Jürgen Habermas
„Die athenische Demokratie ist für mich bedeutsamer als die Schoa“
Historikerstreit: Es wurde selbstverständlich vorausgesetzt, daß das Einzigartige vergleichbar ist und daß ein solcher historischer Vergleich notwendig ist.
Antike Reste der Agora, des Marktplatzes von Athen.
Antike Reste der Agora, des Marktplatzes von Athen.
© Sekundenschlaf, Flickr, CC
(kreuz.net) Am 13. Juli veröffentlichte der Rostocker Historiker Egon Flaig (62) eine scharfe Abrechnung mit dem Sozialphilosophen Jürgen Habermas (82).

Flaig ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Rostock.

Sein Artikel erschien in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Er behandelt den sogenannten „Historikerstreit“ zwischen Habermas und einer Gruppe von Historikern um den Berliner Geschichtswissenschaftler Ernst Nolte (88).

Habermas unterstellte den Historikern eine „Verharmlosung“ der Schoah, weil sie festgestellt hatten, daß deren Einzigartigkeit vergleichbar ist und sich erst im Vergleich zeigt.

Jede Einzigartigkeit ist vergleichbar

Im Jahr 1987 erschien eine umfangreiche Dokumentation zum „Historikerstreit“.

Sie trug den Untertitel: „Die Dokumentation der Kontroverse um die Einzigartigkeit der nationalsozialistischen Judenvernichtung“.

Flaig erwähnt die „Ungeheuerlichkeit des Untertitels“, die augenblicklich spürbar war.

Denn: Keiner der von Habermas diffamierten Historiker hatte diese „Einzigartigkeit“ bestritten:

Nolte habe aber als selbstverständlich vorausgesetzt, daß das Einzigartige „vergleichbar“ war – „ja, daß der historische Vergleich notwendig war.“

Flaig fügt hinzu: „Jeder intelligente Mensch und jeder Historiker, der die theoretischen Grundlagen seines Handwerks kennt, weiß das.“

Einzigartigkeit erscheint nur im Vergleich

„Alles Einzigartige erscheint nur deswegen als einzigartig, weil man ein spezifisches Merkmal als besonderes hervorhebt, ihm also eine besondere Bedeutung zuspricht“ – erklärt Flaig.

Doch das ist nur möglich, „weil Menschen als Kulturwesen in der Lage sind, aus dem unendlichen Weltgeschehen einzelnes zu selektieren, indem sie es für bedeutsam halten.“

Jegliche Besonderheit ist darum nach Flaig ein ganz und gar semantisches Phänomen:

„Jeder Mensch hat das Recht, einer Sache Bedeutung zu geben.“

Es gibt keinen semantischen Gerichtshof

Flaig erinnert daran, daß es keinen „semantischen Gerichtshof“ gibt, „der verbieten würde, einem Geschehnis Bedeutung zu verleihen, und der anordnen könnte, einem anderen Geschehnis Bedeutung zu entziehen.“

Er gibt ein Beispiel:

„Und wenn ich behaupte, die athenische Demokratie sei ebenso einzigartig wie die Schoa, dann kann ich dafür einen guten Grund nennen: Sie ist nämlich für mich bedeutsamer als die Schoa.“

Denn: „Wer kann mir verbieten, ihr diese Bedeutsamkeit zu verleihen?“

Ein solches Denkverbot sei zwar möglich, aber in der freien Welt noch nicht explizit erlassen.

Flaig betont aber, daß sich Verbot angekündigt hat:

„Wo die logische Argumentation unerwünscht ist, muß man das Denken verbieten – nötigenfalls, indem man den Denkenden droht, sie moralisch zu diskreditieren.“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Jürgen Habermas – der Fälscher und Lumpenjournalist 2. Moralisierende Fanatiker verhängen deutsche Dauer-Abnormalität
3. „Die athenische Demokratie ist für mich bedeutsamer als die Schoa“
4. Die Schoah muß banalisiert werden
      
94 Lesermeinungen
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#94   Anael   04:07:15 | Sonntag, 4. Dezember 2011
LÜGE ALLES LÜGE
.
www.youtube.com/view_play_list?p=EDAC5F5860E8…
.
Wehe den Jüngern des TEUFELS VON ANBEGINN
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#93   Blackspider   03:14:53 | Sonntag, 4. Dezember 2011
@AMG Selbstverfreilich war die Polis auf Sklavenhaltung und Frauenverachtung aufgebaut.Eine demokratischere Version im heutigen Sinne wäre gleichwohl denkbar. Habermas halte ich nicht für einen Betonkopf, der einer lernfähigen Altersweisheit unzugänglich wäre. Aber fragen Sie gern die Berufenen hier, die angeblich beim Frankfurter Institut für Sozialforschung immatrikuliert waren und angeblich keine Alternative zu seinen Lehrveranstaltingen zwecks Erlangung eines Leistungsnachweises hatten. :-D :-D :-D
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#92   Nixnutz   20:17:45 | Montag, 28. November 2011
# 86 Greggy,
a) wie Sie von einer Frage der Textauslegung so holterdiepolter zu einem Urteil über meinen Glauben kommen, finde ich schon erstaunlich.
b) daß wir in unterschiedlichen Welten leben, halte ich für sehr wahrscheinlich. Mir ist es wichtig, Christ zu sein ohne diesen vermaledeiten Antijudaismus, auch wenn der sich schon etwa ab dem Jahr 70 n. Chr. in der Kirche allmählich breitgemacht hat.
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#91   Alstak   12:57:20 | Montag, 28. November 2011
Was die Kirche sagt ist shittiwat. Die ist menschlich. Gottes Wort zählt, und da steht junge Frau. Punkt.
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#90   Brandenburgis †-1:16:28:17   12:41:05 | Montag, 28. November 2011
Dort steht „Jungfrau“. DIe KIrche hat es immer so gelesen. Und dies ist untrüglich und unfehlbar. Wer was anderes sagt, ist böswillig.
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#89   Alstak   12:40:04 | Montag, 28. November 2011
Wenn da junge Frau steht, steht da junge Frau. Das kann man nicht wegkatholisieren.
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#88   Melchisedek   11:21:27 | Montag, 28. November 2011
Gehört Habermas nicht
auch zu dieser altliberalen
BRD- Dekadenz, dessen
Endsieg die gleichgeschaltete
Meinung ist ?? :-]
Weit sind sie ja schon gekommen, die ‘68 Brüder !
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#87   Simon Boccanegra   08:53:58 | Montag, 28. November 2011
Messerscharf argumentiert von Professor Egon Flaig!
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#86   Greggy   03:04:24 | Montag, 28. November 2011
Nixnutz, wenn Sie nicht glauben, dass der Neue Bund im Blut Christi die Erfüllung des Alten Bundes ist, dann leben wir in unterschiedlichen Welten und nützt uns auch eine Diskussion um Jes 7,14 nichts.
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#85   Nixnutz   00:39:31 | Montag, 28. November 2011
# 84
Damit ist zunächst die Verfälschung aus der Welt, von der Sie (# 47) gesprochen haben.
Ansonsten ist der Hinweis in Ihrem Link auf HL 1,3 sehr aufschlußreich. Zakovich verweist in seinem Kommentar zu dieser Stelle auf andere AT-Stellen, wo dem griech. Wort „parthenos“ ein hebr. Wort zugrundeliegt, das nicht „Jungfrau“, sondern „Mädchen“ bedeutet (ohne Jungfräulichkeit im biologischen Sinn auszuschließen).
Hilton sagt klar: „… mit einem griechischen Wort übersetzt, das »Jungfrau« bedeutet, aber gleichzeitig auch »junge Frau« heißt, wie das hebräische Wort.“
Es liegt also auch keine Deutungs- Ä n d e r u n g durch Juden vor, sondern beide Seiten haben sich gegensätzlich für eine der beiden Bedeutungen, die im hebr. und im griech. Wort angelegt sind, entschieden.
Polemik gab es ja wohl auf beiden Seiten, und zwar nicht zu knapp.
Damit wird für mich auch die Aussage, daß die Christen die (jüdische) Tradition besser gewahrt hätten, hinfällig. Sie ist selbst polemisch.
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#84   Greggy   23:33:53 | Sonntag, 27. November 2011
#66
Die D e u t u n g , Nixnutz, wurde geändert.
Die Juden geben es selbst zu, dass sie aus polemischen Gründen nachträglich die andere Deutung gegeben haben. Bitte sehr:
juden.judentum.org/…mission/jesaja-2.htm
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#83   Nixnutz   23:22:28 | Sonntag, 27. November 2011
# 66
„… und diese Deutung wurde geändert, nachdem man Jesus von Nazaret als Messias verworfen hatte …“
Dazu hätte man nicht nur den hebräischen Text ändern sollen, sondern praktischerweise und vorrangig auch den griechischen. Wenn schon fälschen, dann gleich richtig, und Nägeln mit Köpfen machen!
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#82   JohannWolfgangvonGoethe   22:33:09 | Sonntag, 27. November 2011
Ach wickerl,
dann gehen sie doch einfach in die Palästinsensergebiete, schließen sich der Hamas an und alles wir gut für Sie und vor allem für uns – wenn Sie da sind, wo Sie hin wollen!
Sie dürfen sehr gerne hier auf kreuz.net über ihre alltäglichen Bussübungen mit dem religiösen Arm der Hamas berichten, Sie dürfen dort gerne Ihre allseits beliebten Zwangsmissionierungen durchführen! Wenn Sie dann die erste Pius-Sekten-.Gemeinde in Gaza-Stadt gegründet haben, werde ich dies entweder in einem kreuz.net-Artikel, einer Nachristcht der Pius-Bruderschaft oder in einem Drohbrief militanter Rechtsextremisten erfahren!
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#81   wickerl   22:24:17 | Sonntag, 27. November 2011
die athenische Demokratie hatte israelisches Niveau, 50 Prozent derer die unter der Herrschaft der jeweiligen Regierung zu leben haben, haben überhaupt keine Rechte, Palästinenser insbesondere in den besetzten Gebieten und athenische Sklaven sind gemeint.
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#80   JohannWolfgangvonGoethe   21:52:36 | Sonntag, 27. November 2011
Ja Antonio,
schließlich waren die „Alten“ nicht allesamt Verbrecher! Man muss hier die Spreu vom Weizen trennen! Der Hl. Nikolaus wird doch auch heutzutage noch zu Recht verehrt!Außerdem- wir kennen den Hl. Martin von seiner „Mantelteilungslegende“ her- das ist gut und unseren Kindern super zu vermitteln! Sonst wissen wir nichts über ihn, wie er mit anderen Menschenumgegangen ist, oder sonst was- das ist auch gut so! Aber welcher Massstab sollte bzgl. solcher Gestalten wie Papst InnozenzIII. oder Pius V. oder Bonifaz VIII. oder Alexander XI. heute noch gelten? Es Reicht doch, dass uns einige Menschen immer noch mit diesem ominösen Pius dem Soundsovielten traktieren, den heutzutage auch keinen mehr interressiert! Der Hunnenführer Attilla ist den meisten auch unbekannt- bis auf die Mitglieder diverser Hunnenhorden, die ihren eigenen Verein gründen!
Es kommt immer drauf an, an was man glaubt- und nicht an wen!
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#79   Schalom †-1:07:26:43   21:50:45 | Sonntag, 27. November 2011
Mit einem heutigen modernistischen Mantel täte sich St. Martin beim Teilen sehr schwer. Jeder bekäme nur einen Ärmel. :-)
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#78   Antonio Michele Ghislieri   21:42:25 | Sonntag, 27. November 2011
@JohannWolfgangvonGoethe
Nur komisch dass an den heiligen Martin von Tours diesbezüglich immer ein Maßstab angelegt wird, als würde er heute leben.
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#77   JohannWolfgangvonGoethe   21:39:59 | Sonntag, 27. November 2011
Ach- gütiger Pius V.
ich sagte doch, die Demokratien haben gelernt…! Ich bin wirklich so frei und setze mich auch mit all den Missständen auseinander, die in Demokratien passieren! Selbstverständlich können wir heutzutage nicht die Massstäbe anöegen, wie vor 2000 oder 3000 Jahren!Heute würde kein demokratischer Staat mehr Sklavenhaltung akzeptieren! Heutzutage würde kein Protestant mehr den Thesen Luthers hinsichtlich der Juden folgen! Wir leben in einer anderen Zeit! Haben Sie das etwa noch nicht registriert? Wir wollen Jesus Christus folgen- aber- wie Papst Johannes Paul II gesagt hat- es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen auf der Welt gibt! Wir wollen alle unseren eigenen Weg finden – ob dies irgendeinem gefällt oder nicht! Nur- physische und psychische Gewalt ist tabu! Und wer heute noch auch Zwangsmissionierung, Rückkehrökumene oder andere kreuzzugsähnliche Gedanken zurückgreift, der ist ein Fanatiker, Schreibtischtäter und neigt zu Gewalt! Dies ist mit dem Gedanken des Christentums und der Demokratie unvereinbar!
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#76   Nixnutz   21:32:42 | Sonntag, 27. November 2011
# 47
Greggy, wenn ich Sie richtig verstehe, gehen Sie davon aus, daß Juden die hebräische Bibel ins Griechische übersetzt haben – und zwar richtig übersetzt – und daß deshalb die Übersetzung von Jes 7,14 jüdischem Verständnis entspricht. Im nächsten Satz meinen Sie, daß Juden die Bibel verfälscht hätten. Heißt das, daß Juden n a c h der Übersetzung ins Griechische nachträglich den hebräischen Originalext geändert und aus der ursprünglichen „Jungfrau“ eine „junge Frau“ gemacht haben? Daß sie aber in der gleichfalls jüdischen Übersetzung ins Griechische die ursprünglich richtige „Jungfrau“, die nun nicht mehr mit dem hebräischen Text übereinstimmte, stehen ließen? Für wie wahrscheinlich halten Sie ein solches Vorgehen? Und für wie dämlich halten sie die „Fälscher“?
Um kein Mißverständnis aufkomen zu lassen: Ich kann sehr gut akzeptieren, daß die hebr. Bibel von Juden ins Griechische übersetzt worden ist. Daß das 70 od. 72 Leute in 72 Tagen gemacht haben, ist natürlich eine Legende. Zum Teil handelt es sich nicht um eine Übersetzung im strengen Sinn, sondern um eine ziemlich freie Übertragung (Sprichwörter). Aber daß die Übersetzer Juden waren, beweist keineswegs, daß die Übersetzung fehlerfrei ist. Schließlich ist noch kein Buch fehlerfrei übersetzt worden.
Aber wie die Fälschung vor sich gegangen sein soll, das würde mich schon interessieren.
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#75   Antonio Michele Ghislieri   21:28:53 | Sonntag, 27. November 2011
@JohannWolfgangvon Goethe
Aber beide Demokratien, sowohl die römische als auch die attische waren auf der Sklavenhaltung aufgebaut.
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#74   Tchibo   21:27:23 | Sonntag, 27. November 2011
#72 Greggy@ das stelle ich alles nicht generell in Abrede, kann sein. Ist eine Möglichkeit, über ein Ereignis zu denken, sich zu äußern. Ist ein Bild von der anderen Wirklichkeit, die wir in der irdischen Begrenztheit vielleicht nur über das Bild erfahren können. Aber die andere Wirklichkeit entzieht sich menschlichem Einfluss und noch so prachtvoller Dogmengebäude…!
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#73   JohannWolfgangvonGoethe   21:22:04 | Sonntag, 27. November 2011
@Pius V.
Naja, ich bin eben ein Demokratie-Fan, wo jeder seine Meinung sagen darf, wo jeder seinen Glauben ausüben darf, wo niemand aufgrund seines Glaubens oder seiner politischen Ausrichtung verurteilt werden darf (es sei denn, er wendet Gewalt an, oder setzt sich dafür ein, dass anderen diese Rechte nicht zuteil werden). Die athenische Demokratie ist ein Vorläufer unserer Demokratie (sie wurde immer wieder reformiert, was man von vielen Bereichen der Kirche nicht sagen kann). Damit ist ja sicherlich der Gedanke der Demokratie älter, als der Gedanke der röm.-kath. Kirche. Aber – das Christentum gepaart mit Demokratie ergibt nach wie vor die ideale und optimale Staatsform- eine bessere gibts für mich nicht!
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#72   Greggy   21:18:18 | Sonntag, 27. November 2011
Tchibo, Sie sagen es selbst: es ist viel n a t ü r l i c h e r, dass eine junge Frau empfängt. Gott spricht zu den Menschen mit Worten, er spricht aber auch mit Taten. Dass eine Jungfrau den Sohn Gottes empfangen und geboren hat, damit will Gott zeigen, dass hier ein ganz neuer Anfang gesetzt ist, eine Neuschöpfung, eine ü b e r n a t ü r l i c h e Schöpfung. So wie das Alte Testament mit den Worten „Im Anfang schuf …“ (bereschit bara) beginnt, so beginnt das Johannes-Evangelium mit den Worten „En arche en…“ im Anfang war… Und wie Moses auf dem Berg die Zehn Gebote (Worte) empfing, so verkündete der Gesetzgeber des Neuen Bundes vom Berg der Seligpreisungen das neue Gesetz der Gnade und der Liebe, und so erschienen auf dem Berg der Verklärung als Zeugen Moses und Elias und sprach die Stimme vom Himmel: Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Was sollte Gott noch mehr tun, um den Menschen seinen Willen zu offenbaren – als was er in Jesus Christus getan hat? Denken Sie darüber nach, wir werden das heute abend durch Diskussionen nicht klären.
Eine gute Nachtruhe wünsche ich!
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#71   Antonio Michele Ghislieri   21:16:25 | Sonntag, 27. November 2011
@Johann Wolfgang von Goethe
Dass der Rostocker Historiker Egon Flaig die Athenische Demokratie verherrlicht und verharmlost verstehe ich, schließlich lebt er als Althistoriker von ihr. Welchen Grund haben Sie?
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#70   El Greco   21:15:15 | Sonntag, 27. November 2011
Die Saarbrücker Zeitung meldete, dass 25 Millionen Deutsche im KZ umkamen. Der Suchdienst des Roten Kreuzes meldet 65.000. Die Wundebare Welt des Holo-Kultes
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#69   kritischer Katholik   21:12:27 | Sonntag, 27. November 2011
Na, sowas!Ich dachte immer , dass da so richtig was los ist.
Auf der Seite, die Mary Cruz verlinkt hat müsste das doch schon im 19. Jahrhundert gewesen sein.
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#68   JohannWolfgangvonGoethe   21:09:43 | Sonntag, 27. November 2011
Athenische Demokratie…
…das ist ja auch was, was hier in kreuz.net immer wieder durch den Dreck gezogen wird! Demokratie ist ja auch „Scheisse“, genauso, wie die „Shoa“ eine Lebenslüge ist. Also ist dieser Beitrag auch absolut unglaubwürdig. Hier wird ja wirklich jeder für die hinterfotzigen und asozialen kreuz.net-Zwecke benutzt (siehe auch Thomas Gottschalk). Das ist absolut widerlich!
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#67   Tchibo   21:09:07 | Sonntag, 27. November 2011
#60 Greggy@ Das Problem ist sie auch nicht.
Aber sinnvoll wäre es schon, die hebräische
Sprache häufiger zu Rate zu ziehen. Nicht um
sie zu ärgern, so ist es doch viel natürlicher,
das eine junge Frau empfängt und nicht eine
Jungfrau, die mit einigen theologischen
Kunstgriffen auch nach der Geburt Jungfrau
bleibt. Das sind geistige Prozesse, aber
doch kein Grund, die fleischliche verwesliche Seite
des Menschen in Frage zu stellen. Wenn Gott die
Schöpfung zu verantworten hat, braucht er keine
Sonderwege, um seine Menschenfreundlichkeit
in der Welt aufleuchten zu lassen…Das kann doch
kein boshafter Demiurg gewesen sein, der Fall- und
andere Stricke einsetzt, nur um Recht zu haben…!
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#66   Greggy   21:08:41 | Sonntag, 27. November 2011
Schalom, irgendwie fällt es Ihnen schwer, zu akzeptieren, dass die Übersetzung und somit Deutung von alma ins Griechische als parthenos von jüdischen Schriftgelehrten stammt, die sowohl das Hebräische als auch das zeitgenössische Griechische und die Bedeutung seiner Wörter beherrschten. Dass mit der „jungen Frau“ an dieser Jesaja-Stelle eine „Jungfrau“ gemeint war, ist war als das jüdische Schriftverständnis dieser Prophezeiung in jener vorchristlichen Epoche – und diese Deutung wurde geändert, nachdem man Jesus von Nazaret als Messias verworfen hatte, während die alte christliche Kirche daran festhielt.
Die Jungfräulichkeit ist sowohl leiblich als geistig zu verstehen – beides bildet im Idealfall eine Einheit. Im erbsündlich gefallenen Zustand der Menschheit ist die Natur des Menschen gebrochen und beschädigt. Nur Jesus Christus, so glauben wir, hat niemals gesündigt und konnte deshalb Sieger über Satan und Tod werden (denn der Tod ist, nach den Zeugnis der Schrift, eine Folge der Sünde), und zwar im Moment seiner tiefsten Erniedrigung am Kreuz, durch seinen vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Willen des Vaters.
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#65   Schalom †-1:07:26:43   21:08:15 | Sonntag, 27. November 2011
#64
die hast du verschlafen
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#64   kritischer Katholik   21:06:22 | Sonntag, 27. November 2011
Und wie ist das mit der zweiten Wiederkehr?
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#63   Mary Cruz   21:03:21 | Sonntag, 27. November 2011
@Blackmore: Im Text gibt es zwar einige Fehler, wie z. B. die Aussage, dass das ganze jüdische Volk Jesus kreuzigte.
Aber der Talmud ist damit nicht gemeint, sondern die Ablehnung Jesu Christi, obwohl die Schriftgelehrten die Schriften kannten.
Jesus sagte darum, dass er von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen und getötet wird.
Auch Jesus lehrte im Tempel und den Synagogen, und zitierte die Propheten.
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#62   Antonio Michele Ghislieri   21:01:25 | Sonntag, 27. November 2011
@Schalom
Sowohl als auch.
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#61   Schalom †-1:07:26:43   21:00:07 | Sonntag, 27. November 2011
# 60
geht es hierbei um eine biologische Jungfräulichkeit oder um eine spirituelle Jungfräulichkeit ? –
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#60   Greggy   20:54:13 | Sonntag, 27. November 2011
Tchibo, erlauben Sie, dass ich mich einmische.
Das Problem ist nicht die hebräische Sprache.
Die katholischen Theologen lernen die Anfangsgründe davon und lernen, die wissenschaftlichen Hilfsmittel zu benutzen. Denn was nützt es, wenn Sie hebräisch konjugieren und deklinieren können, das genügt auch für Juden mit hebräischer Muttersprache nicht, um dreitausend Jahre alte Texte zu verstehen.
Das Neue Testament (verfasst von J u d e n , die sehr gut die Stelle Jesaja 7,14 kannten) bezeugt eindeutig, dass Jesus Christus von einer Jungfrau geboren ist, ohne Zutun eines Mannes, ohne Samen, durch ein übernatürliches Eingreifen Gottes.
Wer sich darüber lustig macht, versteht weder etwas von der Jungfräulichkeit noch vom Wirken Gottes, weil er f l e i s c h l i c h (materialistisch, egoistisch, verweslich) denkt und nicht wiedergeboren ist im Heiligen Geist, wie die Christen.
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#59   Schalom †-1:07:26:43   20:53:48 | Sonntag, 27. November 2011
Ich muss mich sehr entschuldigen. Ich bin aus der Septuaginta in die Vulgata hineingeraten …
Danke Antonio M.G.
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#58   Blackmore   20:50:45 | Sonntag, 27. November 2011
Frau Mary Cruz, in dem von Ihnen verlinkten Text habe ich auf Anhieb einen bösen Fehler gefunden. Dort wird nämlich behauptet, daß Jesus Christus wegen dieser Talmudstelle gekreuzigt wurde. Wie kann denn das sein? Der Talmud wurde erst lange nach der Kreuzigung, nach der Zerstörung des Tempel durch die Römer, begonnen.
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#57   Antonio Michele Ghislieri   20:50:24 | Sonntag, 27. November 2011
@Schalom
Aber das ist doch kalter Kaffee. Die Septuaginta ist doch eine vorchristliche Übersetzung des Alten Testaments von Juden für Juden.
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#56   Schalom †-1:07:26:43   20:47:57 | Sonntag, 27. November 2011
ob Juden oder Christen:
alma ist nicht parthenos
Man hat christlicherseits die jungfräuliche Athene auf Maria projeziert. parthenos, ein Titel der Athene ist griechisches Kulturerbe, das den griechischen Christen sehr entgegenkommt.
Auch Glaube hat seine Evolution.
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#55   Antonio Michele Ghislieri   20:46:33 | Sonntag, 27. November 2011
@Schalom
Die Septuaginta beweist, dass dies eine falsche Lesart ist. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
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#54   Tchibo   20:42:34 | Sonntag, 27. November 2011
#48 Antonio Michele Ghisleri@ Das ist kein Mangel. Meine Kritik
richtet sich gegen die Ignoranz der Kirche, der hebräischen Sprache
ihre Position zuzuerkennen und von Theologen grundsätzlich
hebräische Sprachkenntnisse zu verlangen wie sie in Griechisch und
Latein gefordert sind. Ich wette, dass dadurch viele Missverständnisse sich
gar nicht erst hätten festigen müssen. Zum Beispiel, dass die Jungfrau kein Wert an sich ist, sondern dass es um eine junge Frau geht… Von solchen sprachlichen Missgriffen gibt es noch eine ganze Reihe, werden aber weiter tradiert, damit der „heilige Schein“ leuchte. Profunde Hebräisch-Kenntnisse
der Theologen hätten die Missgriffe vermeiden können…! Das sollte aber möglicherweise nicht sein.
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#53   Greggy   20:38:54 | Sonntag, 27. November 2011
Schalom, welches Zeichen von Gott wäre es, dass eine junge Frau empfangen und einen Sohn gebären wird? Meinen Sie, Ihre Sichtweise wäre nicht vorprogrammiert? Sie sind in der unbequemen Lage, alle Prophezeiungen, die sich in Jesus Christus erfüllt haben, hinweginterpretieren zu müssen. Geht das wirklich, ohne die Wahrheit zu vergewaltigen? Haben Sie sich schon mal mit den Jahrwochen Daniels befasst? Aus ihnen ist ganz klar, dass das Kommen des Messias genau in der Zeit erwartet wurde, in der Jesus von Nazareth geboren wurde.
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#52   Mary Cruz   20:38:15 | Sonntag, 27. November 2011
@Blackmore: Hoffentlich wurde es richtig übersetzt.
Sie wollten noch einen Beleg haben:
docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:RX…
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#51   Schalom †-1:07:26:43   20:34:59 | Sonntag, 27. November 2011
#47
Das ist Ihre vorprogrammierte Sichtweise …
Nach jüdischer Auffassung: Siehe die Jung/e/frau (Mädchen) wird empfangen und einen Sohn gebären …
Damit ist nicht eine Jungfrauengeburt ausgesagt …
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#50   Greggy   20:30:53 | Sonntag, 27. November 2011
Schalom, noch mal: die griechische Übersetzung parthénos (Jungfrau) für hebräisch alma wurde von frommen jüdischen Gelehrten im 3. Jahrhundert vor Christus in Alexandria gemacht, nicht von Christen.
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#49   Blackmore   20:30:45 | Sonntag, 27. November 2011
Nun, Frau Mary Cruz, da stellt sich mir doch die Frage, wieso in der mir vorliegenden jüdischen Bibel (Übersetzung von Naftali Herz Tur-Sinai, Hänssler 1993) die fraglichen Verse Daniel 9, 24-27 stehen…
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#48   Antonio Michele Ghislieri   20:28:40 | Sonntag, 27. November 2011
@Tchibo
Mag sein, ich kann kein Hebräisch, Griechisch ein wenig, Latein ganz gut.
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#47   Greggy   20:27:14 | Sonntag, 27. November 2011
Schalom, es waren Juden, die die hebräische Bibel ins Griechische übersetzt haben, und die Geburt des Messias aus einer Jungfrau war j ü d i s c h e s Verständnis. Nicht die Christen haben die Bibel verfälscht, sondern jene Juden, die ihren König und Erlöser verwarfen und den Heiden zum Kreuzigen auslieferten, bzw. deren Nachfolger – sie passten danach ihre gottesdienstlichen Schriftlesungen und Kommentare an diese grundfalsche Entscheidung an. Insofern ist die Septuaginta jüdischer als der masoretische Text und der Talmud, und insofern ist es das Christentum, das in der wahren Kontinuität des Alten Bundes steht, und nicht die Nachfahren der Hohenpriester Annas und Kaiphas.
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#46   Tchibo   20:26:02 | Sonntag, 27. November 2011
#41@ Aber unnachahmlich ist der hebräische Text. Die Bibel ist zum größeren Teil nun mal im Judentum entstanden. Sonst wäre es doch sinnvoller im Gottesdienst Ilias oder Odyssee im Original zu verlesen.
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#45   Antonio Michele Ghislieri   20:24:07 | Sonntag, 27. November 2011
@Schalom
Dies ist die ursprüngliche und damit richtige ;-) Lesart.
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#44   kritischer Katholik   20:22:16 | Sonntag, 27. November 2011
Und man kann auch die Anforderungen an die Gläubigen noch etwas höher schrauben.
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#43   Schalom †-1:07:26:43   20:19:38 | Sonntag, 27. November 2011
ja, da ward die junge Frau zur Jungfrau … das klingt viel besser
Redaktion benachrichtigen
#42   Mary Cruz   20:14:54 | Sonntag, 27. November 2011
@Blackmore: Die Belege stehen im Talmud, wo diejenigen verlucht werden, wenn sie das Buch Daniel, Kap. 9,24-26 lesen.
Redaktion benachrichtigen
#41   Antonio Michele Ghislieri   20:13:53 | Sonntag, 27. November 2011
@Tchibo
Die Septuaginta ist in vielem besser als der Masoretentext.
Redaktion benachrichtigen
#40   Schalom †-1:07:26:43   20:12:12 | Sonntag, 27. November 2011
Jeder Jude kann Tag und Nacht in der Tora, den Propheten und Psalmen lesen, und niemand kanns im verbieten.
Redaktion benachrichtigen
#39   kritischer Katholik   20:10:39 | Sonntag, 27. November 2011
@Mary Cruz
und deshalb dürfen wir tun was wir wollen?Sind wir denn was Besseres?Wie war das nochmal? Wer sich selbst erhöht,der wird erniedrigt werden?
Redaktion benachrichtigen
#38   Blackmore   20:07:51 | Sonntag, 27. November 2011
Mary Cruz, bitte zeigen Sie Belege, daß es bei den Juden einen „Index“ gibt und wo dort das Verbot, die Bibel zu lesen, steht.
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#37   Schalom †-1:07:26:43   20:07:39 | Sonntag, 27. November 2011
„Wir lehnen Jesus Christus nicht als Messias und Erlöser ab“, aber leben nicht nach seinen Evangelium ;-) ???
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#36   kritischer Katholik   20:06:13 | Sonntag, 27. November 2011
Ich bin mir nicht sicher,aber ich glaube,dass es eben dadurch auch teilweise zu Fehlern bei den Übersetzungen kam.
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#35   Mary Cruz   20:05:18 | Sonntag, 27. November 2011
@kritischer Katholik: Es gibt allerdings einen Unterschied dabei.
Wir lehnen Jesus Christus nicht als Messias und Erlöser ab.
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#34   Schalom †-1:07:26:43   20:05:18 | Sonntag, 27. November 2011
Werden den Rabbiner und Pfarrer in ein und demselben Paradiese sein ? –
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#33   Tchibo   20:01:26 | Sonntag, 27. November 2011
Das Christentum hat sich insoweit an der Bibel vergangen, weil es die hebräische Sprache bei den Übertragungen nicht einbezogen hat und Theologen Hebräisch meist nicht so beherrschen wie es notwendig wäre, als Sprache der Bibel beherrscht zu werden. Die Septuaginta ist in Griechisch und die Vulgata ist in Latein übersetzt. Auf anderes konnte auch Luther nicht zurückgreifen. Dennoch hat er es zu Wege gebracht, eine lesbare Bibel in deutscher Sprache (Sächsische Kanzleisprache) vorzulegen…auch er beklagt, dass Hebräisch kein
Pflichtstatus in der Theologenausbildung besitzt…!
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#32   kritischer Katholik   19:59:27 | Sonntag, 27. November 2011
@Mary Cruz
was um alles in der Welt habe ich denn geschrieben? Sie fingen doch an sich darüber zu empören,dass den Juden einiges verboten ist zulesen.
Ich habe doch nur gemeint,dass es bei uns AUCH verboten war.
Also was soll das jetzt?
Man kann doch nicht anderen die Fehler,die man selbst AUCH macht, vorwerfen.
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#31   Mary Cruz   19:58:54 | Sonntag, 27. November 2011
@Tchibo: Wollen Sie damit sagen, dass Leute wie Greggy am liebsten
wieder den Scheiterhaufen, vor allem für … einführen würden?
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#30   Schalom †-1:07:26:43   19:52:54 | Sonntag, 27. November 2011
Vor Jahren fragte mich eine entlegene Bergbäuerin in Tirol aus.
Als ich Ihr erzählte, auch die Bibel, vorzugsweise die Psalmen, zu lesen, rief sie aus:
„Um Gotts wuin, a Lutherischer bischt.“-
*
So hält sich „Glauben“.
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#29   Mary Cruz   19:52:25 | Sonntag, 27. November 2011
@„kritischer katholik“: Das Judentum stellt auch die Bibel auf den Index.
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#28   Tchibo   19:46:39 | Sonntag, 27. November 2011
Da herrschte noch Ordnung und Sitte. Da wurde nicht lange gefackelt und dann herrschte wieder Friedhofsruhe ofer der Scheiterhaufen züngelte lichterloh und das Land verfiel dem Interdikt…! /:~ /;! :-S :-[
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#27   Mary Cruz   19:44:57 | Sonntag, 27. November 2011
Greggy, die Rede war vom Judentum – nicht vom Judenvolk. Außerdem mag ich keine faschistische Anwandlungen, die das Recht auf Meinungsfreiheit verbieten.
Lösen Sie Ihre Probleme.
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#26   Schalom †-1:07:26:43   19:40:55 | Sonntag, 27. November 2011
Wer als katholischer Laie früher in katholischen Landen in der Bibel las, wurde als Protestant des Landes verwiesen. –
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#25   kritischer Katholik   19:37:57 | Sonntag, 27. November 2011
@Mary Cruz
Es heißt GLAUBEN.Man kann es eben nicht beweisen.
Die Bibel stand mal auf dem Index,weil der Vatikan nicht wollte,dass das gemeine Volk darin liest.Also, nicht so laut schreien!
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#24   Schalom †-1:07:26:43   19:37:04 | Sonntag, 27. November 2011
Der, welcher als erster den Messias predigte, begriff selber nicht die Größe und Nützlichkeit seiner Theologie.
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#23   Greggy   19:35:56 | Sonntag, 27. November 2011
Mary Cruz, halten Sie sich an Jesus Christus und an das, was er uns gelehrt hat, und überlassen Sie die Existenzberechtigung des Judenvolkes dem lieben Gott. Das Problem dürfte für Sie zu schwierig zu lösen sein.
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#22   Mary Cruz   19:32:00 | Sonntag, 27. November 2011
Das Judentum hätte keine Existenzberechtigung, wenn die Juden
Jesus als Messias und seine Göttlichkeit anerkennen würden.
Stattdessen verbieten sie die Schriftstellen (Daniel 8,9,12), die den Beweis erbringen, dass Jesus der Messias ist.
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#21   Ammerdeus †   19:30:35 | Sonntag, 27. November 2011
Ein alter Jude läuft schwerbepackt über einen Bahnhof in einer Kleinstadt und fragt nach längerem Zögern einen seiner Mitreisenden:
„Was halten Sie eigentlich von Juden?“
Darauf erwidert der Mann: „Ich bin ein großer Bewunderer des jüdischen Volkes.“
Der alte Jude geht weiter und fragt den nächsten die selbe Frage.
Dieser erwidert:“ Ich bin fasziniert von den Leistungen jüdischer Mitmenschen in der Kultur und der Wissenschaft.“
Der Jude bedankt sich für diese Antwort und geht zu einem weiteren Mann.
Dieser erwidert auf die Frage:
„Ich mag Juden nicht besonders und bin froh, wenn ich nichts mit ihnen zu tun habe.“
Darauf der alte Jude:“ Sie sind ein ehrlicher Mann, könnten Sie bitte mal auf mein Gepäck aufpassen, Ich muß in die Toilette“
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#20   Schalom †-1:07:26:43   19:11:50 | Sonntag, 27. November 2011
Ochs und Esel erkennen ihren Herrn.
Jesaja ist im Advent lesenswert.
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#19   Brandenburgis †-1:16:28:17   19:02:44 | Sonntag, 27. November 2011
Ja, Schalom, der in der Krippe in Bethlehem lag.
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#18   Schalom †-1:07:26:43   18:59:44 | Sonntag, 27. November 2011
Du sollst den EWIGEN deinen GOTT lieben
von ganzem Herzen,
von ganzer Seele
und mit all deiner Kraft.
*
Und deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
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#17   Brandenburgis †-1:16:28:17   18:58:45 | Sonntag, 27. November 2011
Ja, Schalom, der dreieinige Gott, der sich Israel erwählte und der im Psalter gepriesen wird, der von den hl. Propheten angekündigt wurde.
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#16   Grüner Ritter †   18:55:04 | Sonntag, 27. November 2011
Nicht drei-zig? Uups ;-)
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#15   Schalom †-1:07:26:43   18:50:33 | Sonntag, 27. November 2011
Höre Israel, der HERR unser GOTT, der EWIGE ist einzig.
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#14   Antonio Michele Ghislieri   17:49:00 | Sonntag, 27. November 2011
@Greggy
Ich wollte schreiben „die Behauptung und ihre Begründung“.
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#13   Greggy   17:44:21 | Sonntag, 27. November 2011
Antonio, unter den anderen Merkmalen betrachtet war die Schoah ein Genozid von vielen im 20. Jahrhundert.
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#12   Antonio Michele Ghislieri   17:35:40 | Sonntag, 27. November 2011
@Greggy
Wenn diese Begründung die einzige ist, dann wäre für so kritische Geister wie unseren de Boer oder den kritischen Katholiken die Sache selbst und ihre Begründung nur Aberglaube.
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#11   kristall   17:26:49 | Sonntag, 27. November 2011
greggy ! die juden sollten zuerst mal über jesus christus sich gedanken machen !!!
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#10   kleuzne   17:20:23 | Sonntag, 27. November 2011
Du bist einzigartig und etwas besonderes, so wie jeder andere auch
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#9   Greggy   17:20:13 | Sonntag, 27. November 2011
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, nachzuforschen (allerdings nur anhand von Aufsätzen, Reden u. dgl., die im Internet veröffentlicht sind), worin die Einzigartigkeit der Schoa/des Holocausts liegt, und bin zu diesem Ergebnis gekommen: Sie liegt nicht in der Anzahl der Opfer, nicht in der einzigartigen Grausamkeit oder auch Gründlichkeit der Täter (man lese nur mal den Archipel GULAG von Solschenizyn) – obwohl diese enorm waren. Die Einzigkeit des Verbrechens liegt darin, dass es sich gegen das jüdische Volk richtete. Es ist die religiöse Qualität, die die Schoa einzigartig macht. Es wird dies selten offen ausgesprochen. In einem Vortrag von Kardinal Lehmann habe ich damals einen Hinweis darauf gefunden. Und die Juden selbst wissen es natürlich. Der Angriff der National-Sozialisten reiht sich in die Vernichtungsvorhaben von Amalek (Buch Exodus) und von Haman (Buch Esther). Beide haben mit ihre Anschläge mit der eigenen Vernichtung bezahlt – Amalek wurde von Saul und David und endgültig von den Söhnen Simeons vollständig ausgerottet, und der böse Haman wurde gehenkt. – Wie die Größen des „Tausendjährigen Reichs“ endeten, ist bekannt. – Ob das die Judenhasser nicht zum Nachdenken bringen sollte?
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#8   Brandenburgis †-1:16:28:17   16:30:01 | Sonntag, 27. November 2011
Kein Mensch kennt mehr den „Historikerstreit“ und auch damals hat ihn so gut wie niemand verstanden. Das Gequatsche von Einzigartigkeit und Vergleichbarkeit ist sowieso totaler intellektueller Müll. Vor allem ist kein Historiker ernst zu nehmen, der nicht die strangulierenden Verbotsgesetze kritisiert. Welcher HIstoriker hat protestietr als Williamson wegen harmloser Äußerungen zweimal verurteilt wurde? Keiner!!
DIe brd-Historiker waren auch schon vor dem „Histoikerstreit“ änglstlich und lininentreu. Nolte hat vielfach gelogen um seinen Arsch zu retten, Hildebrandt war es ja wohl, der das Dogma vom Überfall auf Sowjetrußland in seiner Habil.schrift festgeklopft hat etc. etc. Das ist alles Dreck und Scheiße.
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#7   Thomasius   16:25:31 | Sonntag, 27. November 2011
Wieviel „Artikel“ werden denn noch fabriziert?
Die Leute hier haben doch kaum Ahnung vom „Historlierstreit“!
Übrigens:
„Die athenische Demokratie“ war bekanntlich keine Demokratie.
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#6   Sycamore   16:03:35 | Sonntag, 27. November 2011
#4
Ob die Schoa nur in quantitativer Hinsicht einzigartig sein soll, sei dahingestellt.
M.M.n. ist dies zu verneinen.
Die Flucht ins Quantitative wird Sie jedoch nicht von der realen & logischen Unmöglichkeit, etwas als einzigartig zu bestimmen, ohne daß dies das Ergebnis eines irgendwie gearteten Vergleichsprozesses wäre.
Wie soll der „größte“ Mensch der Welt auserkoren werden, ohne ihn vorerst mit allen anderen Menschen verglichen zu haben?
Aus einem logischen Standpunkt, ist die Position der konservativen Historiker unangreifbar.
Sie spiegelt einfach logische Prozesse wider, die jeder bei seinen analogischen Urteilen nachexerzieren kann.
Der Vorwurf dagegen ist theoretisch irrational & erfolgt aus rein praktischen Gründen der politischen bzw. moralischen Schichlichkeit.
M.E. ist er Kind deutscher Neurosen.
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#5   wickerl   15:56:53 | Sonntag, 27. November 2011
ich halte von der athenischen Demokratie auch nichts, die Athener hielten ein ganzes Heer von Sklaven, …
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#4   Inglorious Bass   15:46:10 | Sonntag, 27. November 2011
Einzigartigkeit kann aber eben auch in der Quantität einer Sache liegen…den größten Menschen der Welt kann man mit fug und recht als einzigartig bezeichnen.
Die Einzigartigkeit der Shoa liegt sicher in der Gründlichkeit und dem Organisatorischem Aufwand der betrieben wurde. Jedes dahergelaufene Volk kann ein paar Leute zusammentreiben und erschiessen oder totprügeln…wir haben aus der Ausrottung eine Fließbandarbeit gemacht.
Genau dieses Quantitative Element ist gemeint wenn von „einzigartig“ die Rede ist. Mit Unvergleichlichkeit hat das nicht so viel zu tun. Genau darum kommt man jenen die die Einzigartigkeit in Frage stellen auch gerne mal mit der Moralischen Keule, denn sie verharmlosen indem sie die Quantität herunterspielen, vielleicht ohne das sie das beabsichtigen.
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#3   Tchibo   15:41:16 | Sonntag, 27. November 2011
Jetzt erst drei Lesermeinungen… ist aber wenig…!
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#2   Sycamore   15:28:02 | Sonntag, 27. November 2011
Die Bedingung der Möglichkeit, die Schoa ohne sie mit anderen historischen Geschehnissen Vergleichen zu müssen, als Einzigartig zu definieren, ist es eben, dies als ein ‘a priori’ der Reinen Vernunft zu betrachten – ich meine, leider, der durch die Erfahrungen des Nationalsozialismus und des 2. Weltkriegs neurotisierten & verunreinigten deutschen Vernunft, die sich in diesem einzigen Punkt den Verpflichtungen der Aufklärung voluntaristisch & aus schlechtem Gewissen entzieht.
Anders ausgedrückt, akzeptiere ich den dogmatischen (und bald in Teutonien strafbewährten?) Satz „die Schoa ist einzigartig“, könnte es mir ergehen, daß ich bei näherem, rein akzidentalem empirischem (historischem) Hinsehen, doch feststellen muß, daß dies nicht der Fall ist.
Soll ich mir historische Scheuklappen anziehen?
Soll ich die Regeln der Logik aus Rücksicht der moralischen Wiedergutmachung ausschalten?
Soll ich mich bei der Wiedereinsetzung von Logik und Historie mich von den Hohepriestern der politischen & medialen Korrektheit als antisemit beschimpfen lassen?
Und was passiert dann mit der „conscience malheureuse“ der nach Reinigung von der historischen Schuld und nach zivilgeselschaftlicher Erlösung süchtigen Deutschen?
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#1   El Greco   15:14:21 | Sonntag, 27. November 2011
Lese ich da Zweifel heraus? Ab ins Umerziehungslager mit dem Ketzer
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