(kreuz.net) Der Bonner Politikwissenschaftler Andreas Püttmann (47) hat den deutschen Bischöfen während
der Mannheimer Dialogveranstaltung im Juli „Ehrlichkeit und Demut“ zugeschrieben.
Das erklärte er in
einem August-Beitrag für die katholische Zeitschrift ‘Die Neue Ordnung’.
Er ist im Internet abrufbar.
Sie predigen Wasser – und trinken Wein
Eine ähnliche Demut konnte Püttmann in den Beiträgen der Laienfunktionäre
während der Tagung nicht entdecken:
„Sie traten eher fordernd selbstbewußt, manchmal auch süffisant
und kokett auf, etwa dort, wo eine pastorale Mitarbeiterin einfach der Priestergruppe zugeschlagen wurde,
dann auch noch deren Bericht vortrug und von den Geweihten als ihren »Kollegen« sprach.“
Das Priestertum
interessiert niemanden
Püttmann stellt fest, daß das Priestertum nur im Zusammenhang mit dem Anspruch
auf „Gleichberechtigung“ von Frauen oder der Aufwertung des „allgemeinen Priestertums“ angesprochen wurde:
„So kam das Thema Priesterberufungen in Mannheim eigentlich auch nur im Kontext der Forderung nach Viri
probati oder Mulieres probatae vor.“
Die Ordnung ist egal
Püttmann hebt zwei Eingeständnisse aus den
Gruppenberichten hervor:
• Verbandskatholiken registrierten, daß nur noch wenige von ihnen in die
Politik gingen
• Caritas-Mitarbeiter fanden in ihrem Tun „die spirituelle Dimension zu wenig entdeckt“.
Nach Püttmann gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Defiziten – „gehört es doch zur christlichen
Spiritualität, auch im politischen Horizont das ganze Bild der Ordnung aufrechtzuerhalten, in das man
eingefügt ist.“
Doch: Solche Ordo-Orientierung scheint heute sowohl in bezug auf die Ordnung der Gesellschaft
als auch auf die Ordnung der Kirche rar geworden.
Jeder schaut nur auf seine Problemchen
Der Blick auf
diese Ordnung wird nach Püttmann durch Anliegen und Geltungsansprüche einzelner verstellt, „die eilfertig
empathisch unterstützt werden, ohne sie einer Abwägung mit Sinn und Bestand eines Normengefüges und
eines institutionellen Ordnungsinteresses zu unterziehen.“
Prototypisch dafür sind nach Püttmann die
Sex-Themen, die in Mannheim oft zur Sprache kamen.
Skeptisch macht Püttmann hier, daß die Argumente
so eindimensional vortragen werden, als hätte die Kirche nicht auch für widerstreitende Güter Sorge
zu tragen, etwa für die Unauflöslichkeit der Ehe oder das „Leitbild“ von Familie als einer Gemeinschaft
von Vater, Mutter und Kind.
„Kann denn Liebe Sünde sein?“
„In die nötigen Abwägungs- und Vermittlungsprozesse
tritt der sogenannte kritische Katholik von heute aber gar nicht erst ein“ – kommentiert Püttmann.
Er
gefalle sich vielmehr in einer „kurzschlüssigen Automatik von Moralweisheiten á la ‘Kann denn Liebe
Sünde sein?’“
Viele sogenannte Reformer würden sich allzu leichtfüßig anmaßen, es besser zu wissen
als Generationen von Christen zuvor.
Durch solch ein gegenwartsegozentrisches Auftreten gerät auch das
Motto des auf fünf Jahre angelegten Dialogprozesses: „Im Heute glauben“ nach Püttmann ins Zwielicht
einseitiger „Verheutigung“.
Er kontert: „Der Glaube der Kirche verdankt seine einzigartige Tradierung
einer »Demokratie mit den Toten«.“
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Es predigt, es predigt, es predigt seinen Lauf; und wenns genug gepredigt hat, dann hört es wieder auf.
. Wenn Sie fertig gepredigt haben, Hochwürden, dann sperren Sie die Kirche zu. Die Leute sind schon fort.
Ich geh jetz auch. Gute Nacht
Die vom Weltgeist gepeinigten Seelen bedürfen der Heilung; sie bedürfen jener Fortführer des Erlösungswerkes
Christi auf Erden, die unerschrocken und mit glühendem Herzen die Wahrheit Jesus Christus bekennen und
Ihn unablässig verkünden; hw Priester als „zweite Christusse“; wahre Hirten in Göttlicher Vollmacht; www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html im Einsatz Seiner Göttlichen Majestät; www.razyboard.com/…07921-6122817-0.html
hw Priester in Liebe entbrannt für den geheimnisvollen Leib Christi, als der Braut Christi; hw Priester,
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in demütiger Dankbarkeit annehmen und freudig leben; www.razyboard.com/…07667-6100657-0.html Im Einsatz
Seiner Göttlichen Majestät!;
Die „aufgeklärte“ Selbstvergötterung… …führt geradewegs in die Wartezimmer der Psychologen / Psychiater…
. Die Uneinsichtigkeit der menschlichen Sündhaftigkeit sucht „Gleichgesinnte“ ! . Dort, wo die Sünde
in menschlicher Selbstherrlichkeit „abgeschafft“ worden ist, dort wird denn auch dem Vater der Lüge,
Satan, der „rote Teppich“ ausgelegt ! Der Teufelskreislauf nimmt seinen Lauf… dort, wo „keine Sünde“
mehr… dort bedarf es auch „keiner Erlösung“ mehr… dort wo diese als „nicht mehr annehmbar“ vorgelogen
wird, dort braucht es auch „keines Erlösers“ mehr… und somit auch keines mystichen Leibes CHRISTI,
der Heiligen Mutter Kirche… Kurz…der Mensch will sich in seiner Selbstvergötterung selbst zum „Erlöser“…erklären…
und versucht sich denn auch verbissen „selbst zu erlösen“ ! . Die „Resultate“ sehen wir vor Augen ! Durch
Seelenvertrocknung zerfallende Gesellschaften im nahezu kollektiven Spass- und Vergnügungswahn ! . Bedenken
wir, dass nicht die Sünde es ist, die der Reinheit der Seele schaden kann… sondern die WEIGERUNG die
Sünde überhaupt einzugestehen! . Die Sünde wird nur dann zum seelenvertrocknenden / seelen“tötenden“
Gift, wenn sie BEWUSST UND GEWOLLT „toleriert“ wird und so die Seele bewusst und gewollt NICHT im kostbarsten
BLUTE unseres HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS reingewaschen wird ! . Der Mensch muss danach streben, den
Geist über das Fleisch, der Egomanie, herrschen zu lassen… der hl. Paulus: – Röm 8,8 Wer vom Fleisch
bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen –
In Namen aller Religionen wurden Verbrechen begangen, aber die schlimmsten waren die der Kommunisten,
National-Sozialisten und Liberale, zu denen der Massenmord an ungeborenen Kindern, der in den meisten
liberale Staaten stattfindet, zählt. Kommunismus, National-Sozialismus und Liberalismus sind antichristliche
Ideologien.
Zu guten Nacht. Der Klippe gleich sein, an der sich die Wogen brechen. Sie aber steht unerschüttert,
und die umtobende See sinkt in Schlummer. . Laudetur Jesus Christus
#32 Blackbird 21:46:15 | Freitag, 28. Oktober 2011
catholic: ebenfalls Hallo . Neben der atheistischen Grundeinstellung der Kommunisten dürfte genau das
ein wesentlicher Punkt ihrer Kirchenfeindlichkeit gewesen sein: Ein Immer-recht kann keinen anderen Immer-recht
neben sie dulden, ohne den eignen Anspruch ab absurdum zu führen.
Blackbird: Die Partei hat immer recht – Die Kirche hat immer recht (gehabt) Rot, die Farbe der Auferstehung
in der Ostkirche. Rot, Farbe der Revolution. Die Heiligen Leichen Lenin und Stalin im Mausoleum. Ikonenkult …
Personen Kult … . Schön, dass Sie hier mitmischen !
#27 Blackbird 21:07:50 | Freitag, 28. Oktober 2011
catholic: das speziell der Kommunismus auch atheistisch war, macht aus dessen Verbrechen keine „atheistischen
Verbrechen“. Vielmehr hat die kommunistische Ideologie selbst Züge einer Religion gehabt, nur halt ohne
Gott und Jenseits. Aber die Opfer wurden nicht verfolgt, weil sie z.Bsp. an einen Gott glaubten, sondern
weil sie Nicht-Kommunisten waren. Wie soll das auch funktionieren: „Du hast meinem Nichts gelästert,
Du must sterben…“ ?
In den von Ihnen genannten Kriminalgeschichten stand der Atheismus nicht im Vordergrund, vielmehr wurde der Personenkult einfach auf andere Subjekte umgelenkt. In religiösen Diktaturen wird aber auf Theismus gebaut, mit den selben Konsequenzen. Zwei Seiten der selben Medaille.
Sicher gibt es eine Krimianalgeschichte des Christentum; sie ist ein Teil der Kriminalgeschichte der Menschheit. Nicht zu vergessen die Kriminalgeschichte des Atheismus.
Ergibt sich aus objektiver Bewertung bekannter Tatsachen unverkennbar. Die Kriminalgeschichte des Christentums und der übrigen Wunschdenkenideologien und politischer Religionen sprechen Bände. Ich sympathisiere mit keiner davon.
zu 11: Entscheiden und Abstimmen sind- wie gesagt- 2 Worte für dasselbe. Über das, was zum Glauben gehört, hat jemand entschieden, also abgestimmt. Meint man, niemand könnte das ändern, ändert das nichts an der vorher erfolgten Abstimmung.
„theologisch erbrechen“? Die Kost in den theologischen Häusern kann bisweilen schon schwer sein. Da hilft
ein Klosterlikör von braven Nonnen andächtig gebraut.
wenn man von all diesen theologischen drecksäcken liest muss man sich einfach theologisch erbrechen um den glauben und die liebe und die hoffnung nicht zu verlieren.
#10 Papst und Bischöfe stimmen nicht über dem Glauben, sondern sie entscheiden, was zum Glauben gehort.
Etwas, was zum Glauben gehört, kann von niemandem, auch nicht von einem Papst, aufgehoben oder verändert
werden. Im übrigen kann auch ein Papst alleine entscheiden, so daß es zu keiner Abstimmung kommt.
zu 9: Entscheiden und Abstimmen sind 2 Worte für dasselbe. Sie bestätigen also erstens, daß Päpste und Bischöfe (Konzilsväter) (für die RKK) abstimmen und zweitens indirekt, daß von einer „Demokratie mit den Toten“ keine Rede sein kann. Von einer Abstimmung über Glaubensfragen im Staat oder in der Gesellschaft sprach ich nie. Sie wären gegen die Glaubensfreiheit der Menschen. Im Herzen stimmt sowieso jeder Mensch über seinen Glauben ab.
#8 Über den Glauben kann nicht abgestimmt werden. Das gilt sowohl in der Kirche als auch in Staat und
Gesselschaft. Der Papst alleine oder mit den Bischöfen kann dank dem Charisma der Unfehlbarkeit entscheiden,
was zum Glauben gehört.
A) Die Toten haben aber auch nicht über den Glauben der RKK abgestimmt B) Zentrale Lehren der RKK waren
fast allen oder allen Mitgliedern – etwa im Altertum- so völlig ubekannt, daß sie wohl kaum für sie
votiert hätten C) Es ist aber auch falsch zu sagen, über den Glauben könne man nicht abstimmen, denn
Päpste und Konzilsväter tun es für alle und letztlich jeder Mensch für sich D) Weltweit teils große
Konfessionen, die im Gegensatz zur EKD demokratisch strukturiert sind wie etwa Gemeinden Christi oder
Freie Baptisten sind in Theologie und Ethik konservativer als die RKK, zu schweigen von der EKD, deren
„Wahlen“ weder gleich noch unmittelbar sind, also entgegen Behauptungen NICHT demokratisch.
#6 Hare-Krishna 16:55:27 | Freitag, 28. Oktober 2011
Tja, Liebe ist tatsächlich ein sehr missbrauchtes Wort… . Man kann es hier ja bestaunen, wie Schindluder
mit dem Begriff Liebe getrieben wird… Menschenhass wird als Liebe tituliert… . Das ist satanisch!
. Sex ohne Liebe ist Sex, keine Liebe. Gerechtigkeitsglaube ohne Liebe, ist Gerechtigkeitsglaube, keine
Liebe. Hetze gegen Menschen bleibt Hetze gegen Menschen und wird keine Liebe! . Jesus bleibt Sieger! .
„Kann denn Liebe Sünde sein?“ Da will ich mal mit Prinz Charles, dem zukünftigen Oberhaupt der Anglikan.
Kirche, antworten: „Liebe – was immer das sei!“ Seit etwa 200 Jahren wird durch sämtliche Medien, durch
Schriftsteller, Dichter, Denker und Journalisten das Märchen von der romantischen Liebe angeheizt. Lockt
irgendwo eine Liebelei, ein sexuelles Abenteuer, bekommt es den Stempel Liebe verpaßt und schon werden
Untreue und Ehebruch verbrämt. Ich lehne von Eltern, Sippschaften oder einer Dorfgemeinschaft arrangierte
Ehen ab, jedoch genauso Eheschließungen aufgrund von romantischen Hirngespinsten. Heutzutage rennen viele
Eheleute auseinander, Promis posaunen die Begründung dafür hinaus: „Wir sind gute Freunde und wollen
es auch in Zukunft bleiben!“ Ja, warum dann Scheidung? Ist Freundschaft nicht genug? Sind Treue und Vertrautheit
minderwertig? Muß es ein neues sexuelles Abenteuer sein, das als Liebe ausgegeben wird?
Wie schrecklich, ein schnödes Weib aus der Herde bezeichet ehrwürdige Mitglieder der geistlichen Obrigkeit als Kollegen. Vielleicht demnächst noch als Brüder. Aber ab, auf ihren gottgewollten Platz in der Pfarrküche!
Man bedenke; es ist immer dasselbe; nicht die äusseren Feinde der Kirche sind im Grunde gefährlich (
denn diese zeigen ihre Feindschaft unverhohlen ) sondern die inneren; diese halten zunächst so lange
still bis sie an den von ihnen gewünschten Positionen sitzen; dann meinen sie ihre Masken ( ihre Schafspelze )
fallen lassen zu können, um als Wölfe Verwirrung in die Kirche tragen zu können; doch welch ein Trugschluss;
die Wahrheit Jesus Christus behütet ALLEINE Schafe und keine Wölfe; www.razyboard.com/…07688-5901479-0.html
Denken wir an die mahnenden Worte der Wahrheit Jesus Christus, dass wir die falschen Propheten an ihren
Werken erkennen werden; und diese Werke sind Verwirrung und Unruhe innerhalb der Kirche stiften; der Versuch
des Aufzwingens einer „neuen Theologie“ www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html die sich längst im
„aufbruchbewegten“ Scherbenhaufen als Schein“licht“ profilieren will; das kirchliche Leben soll langfristig
1:1 dem weltlichen „angepasst“ werden; www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html beginnend bei der „Lockerung
des Zölibates“; „verheiratete“ neben zölibatär lebenden hw Priester als erster Schritt im Versuch der
Entsakralisierung der hl. Kirche; über die Kostbarkeit der Gabe des Zölibates; www.razyboard.com/…07667-6100657-0.html
#2 Obermaier † 16:20:33 | Freitag, 28. Oktober 2011
„Viele sogenannte Reformer würden sich allzu leichtfüßig anmaßen, es besser zu wissen als Generationen
von Christen zuvor.“ . Das wissen sie auch, denn die Menschen vor uns lebten in einer Zeit vor uns, in
einer anderen Zeit mit anderen Problemen, anderen Ansichten und anderen Antworten, logischerweise.