, in Kant, Hegel,
Darwin etc. ihre Basistheorie (an De Boer) und daraus entwickelten sie den wissenschaftlichen Sozialismus.
#33 Matthäus_1956 20:41:30 | Donnerstag, 22. September 2011
Sie haben Recht, de Boer. Allerdings ist die Welt auch nun mal so, wie sie ist. Schauen Sie sich hier
auf +.net um, sie werden sehr viele finden, die entweder nicht selbst denken können oder es nicht wollen.
Einige haben Angst davor, dass das in Anarchie endet und jeder macht, was er will. Die Klammer der Ver-
und Gebote werden für diese Schreiber dringend benötigt. Andererseits: Würden in aller Konsequenz die
zehn Gebote gelebt, käme niemand von der SA an meine Tür, weil es vermutlich keine SA gäbe. Die Bezogenheit
auf den jeweils eigenen Staat dient dazu, sich von den andern – fremden – abzugrenzen und sich selbst
dadurch zu erhöhen. Andere als Meinungserweiterer zu verstehen, die den eigenen Horizont öffnen, gelingt
offenbar nicht vielen. Weil ich Laie bin, der sich ein paar Gedanken zur Welt macht. Ich habe hier keinen
geisteswissenschaftlichen Hintergrund.
#32 de Boer † 20:32:19 | Donnerstag, 22. September 2011
#28 Matthäus_1956 Wieso beharren Sie so auf der Laienmeinug? Die Menschen haben die Götter erfunden
und heute stabilisieren sie damit ganze Staaten. Interessanterweise meist nur den eigenen. Das sieht man
gerade in Kriegszeiten, wenn Waffen gesegnet werden. Oder noch fundamentaler, wenn die rigorose Einhaltung
der Gebote in jeder Lebensituation gefordert wird. Beispiel Du sollst nicht lügen, würde wahrscheinlich
jede unterschreiben und haben wir alle unseren Kindern beigebracht. Was aber wäre gewesen, wenn die SA
an Ihre oder meine Tür gekopft und gefragt hätte ist Ihre Nachbar Jude. Sie hätten nicht beichten gehen
brauchen, wenn sie ihn ans Messer geliefert hätten. Totzdem wären Sie – ich hoffe, Sie vergeben mir
den Begriff, ein Schwein. Da liegt das Problem, an die Regeln gehalten und nicht selbst gedacht.
#30 Hekate 20:28:15 | Donnerstag, 22. September 2011
Wenn man als Moslem homosexuell ist, es aber nicht auslebt, kriegt man dann im Paradies auch 72 Jungfrauen
(männliche wenn man ein Mann ist, weibliche wenn man eine Frau ist)? Weiss das jemand? >>Was fastiniert
Menschen daran, das hier wie Hiob zu ertragen und auf ein dort zu hoffen, dass niemand kennt. Immer mit
der Gefahr im Rücken, dass die Annahme, dass nicht Gott die Menschen, sondern die Menschen Gott geschaffen
haben richtit sein könnte. << Weil der Gedanke, dass, wenn man stirbt, einfach nichts mehr passiert -u
nd zwar bis in alle Ewigkeit, weil man eben tot ist, man IST nicht mehr – für viele zu gruselig wäre.
Der Mensch kann sich weder das Nichts, noch die Ewigkeit vorstellen. Und um dieser Angst vor dem unvermeidlichen
Tod zu entgehen, hat man eben Religionen erfunden. Ich sehe Omi und Opi wieder und sitze auf einer Wolke
klingt halt irgendwie tröstender und widerspricht dem „Krone der Schöpfung“-gedanken des Menschen weniger
als wenn man ganz unspektakulär einfach abkratzt und dann nichts mehr mitkriegt und nie wieder irgendwas
tut oder jemand von einem hört. Es dreht sich letztendlich alles um den Tod. Selbst die Neanderthaler
hatten schon eine Art Religion, jedenfalls haben sie ihre Toten richtig bestattet und nicht einfach liegen
lassen. Selbst die haben sich also schon Gedanken darüber gemacht und jedes Volk hatte seine eigenen
Theorien über das Jenseits.
#28 Matthäus_1956 20:23:29 | Donnerstag, 22. September 2011
Entschuldigung, es muss natürlich Hochsauerlandkreis heißen, HSK im Kennzeichen und der Schrecken aller
Ruhrgebietsautofahrer. Ich vermute, Jahrhunderte andauernde Beeinflussung durch die Kirche, das Monopol
auf Bildung (Klosterschulen), die Gewährung von Privilegien an weltliche Fürsten, die dann wiederum
das System unterstützten, haben die Menschen geprägt, und erst in jüngerer Zeit kommt es dazu, einiges
in Zweifel zu ziehen. Das man damit manchmal so manchem auch hier den Boden unter den Füßen wegzieht,
sieht man an den wütenden Reaktionen. Eigentlich tuen mir diese Menschen auch leid, aber Fakten sind
und bleiben Fakten. Aber das ist wieder nur Laienmeinung.
#27 Hare-Krishna 20:20:13 | Donnerstag, 22. September 2011
Haben denn nun Wowereit und Partner und Wulff und Anhang kommuniziert? Habs leider nicht gesehen… hab
telefoniert… . Das wäre ja nun ein Skandal. Müsste man da den Papst dann nicht excommuicationieren?
. Außerdem hieß es im TV, es wären 70.000 Anmeldungen und 80.000 Hostien. Was machen die denn mit den
restlichen 10.000?
#26 de Boer † 20:16:01 | Donnerstag, 22. September 2011
#24 Matthäus_1956 Sie haben vollkommen recht. (Die Jungfrauen gab es auch im Christentum, jedem der beim
Kreuzug starb waren sie versprochen, wenn ich das richtig im Kopf habe, waren es sogar 112. Sündenvergebung
war auch inbegriffen.) Mir stellt sich dennoch die Frage, warum dann gerade eine Religion wie die Rkk?
Was fastiniert Menschen daran, das hier wie Hiob zu ertragen und auf ein dort zu hoffen, dass niemand
kennt. Immer mit der Gefahr im Rücken, dass die Annahme, dass nicht Gott die Menschen, sondern die Menschen
Gott geschaffen haben richtit sein könnte. Da scheintt mir dann doch der Fußballfan evidenter zu sein –
denn der weiß nach 90 Minuten was passiert ist. #Anders gefragt, warum sind wir Menschen oder zumindest
ein Teil von uns so träge, dass wir nicht versuchen die Dinge hier zu regeln oder um in Íhrem Beispiel
zu bleiben, neue Arbeitsplätze zu schaffen, das müsste auch im Hochsaierlandkreis möglich sein. (Und
nur mal so für mich, wo ist denn das?)
#25 Guapimirim 20:10:41 | Donnerstag, 22. September 2011
@Minimax . Was Leute wie Du gerne übersehen: Die Demokratie hat als anthropozentristische Religion mittlerweile
zumindest in weiten Teilen West- und Nordeuropas die traditionellen christlichen Religionen abgelöst.
Geblieben ist dabei dieselbe Intoleranz, derselbe Missionseifer und die Ausgrenzung Andersgläubiger als
„Häretiker“ bzw. in der BRD als „Extremisten“. . Aber: Die Demokratie als Herrschaftsinstrument ist von
Menschen geschaffen worden und muss daher von Menschen kritisiert werden dürfen. Das hat nichts mit dem
beschworenen „Extremismus“ zu tun. . Dass Atheisten oft unverträglich sind, hatte ich nicht in Bezug
auf religiöse Fragen gemeint, sondern im persönlichem Umgang.
#24 Matthäus_1956 20:05:22 | Donnerstag, 22. September 2011
de Boer, ich denke, das für sehr sehr viele Menschen die Gegenwart unübersichtlich und weltwirtschaftliche Zusammenhänge nicht mehr verstanden werden. Warum fallen im Hochsaierlandkreis 100 Arbeitsplätze weg, wenn in Shanghei die Börse in Unruhe ist. Viele Menschen brauchen einen „Ankerpunkt“, von wo aus sie mit ihren Gedanken losgehen, und wohin sie auch wieder zurückkehren können. Dazu kommt möglicherweise noch, dass dieser Weg beschwerlicher ist als andere (Religion), und sie hegen die irrationale Hoffnung, eines Tages (im Himmel?) dafür belohnt zu werden (analog zu den 72 Jungfrauen im Islam). Aber das ssind nur Ideen und Gedanken eines Laien.
#23 de Boer † 20:00:29 | Donnerstag, 22. September 2011
#22 Matthäus_1956 Da kann ich mitgehen, finde es aber fatal! Die Frage ist doch eigentlich, warum brauchen Menschen Religion, egal ob in einem eng oder weitgefassten Begriff. Wir können alle selbst denken, warum dann deken lassen?
#22 Matthäus_1956 19:56:51 | Donnerstag, 22. September 2011
Der Punkt ist doch nicht die fehlende „Religiosität“ der Menschen, sondern die Objekte, auf die sie diese richten. Ersatzreligionen, Esoterik, ja selbst Fussballvereine nehmen den Platz ein, den früher die Religion innehatte. Das nun negativ an den Menschen festzumachen, wäre fatal, den nsie wende nsich nur ab von einem erstarrten, ritualisierten System, das ihnen in ihrer heutigen Lebensrealität nicht mehr weiterhilft.
#21 de Boer † 19:41:24 | Donnerstag, 22. September 2011
#19 Jubärens Beinahe gut gekontert, aber was hat der Kommunismus mit Wissenschaft und Erkenntnis zu tun? Ich will es Ihnen gerne sagen: Genauso viel wie alle Religionen, die von sich, wie der Kommunismus behaupten die allein seeligmachende Wahrheit zu kennen. Nein, das Beispiel zieht nicht.
#20 Minimax 19:26:07 | Donnerstag, 22. September 2011
#19 Jub – weil es dort nicht in erster Linie um Atheismus ging, sondern um Herrschaft. Jeweils schlimme Regimes, Entgleisungen des sozialistischen Gedankens, Pervertierungen zur Ideologie. Sind nicht zu entschuldigen, dienen aber leider nicht für Ihre Argumentation.
#19 Jubärens 19:22:12 | Donnerstag, 22. September 2011
De Boer meint: „Man kann Athismus auch als eine Entwicklungsstufe sehen. Wer Philosophie und Wissenschaft
hat, braucht keinen Gott mehr.“ Den fanatischsten und breitesten Atheismus gab es in der SU von Lenin
und Stalin, dem China von Mao, dem Kambodscha von Pol Pot und natürlich dem Kuba von Castro. In diesen
Ländern und Regimen standen auch die „Wissenschaft und Philosophie“ auf höchster Stufe, nämlich der
wissenschaftliche Marxismus vom verordnete Glück der Menschen ohne Religion, also das Paradies auf Erden.
Komischerweise versuchten die Menschen aus diesem gottlosen Paradies zu flüchten, wurden dann aber mit
Mauern und schießwütigen Todesengeln von der Flucht aus dem Arbeiter- und Bauernparadies abgehalten.
#17 Thomasius 18:50:28 | Donnerstag, 22. September 2011
#5 de Boer Nach der Umfrage verlassen sie offenbar den Verein, „weil“ sie religiös sind. Eintönige Riten
werden oft als langweilig empfunden. Von Ritus zu Ritus hetzende Akteure werden nicht als zugewendet empfunden.
#16 kammerjäger 18:45:54 | Donnerstag, 22. September 2011
#4 Bitte um Verständnis für diesen oft mit Urinstein in Verbindung gebrachten User. Irgendwie muss er doch an sein 20.000 Posting heran kommen, seitdem ihm irgndwer erzählt hat, er bekäme dann 50,- Euro auf sein Pensionskonto überwiesen.
#14 Erni.J 18:38:24 | Donnerstag, 22. September 2011
Die Zukunft eines Landes hängt entscheidend davon ab, ob die Staatsgrundsätze, die der Hl. Bruder Klaus (Niklaus von Flüe) aus der Zentralschweiz überliefert hat: 1. Der Staat muss christlich sein: „Was die Seele ist für den Leib, das ist Gott für den Staat. Wenn die Seele aus dem Körper weicht, dann zerfällt er und ist dem Untergang geweiht.“ Beispiel: Die EU hat den Gottesbezug aus der Verfassung gestrichen. Die atheiistische EU ist ein Konstrukt der Hochfinanz mit ‘Verfalldatum’: Die EUrokrise nur der Anfang des Zerfalls…und Deutschland der Zahlmeister der Transferunion!
#13 Hare-Krishna 18:36:37 | Donnerstag, 22. September 2011
Und es soll auch Leute geben, die vor ihrem nahen Tod keinerlei Priester sehen wollen. . Manche brauchen
eben länger. Hass frisst sich durch den ganzen Körper. Mancher Tumorige hat viel gehasst. Und ob die
Hasser hier auch bald einen Tumor haben werden, der sie vor Schmerzen schreien lässt, weiss nur Gott
allein. . Ob der Papst dem Präsident Wulff die Kommunion geben wird…!?
#11 Minimax 18:21:16 | Donnerstag, 22. September 2011
#6 Falsch, Guap usw. – zu den verbreiteten Merkmalen einer institutionalisierten Religion gehört es, dass sie ihre Auffassung als exklusiv gültig definiert. Das hat weniger etwas damit zu tun, dass es für die jeweilige Heilsbotschaft notwendig wäre, vielmehr ist es ein bewährtes Herrschaftsinstrument, in Verbindung mit den anderen Nettigkeiten, von denen Hekate (#8) schreibt. Von daher ist es genau umgekehrt, als von ihnen behauptet: Intoleranz geht leider sehr häufig von übereifrigen Vertretern machtbewußter Religionsgemeinschaften aus. Hier nehmen sich Christentum und Islam in der Praxis leider häufig nicht.s
#10 wickerl 18:20:07 | Donnerstag, 22. September 2011
Ich verstehe die Angriffe auf die Genossen nicht, die sind wenigstens kalt , und nicht lau ( man vergleiche
den Brief von Johannes an die Gemeinde von Laodicea) ,viel schlimmer finde ich die Paralysearbeit der
Unionspolitiker und die Ansprache von Wulff, der heute gegenüber dem Papst mehr Verständnis für Geschiedene
forderte die in neuen Lebensgemeinschaften leben. Der Papst antwortete darauf, dass er für die ernsten
und tiefgehenden Worte dankt. War das zustimmend oder nur diplomatisch? Wenn es diplomatisch war, war
es eine sehr schlechte Diplomatie , weil Aufgabe des Diplomaten ist es, verbindlich und freundlich zu
reden ohne vom eigenen Standpunkt abzurücken, was bei Papst Benedikt nicht der Fall war, er äußert
sich klar und deutlich zustimmend, eine Einladung an alle, die tolle Püppchen kennenlernen, die alte
Familie im Stich zu lassen.
#8 Hekate 18:17:33 | Donnerstag, 22. September 2011
>>„Historisch gesehen ist der Atheismus die absolute Ausnahme.“<< Uh, welch fulminante Erkenntnis. Ich
wette, historisch gesehen sind erfolgreiche Operationen am offenen Bauch auch die absolute Ausnahme. >>Denn:
„In Ländern wie Brasilien, Mexiko oder auf dem schwarzen Kontinent liegt die Rate der Nichtgläubigen
unter zehn Prozent.“<< auch echt überraschend. In einigen Ländern ist es unter Androhung von Todesstrafe
verboten, seinen Glauben zu verlassen. Zudem ist der Lebenstandard in vielen Ländern dieser Regionen
sehr schlecht. Salopp gesagt: Ein Mensch der in einer Wellblechhütte in einem Slum lebt und nicht mal
seinen eigenen Namen schreiben kann, geschweigedenn weiss, ob udn was er morgen zu essen kriegt, für
den ist das Festklammern an die Hoffnung auf ein besseres „Danach“ vermutlich das einzige was ihm Trost
gibt.
#7 Minimax 18:15:50 | Donnerstag, 22. September 2011
Religiös zu sein, behaupten viele Menschen. Das hat in der Tat wenig damit zutun, dass sie sich gleichzeitig als katholisch betrachteten. Es wird häufig vielmehr damit verbunden, dass man an „irgend etwas“ glaube. Das Motiv dahinter ist die nur allzu menschliche Angst vor der Unerklärbarkeit des Seins, der Treibstoff für alle Religionen. Und trotzdem lässt sich wohl zweifelsohne feststellen, dass, je aufgeklärter der Mensch, desto größer die Distanz zu Religionsgemeinschaften ist. Zudem darf man nicht vergessen, dass es neben dem Atheismus auch noch den Agnostizismus gibt. Ich glaube, hier würden sich weitaus mehr Menschen einsortieren, wenn sie es denn für wichtig hielten, dies zu tun.
#5 de Boer † 18:10:32 | Donnerstag, 22. September 2011
„Nach dem „Religionsmonitor 2008“ der Bertelsmann-Stiftung bezeichnen sich siebzig Prozent der Deutschen
als „religiös“ – mehr als ein Viertel davon als „hochreligiös“.“ – Warum verlassen diese Leute dann
in Scharen den Verein? Man kann Athismus auch als eine Entwicklungsstufe sehen. Wer Philosophie und Wissenschaft
hat, braucht keinen Gott mehr und erst recht keinen Papst.