Der Ex-Oberbürgermeister von Friedrichshafen erlitt einen Trotzanfall
Die Altliberalen haben sich angewöhnt, andere zu beschuldigen statt die eigenen Sünden zu beichten. Aber diese Taktik wird ins Auge gehen.
Josef Büchelmeier auf seiner Webseite.
(kreuz.net) Der Ex-Bürgermeister von Friedrichshafen, Genosse Josef Büchelmeier (63), protestiert.
Er ist deshalb von seinen Ämtern als Kirchengemeinderat sowie als Zweiter Vorsitzender der katholischen
Kirchengemeinde Sankt Nikolaus in Friedrichshafen zurückgetreten.
Das berichtete die Online-Ausgabe
der Tageszeitung ‘Südkurier’ am 14. November.
Büchelmeier ist ein Ehebrecher. Bis Juni 2009 amtete
er als SPD-Oberbürgermeister von Friedrichshafen.
In der Vergangenheit war er Oberstudienrat für Latein,
Religion, Ethik, Kunst, Deutsch, Geschichte.
Das ist nicht die Schuld des Papstes
Wie ein trotziges
Kleinkind gibt er dem wenige Wochen zurückliegenden Papstbesuch in Deutschland die Schuld für seine
Entscheidung.
Er wolle „Stellung beziehen“ und als „engagierter Christ“ nicht nur geduldet werden – klopfte
er sich selber auf die Schulter.
Die Wahrheit ist weniger spektakulär. Der Genosse hat seine erste Frau
verraten und lebt seither mit einer Kebse im Ehebruch.
Er hätte sich vom Papst gewünscht, daß dieser
das Evangelium ignoriere und sein verantwortungsloses Lotterleben absegne.
Der ‘Südkurier’ formuliert
das verharmlosend so: „Das von ihm erhoffte und erwartete Signal des Papstes speziell an geschiedene und
wiederverheiratete Katholiken sei ausgeblieben.“
Kein Verständnis für das Evangelium
Durch den Abgang
von seinen Ämtern hat der Genosse den Skandal aus der Welt geschafft, daß ein reueloser, öffentlicher
Ehebrecher im Kirchengemeinderat in der Friedrichshafener Innenstadtgemeinde und im Katholischen Gesamtkirchengemeinderat
sein Unwesen trieb.
Sein bisheriger Kirchengemeinderat hatte nach Angaben des ‘Südkurier’ erwartungsgemäß
mehr „Verständnis“ für den Sittenstrolch als für das Evangelium Jesu Christi.
Ein Höllenkandidat
Büchelmeier lebt in der Projektionsphase.
Er wisse, daß „bei uns vor Ort vieles anders geregelt“ sei,
aber er sei sich über viele „Zwiespältigkeiten der Katholischen Kirche“ im klaren.
In Wahrheit bezieht
sich die Zwiespältigkeit auf sein persönliches, gescheitertes Leben.
Der Genosse lebt als Ehebrecher
und reueloser Todsünder in einem Zustand, der ihn nach seinem Absterben in die Flammen der Höllenfeuer
führen wird.
Der Dank des Pfarrers wird ihm nichts nützen
Krawattenpfarrer Markus Hirlinger von Friedrichshafen
offenbart sich vor dem ‘Südkurier’ als falscher Hirte, der die ihm anvertrauten Seelen durch eine Täuschungspastoral
in die Irre führt.
Man gehe „in entsprechenden Situationen ganz individuelle Wege“ – redet er um den
Brei.
Dann streut er dem Höllenkandidaten Sand in die Augen:
„Ich muß den Entschluß von Josef Büchelmeier
respektieren und möchte ihm meinen Dank und meine Wertschätzung aussprechen.“
Doch dieser Dank wird
dem Ehebrecher nichts nützen, wenn er vor dem Jüngsten Gericht verdammt wird.
Büchelmeier zieht einen
Austritt aus der Kirche „derzeit“ nicht in Betracht.
Als reueloser Ehebrecher, der seine Sünde auf den
Papst schiebt, statt sie zu beichten, ist er aber bereits ein fauler Ast am Baum der Kirche.
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78 Lesermeinungen
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#77 fides et ratio 14:53:19 | Dienstag, 29. November 2011
„Als reueloser Ehebrecher, der seine Sünde auf den Papst schiebt, statt sie zu beichten, ist er aber
bereits ein fauler Ast am Baum der Kirche.“ Eine harte aber theologisch korrekte Formulierung. Leider
werden zu wenige Priester ihrer Rolle und ihrem Auftrag gerecht.
#76 Jubärens 18:50:05 | Mittwoch, 23. November 2011
Ad #75 Tomás An dieser Stelle möchte ich Sie daran erinnern, daß Sie Ihren Verstand und Ihre Lesekompetenz
einschalten sollten, bevor Sie einen Kommentar zu meinem Beitrag wiedergeben, nach dem ich behauptet hätte,
„Gott würde Menschen, die sich – unverschuldet – außerhalb des Leibes der Kirche befinden, verdammen“.
Im übrigen gehört nicht jeder Nebensatz in einem päpstlichen Katechismus zum Bestand der dogmatisch
unfehlbaren kath. Lehre. Auch ein Papst kann nicht plötzlich etwas zum unfehlbaren Glaubenssatz erheben,
was die Kirche 1800 Jahre nicht gelehrt hat.
#74 An dieser Stelle möchte ich Sie daran erinnern, daß die Katechismen Teil des ordentlichen Lehramtes
der Kirche sind. Ebenso möchte ich Sie daran erinnern, daß diese Form des Lehramtes genauso unfehlbar
wie die außerordentliche Form ist. Diese Lehre steht auch in jedem Dogmatik-Handbuch (z.B. Ludwig Ott).
Zu behaupten, Gott würde Menschen, die sich – unverschuldet – außerhalb des Leibes der Kirche befinden,
verdammen, ist eine klare Leugnung der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes.
#74 Jubärens 22:45:46 | Dienstag, 22. November 2011
An Lycobates et al.: Nach meiner Überzeugung gehört das Seele-der-Kirche-Theorem nach Tomás nicht zum
Kerngut der kath. Glaubenslehre: Neben der heilsnotwendigen Inkorporation in den (mystischen) Leib der
Kirche, durch die Taufe, gebe es auch eine (geistliche) Vereinigung mit der „Seele der Kirche“ für den,
der sich schuldlos außerhalb der Kirche befindet, aber explizit oder implizit das Verlangen nach der
Taufe hat und nach dem natürlichen Sittengesetz gottgefällig lebt. Dagegen spricht: 1.Das Seele-der-Kirche-Theorem
findet sich weder bei den Kirchenvätern, noch bei Thomas, dem Tridentinum oder der spanischen Scholastik.
2.Auch die Ableitung der Kirchenseelenlehre von Lycobates aus einem Diktum von Thomas ist falsch: Denn
der Aquinate sagt von den ungetauften Giottgefälligen, daß sie „mentaliter Christo incorporantur“, also
subjektiv mit ihrem/r Geist und Seele der Kirche (Christus) angehören. Daraus eine objektive „Seele der
Kirche“ zu konstruieren ist unsinnig… 3.Im Artikel 171 des Katechismus Pius X., in dem die Kirchenseelenlehre
Anfang des 20. Jh. auftaucht, ist sie überflüssig, um die Lehre der schuldlosen Nicht-Katholiken, aber
gottgefällig Lebenden zu bekräftigen. Pio Nono sagt die gleiche Wahrheit ohne Kirchenseelenlehre aus.
4.Vom Begriff her steht die Kennzeichnung der ‘Seele’ als einer Entität „getrennt vom Leib“ (Art. 171)
im Widerspruch zur klassischen Leib-Seele-Lehre oder der Seele als Formprinzip des Leibes (auch der Kirche).
Tja, Tomas, wer nicht hören will, muß fühlen. Die Zahl Deiner rechtswidrigen postings hat das erträgliche Maß seit langem überschritten. Nimm zur Kenntnis, daß Du Dich nun strafrechtlich zu verantworten hast, die Namen der Delikte brauche ich ja gottlob nicht aufzuzählen.
Vor kurzem war ja die Bischofskonferenz in Fulda, wir waren im Gottesdienst. Hätte ich da mal ganz locker
sagen sollen: Guten Morgen, ich kenne Sie übrigens aus kreuz.net? Der eine Bischof hat mir ja die Kommunion
gegeben, genau einer von denen, über denen wir hier vorher öfters geschrieben haben. Mir war das dann
irgendwie schon unangenehm, ich danke Gott – dass mein Gehirn nicht für jedermann zu sehen ist. Gleich
kommt sicher die Antwort: Vogel, selbst mit einem Röntgengerät kann man Ihr Gehirn nicht sichten – schreib
ichs selbst.
#68 Danke für die Verteidigung! Frage 171 des Großen Katechismus des hl. Pius X.: „Könnte aber jemand,
der sich ohne seine Schuld außerhalb der Kirche befindet, gerettet werden?“ Antwort: „Wer sich ohne seine
Schuld, daß heißt im guten Glauben, außerhalb der Kirche befindet und die Taufe empfangen oder unausgesprochen
das Verlangen darnach hat, wer außerdem aufrichtig die Wahrheit sucht und den Willen Gottes erfüllt,
so gut er kann, der ist, wenn auch getrennt vom Leib der Kirche, dennoch mit ihrer Seele vereinigt und
daher auf dem Wege des Heiles.“ Diese Lehre hat nichts mit Liberalismus und Ökumenismus zu tun, sondern
sie enspricht dem Willen Gottes, alle Menschen zum Heil zu führen, und Seiner Gerechtigkeit. #69 Der
schlechte Ruf von Kreuz.net bei der linkslastigen und antikatholischen Wikipedia spricht für diese Seite.
Ihr könnt über kreuz.net sagen, was ihr wollt. Laut Wikipedia hat es ja nicht so den allerbesten Ruf.
Gestern abend habe ich in RTL einen Bericht über IT-Girls gesehen, schon mal gehört? Das sind Mädchen,
die ihr ganzes Geld für Schminke ausgeben, sich Kleider ausleihen, um dann auf Bälle zu gehen – dort
von einem prominenten zum anderen wandern, um eventuell mal den „Richtigen“ zu finden. Da gehts uns doch
hier eigentlich gut, wir können doch über das reden, was uns bewegt und es ist mit Sicherheit schöner
als auf solchen Bällen, oder? BUSSI Hier und BUSSI dort, aber denken: GEH doch fort
#68 Lycobates 12:00:16 | Dienstag, 22. November 2011
#61 @Jubärens: Bitte! . Persönlich bedauere ich Ihre ständige Polemik gegen Leser Tomás (den ich übrigens
persönlich nicht kenne, aber seine Beiträge hier schätze ich): sie ist unfruchtbar und schwächt die
gute Sache (die auch Sie in vielen Beiträgen hier vertreten); aber ich gehe davon aus, daß Tomás sehr
wohl im Stande ist, u.U. sich selbst zu verteidigen. . Seine Aussage ist aber m.E. uneingeschränkt korrekt.
Wenn er schreibt, daß „gutgläubige Akatholiken das Heil erlangen (können, dann), wenn sie nach dem
rechten Gewissen leben“, sind damit eben jene Nicht-Katholiken gemeint, die mit unüberwindlicher Unwissenheit
im Hinblick auf Kirche und ggf. Taufe behaftet sind (=„gutgläubig“), sorgsam die Gebote des natürlichen
Sittengesetzes halten und ein tugendhaftes und pflichtgemäßes Leben führen (=„nach dem rechten Gewissen
leben“). . Die „Seele der Kirche“ ist der Hl. Geist. Wenn man sagt, diese gutgläubigen Ungetauften gehörten
zur „Seele“, besagt das, daß sie trotz Fehlen des Taufcharakters (die Begierdetaufe prägt keinen character
indelebilis ein) durch das Wirken des Hl. Geistes die rechtfertigende Gnade erhielten, mit St. Thomas:
„ex fide per dilectionem operante, per quam Deus interius hominem sanctificat“ (S.Theol. III, 68, 2).
Daher ist der Ausdruck (mit Dublanchy, Hugon, Garrigou-Lagrange) theologisch einwandfrei. Schon der Aquinate
sagt von diesen Ungetauften, daß sie „mentaliter Christo incorporantur“, der Kirche (Christus) der Seele
nach angehören (ebd.).
Was der Artikel thematisiert, ist doch die Frage : . Wer bzw. welcher Christ braucht denn solche Krawattenpfarrer
wie Hirlinger, . der sich freut, wenn ein Mitglied der wirren und letztlich christentumsfeindlichen SPD
Zweiter Vorsitzender der Kirchengemeinde und Kirchengemeinderat ist… . und ihm angesichts seines ehebrecherischen
Treibens auch noch seinen Respekt, seinen Dank und seine Wertschätzung entgegenbringt.
Sein Kunstgeschmack passt hervorragend zur Putz-Truppen-Generation, derer er angehört. Bald wird sich der ganze Eiter auswachsen. Die neue Generation blüht und gedeiht.
Ganz vielen Dank, Lycobates, für die prompte und umfassende Lieferung der dogmatischen Grundlagentexte
zu der anstehenden Frage. Ich fasse zusammen (bitte bestätigen/korrigieren): 1.„Niemand außerhalb der
katholischen Kirche kann gerettet werden kann, und jene, die sich hartnäckig der Autorität und den Definitionen
jener Kirche widersetzen und die hartnäckig von der Einheit der Kirche und vom Nachfolger Petri, dem
Römischen Papst, getrennt bleiben, können das ewige Heil nicht erlangen.“ 2.Wer um die Kirche und die
Taufe weiß, aber keine Möglichkeit zum Getauftwerden hat, kann gerettet werden, wenn er das Verlangen
nach der Taufe hat (Begierdetaufe) und nach christlichen Grundsätzen lebt. 3.Diejenige, die mit unüberwindlicher
Unwissenheit im Hinblick auf unsere heilige Religion (die Kirche und die Taufe) behaftet sind, können
dann gerettet werden, wenn sie implizit die Taufe begehren, indem sie sorgsam die Gebote des natürlichen
Sittengesetzes halten, die von Gott in die Herzen aller Menschen geschrieben worden sind, wenn sie bereit
sind, Gott zu gehorchen und wenn sie ein tugendhaftes und pflichtgemäßes Leben führen. Bei der Behauptung
von Tomas sind aber gerade die genannten Bedingungen nicht aufgeführt: „gutgläubigen Akatholiken erlangen
das Heil, wenn sie nach dem rechten Gewissen leben, auch wenn sie nicht zum Leib, aber zur Seele der Kirche
gehören.“ Außerdem ist Tomas’ Lehre von der ausreichenden Heilswirkung der „Seele der Kirche“ nicht
in den Texten angesprochen.
„… der ihn nach seinem Absterben in die Flammen der Höllenfeuer führen wird.“ . Woher will der „Autor“
das wissen? Sieht er die Dinge schon jetzt „sub specie aeternitatis“?
#56 Lycobates 19:10:05 | Montag, 21. November 2011
#53 catholic . So „schön“ ist dieses Latein nicht, aber klar und deutlich, wie man es von einem Theologen
erwarten darf. . Einen deutschen Thomas finde ich auf Anhieb leider nicht; das Zitat aus III, 66, 11 in
Englisch aber hier: . <(Baptism of Water has its efficacy from Christ’s Passion, to which a man is conformed
by Baptism, and also from the Holy Ghost, as first cause. Now although the effect depends on the first
cause, the cause far surpasses the effect, nor does it depend on it.) Consequently, a man may, without
Baptism of Water, receive the sacramental effect from Christ’s Passion, in so far as he is conformed to
Christ by suffering for Him. Hence it is written (Apoc. 7:14): „These are they who are come out of great
tribulation, and have washed their robes and have made them white in the blood of the Lamb.“ In like manner
a man receives the effect of Baptism by the power of the Holy Ghost, not only without Baptism of Water,
but also without Baptism of Blood: forasmuch as his heart is moved by the Holy Ghost to believe in and
love God and to repent of his sins: wherefore this is also called Baptism of Repentance.>
#55 Panthergirl 19:02:51 | Montag, 21. November 2011
@JohannWolfgangvon Goethe #1,4 Ja vollkommen richtig! Rückgrat zeigen und ganz konsequent aus der RKK
austreten. Schließlich kann sich doch jeder seinen eigenen Jesus basteln, frei nach der theologischen
Lehre „Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind,…) Die Kirche muss sich „gesund schrumpfen“!
(Dyba-Interview, taz 2000) @RRR #8 Nun wäre es doch wirklich einmal interessant, wann das erste ehrliche,
mutige Mitglied dieses erlauchten Forums endlich mit guten Beispiel vorangeht und sich mit seiner wahren
Identität outet, statt ständig die Anonymität von +net zu beklagen. Alle sind doch nur zu feige und
verstecken sich genauso. Trotzdem bin ich stets überrascht, dass dieses Forum täglich eine solch große
Quote aufzuweisen hat. kreuts-net wäre dankbar, wenigstens 1/4 davon zu haben. Warum ist +net eigentlich
so beliebt? Ist es die hochintelligente Eloquenz von so manchen Dauerschreibern, dass man sich gleich
geborgen fühlt?
#51 Die Zehn Gebote wurden von Gott offenbart und sie gibt er nur in der Kirche. Außerhalb der Kirche
gibt es das natürliche Sittengesetz. Du sollst nicht stehlen, nicht morden, kein Ehebruch begehen, usw.
Grundsätze, die Gott in die Seele des Menschen eingemeißelt hat.
#52 Lycobates 18:47:46 | Montag, 21. November 2011
#43 noch etwas . In der Summe des hl. Thomas wird in der III, q. 66, art. 11, die Frage der drei Taufen
(tria baptismata), d.h. der Wassertaufe (der üblichen), der Bluttaufe (d.i. das Martyrium für den christlichen
Glauben eines noch Ungetauften), und der Begierdetaufe (d.i. das Verlangen nach der Taufe) behandelt.
Zu Blut- und Begierdetaufe folgendes Zitat: . <Et ideo, praeter Baptismum aquae, potest aliquis consequi
sacramenti effectum ex passione Christi, inquantum quis ei conformatur pro Christo patiendo. Unde dicitur
Apoc. VII, hi sunt qui venerunt ex tribulatione magna, et laverunt stolas suas et dealbaverunt eas in
sanguine agni. Eadem etiam ratione aliquis per virtutem spiritus sancti consequitur effectum Baptismi,
non solum sine Baptismo aquae, sed etiam sine Baptismo sanguinis, inquantum scilicet alicuius cor per
spiritum sanctum movetur ad credendum et diligendum Deum, et poenitendum de peccatis; unde etiam dicitur
Baptismus poenitentiae.> . Das votum (Verlangen) nach der Taufe kann ein votum implicitum sein, wenn man
die Taufe nicht kennt, aber in seinem Herzen alles tun will, was Gott (der mit dem natürlichen Lichte
des Verstandes erkennbar ist, nach der analogia entis gemäß Röm. 1,18-23) verlangt. Es gehören also
übernaturlicher Glaube und Liebe dazu (daher erklärte 1949 das Hl. Offizium: Requiritur enim ut votum,
quo quis ad Ecclesiam ordinetur, perfecta caritate informetur; nec votum implicitum effectum habere potest,
nisi homo fidem habeat supernaturalem).
@Tomas das was in den 10 Geboten steht gilt wohl auch ausserhalb der allein seligbringenden Kirche! Das
meiste jedenfalls.Auch beim Islam sollte man z.B nicht stehlen.
@JohannWolfgangvonGoethe, Brian, Alstak, kritischer Katholik & Co. KG Das ist doch ein klasse Artikel!
Was habt ihr dagegen? Stimmt doch alles, oder besser: Was stimmt denn nicht? Man kann doch der Auffassung
sein, daß Büchelmeier ein „Sittenstrolch“ ist. Ist für euch vielleicht der Bundespräsident ein Vorbild?
#14 Als die Protestanten sich von der Kirche Christi getrennt haben, haben sie die Taufe (rechtswidrig)
beibehalten. Aus diesem Grund ist die Taufe der Protestanten gültig. Die Protestanten geben vor an Gott
zu glauben, aber sie glauben an einen „Christus“, der, unter anderen, die Kirche nicht auf dem Papstum
gegründet hat. Sie glauben an einem falschen Christus und sind damit Irrgläubige. Wenn sie gutgläubig
sind und nach den Geboten Gottes (sofern sie ihnen bekannt sind) leben, können sie gerettet werden.
#47 Lycobates 18:10:14 | Montag, 21. November 2011
#43 Nachtrag . Grundlage der Lehre in diesem Punkt ist: „Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet
werden, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Mk. 16,16). . Es steht nicht: „wer aber nicht glaubt,
und sich nicht taufen läßt, wird verdammt werden“, sondern nur: „wer aber nicht glaubt, wird verdammt
werden“. . Wer die Taufe kennt, sich aber nicht taufen läßt, der glaubt auch nicht, und wird verdammt
werden. . Wer die Taufe nicht kennt, und, kennte er sie, sich nicht taufen ließe, wird verdammt werden,
da er nicht glaubt. . Wer die Taufe nicht kennt, aber, kennte er sie, sich taufen ließe, KANN gerettet
werden, WENN er (mit Papst Pius IX.) sorgsam die Gebote des natürlichen Sittengesetzes hält, die von
Gott in die Herzen aller Menschen geschrieben worden sind, WENN er bereit ist, Gott zu gehorchen (dazu
gehört das Gebot der Taufe, sobald es einem einsichtig wird) und WENN er ein tugendhaftes und pflichtgemäßes
Leben führt. . Ob heute, im Medienzeitalter, eine solche Unkenntnis der Taufe und des Glaubens noch möglich
ist, weiß im Einzelfall nur Gott allein. Grundsätzlich aber ja. . Entsprechend definierte das Konzil
von Trient in seiner 6. Sitzung 1547 (auf der Grundlage von Joh. 3,5), daß die Überführung des erbsündigen
Menschen in den Stand der Gnade und Gotteskindschaft, nach der Verkündung des Evangeliums, nur durch
die Taufe, ODER das Verlangen danach, möglich ist (post Evangelium promulgatum sine lavacro regenerationis
aut eius voto fieri non potest).
#46 Goldengel 17:51:39 | Montag, 21. November 2011
Liebe Unschuld, Danke für Ihre lieben Worte. . Demut kennen Sünder heute nicht mehr. Denn Ansporn für
deren Sünden ist ja sogar die heutige Pschologie, wo sämtliche Psychologen noch meinen, dass Hurerei
und Ehebruch gesund wäre. Denn das würde die Persönlichkeit stärker machen meinen solche Leute. .
Demut – ein Wort, welches kaum mehr einer kennt.
Liebe Mitchristen, statt in Demut seine Sünden zu bekennen, maßen sich „Rats-„Katholiken an, über das
Lehramt zu befinden und zu schimpfen und zu zetern. Man darf diesem Ungeist keinen Raum bieten. Gruß
Unschuld
#44 Goldengel 17:37:02 | Montag, 21. November 2011
Christus spricht: Glaubt an mich – nur durch mich – kommt ihr zum Vater. . Auch da gibt es nichts zu deuteln.
Man nehme den Satz so an, wie Christus diesen gesprochen hat.
#43 Lycobates 17:33:04 | Montag, 21. November 2011
#42 wie gewünscht, der zitierte Abschnitt der Enzyklika vom 10.8.1863 in Deutsch: . „Wir alle wissen,
daß jene, die mit unüberwindlicher Unwissenheit im Hinblick auf unsere heilige Religion behaftet sind,
dann, wenn sie sorgsam die Gebote des natürlichen Sittengesetzes halten, die von Gott in die Herzen aller
Menschen geschrieben worden sind, wenn sie bereit sind, Gott zu gehorchen und wenn sie ein tugendhaftes
und pflichtgemäßes Leben führen, durch die Macht des göttlichen Lichtes und der Gnade das ewige Leben
erlangen können. Denn Gott, der aller Menschen Geist, Seele, Gedanken und Handlungen vollständig erfaßt,
durchforscht und kennt, wird in Übereinstimmung mit seiner unendlichen Güte und Barmherzigkeit nicht
zulassen, daß jemand, der nicht einer willentlichen Verfehlung schuldig ist, ewige Bestrafung erleidet.
Jedoch ist das katholische Dogma ebenso wohl bekannt, daß niemand außerhalb der katholischen Kirche
gerettet werden kann, und daß jene, die sich hartnäckig der Autorität und den Definitionen jener Kirche
widersetzen und die hartnäckig von der Einheit der Kirche und vom Nachfolger Petri, dem Römischen Papst,
getrennt bleiben (denen der Erlöser die Sorge für seinen Weinberg anvertraut hat), das ewige Heil nicht
erlangen können.“
#38 Lycobates: Ja. Ich bitte um die Übersetzung des Schreibens von Pio Nono von 1863, evtl. noch Hinweis
auf Konzilslehraussagen, dass „Akatholiken“ – wie Tomas sich ausdrückt, das Heil außerhalb des mystischen
Leibes der Kirche finden können.
@Brandenburgis ich glaube ,wir haben schon mehrmals recht unterschiedliche Ansichten ausgetauscht. Da
ging es nicht immer sehr nett zu.Oder täusche ich mich? Aber wenn Sie jetzt nett sein wollen,bitte ich
bin nicht nachtragend.
ja in der Hölle sind sehr viele ekelhafte Politzwanzen sowie Pfaffen und Ketzerbischöfe. Das bestätigen viele Mystiker denen von der Gottesmutter ein Blick in den Höllenschlund gewährt worden ist
@Kritische: So wird meine Freundschaft und Mitmenschlichkeit honoriert! Schlimm, daß Sie so in iIhren Voruteilen gefanhen sind. Ich wollte doch nur nett sein.
#38 Lycobates 17:00:32 | Montag, 21. November 2011
#25/33 @Jubärens Wie schon Leser Greggy schrieb, ist, was Tomás schreibt, seit jeher absolut richtige
katholische Lehre. . Papst Pius IX. 1863 (Quanto conficiamur moerore) an die Bischöfe Italiens: . <Notum
Nobis vobisque est, eos, qui invincibili circa sanctissimam nostram religionem ignorantia laborant, quique
naturalem legem eiusque praecepta in omnium cordibus a Deo insculpta sedulo servantes ac Deo oboedire
parati, honestam rectamque vitam agunt, posse, divinae lucis et gratiae operante virtute, aeternam consequi
vitam, cum Deus, qui omnium mentes, animos, cogitationes habitusque plane intuetur, scrutatur et noscit,
pro summa sua bonitate et clementia minime patiatur, quempiam aeternis puniri suppliciis, qui voluntariae
culpae reatum non habeat. Sed notissimum quoque est catholicum dogma, neminem scilicet extra catholicam
Ecclesiam posse salvari, et contumaces adversus eiusdem Ecclesiae auctoritatem, definitiones, et ab ipsius
Ecclesiae unitate atque a Petri successore Romano Pontifice, cui vineae custodia a Salvatore est commissa,
pertinaciter divisos aeternam non posse obtinere salutem.> . Deutsch bei Bedarf.
#37 Goldengel 16:47:38 | Montag, 21. November 2011
allgemein betrachtet: . Die Sünde des Ehebruchs ist groß. Es wird das Wort gebrochen, dass man feierlich
am Altar vor Gott gegeben hat. Dieses JWort hat man nicht nur dem Ehepartner/in gegeben, sondern auch
Gott. Sonderbarerweise wissen das viele Priester nicht mehr, dass der Wortbruch durch den Ehebruch nicht
nur dem Ehepartner/in gilt, sondern auch Gott gegenüber das Wort gebrochen wurde. . Kein Priester kann
den Ehebruch wegdiskutieren oder durch eine Sympathie seinerseits den reuelosen Sünder von der Schuld
befreien. . Auch kann eine dekadente Lustgesellschaft nicht Herr über das Letzte Gericht sein, obwohl
diese es selbstgefällig annimmt. . Christus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Das zeigt, dass die
angeblich Mächtigen dieser Welt – also die reuelosen Sünder – im Jenseits eben keine Macht mehr haben
gegen Gott zu handeln, denn im Jenseits herrscht der Geist der Wahrheit und nicht die Selbstgefälligkeit
der Lüge. . Es geht nicht darum, dass die katholische Lehre dem Ehebrecher/in gegenüber herzlos wäre –
darum geht es nicht ! Im Tod geht die Seele zum Letzten Gericht – dieses Gericht entscheidet nicht wie
Menschen es wollen, sondern es entscheidet nach dem Wahrheitsgehalt einer Sache – diesen Wahrheitsgehalt,
dass Sünde eine Sünde ist, sollte der Mensch im Diesseits nicht außer Acht lassen, denn im Jenseits
gibt es keine Ausreden mehr und die Wahrheit ist ein harter Richter vor allem über jene, die sich im
Diesseits stets mit Lügen hinauswinden wollen.
###Die Altliberalen haben sich angewöhnt, anderen zu beschuldigen statt die eigenen Sünden zu beichten.###
Da gibt es ja gute glorreiche Vorbilder hier bei kreuz.net beim Beschuldigen, Diffamieren, Unterstellen,
Mutmaßen und falschem Zeugnis wider andere Ausstellen, Tag für Tag. Besonders hoch zu veranschlagen
ist auch das stete Verabsäumen notwendiger Beichten von diesem Personenkreis, der kreuz.net einen wenig
guten Ruf zukommen lässt
#25 Jubärens, Tomás teilt die traditionelle römisch-katholische Lehre mit. Ich wundere mich, dass Sie
diese in diesem Punkt nicht kennen. Lesen Sie in einer traditionellen, vorkonziliaren Dogmatik nach, z.B.
bei Bernhard Bartmann, da finden Sie es, auch das mit der Zugehörigkeit zum Leib bzw. zur Seele der Kirche.
Das ist echt keine Tomássche Neuerung.
Nachdem die zivilrechtlichen Folgen der Eheschließung mittlerweile außerhalb des Kirchenrechts geregelt sind, ist es völlig bedeutungslos ob Scheidung oder Ungültigerklärung. Nur das die Kirche formal an ihrem Starrsinn festhalten kann.
Die unfehlbare Lehre der hl. Kirche kennt keine „Anpassungsklausel“ an den Zeitgeist; so ist eine gültige
und vollzogene Ehe UNAUFLÖSLICH; nur eine Ungültigkeitserklärung ist möglich ( keine Scheidung !),
d.h. die Ehe kann im Nachhinein als unrechtmässig geschlossen gesehen; www.razyboard.com/…07906-5847477-0.html
die Gesellschaften sind von einem Virus befallen, der darauf spezialisiert ist, den Herzen die Worte der
Wahrheit Jesus Christus aus den Herzen zu rauben und somit die unfehlbare Lehre der hl. Kirche als „überholt
und nicht mehr zeitgemäss“ anzupreisen; die unfehlbare Lehre der hl. Kirche ist UNVERÄNDERLICH, die
Wahrheit Jesus Christus wirkt und handelt ohne „Zeitanpassung“ durch die hl. Sakramente; www.razyboard.com/…07691-5831324-0.html
eine gültige und vollzogene hl. Ehe ist UNAUFLÖSlICH wie die Ehe der Wahrheit Jesus Christus mit der
hl. Kirche www.razyboard.com/…07906-5874675-0.html hl. Kirche über „Wiederverheiratete geschiedene
Gläubige“; + „In Treue gegenüber dem Wort Jesu hält die Kirche daran fest, daß sie eine neue Verbindung
nicht als gültig anerkennen kann, falls die vorausgehende Ehe gültig war. „ + www.razyboard.com/…07698-6115175-0.html
Hört hört, Tomas mit einer selbsterdachten, auf ihn selbst zugeschnittenen und selbstrettenden Kirchenlehre:
„Nur wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden. Das sind nur die Katholiken und die gutgläubigen
Akatholiken, die nach dem rechten Gewissen leben, auch wenn sie nicht zum Leib, aber zur Seele der Kirche
gehören.“ Das neue Tomas-Spezialdogma heißt demach: Auch außerhalb der Kirche, dem mystischen Leib
Christi, ist Heil und Himmel, wenn man nach dem rechten Gewissen leben würde.
Bei diesem Artikel frag ich mich, wer das Geheimnis jetzt tatsächlich gelöst und den Willen Gottes entschlüssel
hat? PS: Ob der anonyme Schreiber beim Glaubensbekenntnis vielleicht sogar ein paar Zeilen anhängt: Ich
glaube an die Hölle und den Satan …
@Tomas wer ein anständiges Leben führt ist tausendmal mehr wert als einer der in die Messe geht und
ansonsten nur Hass predigt,wie das hier dauernd geschieht. Und dann ist es egal ob der in die Messe geht.
Wie war das mit den Pharisäern und den Zöllnern?
Romas, warum toben Sie sich nicht auf spanischen Foren aus? Dieses angeblich katholische Land hat es dringen nötig! Haben Sie schon einmal eine christliche Gemeinde gegründet? Das dürfen Sie sogar als Laie! Nur zu!!! Aber am Anfang steht das Bußschweigen!
@Tomas ach,und die Protestanten sind nicht getauft? Haben die einen anderen Gott? Im übrigen lässt sich
bei den Katholiken keiner taufen,sonder sie werden als Säugling zwangsgetauft. Mich hat nie jemand gefragt.
Und die Menschen vor dem Jahre 0? sind das die Akatholiken? Ich habe davon noch nie was gehört. Das ganze
wurde doch von MENSCHEN festgelegt.Jesus selbst hat nichts aufgeschrieben. Und wie das mit mündl. Überlieferungen
ist wissen wir doch alle.
Tomás – Wer sich taufen lässt (vor allem lässt, als Würmchen kann man sich nicht wehren) und glaubt. Das tun viele Menschen. Aber die kommen nicht in den Himmel, weil sie Brokatfummel und albernes Weihrauchgedönsel nicht brauchen, um Gott im Herzen zu haben?
#10 Christus lehrt, daß nur wer glaubt und sich taufen läßt, gerettet werden kann. Das sind nur die
Katholiken und die gutgläubigen Akatholiken, die nicht zum Leib, aber zur Seele der Kirche gehören.
#7 Im Himmel gibt es nur Katholiken, die im Stand der Gnade sterben. Zu diesen Katholiken zählen auch
die gutgläubigen Akatholiken, die nach dem rechten Gewissen leben.
Die Betreiber von kreuz.net werden sich beim Jüngsten Gericht wundern, dass sie dort a) nicht mehr anonym
bleiben können und b) an Mt 7,1 gemessen werden. Aber dann ist es für sie zu spät.
Die Katholifundis haben sich angewöhnt, anderen zu beschuldigen statt die eigenen Sünden zu beichten.
Aber diese Taktik wird ins Auge gehen. – Würd’ ich sofort unterschreiben.