16:59:08 | Donnerstag, 1. Dezember 2011

Bischof Stephan Ackermann von Trier
© Lothar Spurzem, Wikimedia, CC(kreuz.net) Gesellschaftlich hochangesehene Menschenverächter berufen sich bei der Kinderabtreibung gerne
auf die Rechtslage.
Diese erlaubt in Deutschland das ungestrafte Schlachten ungeborener Menschen. Punkt
aus.
Abtreibungen sind deutlich schlimmer als sexuelle Mißbräuche, weil sie immer tödlich enden.
Kein TatbestandDas Bistum Trier hat angebliche Mißbräuche gegen zwei Priester ausgegraben.
Das berichtete
die Webseite ‘16vor.de’ heute.
Die Vorwürfe liegen zwischen dreißig und vierzig Jahre zurück.
Was
genau geschehen ist oder geschehen sein soll, wird nicht gesagt.
Das ist auch egal. Denn nach dem Recht
der Bundesrepublik Deutschland sind die privaten Anklagen – wenn denn wirklich etwas Strafrelevantes vorlag –
längst verjährt.
Es liegt folglich nach deutschem Recht kein Tatbestand vor, genauso wie bei der tödlichen
Kinderabtreibung.
Die Medienbosse würden das nicht tunDie beschuldigten, altliberalen Zivilgeistlichen
werden von ihrem Mißbrauchs-Bischof dennoch medial durch die Kloake gezogen.
Die Diözesan-Gewaltigen
präsentierte sie öffentlich so, daß man sie problemlos identifizieren kann.
Keine andere Institution
in Deutschland würde das tun – schon gar nicht die Linken und die Medienbosse, welche die zahllosen Kinderschänder
in ihren eigenen Reihen immer zu verteidigen wußten.
Keine GrenzenEin beschuldigter Priester ist Ruhestandsgeistlicher
aus Saarbrücken. Er lebt und wirkt dort in einer Pfarrgemeinde.
Er habe eingeräumt, in den 80er Jahren –
also vor dreißig Jahren – „sexuelle Kontakte“ zu zwei Meßdienerinnen gehabt zu haben.
Hat er sie vergewaltigt
oder gestreichelt? Wie alt waren sie? Man weiß es nicht.
Der schweinischen Phantasie der Medienkonsumenten
sind keine Grenzen gesetzt.
Eine erfolgreiche ResozialisierungDer andere ist der bisherige Pfarrer
von Lebach-Gresaubach und Schmelz-Limbach.
Er soll Anfang der 70er Jahre als Kaplan in der Trierer Pfarrei
Herz Jesu einen Meßdiener „sexuell mißbraucht“ haben.
Wieder bleiben Schwere und Umstände des angeblichen
Sachverhaltes tief im dunkeln.
Aufgrund von Hinweisen in einem anderen Fall war er lange in der Krankenhaus-Seelsorge.
Im Jahr 1990 wurde er wieder Pfarrer.
Seit den 70er Jahren gab es keine Anklagen mehr gegen ihn.
Im
Strafvollzug würde man von einer erfolgreichen Resozialisierung sprechen – nicht so in der altliberalen
Rachekirche.
Unschuldig. Punkt ausDie gnadenlose Rachepastoral der altliberalen Bischöfe – die, ohne
mit der Wimper zu zucken,
Reklame für Abtreibungsmörder machen – denken anders.
Doch wer nichts von
Barmherzigkeit hält, der muß sich an den harten Buchstaben des Gesetzes halten.
Das Gesetz ist von
der Bundesrepublik Deutschland niedergeschrieben.
Nach diesem Gesetz sind die beiden als unschuldig zu
betrachten – solange ihnen in einem ordentlichen Strafprozeß nicht etwas nachgewiesen wurde.
Einen solchen
Strafprozeß wird es nie geben.
Folglich sind die Priester nach dem vielbeschworenen deutschen Gesetz
unschuldig. Punkt aus.
Was ist Wahrheit?Die deutschen Bischöfe haben für jede Schweinerei Verständnis –
vor allem wenn diese von den mächtigen Journalisten gelobt wird.
Auch die furchtbaren dogmatischen,
liturgischen und disziplinären Mißbräuche, die ihre Kirche gerade in den Graben fahren, erschüttern
sie nicht.
Denn diese werden von den Medienbossen gelobt.
Was Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit ist,
entscheiden bei den Bischöfen nicht Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit – sondern die mächtigen Medienbosse.
Sonst nichtsIn den 70er, 80er und 90er Jahren war Kinderschänderei bei den Linken gesellschaftlich
en vogue.
Hätte ein Konzils-Bischof damals dagegen angekämpft, hätte man ihn mit Betroffenheit als
Hardliner, Leibfeind, Liebloser, Konservativer und Vorkonziliärer angeprangert.
Man hielt sich damals
tunlichst an die Gepflogenheiten der Zeit – als Sittlichkeits-Verbrecher wie die grüne Bundestagsschwuchtel
Volker Beck
der Pädophilie das Wort redeten.
Wer damals innerkirchlich die Stimme gegen Leute wie Beck
erhob, wurde als Hardliner, Leibfeind, Liebloser, Konservativer und Vorkonziliärer angeprangert.
Jetzt
hat der Wind gedreht.
Das erklärt den gnadenlosen Mißbrauchs-Kreuzzug der altliberalen Bischöfe. Sonst
nichts.
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