Ein deprimierendes Défilé des deutsch-katholischen „Wünsch Dir was“
„Ich will, daß es diese Kirche gibt, stolz und unangepaßt, und nicht wie die Protestanten immer zu Kreuze kriechen, nein, ich will sie als stolze Institution“.
„Die Irrungen und
Wirrungen des zeitgeistsynchronisierten deutschen Protestantismus, dessen Theologie gerade in unserer
jüngsten Geschichte auf peinliche Weise mit erratischen Ideologien verschmolz, sollten Mahnung genug
sein“ – begründet Püttmann.
Er gibt ein Beispiel:
„Sind derzeit in der Gesellschaft die feministische
Ideologie und die Auflösung der Geschlechteridentitäten angesagt, muß die Kirche noch lange nicht mit
ihrer 2000jährigen Tradition brechen, daß ein Mann den Mann Jesus Christus in der Eucharistiefeier repräsentiert.“
Man habe auch noch nie gefordert, daß bei mindestens jedem zweiten Passionsspiel in Oberammergau eine
Frau den Herrn darstellen sollte.
Die Kirche muß stolz und unangepaßt sein
Püttmann zitiert den evangelisch
getauften deutschen Philosophen Rüdiger Safranski (66).
Er spreche den Katholiken mehr Mut zum Beharren
gegenüber dem Anpassungsdruck zu:
„Ich will, daß es diese Kirche gibt, stolz und unangepaßt, und nicht
wie die Protestanten immer zu Kreuze kriechen, nein, ich will sie als stolze Institution, die ein paar
Fehler schon abgelegt hat, die aber ihre Identität bewahrt. Das ist auch für die Restgesellschaft das
Beste, was geschehen kann“ – so Safranski.
„Sie waren am Ende mit all ihrer Weisheit“
Püttmann glaubt,
daß das Mannheimer Treffen genügend Impulse für positives Denken gegeben habe:
Er erwähnt ein Zitat
aus der Enzyklika „Ecclesiam Suam“ von Paul VI. aus dem Jahr 1964, das im Tagungsbuch enthalten war:
„Der Dialog ist nicht hochmütig, verletzend oder beleidigend. Seine Autorität wohnt ihm inne durch die
Wahrheit, die er darlegt, durch die Liebe, die er ausstrahlt, durch das Beispiel, das er gibt. Er ist
weder Befehl noch Nötigung. Er ist friedfertig und meidet die heftigen Ausdrücke; er ist geduldig und
großmütig“.
Er weist auch auf Psalmverse im Heft, die „zum missionarischen Aufbruch“ inspirierten und
den Blick auf Gott richteten.
Zum zitierten Psalm 107,27 – „Sie waren am Ende mit all ihrer Weisheit“ –
erklärt Püttman, daß er einer „allzu erkenntnisoptimistischen Kirchenbastelei“ widerstrebt.
Die Aufgabenstellung
Doch die altliberalen Wortführer ließen sich von den biblischen Vorgaben nicht beeindrucken.
Am Samstag
morgen ging es um „Zukunftsbilder von unserer Kirche“.
Das Szenario: „Es ist 2015 – das Jubiläumsjahr
des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils. Unsere Kirche hat große Ausstrahlungskraft. Was zeichnet
sie jetzt aus?“
37 Kleingruppen sollten positive Attribute zusammentragen und das Allerwichtigste davon
im Plenum vortragen.
Eine geballte Ansammlung der üblichen Unterhosenthemen
Das Ergebnis war tragisch:
„Eine geballte Ansammlung der üblichen Reizthemen, deren Regelung weitgehend außerhalb der Kompetenz
der »deutschen Kirche« liegt“ – faßt Püttmann zusammen.
Er bezeichnet den Auftritt als „deprimierendes
Défilé des deutsch-katholischen »Wünsch Dir was«.“
Das Sammelsurium erinnert Püttmann an den Satz
des französischen Schriftstellers Georges Bernanos († 1948):
„Das große Unglück dieser Welt ist nicht,
daß es so viele Ungläubige gibt, sondern daß die Gläubigen so mittelmäßig sind“.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
***„Ich will, daß es diese Kirche gibt, stolz und unangepaßt, und nicht wie die Protestanten immer zu
Kreuze kriechen, nein, ich will sie als stolze Institution, die ein paar Fehler schon abgelegt hat, die
aber ihre Identität bewahrt. Das ist auch für die Restgesellschaft das Beste, was geschehen kann“***
Das hat Rüdiger Safranski für die RKK mit Bischofskonferenz und Zentralkomitée der deutschen Katholien
(ZdK) geschrieben. Weder für die Piusbrüder noch eine andere sektiererische Gruppe…!
#49 wolfgang e. 10:16:42 | Donnerstag, 3. November 2011
Es zählt allein die Liebe? . Ja, es zählt die Liebe. Nur muss dieser Spruch immer wieder für alles
mögliche herhalten… . Die Vorgehensweise von Johann Bach oder Goethe hat mit Liebe nichts zu tun. .
Vielmehr zeugt das, was er schreibt, von Ignoranz und Respektlosigkeit. . Wenn ich irgendeine protestantische
Kirche betrete, und mir wird gesagt, ich solle irgendetwas tun oder unterlassen, dann werde ich dies tun
oder unterlassen, und wenn ich dazu nicht bereit bin, werde ich diese Kirche nicht betreten. Und dies
tue ich aus Respekt vor der andersgläubgen Person, der dieses Verhalten in seiner Kirche aus irgendeinem
Grund wichtig ist. . Wenn ich justament darauf bestehe, mich in einer anderen Kirche so zu verhalten wie
ich will, weil ich „in keinster Weise auch nur annähernd bereit bin“, mir vorzustellen, dass diese Verhaltensweise
von Christus verlangt wird. Dann ist das schlicht und einfach Taktlosigkeit, Lieblosigkeit, Selbstherrlichkeit
und Ignoranz der andersgläubigen Person gegenüber. . Also nenne bitte nicht Liebe, was keine Liebe ist.
. Ja, richtig, Christus IST der Gastgeber. Nur gibt es zwischen den Konfessionen unterschiedliche Auffassungen
darüber, was dieser Gastgeber will. Wenn ich da bei einer anderen Konfession nicht mithalten kann, dann
halte ich mich eben zurück, und dränge mich nicht in den Vordergrund. Die Bibel warnt vor dem leichtfertigen
Empfang der Eucharistie. Es gibt Menschen, die das ernst nehmen, und auch wollen, dass das akzeptiert
wird.
Lieber Wolfgang e. Sie meinen es ja wirklich gut. Der Gastgeber ist nicht der Pastor, Pfarrer, Konfession,
sondern soweit ich es verstehen kann: Jesus ist in den Kirchen der Gastgeber. Er kennt das Herz des gläubigen
Jüngers. Da werden Theorien und Vorschriften zu Nebensachen. Da zählt allein die Liebe.
#47 wolfgang e. 19:31:50 | Mittwoch, 2. November 2011
@Johann Sebastian von Goethe . Also, nocheinmal, zum mitschreiben: . Du gehst also als „protestantisch
geprägter“ Christ sozusagen als Gast in die katholische Kirche, und bist auf keinen Fall bereit, dich
an die Spielregeln des Gastgebers zu halten? („Ich bin in keinster Weise auch nur annähernd dazu bereit,…“)
. Was soll dann der Gastgeber von Dir halten? . Du sollst Dir kein Bildniss machen von Gott. – Das bedeutet
unter anderem: Du sollst Dir dein Gottes- oder Jesusbild nicht nach eigenem Gutdünken zurechtzimmern.
. Wer sagt denn, das Jesus nichts mit dir zu tun haben will, wenn Du in der katholischen Kirche nicht
zur Kommunion gehen sollst? Aber glaubst Du wirklich, das Jesus mit jemandem zu tun haben will, der sagt:
Es ist mir völlig wurscht, was die Katholiken oder die Protestanten über das Sakrament der Eucharistie
oder das Abendmahl denken und lehren, ich tue auf jeden Fall das, was ich will!“? . So zu denken zeugt
jedenfalls von einer gehörigen Portion Lieblosigkeit und Respektlosigkeit den Andersgläubigen gegenüber.
. Würdest Du auch mit Schuhen in eine Moschee latschen, oder Barhäuptig in eine Synagoge, nur weil du
dir „keinen Gott“ vorstellen kannst, der von Dr verlangt, die Schuhe auszuziehen oder den Kopf zu bedecken?
. Ich sage Dir: nicht einmal, wenn deine Frau Muslimin wäre, und die applaudieren würde, wurdest Du
dich so veralten…
#46 Ildefons 19:20:33 | Mittwoch, 2. November 2011
Eine Spaltung im deutschen Katholizismus scheint mir unausweichlich. Der eine Teil wird zu einer weiteren
protestantischen Denomination werden (der 100ten oder 200ten?), mit allen Begleiterscheinungen: Leugnung
des Opfercharakters der hl. Messe, Leugnung des Weihepriestertums, Leugnung der Realpräsens. Dem entspricht
ganz selbstverständlich eine lässige aüßere Form des Kommunionempfangs: keine Kniebeuge oder sonstige
Ehrerbietung, Handkommunion, schwere Sünden schließen nicht vom Kommunionempfang aus. Der andere Teil
bewahrt den Glauben und die Überlieferung der Kirche; insbesondere anerkennt man das, was das Konzil
von Trient über das Altarsakrament gelehrt hat. Dem muss dann zwingend eine andere äußere Form des
Kommunionempfangs entsprechen. Die hl. Kommunion kann dann nicht so empfangen werden, wie man einen Keks
isst.
Das Ach und Weh gläubigen Mittelmaßes ist in der Tat diskussionswürdig und wirft kein gutes Bild auf
Christentum und Kirche. Aber zum Glück gibt es Dinge, die ein noch schlechteres Bild werfen, wie z.B.
folgendes Zitat: „Ich will, daß es diese Kirche gibt, stolz und unangepaßt, und nicht wie die Protestanten
immer zu Kreuze kriechen, nein, ich will sie als stolze Institution.“ Wenn das die zentrale Aussage eines
Artikels über den Glauben ist, dann gute Nacht. Das ist doch nicht das erste, was mir zu Christus einfällt!
Christus war klug, bedächtig, fürsorglich, barmherzig, entschlossen, demütig gegenüber Gott und zornig
nur wenn es um Gottes Ehre ging, usw. aber doch nicht in erster Linie stolz. Wie sollten wir da stolz
sein dürfen? Wir sollten ersteinmal diese Demut, diese Barmherzigkeit lernen gegenüber ALLEN Menschen,
wie Christus sie gelebt hat, bevor wir auch nur einen Bruchteil des Stolzes zeigen dürfen, mit dem Christus
dann tatsächlich zum Kreuz gegangen ist. Und die „Institution“ sollte noch viel weniger stolz sein –
kann man doch keine Individuen, aber sehr wohl die Institution für vieles in der Geschichte verantwortlich
machen…
Lieber LateiniHeini, NATÜRLICH wollen sie den Katholiken Vorschriften machen. Sie bezeichnen die Lehrerin
als Schwachkopf und raten den Katholiken, die hinter der katholischen Lehre bzgl. der Eucharistie stehen,
also ganz normalen Katholiken, zu den Piusbrüdern zu gehen. Wenn das mal keine Vorschriften sind…
#43 schamane40 23:42:56 | Dienstag, 1. November 2011
Die Meinungsfreiheit, die den einen erlaubt ist, ist den anderen noch lange nicht erlaubt. + Ich brauche
weder Papst noch kreuznet und auch sonst kein’ klugen Mann, Weil ich die geliebte Freiheit in den Wäldern
finden kann. * Mitakuye Oyassin
Ähem monti… sorry, aber damit kann ich jetzt gar nichts anfangen! Ich sage keinesfalls den Katholiken,
was sie zu tun haben! Im Gegenteil…es gibt Katholiken, die sich beleidigt fühlen, weil ich nicht an
der Kommuniion teilgenommen habe! Sie sehen das als Geringschätzung ihres Sakraments an! Meine röm.-kath.
Ehefrau ist stolz darauf, dass ich zur Kommunion gehe! Sie geht aucvh mit mir zum Abendmahl! Und noch
mal in aller Deutlichkeit: Ich bin in keinster Weise auch nur annähernd dazu bereit, an einen Gott oder
Jesus zu glauben, der mich in der Kirche A an seinen Tisch lädt und 300 M weiter entfernt in Kirche B
nichts mehr mit mir zu tun haben will! Es ist für mich eibn Problem, wenn sowas nicht in den Schädel
eines Christen reingehen will! Wir- meine Familie machen diesen Spuk (und das ist dann Halloween pur)
nicht mehr mit! Wenn es euch nicht passt, geht zu den Pius-Brüdern! Aber niemand in dieser Welt hindert
mit daran, meinen Glauben zu leben- kein Papst, kein Bischof und kein kreuz.net!!!
Lieber JohSebBach als Sie noch LateiniHeini waren, sagten Sie, wenn ich mich recht erinnere,, dass Sie
auch politisch aktiv sind…Man merkt das Ihrem Beiträgen (genauso mit den immer gleichen Textbausteinen
wie bei Bejorommer) an. Bleiben Sie dabei. Aber behaupten sie bitte nicht, dass Sie Katholiken nicht sagen,
was diese zu tun haben. Sie sagen es ihnen ja permanent. Mindestens indirekt, wenn Sie eine katholische
Religionslehrerin, die die offizielle Lehre der Kirche vertritt (was ich für ihre Aufgabe halte !), als
Schwachkopf bezeichnen. Um es klarzustellen: Ich bin nicht gläubig. Deshalb kann ich die Angelegenheit
recht neutral betrachten. Und es gibt nun mal im Verständnis von dem, was bei der Kommunion/beim Abendmahl
gereicht wird, theologische Differenzen, die sich auch nicht einfach handstreichartig ausräumen lassen.
Ich weiß, dass Sie das nicht verstehen/einsehen wollen. Ich erkläre es Ihnen an einem weltlichen Beispiel:
Ich käme nie auf die Idee, Sie zu einem köstlichen Filetsteak vom Rind einzuladen, weil ich davon nausgehen
könnte, dass Sie hinterher sagen würden: „ Die Bratlinge von Meckes sind genauso gut.“ Und was den Inhalt
von Beidem betrifft, haben Sie sogar Recht (beides 100% reines Rindfleisch), Aber dennoch liegen Welten
dazwischen.
Der personifizierte Feind… Tja, es gibt Dinge, die kann man nicht loswerden! Den Missbrauchsskandal,
die Hexenverbrennungen, die verbrecherischen Kreuzzüge, usw…und die Verweigerung eurer Sakramente…
heute keult ihr Goethe, morgen keult ihr Bach…das dauert zwei Tage, dann ist irgendeiner wieder da!
Es gibt Leute, die wird man im Leben nicht mehr los… und selbst wenn… es sitzen immer noch genug auf
der Reservebank… denkt mal an David Alaba…
Bezüglich der un/würdigen Kommunion darf ich erwähnen, dass ich 7 Jahre lang nicht zur kommunion gegangen bin, weil ich nur standesamtlich verheiratet war. Dem Pfarrer habe ich dass natürlich als treuer Katholik gebeichtet und er hat mich im Sinne des CJC belehrt. Ich blieb also gehorsam. Seitdem bin ich sehr gegen „ungehorsame Pfarrer“. Auch Paten-Rolle für meine Enkel durfte ich nicht übernehmen. Späte Folgen: ich gehe auch jetzt selten zur Kommunion, weil. das für mich kein Hokuspokus ist. Wenn ich mich in meinem Gewissen zu „unwürdigIch“ fühle, bleibe ich sitzen, obwohl sich alle nach vorne drängen. Während dieser Zeit hatte ich ein Lokal und natürlich zu tun mit primitiven Alkoholikern, eingebildeten Atheisten, die immer nur das schlimste über Kirche gepappert haben. Die haben, als sie noch jung und unverdorben waren, die Kirche normal positiv gesehen. Sie hatten alle in der Schule auch Religionsunterricht genossen. Nach der Firmung, und während der Lehrlingszeit haben sie Sex, Nikotin und Alkohol entdeckt und sich von anderen so weit verderben lassen, dass sie Problemlos auch die Kirche ausgetreten sind. Meine Erklärung: sie haben Ihre eigene moralische Verdorbenheit und damit verbundenen Selbsthass, auf die Kirche übertragen und diese „Mafia-Organisation“ gehasst. Wenn sie sich irgendwo zufällig in eine Kirche verrirren, gehen sie herausfordernd und ohne weiteres mit den anderen zur Kommunion im Sinne von JSB. Ein „Pfaff“ darf und kann ihnen nichts verbieten…
#34 fides et ratio 23:10:46 | Dienstag, 1. November 2011
Dieser Mannheimer „Dialog“ ist ein großer Quatsch und hat mit Dialog nichts zu tun. Diejenigen, die eine andere katholische Kirche wollen, die also aus der katholischen Kirche ein protestantische Bewegung machen wollen, wollen keinen Dialog, sie wollen einen Hebel, um Ihrem Ziel schneller näher zu kommen. Und Zollitsch, der seinem alter ego Langendörfer auf den Leim geht, schnallt wahrscheinlich nicht einmal, worauf er sich einläßt. Dieser Dialog ist so überflüssig wie ein Kropf, er führt in die protestantische Sackgasse. Es wird Zeit, dass die Bischöfe, die römisch katholisch bleiben wollen, diesem unseligen treiben endlich ein ende bereitet. Zollitsch und seine Büchsenspanner scheinen allers daran zu setzen, weitere Katholiken zu den Piusbrüdern zu treiben. Man muß sich nicht mehr wundern.
Also mal ehrlich, Kristalli… watt soll datt? Ich verstehe nur Bahnhof! Wie schon gesagt… dass du Österreicher
bist, dafür kannst du nix, aber- mein Gott- halbwegs vernünftif Deutsch reden und schreiben… weißt
du… das erwartet man bei uns von jedem halbwegs gebildeten Türken oder Marokkaner… aber naja…könntest
du wenigstens noch Fussball spielen wie David Alaba… selbst das bringst du nicht auf die Reihe! Sorry,
aber gäbe es Alaba nicht…ich könnte kein gutes Haar mehr an euch Ösis lassen!
#30 kristall 21:57:36 | Dienstag, 1. November 2011
TJA,BACHLER ! VIELLEICHT HAST DU DOCH WIEDER RECHT !? WENN ICH DIE ZIGTAUSENDEN PROTESTANTISCHEN ABSPALTUNGEN
AUF DER WELT !!! SO BETRACHTE !? SO MACHT DEINE AUSSAGE !!??: „PROTESTANTISCHER PRÄGUNG“ !? SCHON WIEDER
SINN. @
Aber Kristall… ich bin doch kein Protestant! Ich bin Christ protestantischer Prägung! Und offensichtlich
scheinst du Pfarrer Meuter ja sehr gut zu kennen! Wenn du meinst, dass er nichts taugt… ich glaube,
das interressiert ihn herzlich wenig! Außerdem- ich sag doch gar nicht, was die Katholiken zu tun haben…
was soll dass! Meine Frau (röm.-kath. Prägung) hat mir mal gesagt „ Entweder du gehst mit zur Kommunion,
oder du bleibst ganz zu hause, damit wir hier nicht andauernd die Diskussion mit den Kindern haben!“ Sie
hat Recht!!!!
#26 schamane40 21:39:19 | Dienstag, 1. November 2011
Wenn es uns nicht gelingt, den Honig ( die spirtituellen Prinzipien der Liebe ) zu verinnerlichen, bleibt Religion auf blinden Glauben beschränkt, der uns hemmt.
@22 Sehr schöner Vergleich! Man könnte auch sagen, beide Konfessionen sind zwei leckere, reife Äpfel!
Der eine ein wenig herber, der andere etwas süßer – jeder schmeckt klasse- aber beide zusammen ergben
einen exzellenten und außerordentlich gutschmeckenden Apfelmus! Den Gefahren, die uns von Fundamentalisten
aller Religionen drohen könnten, kann man in der Tat nur dadurch begegnen, dass man -sicherlich vorhandene-
kleinere Gegensätze über Bord wirft und mit dem gemeinsamen Schiff gemeinsam in die gleiche Richtung
rudert.
#23 schamane40 21:22:25 | Dienstag, 1. November 2011
#21 Es gelingt schon Kindern zu erkennen, wie zwei Religionslehrer sind. Der eine hält sich selbst für
Gott. Der andere liebt die Menschen, wie sie sind. Nach meiner Sicht sind die zwei christlichen Konfessionen
wie zwei Honiggläser. In jedem ist Honig. Die Gläser haben nur verschiedene Farben.
Richtig Schamane 40, es ist allerdings die Frage, wann die röm.-kath. Kirche dies begreift! Unser Priester
röm.-kath. Prägung weiß dies! Er weiß auch, dass meine Familienangehörigen röm.-kath. Prägung am
Abendmahl teilnehmen. Das ist ja nicht das Problem! Aber der Unfug, der von anderen reingetragen wird
(z.B. einer Lehrerin), der zerstört doch den Glauben der Kinder! Die Diskussion wird doch letztendlich
auf dem Rücken der Kinder ausgetragen! Da kann der Papa oder die Mama 1000 mal am Abendmahl oder an der
Kommunion teilnehmen- wenn irgendein Schwachkopf einem 7-jährigen Kind erzählt, dies sei was Verbotenes,
schaltet das Kind entweder auf stur, geht zum Angriff über (wie das meine Kinder zum Glück tun), oder
verfällt in Depressionen! Das ist in der Tat jenseits von christlich! Der Kölner Pfarrer Franz Meurer
hat vollkommen Recht, wenn er sagt „Ökumene ist doppelt so gut und halb so teuer!“
Stolzer Christ! Im Prinzip bringt eine solche „stolze“ Kirche nichts als Probleme mit sich! Vor allem
in Familien, in denen Christen röm.-kath. Prägung und Christen evang. Prägung die krichliche Einheit
längst vorleben. Wenn die Kinder röm.-kath. Prägung immer wieder vor den Kopf gestoßen werden, wenn
ihnen irgendeiner erzählt, der Papa dürfe ja als Christ evang. Prägung nicht an der Kommunion teilnehmen
(obwohl er es aus Überzeugung und Glauben tut). Dies führt soweit, dass mein 7-jähriger Sohn im röm.-kath.
Religionsunterricht auf volle Konfrontation zur Lehrerin geht, die irgendwas gegen die Evangelischen gesagt
haben soll. Wir haben jetzt schon mehr fach versucht, zu schlichten – unser Sohn hat uns jetzt nur lapidar
erklärt „Wenn die alte Kuh weiter so hetzt, gehe ich nicht zur Kommunion“! Die besagte Lehrerin hat in
der Tat den Kindern erzählen wollen, wie schlimm es sei, wenn Christen evang. Prägung an der Kommunion
teilnehmen. Mittlerweile weigern sich 6 Schüler weiterhin am Religionsunterricht teilzunehmen (incl.
der Zwillingsbruder meines Sohnes). Die Direktorin hat den sechs Kindern jetzt freigestellt, entweder
in einer anderen Klasse am röm.-kath. Reli-Unterricht teilzunehmen oder bei end Evangelischen. Meine
Söhne haben sich noch nicht entschieden, finden das Ganze aber total krank! Schade, da muss sich niemand
wundern, wenn die Kirchen immer leerer werden…!
zu 14: Sie haben völlig recht, mein Fehler, danke herzlich für den Hinweis! Ich meinte natürlich die
EKD (und nicht die ARD), die manche mit DEM Protestantismus verwechseln. Diese Woche veröffentlicht die
Wochenzeitschrift IDEA-Spektrum in ihrer Druckausgabe eine Untersuchung des Heidelberger Geographieprofessors
Henkel, daß in Heidelberg und Umgebung allein seit 1989 („Wende“) 23 evgl. Gemeinden außerhalb der EKD
neu gegründet wurden und diese durchschnittlich 50 Prozent mehr Menschen anziehen als die EKD.
A) Prominente verwechseln erneut ARD und Protestantismus B) „Eine stolze Kirche, die nicht zu Kreuze kriegt“
wollten auch die Nazis- eine solche Sprache als Lob hat die RKK bei aller möglichen Kritik an ihr NICHT
verdient.
#10 defendor schrieb: >>…heute „brillieren“ diese mit Totalchaos und Totalhavarie in „weltgangepassten“
Gemeinschaften einer „Brüderlichkeit“ im Sinne der menschlichen Selbstgefälligkeit…<< Sie meinen der
„warmen Brüderlichkeit“ vom „anderen Ufer“, gell www.medrum.de/…che-wuerdigung-kraft
#11 Arlberg † 17:08:14 | Dienstag, 1. November 2011
#9 Ich danke Ihnen für die Webseite von Herrn Mross. Mich interessieren Kapitalanlagen mehr als die RKK.
Ich wollte den Tomas als Alleswisser schon fragen, wenn ich mir Commerzbankaktien die nächsten Tage kaufe,
ob ich das mit einen Put absichern soll Den Spruch: von hinten, aber vorn fand ich gut.
#10 defendor 17:05:38 | Dienstag, 1. November 2011
Wenn die verbissene Emanzentour wieder auf „Tournee“ geht, dann macht sie regelmässig Halt vor der Heiligen
Mutter Kirche, um den potenzierten feministischen Unsinn „an die Kirchentüren zu schlagen“… . gerne
werden die auf den KopfstellerInnender Ordnung der allerheilîgsten Dreifaltigkeit, GOTTES… von jenen
empfangen, deren Kenntnisse vom wahren Wesen der Heiligen Mutter Kirche in bruchstückhaften Rudimenten
bis hin zur völligen Verpulversierung „vorhanden“ sind… . piepst eine weichemanzipierte Frau ihr Liedchen
der „armen ungerecht behandelten Frau in der Kirche“ so krächzt meist ein „Chor“ der WeichspülkatholikInnen
kompfnickend ihr „oh ja“… . fabuliert eine weichemanzipierte Frauvon einer angebl. „ Notwendigkeit der
Frauenweihe“, – die ENDGÜLTIG per päpstlichen Entscheid ad acta gelegt worden ist – dann krächzt sogleich
der genannte „Chor“ wiederum „oh ja“… . ob piepsende Weichemanzipierte oder krächzender Hintergrundchor…
gemeinsam arbeiten sie an ihren menschlichen Vorstellungen ihrer Selbstbastelkirche und merken wohl nicht
einmal mehr, dass sie sich aufgrund der Verneinung reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche aus dieser
selbst ausgeschlossen haben… . aber Hauptsache „Piepsen“ und „Krächzen“… dies meinten auch einst
protestantische Menschenwerkler tun zu müssen… . heute „brillieren“ diese mit Totalchaos und Totalhavarie
in „weltgangepassten“ Gemeinschaften einer „Brüderlichkeit“ im Sinne der menschlichen Selbstgefälligkeit…
#8 Ecclesiastes 16:47:56 | Dienstag, 1. November 2011
Der einzige Dialog, den ein gläubiger Katholik in scheinbaren Glaubens-Krisenzeiten pflegen sollte, ist der mit Gott. Man nennt es Gebet, was viele Leute von heute wohl schon vergessen haben.
Warum wollen eigentlich die Protestanten immer das, was sie eigentlich sonst vernichtend kritisieren?
Der Petersdom wurde mit Ablaßbriefen finanziert. Aber da hinein oder gar Päpstin sein, das wollen die
dann doch! www.theeuropean.de/…das-teelicht-syndrom @#5 Arlberg Wie jetzt, eine Päpstin, bei der man
bis Ultimo gucken kann??? Bekanntlich war es das Lotterleben, das die heuchlerischen Protestanten damals
an der Römisch Katholischen Kirche kritisierten, worauf sie auch gleich dutzende Feiertage abschafften,
die Halskrause und Schwarz für Kleidung einführten, Kirchenschmuck hinauswarfen, sich im Kirchenbrechen
ergingen usw. Und jetzt ist den Protestanten die RKKirche wieder nicht verlottert genug? Wie wär’s denn
bitte genehm, Prädikantin Käsmann und Laienbischof Schneider?
#2 Montini war ein Ökumeniker und wollte niemand bekehren (könnte auch nicht, weil er nicht katholisch
war), sondern suchte den Dialog mit allen, sogar mit den Kommunisten. Mit den einzigen, mit denen er kann
Dialog betrieben hat, waren die Traditionalisten. Katholiken führen keinen Dialog mit den Feinden der
Kirche, sondern Streitgespräche, um ihre Irrlehren zu widerlegen und damit sie zu bekehren.
Das „aufbbruchbewegte“ Ziel; die Entsakralisierung der hl. Kirche!; dieselben falschen Propheten, die
nun bereits über Jahrzehnte versuchen, das monarchische Wesen und die männlich hierarchische Struktur
der hl. Kirche mit emanzipatorisch feiministischen Gutmenschengesäusel zu unterminieren, sind es, die
sich denn sogleich medial auf jene hw Priester stürzen, die sich im Dickicht der „liberalen Weltöffnung“
verfangen haben; Papst Pius XI; Enzyklika „Ad catholici sacerdotii“; + „Die Feinde der Kirche kennen sehr
wohl die lebenswichtige Bedeutung des Priestertums. Richten sie doch ihre Angriffe vor allem gegen das
Priestertum, um es zu beseitigen und sich dadurch den Weg zu bahnen zur der immer ersehnten, aber NIE
erreichenden Vernichtung der Kirche selbst“ + www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html Hw Prof. May nennt
die „aufbruchbewegte“ Krankheit beim Namen; + „Was in dieser Zeit vor sich gegangen ist, das ist die –
versuchte – Selbstzerstörung.“ + und führt gleich auch Schritte zu deren Ueberwindung auf; www.razyboard.com/…07667-5963538-0.html
Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI.; + „es kann NIE eine Mehrheit gegen die Apostel und gegen die Heiligen
geben, das ist dann eine FALSCHE Mehrheit.“ + www.razyboard.com/…07887-6113122-0.html
>>ein Zitat aus der Enzyklika „Ecclesiam Suam“ von Paul VI. aus dem Jahr 1964, das im Tagungsbuch enthalten
war: „Der Dialog ist nicht hochmütig, verletzend oder beleidigend. Seine Autorität wohnt ihm inne durch
die Wahrheit, die er darlegt, durch die Liebe, die er ausstrahlt, durch das Beispiel, das er gibt. Er
ist weder Befehl noch Nötigung. Er ist friedfertig und meidet die heftigen Ausdrücke; er ist geduldig
und großmütig“.<< . Nicht hochmütig, verletzend oder beleidigend … weder Befehl noch Nötigung …
meidet die heftigen Ausdrücke … . Wäre doch schön, wenn sich die Redax beim Artikelschreiben und
manche User beim Kommentieren nach solchen Vorgaben richteten …