Lieber in Deutschland eine Hexe als ein Häftling in Guantanamo
Die Naziwahn-Deutschen ermorden täglich tausend Kinder. Als Kompensation rehabilitieren sie Hexen.
Hexendarstellung von 1508
(kreuz.net) Vor 273 Jahren – also im August 1738 – wurden in Düsseldorf-Gerresheim zwei Hexen verbrannt.
Die deutsche Propaganda-Tageszeitung ‘Welt’ listet das am 4. November unter der Rubrik „Mittelalterliche
Todesurteile“.
Das europäische Mittelalter umfaßt die Epoche zwischen Antike und Neuzeit – also vom
6. bis zum 15. Jahrhundert.
Der Banausenartikel stammt von Katharina Bons und Tobias Dupke.
Das waren
zwei Hexerinnen
Die beiden Hexen hießen Helena Curtens (16) und Agnes Olmans (47).
Der Düsseldorfer
Beschwerdeausschuß hatte nichts Besseres zu tun, als ihren Fall neu aufzurollen.
Nach Angaben von ‘Welt’
soll ein „Theologe“ in den Fall einbezogen worden sein. Es dürfte in Wahrheit ein Kirchenhistoriker gewesen
sein.
Die Kirche war in den damaligen Fall nicht einbezogen.
Der Experte kam zum Schluß, daß die beiden
Hexen „in abergläubische Praktiken und phytotherapeutisches Detailwissen involviert waren“.
Kein Schnellverfahren
Die Düsseldorfer Verwaltung sperrte sich zunächst gegen die Rehabilitierung der zwei Hexen.
Der CDU-Kulturdezernent
Hans-Georg Lohe bezeugte sogar vor der ‘Welt’, daß das Verfahren sauber geführt wurde:
„Das Urteil
über die beiden Frauen aus Gerresheim ist nach langer Beweisaufnahme vom damaligen landesherrlichen bergischen
Schöffengericht in Düsseldorf gefällt worden.“
Eine Rehabilitierung im vorliegenden Fall würde nach
Lohe eine Aufhebung eines Urteils bedeuten.
Das Problem: Der Rat der Stadt Düsseldorf ist nicht Rechtsnachfolger
des Landgerichts. Somit darf er gar nicht rehabilitieren.
Gewalt gegen Frauen?
Andreas Vogt – Initiant
des Rehabilitationsverfahrens – erklärt sein Anliegen so: Es gehe ihm um ein Zeichen gegen Gewalt gegen
Frauen und Andersdenkende.
Wenn das wirklich das Anliegen ist, muß man in Düsseldorf nicht 273 Jahre
zurückgehen.
Man könnte die – andersdenkenden – katholischen Ordensfrauen und Geistlichen rehabilitieren,
die Opfer des bis heute ungesühnten Kulturkampfes wurden.
Eine Hexenjagd andersrum
Die beiden toten
Hexen dürfen jetzt auf den Düsseldorfer Stadtrat hoffen.
Er wird der beiden gedenken. Im Stadtmuseum
ist eine Hexen-Ausstellung geplant. Eine Straßenbenennung wird ins Auge gefaßt.
Doch juristisch bleiben
Helena Curtens und Agnes Olmans Hexen.
Das Fazit des Düsseldorfer Schildbürgerstreichs:
Den Düsseldorfer
Hexenprozessen muß ein höherer Rechtsstandard attestiert werden als dem US-Konzentrationslager in Guantanamo.
Das Lager wird von Friedensnobelpreisträger Barack Obama (50) betrieben.
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113 Lesermeinungen
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#117 Rudi Mentär † 14:07:39 | Samstag, 19. November 2011
# 105 Lukas Wurtzler: Nationalsozialismus und Kommunismus fallen eher in die Sparte „Charismatische Bewegung“ – siehe Max Weber. Hat zwar einen quasi-religiösen Charakter, ist aber keine Religion. Sie nutzt ggf. diese für ihre Zwecke (s. NS-Zeit, Deutsche Christen, die sich zum charismatischen Führer bekennen etc…).
#116 defendor 10:31:46 | Samstag, 19. November 2011
Niemand wird Anteil haben am GÖTTLICHEN DREIFALTIGEN LEBEN, am Leben GOTTES… der bis zuletzt in unbussfertiger
Verstocktheit verharrt ! . Alleine die demütige Reue über die begangenen Sünden vor der BARMHERZIGKEIT
CHRISTI mit dem Willen zur Umkehr – der Abkehr von der Sünde – führen zum Seelenheil ! . Die Heilige
Mutter Kirche schenkt durch ihre reine Lehre und der Gnadenfülle der heiligen Sakramente ihren Kindern
jenen Beistand, der sie sicher zum Seelen-Heile führt. Dazu der heilige Paulus mit unmissverständlich-mahnenden
Worten: – 1 Kor 6,9 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht
euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder,
1 Kor 6,10 noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich
Gottes erben. 1 Kor 6,11 Und solche gab es unter euch. Aber ihr seid rein gewaschen, seid geheiligt, seid
gerecht geworden im Namen Jesu Christi, des Herrn, und im Geist unseres Gottes. – . Die BARMHERZIGKEIT
GOTTES durch, mit und in JESUS CHRISTUS, dem Mensch gewordenen eingeborenen SOHNE GOTTES, dem Mensch gewordenen
EWIGEN WORT, steht jedem Menschen offen bis zur Sterbesekunde… danach ist es zu spät…auf ewig ! .
Okkultismus und Hexerei im esoterischen Mäntelchen sind eine fürchterliche Geissel Satans… . „Beratung“
ins Verderben wird heute auch schon als „Teilzeitjob“ im TV betrieben… Seelen, die einer Wüste gleichen,
wollen andere „beraten“…
#115 al-Muschrik 21:51:36 | Freitag, 18. November 2011
Hexerei ist eine Form der Schwarzen Magie, d.h. des Schadenszaubers. In vorwissenschaftlichen Zeiten hatte
der Zauberer keine Probleme zwischen den kaum differenzierten Mitteln der Magie und der Giftmischerei
zu wechseln. In unseren nachwissenschaftlichen Zeiten scheint dies wieder aufzuleben. _ Im Jahre 2002
hat in Deutschland ein Hexenprozeß gegen ein satanistisches Ehepaar stattgefunden, das zu Ehren Satans
einen Menschen ermordet hatte. _ Die Hexerei ist im Gegensatz zur weißen Magie (zu der oberflächliche
und tendenziöse Kommentatoren auch einige kath. Gebräuche rechnen) des offiziellen Kultes verboten.
Sie ist schon seit vorgeschichtlichen Zeiten universell verbreitet, in Asien und Afrika, Europa, Amerika,
Australien, in Mesopatamien und Altägypten und auch in der klassischen Antike. Eine ausgesprochen geringe
bis gar keine Rolle spielt sie in Judentum und Christentum bis zum Ausgang des Spätmittelalters. Erst
damals kommt sie und ihre Verfolgung auf, um in der Neuzeit ihren Höhepunkt in einer vor allem auf protestantischen
Territorien gedeihenden Massenhysterie zu finden. Zeitgleich mit einer Rückbesinnung auf die Antike und
einem immer stärker werdenden Neuheidentum. _ Sollten wir da einen ganz besonderen Fortschitt und vor
allem eine ganz eigentümliche Renaissance vorliegen haben, die bisher noch kaum als solche gewürdigt
wurden?
Elevenpath, es gibt in den genannten Ideologien gottähnliche Verehrung, Glorifizierung und Personenkult. Sowie die übrigen aufgezählten Parallelen, deshalb (politische) Religion. Die Folgen der Religionen ähneln sich ebenso in schrecklicher Weise.
#112 Jubärens 19:42:54 | Freitag, 18. November 2011
Spezielle Übersetzungen für Stern 77: General Westermann an den Wohlfahrtsausschuß Weihnachten 1793,
noch bevor die Colonnes infernales geschickt worden waren: „Il n’y a plus de Vendée. Elle est morte sous
notre sabre libre, avec ses femmes et ses enfants. Je viens de l’enterrer dans les marais et dans les
bois de Savenay. Je n’ai pas un prisonnier à me reprocher. J’ai tout exterminé.“ Übertragen in eine
spätere Zeit lautet der Rapport: Es gibt keine Kulaken mehr. Sie starben durch unsere Bajonette und Gewehre,
mit ihren Frauen und Kindern. Wir trieben sie aus ihren Dörfern in die Pritje-Sümpfe. Die Überlebenden
schickten wir in die Gulags. Dort wurden die meisten durch Raboti liquidiert. Nur 10 Jahre später hieß
die Vollzugsmeldung: Es gibt keine Zigeuner mehr in Europa. Sie starben durch unsere Gewehrsalven. Wir
trieben sie in unsere Ghettos und KZs. Wir machten keine Gefangene, wir haben sie alle liquidiert.
#111 Elvenpath † 19:41:21 | Freitag, 18. November 2011
@Lukas Wurtzler: Es gibt keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition des Begriffs Religion.
Deswegen ist es relativ leicht sie auszudehnen zum Beispiel auf Kommunismus oder Faschismus. Allerdings
beinhaltet der Begriff für die meisten Menschen eine übernatürliche Gottheit. Deswegen sollte man das
als Merkmal miteinbeziehen, wenn man mit anderen Leuten diskutiert. Und diese Gottheit ist beim Christentum
und dem Islam gegeben, bei Kommunismus und Faschismus nicht.
Der Kommunismus sowie der Faschismus SIND (politische) Religionen! Sie zeichneten sich durch absolutistischen Herrschaftsanspruch, ewige Wahrheiten, Personenkult und Glorifizierung Ihrer Begründer, Prediger der absoluten Wahrheiten, Ketzer, die solche in Frage stellten und schließlich Inquisitoren, die sie zur Rechenschaft zogen, aus. Wie das Christentum oder der Islam.
#108 Elvenpath † 19:22:48 | Freitag, 18. November 2011
Hexen? So was gab und gibt es nicht. Eine Hirngeburt christlichen-religiösen Wahns. Ich weiß nicht,
was das für Frauen waren, aber Zauberkräfte hatten sie mit Sicherheit nicht. Denn es gibt auch keine
Zauberei.
#107 Jubärens 19:09:07 | Freitag, 18. November 2011
Meinerven hat keine historische Ahnung, davon aber viel: „Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es häufig
heilkundige Frauen waren, Hebammen. Und die betrieben nun mal ein Geschäft, von dem die Kirchenmänner
zwangsläufig ausgeschlossen waren. Das allein machte sie verdächtig.“ Der Theologe Albert der Große
hatte im 14. Jahrhundert eine Schrift auf Deutsch herausgegeben: „Von den Heimlichkeiten der Frauen“,
also mit Frauenthemen einschließlich Schwangerschaft und Geburt. Dieses Büchlein war so informativ,
dass es von Druckern des 16 Jahrhundert mehrfach neu aufgelegt wurde. Zu der Romantheorie von den weisen
Kräuterfrauen als angebliche Hexen habe ich unten schon Abschließendes gesagt.
#106 Elvenpath † 18:54:44 | Freitag, 18. November 2011
„Lieber in Deutschland eine Hexe als ein Häftling in Guantanamo“ Garantiert nicht. Die Häftlinge in
Guantanamo wurden mit Country&Western gequält. Das hat viele um den Verstand gebracht. Und das ist jetzt
kein Witz. Zuerst wurde mit laute Rock- und Metalmusik versucht die Häftlinge psychisch zu zermürben.
Ohne Erfolg, nach einer Weile fanden sie die Musik sogar gut. Aber Country&Western, stunden- und tagelang
hat gewirkt. Eine absolut perverse Folter.
#100@ Aber ein Großmaulchen beinhaltet in der Regel auch ein Schandmaulchen. Ich fürchte nur, die Kariben
lassen das Kaliber nicht rein… Die haben bestimmt Besseres als…schandiges Großmachen!
#102 Mrs.Poppins † 18:04:42 | Freitag, 18. November 2011
@Ben – der Pfarrer der Gemeinde der Paul M. aka Ikonikus aka, aka, aka. angehört. Und der weigert sich
auch nach der Pfeife von Paulchen zu tanzen. Freut sich aber immer wenn man ihm sagt was sein verwirrtes
Schäfchen wieder von sich gegeben hat. Denn soweit bekannt gibt es da schon gerichtliche Verfügungen
gegen Paulchen weil er sein Schandmaul zu weit aufgerissen hat.
@Tchibo Man weiss gar nicht recht, ob man eher Grossmaulchen oder eher Schandmaulchen sagen muss! Und
dabei finden doch seine T-Shirts auf gloria.tv solch reissenden Absatz, dass er eigentlich mit dem Erlös
in die Karibik abhauen und den deutschen Sprachraum in Ruhe lassen könnte.
Tja, ich schätze, der wird nicht eben begeistert sein… Der arme Pfarrer Kaster, er kann einem nur leid
tun, so ein verirrtes Schäfchen in seiner Herde haben zu müssen. Eigentlich sollte Homopaulchen ihm
ja dankbar sein, denn er steht ja hinter den regelmässigen tridentinischen Messen in seiner Lieblingskirche.
#30 Zur damligen Zeit war ein großer Teil der Deutschen keine Kahtoliken und damit keine Christen mehr.
Der Hexenwahn war neudheidnisch und die Hexenverfolgung fand schwerpunktmäßig in protestantischen Regionen
statt. Man kann der Kirche – wenn überhaupt – vorwerfen nicht energisch genug dem Hexenwahn und der Hexenverfolgung
entgegen getreten zu sein und einem Papst, diese Verfolgung geduldet zu haben. Der Wille nach politischen
Veränderungen rechtfertigt nicht Mord, Folter und Freiheitsberaubung, erst recht nicht wenn diese Veränderungen
nicht legitim sind, was bei der Freimaurerrevolution in Frankreich, die sog. Fränzösische Revolution,
und ihren beiden Söhnen, dem Kommunismus und dem National-Sozialismus, der Fall ist.
#91 Ikonikus 17:12:20 | Freitag, 18. November 2011
„Andreas Vogt – Initiant des Rehabilitationsverfahrens – erklärt sein Anliegen so: Es gehe ihm um ein
Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Andersdenkende.“ .-.-.-. Dann sollte sich Herr Vogt einmal um die
regelmäßigen Zwangsverheiratungen von türkischen Frauen kümmern und um deren Tötung (Ehrenmorde),
wenn sie sich an unsere westliche Kultur anpassen möchten! . Da gibt es viel zu tun, Herr Vogt! . Oder
lebt dieser hexenfetischistische Mann ewiggestrig nur noch im Mittelalter? –.- Und was ist mit dem gegenwärtigem
Genozid an den Christen im Irak? Die brutalen Tötungen von christlichen Kopten in Ägypten? Na, Herr
Vogt? …? Leute, fliegt nicht mehr in diese arabischen Moslem-Islamisten-Länder, bis das Morden an Unschuldigen
endlich ein Ende hat!
Ikonikus = Homoporno-Paul M. + Es braucht jeder nur deine ätzenden Kommentare nach der Buchstabensequenz
„türk“ zu durchsuchen, und schon ist es klar, wer hier ein rassistischer Türkenfeind ist und wer nicht.
#89 al-Muschrik 17:07:11 | Freitag, 18. November 2011
Stern77: „Und die französische Revolution mit Hitler und Stalin in Verbindung zu bringen ist schon grotesk!“
_ Die Verbindung zwischen der franz. Revolution, Hitler, Stalin und den kommenden Gewaltherrschaften ist
schon von anderen (teils vorausgreifend) hergestellt worden. Gemeinsam ist ihnen ein absolutistisches
Reich der Vernunft, kulminierend in einem irdischen Paradies. Dieses herzustellen müssen zuerst die alten
Institutionen, insbesondere die Kirche, zerstört, und alle, die sich der Schaffung des rassen- und/oder
klassenreinen Schlaraffia entgegenstellen mittels revolutionärem Massenterror deportiert oder ausgerottet
werden: Juden, Slawen – Kapitalisten, Kulaken, Ukrainer, Balten, Krimtataren – aber auch schon Adelige
und Bauern (der Vendee). _ General Westermann an den Wohlfahrtsausschuß: „Il n’y a plus de Vendée. Elle
est morte sous notre sabre libre, avec ses femmes et ses enfants. Je viens de l’enterrer dans les marais
et dans les bois de Savenay. Je n’ai pas un prisonnier à me reprocher. J’ai tout exterminé.“ während
man im Konvent angesichts der zweifelhaften Loyalität der Elsässer, „qui ne parlent pas la langue nationale“,
über deren Deportation oder Ausrottung diskutierte. _ Gustave Le Bon, La révolution française: Les
vérités nouvelles possèdent des apôtres sûrs de leur puissance et, comme les croyants de tous les
âges, ils vont tenter de l’imposer au monde par la force. De l’opinion des infidèles, ils n’ont pas
à se soucier. Tous méritent d’être exterminés.
#85 Ikonikus 16:57:55 | Freitag, 18. November 2011
„Andreas Vogt – Initiant des Rehabilitationsverfahrens – erklärt sein Anliegen so: Es gehe ihm um ein
Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Andersdenkende.“ .-.-.-. Dann sollte sich Herr Vogt einmal um die
regelmäßigen Zwangsverheiratungen von türkischen Frauen kümmern und um deren Tötung (Ehrenmorde),
wenn sie sich an unsere westliche Kultur anpassen möchten! . Da gibt es viel zu tun, Herr Vogt! . Oder
lebt dieser hexenfetischistische Mann ewiggestrig nur noch im Mittelalter?
#84 Dr. Best 16:57:12 | Freitag, 18. November 2011
Melusine: „…haben sich nie etwas zu Schulden kommen lassen…“ . Nein, Christen sind zur Zeit die einzigen,
die Schuld bekennen können und Wandlungs- fähigkeit und Reue zeigen. Dies ist – weltlich gesprochen –
einer der Gründe, warum es mit den Christen weitergeht. Über die atheistischen Ideologien und Gross-Versuche
des 20. Jh. ist dagegen die Zeit („die Evolu- tion“ nach den Worten von W.) hinweg- gegangen.
#80 Dr. Best 16:50:38 | Freitag, 18. November 2011
„Gesellschaften, die an Götter glaubten, waren also aggressiver…“ . Aggressivere Gesellschaften als
die des 20. Jh.s hat es noch nie gegeben. Und die Aggressivität entsprang sicher nicht dem „Gottglauben“,
eher schon dem Glauben an einen „wissenschaftlichen Atheismus“ (Kommunismus) oder eine „rassischen Evolutionismus“
(Nazis).
#78 Mufelius † 16:43:38 | Freitag, 18. November 2011
„Reliogion aussortieren“, ja, das ist heute sinnvoll – als sich heute die Menschheit nahezu komplett selbst
vernichten könnte. Früher hingegen war es ein evolutionärer Vorteil, an ein Leben nach dem Tod zu glauben,
denn tat man dies, so war man kampfeslustiger – wenn man auf dem Schlachtfeld verreckte kam man immerhin
wahlweise zu Odin, Jesus, Mars oder sonstwohin. Gesellschaften, die an Götter glaubten, waren also aggressiver
und damit denjenigen, die ihr Leben als etwas endliches einstuften, überlegen.
#77 Dr. Best 16:40:06 | Freitag, 18. November 2011
Wurtzler: „vorteilhaft,… Religion auszusortieren…“ . Das haben Wurtzlers Helden Hitler, Stalin und
Saddam Hussein auch gedacht. Offensichtlich ist die Geschichte über sie hinweggegangen! . Die Religionen
befinden sich weltweit auf dem Vormarsch. Die Evolution hat offensichtlich Wutzlers Wahrnehmungsapparat
beschädigt.
Dottore, an Ihnen sieht man deutlich, warum es evolutionär vorteilhaft ist, Religion auszusortieren. Das kommt dabei raus, wenn Schlangen und Esel sprechen können.
Erfahrungsgemäß entwickelt sich die Evolution weiter und nicht zurück! Der blinde Glaube an jegliche unhaltbare Spekulationen wird aussortiert. Zum Glück!
#73 Dr. Best 16:22:29 | Freitag, 18. November 2011
Wurtzler: „Das Christentum von heute ist NUR das Heidentum von Morgen, der Evolution sei Dank!“ . „Das
Heidentum von morgen ist der Glaube von übermorgen, der Evolution sei Dank!“ .
an Tschibo. Immer noch heißt es im Evangelium nach dem hl. Johannes: „Darum hat der, welcher Mich dir
überlieferte, eine größere Schuld.“ Raten Sie einmal, wer es war.
#70 Mufelius † 16:12:00 | Freitag, 18. November 2011
Das ganze Geschwafel über die Shuld oder Unschuld der Christen an der Hexenverfolgung lässt sich mit
einer simplen Frage an „unsere“ guten Christen hier beantworten, die ich gerne einmal stellen möchte
an Tomas, Goldengel und wie sie alle heissen: . Gibt es Zauberei?
Das sind belegte Fakten (etwas womit Glaubenswillige wenig anfangen können)! Für das Gegenteil gibt es wiederum keine Beweise. Lügen heiliger Achriften werden zeitgeistgemäß nicht mehr für Wahrheiten gehalten. Das Christentum von heute ist NUR das Heidentum von Morgen, der Evolution sei Dank!
Es müßte doch endlich bekannt sein, daß nicht der Klerus, sondern der Pöbel die Hexenjagd betrieb
zu Beginn der Neuzeit. So denunzierten Nachbarn Nachbarn, Eheleute sich gegenseitig, selbst Säuglinge
wurden als Hexen/Hexer ermordet – also wurden Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ehe- und Familienzwist „gelöst“.
Womit sich die, gerade neu eingerichtete, weltliche Gerichtsbarkeit durch die Hexenprozesse legitimieren
konnte. In rein katholischen Ländern wie Italien und Spanien gab es faktische keine Hexenverfolgung.
Kaum hatten die Calvinisten Schottland erobert, ermordeten sie binnen eines halben Jahres Tausende „Hexen“
und „Hexer“. So konnten sie dort den katholischen Glauben weitgehend ausradieren. Die Hitlernazis schrieben
die Zahlen weit nach oben, um den alten heidnischen germanischen Kult mit seinen unzähligen blutrünstigen
Götzen und Götzinnen als heile arische Welt neu aufzulegen und um allein der Katholischen Kirche die
Hexenverfolgung unterzujubeln. Mit großen Teilen der Ev. Kirche paktierten die Nazis bekanntlich. de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung
@Melusine; einerlei ob statt der Akzeptanz des Kultes des Todes mit der sog. „Toleranz“ desselben aufgewartet
wird ; diese „ganz humane Toleranz“ ist gleichbedeutend mit Häresie; www.razyboard.com/…07891-6114723-0.html
und Verrat an der Wahrheit Jesus Christus; wer die AUTORITÄT der hl. Dreifaltigkeit, Gottes „herunterdekliniert“
und menschengemachte Todes“autorität“ toleriert, wird zum Mitläufer des sich ausbreitenden Kultes des
Todes; www.razyboard.com/…07688-6128032-0.html
#63 Melusine † 15:37:55 | Freitag, 18. November 2011
Meinerven, das weiß nur Gott. Und nicht die Häretiker und Ketzer von Kirchenmännern und Päpsten, die mit ihren Dekreten meinten, den göttlichen Willen zu verkünden und sich nicht mehr an die Urlehre der Kirche hielten. Woran die meisten heute glauben ist nicht von Gott gemacht, sondern von den Menschen.
#62 Meinerven 15:35:50 | Freitag, 18. November 2011
Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass Satan auch heute noch seine dunklen Machenschaften hier treibt und dazu Menschen benutzt, bzw. sich Menschen bewusst für das Böse entscheiden, glaube ich aber auch nicht, dass all die armen Menschen, die als Hexe verbrannt wurden, wirklich eine Hexe waren. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es häufig heilkundige Frauen waren, Hebammen. Und die betrieben nun mal ein Geschäft, von dem die Kirchenmänner zwangsläufig ausgeschlossen waren. Das allein machte sie verdächtig. Zur Zeit der Hexenverbrennungen gab es noch keine moderne Medizin, die Menschen waren auf die Natur und ihr Gottvertrauen angewiesen. Da wurde manches praktiziert, was einem heute okkult vorkommen mag, aber die Verzweiflung trieb sie so weit. Hatten sie deshalb gleich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen? Ich hoffe, dass unser Gott diese Menschen gnädiger angesehen hat, als die Verantwortlichen dieser Zeit.
@Melusine; Sie haben sich mit ihren Ausführungen als „Vorzeige“ Zeitgeist ( christ?) Pilatus benannt;
die Konvertitin Gabriele Kuby; + Die Zeitgeist-Christen wollen die Kirche vom schmalen auf den breiten
Weg führen durch Widerstand gegen das Lehramt, Anpassung der christlichen Sexualmoral an deren faktische
Auflösung bis hin zum kirchlichen Segen für die „Homoehe“, Akzeptanz des alltäglichen Massenmords an
ungeborenen Kindern. „ + www.razyboard.com/…07891-6127071-0.html
#59 Melusine † 15:14:44 | Freitag, 18. November 2011
Goldengel, nur weil Sie von etwas glauben, es sei etwas Bestimmtes, ist es das nicht automatisch. Das
ist nicht nur bequem sondern auch selbstherrlich. Im Internet gibt es viele Lable für viele Dinge. Nur
wenn man an etwas glaubt, gibt es das (für einen selbst) auch. Ich sage ja immer: Abstrahieren, differenzieren.
Alles andere ist Bequemlichkeit – Das „Böse“ ignorieren die wenigsten. Es ist eben ein Unterschied zwischen
Toleranz und Akzeptanz. Ich toleriere Abtreibung und Scheidung, aber akzeptiere sie nicht. Bin ich deshalb
eine Mörderin und Ehebrecherin?
#58 Goldengel 15:11:49 | Freitag, 18. November 2011
Melusine, Welche bequeme Denkungsart? Ich habe Ihnen nun bewiesen, dass es Satanismus im Net gibt und
Sie glauben es mir nicht. Somit kann ich wohl Ihre Denkungsart als bequem kritisieren, so wie Sie meine
Argumente als bequem ad acta legen können. . Bequem machen es sich vielleicht auch jene Menschen, welche
einfach Ohren und Augen zu machen und meinen alles ist so toll. Toll ist alles bei Menschen, die christlich
denken und handeln. Doch bei den Sündern ist gar nix toll – oder ist eine Scheidung etwa toll, eine Abtreibung
toll? Bequem ist es, das Böse zu ignorieren.
Wenn JX nicht hingerichtet worden wäre, gäbe es kein Christentum, keine katholische Kirche, kein Papstamt
und keine altliberalen Bischöfe. Wie traurig wäre dann die Welt…? Überlegt mal Leute und zankt nicht
wie kleine Kinder im Matsch darum, ob und wie und von wem und mit welcher Berechtigung er hingerichtet
worden ist… doch erster Linie damit sich die Schrift, das Erste Testament, erfüllen konnte…! Also
ist es völlig widersinnig, die Mutterreligion des Christentums dafür verantwortlich zu machen, nachdem
die Verurteilung und die Hinrichtung von den römischen Besatzern vollzogen worden ist.
#54 Melusine † 14:52:20 | Freitag, 18. November 2011
Ach, haben böse Hexen und schwarze Zauberer ihn gekreuzigt? Ich dachte immer, es geschah aus Gründen,
die meist für solche Dinge verantwortlich sind: Intoleranz. Hass gegenüber Andersgläubigen. – Glaube
ich. Aber nicht an Magie und Satanszeug.
#53 Goldengel 14:50:17 | Freitag, 18. November 2011
Melusine, was glauben Sie denn, warum Christus hingerichtet wurde – weil der Satan hier alle Menschen
liebt oder was? Es gibt das Böse und es versteckt sich in vielen bösen Aktionen. . Glauben Sie an Christus
als den Sohn Gottes?
#52 Melusine † 14:42:03 | Freitag, 18. November 2011
Goldengel – Sicher, wenn Sie das als „Schwarze Magie“ definieren. Es ist doch nur harmlose Spinnerei – wer an sowas glaubt, sollte sich ernsthaft überprüfen lassen.
#51 Goldengel 14:39:47 | Freitag, 18. November 2011
Melusine, mal ins Net schauen und Schwarze Magie reingeben – dann haben Sie Ihren Beweis, dass es heute
noch Hexen und Satanisten gibt. Aber Hauptsache mal dagegen reden. Überprüfen Sie es.
„eine derart lächerliche Peinlichkeit aber wie im Artikel aufgezeigt, ist mehr als bedenklich und lässt
an der Qualität der Schreiberlinge mehr als zweifeln; eklatantes Fehlen von grundlegendstem Wissen“ +++
Tja, trefflicher monens, Katharina Bons und Tobias Dupke wie auch dieser don-quijoteske Andreas Vogt gehören
sicher der Generation an, die ihr Wissen vornehmlich aus den trüben Quellen der „linkslastigen und antikirchlichen
Webseite ‘wikipedia.de’ „ fischen. Bedauernswerte Geschöpfe, in der Tat!
Nicht überraschend, dass das wahrheitsfeindliche Plapperblatt „die Welt“ in seiner abstrusen, gewollten
oder ungewollten, Unwissenheit alles unternimmt, um den wahren Glauben zu unterminieren; eine derart lächerliche
Peinlichkeit aber wie im Artikel aufgezeigt, ist mehr als bedenklich und lässt an der Qualität der Schreiberlinge
mehr als zweifeln; eklatantes Fehlen von grundlegendstem Wissen der Zeit des tatsächlichen Mittelalters
zeigen sich in naiven Schreibzeilen im „ganz humanen“ Mäntelchen der menschlichen Selbstvergötterung;
das Mittelalter war niemals „dunkel“; dunkel sind vielmehr die Seelen der heutigen spassigen „Auslebemenschen“ www.razyboard.com/…14325-5874576-0.html das Nachleiern der freigeistlichen Pauschalvorgabe einer angebl.
„schlechten Kirche“ des Mittelalters ist heute im Luther Hype „chic“, aber zeugt von wie auch immer herbeigeführten
geistiger Benebelung www.razyboard.com/…14325-5892409-0.html was heute alles unter „Dialog“ schubladisiert
wird, ist nichts weiter als übelste Häresie im Mäntelchen der „Aufklärung“; heute bieten Götzenanbeter/innen
ihre „Kunst“ im esoterischen Lügensumpf feil und gelten als „Ratgeber/innen“; im Mittelalter sah man
sie richtigerweise als das, was sie sind; als Seelenverderber/innen!; www.razyboard.com/…07891-5840301-0.html
#45 Jubärens 13:05:09 | Freitag, 18. November 2011
Melusine fragt nach Nachweisen für mtl. Kräuterbücher – Voila: „Eine bedeutende frühmittelalterliche
Quelle für Kräutermedizin ist das Lehrgedicht in Hexametern Liber de Cultura Hortorum (Hortulus) des
Reichenauer Abtes Walahfrid Strabo. Ebenfalls ein Lehrgedicht und durch den Hortulus beeinflusst ist der
Macer floridus. Der Verfasser, Odo von Meung, lebte im 11. Jahrhundert. Eines der ersten und zugleich
wirkungsmächtigsten gedruckten Kräuterbücher, dem Gart der Gesundheit, 1485 aus der Offizin von Peter
Schöffer, Mainz. Es ist in über 60 Ausgaben (davon allein 13 zur Inkunabelzeit) vom 15. bis zum 18.
Jahrhundert erschienen. Nach Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern konnten Bücher mit Illustrationen
hergestellt werden, die –- im Gegensatz zu Handschriften –- einigermaßen erschwinglich waren und daher
weit größere Verbreitung fanden: Gerade die Kräuterbücher, die landessprachlich veröffentlicht wurden
(und nicht in Latein, der Sprache der Gelehrten) waren ein verlegerischer Erfolg. In Frankreich, England
und anderen europäischen Ländern, ganz besonders aber in Deutschland, sind zahlreiche Ausgaben von der
frühen Neuzeit bis in das 18. Jahrhundert erschienen.“ (wikipedia „Kräuterbücher“)
#43 Jubärens 12:54:06 | Freitag, 18. November 2011
Die üblichen Hexenmärchen der bürgerlichen Neuzeit: „Die beiden Hexen sollen „in abergläubische Praktiken
und phytotherapeutisches Detailwissen involviert“ gewesen sei. Die damals herrschenden Fürsten und ihre
Verwaltungsbeamten hätten das geheime Kräuter- und Medizinwissen der angeblich „weißen Frauen“ nicht
dulden wollen und hätten sie deshalb umgebracht – ein historischer Schwachsinn, der am besten in den
Romanen bei Dan Brown aufgehoben ist oder bei antikirchlichen Hetzartikel im Speigel. Die Kräutermedizin
war seit dem Frühmittelalter von den Klöstern tradiert und erweitert worden. Im Spätmittelalter waren
die sog. „Kräutterbücher“ auch bei den gebildeten Bürgern in den Städten bekannt. Mit der Verbreitung
des Buchdrucks im 16. Jahrhundert wurden Kräutterbücher in relativ großer Auflage verbreitet mit hunderten
von Rezepturen von Kräuteranwendungen und -wirkungen einschließlich verschiedenen Gewinnungsverfahren
wie Destillieren etc. Das angeblich geheime Kräuterwissen von weisen Frauen als Grund für die Hexenverfolgung
ist eine bürgerlich-feministische Phantasie-Erfindung ohne historischen Gehalt.
Dumbledor und ich hab mich früher immer gefragt, warum die den Dominik suchen, ich hab immer verstanden:
Dominik wo bist du – wie heißts denn richtig eigentlich – du Lateinkenner
#39 Jubärens 12:27:59 | Freitag, 18. November 2011
Ein typisch bürgerlich-ideologisches undifferenzierte Pauschalurteil von #30 GertrudeS: „In dem fraglichen
Zeitraum (der Haupthexenverfolgung) war nahezu 100% der Bevölkerung christlich“. Also trage die Kirche
auch Schuld daran. Richtig ist, dass der Hexenglaube von Luther und Melanchton der Hexenverfolgung in
den protestantischen Territorien einen großen Schub gegeben hat. („Zauberinnen können Krankheiten anhexen
und sich in miauende Katzen verwandeltn. Sie sind zu töten.“ Luther 1526). Es war dagegen immer die Kernlehre
der katholischen Dogmatik, dass es eine Wunder- und Einwirkungsmacht auf diese Welt – also z. B. des Teufels –
außerhalb des Wirkens Gottes nicht gibt und nicht geben kann. Seit der Konfrontation der christlichen
Missionare mit dem heidnischen Aberglauben der Germanen lehrten die Theologen ausdrücklich, dass weder
die germanischen Götter, der Teufel noch Menschen im Pakt mit dem Teufel irgendwelche materiellen Einwirkungen
auf die Welt wie Krankheiten, Hagelschlag und anderen Schaden bewirken können. Aber dieser heidnische
Aberglaube an die besenreitende Holda/Freia/Frau Holle, an Wettermacherinnen, Gesundbeten und Krankmachungssprüche
hielt sich durch das ganze Mittelalter und wurde von der Kirche mit Bußpraxis bekämpft: „Wenn du an
den nächstlichen Ausritt von Frauen in Begleitung von Teufeln glaubt, musst du ein Jahr lang Buße tun“ –
so der Bischof von Worms im 11. Jahrhundert.
Vogel, man kann an jeden Ubsinn glauben, wie man an Ihnen erkennt – an inkarnierte interstellare Herrscher oder daran, dass an Ihren Ergüssen etwas Wahres sein könnte.
#36 Melusine † 12:15:05 | Freitag, 18. November 2011
Vogel, man kann von allem psychisch krank werden. Gesund ist, den besten Mittelweg und die richtige (distanzierte)
Einstellung zu den vorgegebenen Dingen zu finden. Man kann auch von Religion krank werden, man sich zu
sehr reinsteigert. Das ist alles wirklich eine Sache der eigenen Einstellung. Und ganz ehrlich: Gesundheit
hat sehr viel (auch körperlich) mit der psychischen Gesundheit zu tun. Und Krankheiten heilen tatsächlich
besser, wenn man positiv denkt. Besser, als sich depressiv zu verkriechen. Und das ist nicht nur Esoterik.
– „An Kräuter, an Steine, und an sonstige solche Dinge kann man aber nicht glauben. Glauben kann man
nur an Gott.“ Ah ja. Und die ganzen Werkzeuge? Die ganzen Riten? Das sind auch Objektbezüge, mit denen
man eine Verbindung zu Gott herstellen will. Dann könnte man sagen: An Weihrauch, Kreuze, Reliquien usw.
kann man nicht glauben, nur an Gott. Das ist auch wieder so eine nicht nachvollziehbare Binsenweisheit
der Kirche. Gott wohnt bei den Leuten nicht im Herzen, sondern in Kirchen und anderen Objekten.
An Kräuter, an Steine, und an sonstige solche Dinge kann man aber nicht glauben. Glauben kann man nur
an Gott. Es gibt aber auch Hilfsmittel, die man anwenden kann. Die Bücher von Dr. Joseph Murphy gehören
ja auch zu Esoterik. Die habe ich auch gelesen, aber ob du es glaubst oder nicht über J. Murphy kannste
auch dann doch wieder zu JESUS kommen. Man bekommt da halt Tips, wie man etwas im Leben erreichen kann,
was man gerne möchte. Freunde, Erfolg, Geld, Gesundheit – man muß nur daran glauben, so einfach scheints
zu sein. Man muß alles visualisieren, schon bekommt mans. Es ist alles schön und gut und mir hats auch
schon ab und zu gutgetan, das zu lesen, es motiviert auch – wenn man gesagt bekommt: DENKE POSITIV Aber
alles Leid, alle Krankheiten, die es gibt – die haben bei der Esoterik keinen Platz. Scheinbar ist man
da selbst dran Schuld, wenn man krank ist. Der gesunde Zustand ist der „richtige“ Zustand. Momentan denke
ich gerade an den SAMUEL von Wetten dass – der kann sich jetzt hundertmal vorsagen: Ich werde gesund,
ich werde gesund. So ganz komplett wird der sicher nicht mehr gesund und mit Hilfe von JESUS kann er die
Kraft bekommen, mit seinem Schicksal umzugehen und das BESTE herauszuholen. Ich glaube, mit ESOTERIK kann
man eventuell auch psychisch krank werden – weil man eben doch nicht immer gerade das bekommt, was man
gerade so will
Mit Leuten, die soetwas für eine Auffassung halten und diese dazu noch äußern, erübrigt sich jede
„Diskussion“, oder wie man die Aneinanderhäufung sinnloser Wortberge hier nennen soll: . „Heute nennt
man Hexen Nazis, Rechtsradikale, Holocaust-Leugner. „ (#7 – „Brandenburgis“, anonymer Zuschreiber, nach
eigener Definition eine Hexe“
#33 Melusine † 12:03:05 | Freitag, 18. November 2011
Ammerdeus, leider werden persönliche nähere Umstände, die völlig verschieden sind, nicht beachtet.
Hier sind Frauen, die abtreiben, sofort abtreibungssüchtige Schlampen die das aus reiner Lust tun und
mit vollem gewissen. Selbst Vergewaltigungen werden hier nicht zugelassen als Grund. Und Frauen sind sowieso
selbst schuld an Vergewaltigungen, die Männer sind immer nur Opfer. …
Tuntisantis selektive Sichtweise, beschönigende religiös verblendete Geschichtsklitterung ist so professionell wie seine real existierende Körperpflege.
#31 Ammerdeus † 12:01:15 | Freitag, 18. November 2011
zu Vogel, es gibt wohl keine Frau unter der Sonne, mir ist jedenfalls noch keine begegnet, die leichtfertig
abtreibt. Ich bin zwar keine Frau, aber ich denke, dass die Entscheidung für eine Abtreibung für eine
Frau das Dramatischste ist, was ihr widerfahren kann. Ich möchte hier nicht der Richter sein. Ich kann
nur im persönlichen und, soweit möglich, öffentlichen Kreis aktiv abraten und konkret helfen, was ich
auch schon mehrfach getan habe.
#30 GertrudeS 11:58:41 | Freitag, 18. November 2011
#28 sie können wohl kaum bestreiten dass in dem fraglichen Zeitraum nahezu 100% der Bevölkerung christlich war. Hinzu kommt die damalige Einheit von Staat und Kirche. Natürlich ist es inkorrekt die gesamtschuld an den hexenverfolgungen und den damaligen progromen der Kirche anzulasten. Genau so falsch ist es aber deren Beteiligung zu negieren. Eines ist jedoch blanker Unsinn: Hexenverbrennungen mit revolutionen gleichzustellen. Aberglaube als Motivation ist etwas völlig anderes als der Wunsch nach politischer Veränderung. Auch wenn – wie hier von so manchem braunhemd bewiesen – durchaus beides gleichzeitig vorhanden sein kann. Doppelte Verblendung sozusagen
#29 Melusine † 11:56:24 | Freitag, 18. November 2011
Oh man! Glaubt Ihr wirklich an „schwarze Magie“ und Hexen? Wenn Frauen zuhause sich Esoterik hingeben, ist das sofort Satanszeug? Kräuter werden auch in Kirchen verbrannt. Und Gebete und Bitten (nichts anderes sind „Zaubersprüche“) gibt es dort auch. Sind Christen also auch „Hexen und Zauberer“?
#28 Jubärens 11:50:08 | Freitag, 18. November 2011
Im „katholischen“ Mittelalter und den katholischen Kernländern wie Irland, Spanien und Italien gab es
keine oder nur marginale Hexenverfolgungen. Denn die Hauptphase der Hexenverfolgung von 1570 bis 1630
war ein spezifisch neuzeitlicher Verfolgungsprozess des aufkommenden Bürgertums. Bei allen Schüben der
Hexenverfolgung spielten „Bürgerausschüsse“ eine treibende Rolle beim Aufspüren und Denunzieren der
„Zauber/innen“. Die Verwaltungsbeamten der damaligen absolutistischen Territorialfürsten nahmen dann
das Verfahren einschließlich der damals im weltlichen Recht anerkannten Folterverfahren in die Hand,
die Kosten trug auch die fürstliche Verwaltung, gelegentlich auch die Kommunen. Im Unterschied zu Guantanamo,
wo gefoltert und verurteilt wird mit nachträglich eingerichteten Rechtssatzungen, konnten sich die damaligen
Hexen-Juristen auf das bestehende Recht stützen, grundgelegt in der ‘Carolin’ (Rechtsbuch von Karl V.):
„Schadenzauberinnen sind mit dem Feuertod zu bestrafen.“ Seit das Bürgertum seit 200 Jahren die herrschende
Gesellschaftsgruppe ist, versuchen bürgerliche Ideologen aller Schattierungen diese hässlichen Denunzierung-
und Foltergeschichte in der Frühgeschichte des Bürgertums zu relativieren oder der Kirche, dem Mittelalter
oder der Klimaveränderung („Kleine Eiszeit“ ab 1570) in die Schuhe zu schieben.
#26 Melchisedek 11:37:15 | Freitag, 18. November 2011
stern77 ist auf diesem Portal ein bekennender ‘‘Freund’’ des ehrwürdigen Bischofs Julius Echter, der
ja auch großartiges geleistet hat ( von Universität bis Neustrukturierung seines Diozese ) Tatsächlich
will dieser stern vom anderen stern die vergangenheit beeinflussen, ohn die Gegenwart und jüngste Vergangenheit
zu sehen: Tatsächlich wird von seriösen Historikern die Zahl der Hexenverbrennungen für ganz Europa
mit 30 000 angegeben. Die Freiheit und Gleichheit der frz. Revolution legte ein vielfaches unter die Guillotine.
Tatsächlich war das Hl. röm. Reich dt. Nation mit seiner Kleinstaatlicheit über viele Jahrhunderte
äußerst friedlich, da zu einem Krieg gar nicht in der Lage. Tatsächlich glaubten damals über 90% der
Bevölkerung an Hexen und forderten die Verbrennung. Tatsächlich hat der obige Fall mit Kirche überhaupt
nichts zu tun: Düsseldorf = protestantisch ! Vom Mittelalter ist der obige Fall Jahrhunderte entfernt !
Staatliche Todesurteile- was in den meisten Hexenfällen der Fall war- sollen der Kirche zugeschoben werden.
Ebenso verschwiegen werden staatlicher Rassewahn des 20. Jhdt, der Millionen das Leben kostete, der mit
der kirchlichen Lehre immer unvereinbar war. Kirchenhasser wollen aber auch dies der Kirche in die Schuhe
schieben, um von der Veranwortlichkeit des Darwinismus und Atheismus für diese Verbrechen abzulenken.
#25 Pelagius III. 11:34:14 | Freitag, 18. November 2011
Zu #17: Heinrich Institoris „entwarf den Text der Bulle Summis desiderantes affectibus (sog. Hexenbulle),
die Papst Innozenz VIII. auf sein Betreiben herausgab.“ (Wiki) * Der „Hexenhammer“ erreichte eine Auflage
von 30’000 Exemplaren – für die damalige Zeit eine ungeheure Zahl. Er erlangte dann den Rang eines kirchlichen
»Hexengesetzbuches« für Strafrichter. (Nach Wiki) * Verharmlosen geht nicht!
Halbwahrheiten und Wahrheiten Bonifatius (habe ich gelesen) ist nach dem Prinzip vorgegangen: („prüft
alles, das Gute behaltet) 1 Thess 5,21. Danach ist alles Geschriebene stets auf das christliche Glaubensbekenntnis
zu beziehen und sein Wert daran zu messen.
#23 Ammerdeus † 11:29:35 | Freitag, 18. November 2011
zu Domenico, sind Sie fähig, Ihre (Welt-, Glaubens-) Anschauung zu hinterfragen? Ideologiekritik im Sinne
von Karl Popper umfasst die Analyse folgender Punkte: Dogmatisches Behaupten absoluter Wahrheiten, Tendenz
zur Immunisierung gegen Kritik, Vorhandensein von Verschwörungstheorien, utopische Harmonieideale sowie
die Behauptung von Werturteilen als Tatsachen. Erkennt sich da der eine oder die andere wieder?
Bald ist es wieder soweit: Der JAHRESRÜCKBLICK 2011 rückt sehr nahe. Es wird auch viel berichtet über
da Elend dieser Welt – wie hats angefangen? Mit dem Tsunamie in Japan, stimmts? Es werden viele Zahlen
bekannt gegeben über die Menschen, die bei einer Naturkatastrophe ums Leben kamen, im Krieg gefallen
sind, an Hunger gestorben sind – das finde ich auch gut. Aber – warum nennt niemand mal die ZAHL der abgetriebenen
Babies so ganzu öffentlich im Fernsehen – sie gehören einfach dazu. Ich glaube, die Mehrheit der Bevölkerung
hat überhaupt keine AHNUNG, wie hoch die Zahl der Abteibung ist.
Gertrudes Vorwurf der „Halbwahrheiten“ müßte sie an die Wissenschaftler weitergeben, die heute verzweifelt
bemüht sind, die vollständig falschen Vorstellungen über „Mittelalter“, „Hexenverfolgung“ usw. zu korrigieren.
Sind auch diese Historiker allesamt nur Produzenten von Halbwahrheiten oder nicht doch eher Aufklärer
gegen falsche Verabsolutierungen und „schwarze Legenden“, s. etwa: . Wolfgang Behringer:Neun Millionen
Hexen. Entstehung, Tradition und Kritik eines populären Mythos [Erstpublikation: GWU 49 (1998), 664-685]
. www.historicum.net/…n/html/ca/0e43e9dea3/
#20 GertrudeS 11:12:28 | Freitag, 18. November 2011
#19 oder für jene die mit historisch herbeigezogenen Halbwahrheiten versuchen, ihr skurriles Lügengebäude einer angeblich unfehlbaren Religion zu stützen.
Ammerdeus: „Macht es einen Sinn, Schlachten der Vergangenheit zu kämpfen?“ . Offensichtlich „ja“ für
jene, die mithilfe von Märchen über die Vergangenheit ihre höchst aktuellen ideologischen und säkularen
Ziele verfolgen!
Pelagius Das alles ist selbstverständlich bekannt und geht auf das Konto jener „Amalgamierung“, von der
ich unter #9 sprach. Die von Ihnen genannten Dokumente sind aber gerade nicht der Ursprung des Hexenwahns,
sondern bereits ein späterer Ausdruck desselben. . Interessant übrigens sich die Vorgeschichte des Hexenhammers
einmal anzuschauen! Der Hexenhammer setzte der bisherigen Inquisition WIDERSTAND entgegen, weil diese –
nach Meinung der Autoren – die Hexen nicht wirksam genug bekämpfte! . >> Der Hexenhammer entstand, als
Kramer mit einer Inquisition in Innsbruck in der Diözese Brixen scheiterte. Als Reaktion auf diese Niederlage
verfasste er sein Traktat, um seine Position zu stärken und die Hexenverfolgung vor deren Gegnern zu
rechtfertigen. Er stand dabei unter Zeitdruck, was durch zahlreiche Fehler bei den Nummerierungen der
Kapitel, bei Fragestellungen und Querverweisen deutlich wird. << (Wiki) . Ausserdem: >> Kramer legitimierte
die Hexenverfolgungen, sein Werk fand jedoch offiziell weder kirchliche noch weltliche Anerkennung. Er
stellte völlig unberechtigt seinem Buch die päpstliche Bulle Summis desiderantes affectibus voran. Die
Verfolgungen verbreiteten sich unabhängig von diesem Werk, in den durch die Reformation differenzierten
Konfessionen. Zu Lebzeiten Kramers gab es Hunderte von Hinrichtungen << (Wiki)
#16 GertrudeS 10:53:56 | Freitag, 18. November 2011
#13 was ist an dem link bitte entgrenzt? Oder gefällt ihnen die Wahrheit etwa nicht? @goldengel: allein
schon ihre völlig abstruse Behauptung, es existiere Hexerei und schwarze Magie disqualifiziert sie für
jegliche rationale Diskussion.
#15 Pelagius III. 10:52:05 | Freitag, 18. November 2011
Zu #9: D. Tuttisanti (der sich offenbar als Profihistoriker sieht) schreibt: „Der Hexenwahn, mit Schwerpunkt
in Mitteleuropa, hat keinen kirchlichen/christlichen Ursprung.“ * Tja, da unterschlägt er die gegen die
„Hexen“ gerichtete Bulle „Summis desiderantes“ von Papst Innozenz VIII. aus dem Jahr 1484, die vor allem
in Deutschland eine starke Zunahme von Hexenprozessen bewirkte. Noch verstärkt wurde diese unheilvolle
Tendenz durch den 1487 von dem Dominikaner Heinrich Institoris veröffentlichten „Hexenhammer“. * Will
D.T. uns mit seiner oben zitierten Bemerkung weismachen, Papst und Dominikaner gehörten nicht zur Kirche?
Stern77 bei Ihnen gehen Begrifflichkeiten und Adressaten immer wild durcheinander. „DAS Christentum“,
„DIE Kirche“, „DIE Katholiken“ werden wie eine identische Größe behandelt und auch mit Einzelpersonen
und Einzelaussagen (etwa unbelegte, angebliche „Zitate“ – häufig Falsch-Zitate! ) bequem identifiziert.
Handelt man mit „DER französ. Revolution“ genauso, gibt es einen großen Aufschrei von Ihnen! . Dass
die Franz. Revolution, samt ihres atheistischen (Un-)Geistes und ihres blutigen massenmörderischen Vorgehens,
auch für spätere kommunistische, sozialistische und national-sozialstische Revolutionen den Impuls gab,
kann kaum bestritten werden, dasselbe gilt für die Perfektionierung der Mordmittel in staatlicher Hand.
Offensichtlich haben Sie das Buch „Dialektik der Aufklärung“ noch nicht gelesen, von zwei (für Sie!)
ganz unverdächtigen Intellektuellen geschrieben: Horkheimer und Adorno. . Diese Autoren >> reagierten
in ihrer Schrift auf die „rätselhafte Bereitschaft der technologisch erzogenen Massen“, sich dem Despotismus
der totalitären Ideologien und Herrschaftsformen auszuliefern, und werteten dieses Verhalten als „Zusammenbruch
der bürgerlichen Zivilisation“ und ein Versinken in eine „neue Art der Barbarei“ << (Zitat Wiki). Ein
Kapitel in dem Werk trägt die Überschrift: . „Aufklärung als Massenbetrug“!