Der altliberale Bischof in der altliberalen Teufelsküche
Die Altliberalen reden gerne von Dialog. Doch wehe, jemand widerspricht – oder vertritt katholische Positionen. Dann sind Dialog und gute Laune vorbei.
(kreuz.net) Am 24. November absolvierte der altliberale Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart
einen Auftritt in der 23.000-Seelen-Stadt Öhringen im Regierungsbezirk Stuttgart.
Es handelte sich um
einen sogenannten Begegnungsnachmittag. Er wurde in der Katholischen Kirchgemeinde Sankt Josef organisiert.
Die Kirchgemeinde umfaßt auf dem Papier 6.200 Katholiken.
Zweieinhalb Stunden redete der Bischof auf
angeblich etwa 200 verhärtete, meist pensionierte oder kirchenbesoldete Altliberale ein.
Sie ließen
sich – ein sicheres Zeichen des beginnenden Altersstarrsinnes – keinen Millimeter bewegen.
Zeitung stellt
Verstockte als „reformwillige Katholiken“ hin
Am 28. November publizierte die Online-Ausgabe der Tageszeitung
‘Heilbronner Stimme’ einen Racheartikel gegen den Bischof.
Darin stellte Redakteur Hagen Stegmüller
die verstockten Altliberalen – nicht ohne eine gute Portion Zynismus – als „reformwillige Katholiken“
hin.
Sein Kronzeuge ist der Pensionist Werner Klimm, ein ehemaliger Leiter des Öhringer Finanzamts.
Weil der Bischof nicht Klimms Vorurteile bestätigte, wurde dieser sauer und verließ die Veranstaltung
vorzeitig.
Pikantes Detail: Stegmüller und Klimm sind alte Freunde.
Bereits im April 2008 berichtete
der gleiche Stegmüller über den gleichen Klimm zum Thema elektronische Steuererklärung.
Der Abbruch
wird als „Reform“ verkauft
Bei der Diskussion mußte sich Mons. Fürst an den üblichen altliberalen
Mantras abarbeiten.
Deren Umsetzung hat die Protestanten bereits mit gutem Erfolg in den Abgrund geführt:
„Lockerung des Zölibats, Frauen im Priesteramt und das gemeinsame Abendmahl mit Protestanten“ – betet
Stegmüller die Litanei herunter.
„Doch Fürst blieb in allen Punkten bei seiner ablehnenden Haltung,
die der Doktrin des Vatikan entspricht“ – verdreht ein spürbar enttäuschter Stegmüller die Fakten.
Denn in allen drei Fragen geht es um Vorgaben des Evangeliums.
Anstrengende Altliberale
„Es war ein
bißchen anstrengend“ – kommentierte der von den Altliberalen geprügelte altliberale Bischof die Endlos-Veranstaltung,
die zweieinhalb Stunden dauerte.
Er habe den Eindruck, daß man „gemeinsam gestritten“ habe.
Immerhin
sagte er von sich: „Ich habe hier meiner Verantwortung als Bischof entsprochen.“
Ist katholische Dogmatik
etwas Schlechtes?
Mit einem Schuß Rassismus unterstellt Stegmüller, daß nur aus den polnisch besetzten
Ostgebieten ausgereiste Volksdeutsche mit dem Bischof einverstanden gewesen wären.
Dagegen war die offizielle
Stellungnahme der Organisatoren, mit denen Stegmüller offen sympathisiert, nach dem Treffen glücklicherweise
negativ.
Bischof Fürst sei den „konkreten, teils bohrenden Fragen seiner Gesprächspartner“ ausgewichen.
Man habe vom Bischof eine „Lehrstunde in katholischer Dogmatik“ erhalten – als ob das für die religiös
unterbelichteten Altliberale etwa schlecht gewesen wäre.
Die „Chance des Dialogs“ sei verpaßt worden –
umschrieben die Organisatoren die Tatsache, daß der Bischof auf deren diktatorische Forderungen kritisch
antwortete.
Den Bischof bezeichneten sie als „abstrakt“, ihren altliberalen Irrwege selbstgerecht als
„Lebenswirklichkeit vieler [angeblicher] Katholiken“.
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53 Lesermeinungen
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#45 Über dem Gewissen des Menschen steht Gott und Seine Kirche. Der Mensch muß immer nach seinem Gewissen
handeln, muß aber dabei sicher stellen, daß das Gewissen nicht irrt. Das Prüft man anhand des Glaubens.
Menschen, die unverschuldet den Glauben nicht besitzen, müssen nach dem natürlichen Sittengesetz handeln.
Die Lehre des autonomem Gewissen ist antichristlich.
#51 DerRabe 00:32:38 | Mittwoch, 30. November 2011
ihr wollt es einfach nicht kapieren in der sünde muss der mensch krepieren statt dieses deutlich mal
zu sehn lehrt ihr uns euch zu verstehen dass die sünde eine speise die so süß und heimlich leise uns
an ihre tische führt davon seid ihr noch gerührt. blinde die uns das sehen lehren da kann uns jesus
doch mehr beschehren.
Das Gewissen des einzelenen steht über jeder Lehre einer Religion. Die oberste Instanz ist das Gewissen,
auch wenn es irrt. Katholische Morallehre. * Über mit steht Gott, mein Schöpfer, und sonst nichts.
#42 Damit verstoßen Sie gegen canon § 1258 § I CIC und begehen eine Sünde. Wenn Sie Ihr Gewissen über
die Lehre der Kirche stellen, sind Sie nicht katholisch.
Ich habe die Freiheit an den Kulthandlungen teilzunehmen, an denen ich will, so sie die gute Sitte und den Anstand nicht verletzen. Das ist die Freiheit des Gewissens. Essen, trinken, reden und beten kann ich mit jedem Menschen.
#37 Der bürgerliche Umgang mit Akatholiken ist erlaubt, wenn dadurch keine Gefahr für den Glauben und
die Moral entsteht. Dagegen ist der Verkehr bei Kulthandlungen mit nichtkatholische Getauften und Ungetauften
(Juden und Heiden) verboten. Um an einer akatholischen Kulthandlung teilzunehmen, muß es einen schwerwiegenden
Grund geben, die Teilnahme darf nur passiv sein und es darf kein Ärgernis entstehen.
#39 Goldengel 18:19:13 | Dienstag, 29. November 2011
Schalom, natürlich habe ich protestantische Bekannte, aber wissen Sie mir ist das wurscht. Außerdem
frage ich nicht sofort, wenn ich Leute kennenlerne nach deren Glauben – es ist mir wurscht. Ich gehe in
meine Kirche – die in ihre. Ich sehe da kein Problem. Doch, wenn ich über den katholischen Glauben spreche,
dann habe ich keine Scheu offen über die katholische Lehre zu sprechen.
Kristall und Goldengel, wie sieht bei Euch die „Spaltung“ im Alltag aus ?- Setzt Ihre Euch mit Protestanten
nicht an einen Tisch? – Kauft Ihr nichts bei Protestanten? – Geht Ihr auf keine protestantische Beerdigung? –
Ich bitte um ernste Antworten.
In der Praxis natürlich nicht mehr – da der Mann schon ein Weilchen tot ist, dürfte es ihm ziemlich egal sein, dass er bei den Katholiken nicht mitkommunizieren dürfte, wenn er’s nicht wäre
#26 Franzi71 † 16:54:09 | Dienstag, 29. November 2011
#24 Ich bekomme einen Lachanfall – der Brandenburger, Historiker, Welterklärer, DDR-Verpisser – der kommt
als Humbelina daher. Gratuliere zu der Tarnung, perfekt.
#24@ Humbelina hat wohl ein Problem mit Luther. Obwohl Luther Mönch und geweihter katholischer Priester
war… Warum hat sie nur solche Probleme mit einem aufrechten Katholiken…!
#24 Humbelina 16:40:54 | Dienstag, 29. November 2011
Luther war ein Betrüger, der seine Zeitgenossen geschickt und demagogisch aufgehetzt hat und dessen Ziel ein Maximum an Chaos, Leid und Vernichtung war. Um seine eigene persönliche Sicherheit zu gewährleisten erfand er eine Anti-Kloster, Anti-Mönchs-Theologie, die den reformierenden Landesherren ermöglichte, das in Jahrhunderten fleißigster, entsagungsvoller Arbeit aufgebaute Klostervermögen mit einem Federstrich zu enteignen.
#20 DerRabe 15:39:14 | Dienstag, 29. November 2011
die wahrheit wurde aufgehängt auch hatte man sie tief gekränkt und weil sie tot so sprach man listig
nun wird das leben wieder witzig. dass totes wieder zum leben erblüht, die ansicht hielt man für verfrüht.
man baute also auf den mord und sah die lüge nur als sport.
#19 Alberthesel † 15:17:07 | Dienstag, 29. November 2011
12 Tomás 14:00:35 | Dienstag, 29. November 2011 Ratzinger hat Erfurt besucht und dort den Erzketzer Luther
geehrt und gelobt. –---------------------------------------------------------------------------------------
Ist Luther wirklich ein „Erzketzter“? \\ Immerhin gilt er den Reformierten doch als Semipapist!
#18 Hare-Krishna 15:15:52 | Dienstag, 29. November 2011
Papst Benedikt wollte die Präambel als Voraussetzung. Das ist ein bisschen anders, als de Darstellung,
dass er die Brüderei will. . Warten wir noch ein Weilchen und der Papst wird sich eindeutiger positionieren.
.
#17 DerRabe 14:55:12 | Dienstag, 29. November 2011
triebhaft ist der wunsch der welt, leidenschaft so viel entstellt, bis wir letztlich nichts mehr erkennen
und gegen mauern nur noch rennen. wie fliegen um das neonlicht summen und immerfort so voll drauf brummen,
bis sie erschöpft zu boden fliegen und keinen atem dann mehr kriegen – ist auch unser leben schnell hier
in dieser wohstandshöll, voller sorgen , leid und tränen, weil wir keinen echten trost mehr wähnen
auf den wir ja verzichten tun das schlechte lässt uns halt nicht ruhn, von dem wir uns viel guts versprechen
bis wir uns total erbrechen. wie fliegen auf dem fliegenfänger werden unsre gesichter länger. mitten
im reichtum voller schulden man muss, sagt man, sich nur gedulden! schuldige machen wir viele aus, auch
dem eigenen unrecht den garaus? fingerzeige können richtig sein doch ist man selber auch ein „schwein“
das schwein ist eigentlich ein liebes tier der mensch macht weniger pläsier!
#15 DerRabe 14:31:10 | Dienstag, 29. November 2011
der altliberale ist froh und lacht, weil ihm die erste maß gebracht… mogeln mit christus!? mogeln für
christus!? mogeln für die seele!? mogeln für die seelen!? hineinmogeln in den himmel!? mogeln für die
gerechtigkeit!? mogeln für die liebe!? mogeln für den frieden!? was noch alles??????
#13 Konventionen sind einzuhalten, wenn dadurch kein Ärgernis entsteht, weil der Glaube und die Rettung
der Seelen weit über der Diplomatie stehen. Ratzinger war nicht verplichtet Angela Merkel, sondern Wulff
zu treffen. Aber auch hier hätte er das Treffen absagen können, weil Wulff, unter anderen, für die
Abtreibung und „wiederverheitatet“ ist. Und wenn es sich schon mit solchen Leuten treffen muß, sollte
er dabei nicht freundlichen lächeln. Auf keinem Fall war Ratzinger verpflichtet, nach Erfurt zu pilgern.
Dort stand er andächtig vor dem Grab des Erzketzers und behauptete, Luther, habe stets mit Gott gerungen.
In Wirklichkeit hat Luther nicht nur mit Gott gerungen, sondern hat sich gegen Ihn und Seine Kirche aufgelehnt.
#13 Goldengel 14:03:00 | Dienstag, 29. November 2011
Tomas, Er hat ihn nicht gelobt – sondern kritisiert, dass Luther stets im Kampf mit Gott stehen würde.
Das fasse ich nicht als Lob auf, sondern als Uneinigkeit im Geiste mit Gott seitens Luther. Ein Lob sieht
anders aus. Ein Papst ist ein Oberhaupt eines Staates und hat sich mit anderen Menschen zu treffen, schon
aus Gründen der staatlichen Diplomatie. Ob ihm dies gefallen hat, kann man nicht wissen.
#11 Ratzinger hat Erfurt besucht und dort den Erzketzer Luther geehrt und gelobt. Was das kein ökumenischer
Kniefall vor seinen „getrennten Brüdern“. War er nicht in einer Synagoge und hat die „älteren Brüder
in seinem Glauben“ besucht. Ratzinger ist eben ein Familienmensch. Er schein sich bei seinen Brüdern
sehr wohl zu fühlen. Ob die Dreipunktebrüder auch zu seiner Familie gehören?
Papst Benedikt XVI. erteilte während seines Deutschlandbesuches den sog. „Reformen“ auf dem Boden der
Glaubens- und Kirchenfeindlichkeit eine deutliche Absage; 1. an die Protestanten; – kein „Oekumenismus“
auf Grundlage selbstgemachter Religion 2. an „Wir sind Kirche“ – keine „Mehrheit“ gegen die Apostel und
die Heiligen, gegen die hl. Kirche, möglich; nicht einmal die leiseste Erwähnung der „modernistischen
Dauerbrenner“ wie „Lockerung des Zölibates“ und der ( ENDGÜLTIG ad acta gelegten ) sog. „Frauenordination“
3. an die sich der „Welt öffnen Wollenden“; – nicht durch Sachzwänge und Ansprüche der Welt den Glauben
verdunkeln lassen und so diesen gar „relativieren“ wollen; eine Abfuhr an den weltzugewandten glaubensverdunstenden
„Dialog“ www.razyboard.com/…07887-6113122-0.html „Enttäuschte“ Gesichter bei den „aufbruchbewegten“
Abbruchstrategen/innen; der Heilige Vater Papst Bendikt XVI. scheint den Spuren des hl. Papstes Pius X.
zu folgen?!; www.razyboard.com/…07887-5957242-0.html über die unantastbare, kostbare Gabe des Zölibates
für die hl. Kirche; www.razyboard.com/…07667-6100657-0.html sog. „Frauenordination“ wird es in der
hl. Kirche NIEMALS geben; www.razyboard.com/…07887-6072566-0.html
#4 Ruptschik 12:38:08 | Dienstag, 29. November 2011
Inzwischen ist kreuz.net nicht nur, wie immer schon, das Kampfportal gegen die katholische Kirche, sondern, wie dieser Artikel zeigt, eine Hetzplattform gegen ältere Menschen. Ich bin gespannt, wann hier die ersten Vorschläge zur Endlösung der Altenfrage veröffentlicht werden.
#1 Die Reform-„Katholiken“, d.h. die Modernisten, könnten zur „EKD“ und zu den Alt-„Katholiken“ wechseln.
Protestanten und Alt-„Katholiken“ könnten zur Konzilssekte wechseln. Die Grenzen zwischen häretischen
Organisationen sind fließend.