(kreuz.net, Regensburg) Der Ungehorsam ist eine Macht, die viel Unheil in unsere Welt gebracht hat.
Das
sagte der Regensburger Ketzer-Bischof Gerhard Ludwig Müller bei einer Vesper mit Ordensleuten zum Tag
des gottgeweihten Lebens.
Der Text ist auf der Webseite des Bistums veröffentlicht.
Mons. Müller bringt
sich derzeit mit konservativen Aussagen in Position, um der nächste Präfekt der Glaubenskongregation
zu werden.
Der Ketzer kritisiert die Ketzer
In einer Predigt während der Vesper sagte Mons. Müller:
„Es ist ganz und gar unchristlich und unserem katholischen Glauben diametral entgegengesetzt, wenn in
unserem Nachbarland eine von einigen Leuten ins Leben gerufene sogenannte ‘Pfarrer-Initiative’ in ihrer
Besserwisserei meint, sich in Fragen der Lehre und Pastoral über den Glauben der Kirche stellen zu können.“
Die Mitglieder und Unterstützer der ‘Pfarrer-Initiative’ würden ihr Weiheversprechen in den Wind schlagen.
Gehorsam als Ersatz für die Wahrheit?
Der Ungehorsam gegen die legitime Autorität der Kirche sei „ein
Übel, das Spaltung in die Kirche hineinträgt und unser Grundverhältnis zu Gott verfälscht“.
Der Mensch
sei nicht autonom.
Er verdanke sich „eucharistisch ganz und gar Gott“ – schwafelt Mons. Müller.
Gott
schränke den Menschen nicht ein.
Gott ist groß
Im Rest der langen Predigt ergoß sich Bischof Müller
ins übliche Bischofsgerede.
Gott sei „groß“ und seine Liebe „weit“.
Er sprach davon, den „Reformstau
vor der eigenen Haustüre“ wegzuräumen.
Darunter versteht er, sich „tagtäglich im Gebet innerlich und
äußerlich ganz mit Gott zu vereinen“.
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59 Lesermeinungen
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@Siegfried „Die Mehrzahl der Konzilsväter wollen, die bisher verurteilen Häresien, in einem feierlichen
dogmatischen Akt verurteilen und die Gottesmutter feierlich und dogmatisch zur Mittler der göttlichen
Gnaden und zur Mitterlöserin erheben lassem.“ (#22) . Da war wohl Ihr Wunsch der Vater des Gedankens?!
Weder das eine noch das andere dürfte stimmen! Andernfalls belegen Sie bitte diese Behauptung! . „Ohne
Gottesmutter auch kein HL.Geistes!“ . Das ist eine theologisch unhaltbare Überinterpretation von Apg
1,14, wie sie insbes. auf Grignion von Montfort zurückgeht. Theologisch unbedenklicher wäre, zu sagen:
Ohne Hl. Geist keine Kirche. Dass das Marianische keine Garantie für Unfehlbarkeit ist, sieht man doch
an sich marianisch gebenden Typen wie Müller und Zollitsch! – @Fundi (#33) „…daß etwa katholische
Bischöfe und strikt katholische Staaten die Sklaverei noch im 19 Jahrhundert förderten.“ . Bitte belegen
Sie diese Behauptung anhand von Beispielen! . @al-Muschrik (#39) „Das mit Abstand größte Zentrum der
Sklaverei war und ist die islamische Welt.“ . Wieder einmal versäumen Sie, den nicht unbedeutenden Anteil
des Halachajudentums an der Sklaverei wie auch die Tatisache zu erwähnen, dass es sich beim Islam – ähnlich
wie bei den „Zeugen Jehovas“ – um eine halachajüdische Sekte handelt!!!
AMMERDEUS Sie lieben Brecht und Marx, behaarte Männer, große Salatgurken und Urinduschen. Warum seid
Ihr Homo-Perversen so merkwürdig? Ekelt Ihr euch nicht?
#53 Graber hat sich zu den Häresien des „Konzils“ bekannt, die liturgischen „Reformen“ umgesetzt, bei
der „Königsteiner Erklärung“ total versagt und in seinem „Seminar“ Unsitten und das Lehren von Häresien
geduldet.
#53 mediocritas 12:04:16 | Mittwoch, 8. Februar 2012
Mons. Müller II ist nicht nur der bestgehaßte Kleriker seiner Diözese, weil er es ab und zu mal gewagt hat, seinem Amt zu genügen, sondern leidet auch an der Anglea – Merkel – Teflontinitis: nach Rom hin afterleckend den Orthodoxen spielen, in seiner Diözese aber die religiöse Zeitgeistigkeit bedienen. Daß dieser Merkelianer kürzlich seinen Amtsvorgänger Graber zu dessen 20. Todestag belobredete ist ein, leider, schlechter Witz gewesen. Jener hatte im Gegensatz zu Müller II noch klare katholische Vorstellungen. Und wenn Graber nun wieder einmal in einem Regensburger Käseblatt in die Nähe des NS – ismus gestellt wird, dann schweigt Mons. Müller II hierzu fein: mal abwarten, wie der Hase läuft – der regierende Hosenanzug mit den roten Socken läßt grüßen.
#51 janmaster 10:59:34 | Mittwoch, 8. Februar 2012
Natürlich ist Bischof Müller kein Ketzer. Was alledings erstaunt, ist der Zeitpunkt seiner konservativen
Ansprachen, da drängt sich wirklich der Verdacht auf, das er sich höherenorts beliebt machen will. Müller
ist in der deutschen Klerisei schon eine der konservativen Gestalten und anders als soviele Würdenträger,
noch ein wenig Rom orientiert. Aber wie gesagt, sein rüder Umgang mit der Piusbruderschaft legt den Verdacht
nahe, das hier einer mit gespaltener Zunge spricht. Denn Dialog und Ökumene fängt immer zuerst im eigenen
Hause an und wenn schon Rom Gespräche über eine Implementierung sucht, kann man sich in Regensburg nicht
brüsk verweigern. Aber genau das tut B.Müller mit Vehemenz und disqualifiziert sich meiner Ansicht für
höhere Aufgaben, weil ihm dazu die Persönlichkeit und die Reife fehlt. Wie soll er die auch haben, denn
letztlich ist der gute Mann durch die DBK schon weichgespült worden. Hoffentlich läßt sich Rom von
dem Gerede nicht beeindrucken und nimmt einen wirklich treuen Bischof statt seiner !
#50 mediocritas 10:58:07 | Mittwoch, 8. Februar 2012
@ Siegfried #35 Das „katholische Königreich Bayern“ konnte den Briten keine „Landeskinder“ für den militärischen
Einsatz in den nordamerikanischen Kolonien verkaufen, weil es damals das Königreich Bayern noch nicht
gab. Allerdings hat ein (katholischer) bayerischer König nicht gezögert, als Dank für seine Erhöhung
zum König durch Napoleons Gnade, mehrere Tausend „Landeskinder“ im napoleonischen Rußland – Feldzug
verheizen zu lassen. Hingegen hat ein anderer katholischer süddeutscher Duodezfürst zur Finanzierung
seines standesgemäßen (gottgegebenen) luxuriösen Lotterlebens (einschließlich außerehelicher „Favoritinnen“)
„Landeskinder landesväterlich“ an die Briten zum transatlanischen Militärdienst (Prä – NATO ?) verkauft:
Herzog Karl Eugen von Württemberg. Und das auch nicht zu knapp.
#30 Die Hexenmeister versuchen, das Heidentum wiederherzustellen (mit Menschenopfern?) und die Befreiungstheologen
sind kommunistische Agitatoren, manchmal sogar Terroristen, die versuchen, in ganz Lateinamerika die Dikatur
des Proletariats zu errichten. Die Indios feiern nicht die Messe in den Indianersprachen (Quechua, Aymará
oder Guaraní), sondern die „Messe“ von Montini, oft mit heidnischen Elementen durchsetzt, was die Modernisten
„Inkulturation“ bezeichnen. Eine der Folgen des „Konzils“ ist der Rückfall vieler Indios in das Heidentum.
Gegen den Kommunismus, auch den „klerikalen“ (Befreiungstheologie), sind die Indios dagegen sehr resistent.
#31 Die Evangelisierung ging leider nicht tief genug und es wurden heidnische Elemente beibehalten.
#47 suchender 22:48:09 | Dienstag, 7. Februar 2012
Die Pfarrerinitiative ist ganz und gar unchristlich. Herr Bischof, machen Sie gefälligst einmal einen
Blick hinter die Kulisse der katholischen Amtskirche und lesen Sie das Buch „Wer lügt – Gott oder die
Kirche?“ Und dann erklären Sie mir, was an dieser christlich ist!
Zu 35: Sie gehen gar nicht auf meine Aussage ein, sondern listen von der Slaverei unabhängige Untaten
einzelner Herrscher evgl. Konfession auf, so als würde ich jetzt die Duldung von Kinderschänderpriestern
oder die Förderung von Faschisten oder die Ablehnung der Religionsfreiheit oder des demokratischen Wahlrechtes
in Preußen durch RKK-Bischöfe auflisten. Und was Sekten (Abspaltungen) angeht, fordert sie die Bibel
und stammen diese fast alle direkt und indirekt aus der RKK und ist diese- siehe kreuznet- innerlich viel
„sektiererischer“ als biblisch-konservative, äußerlich getrennte Abspaltungen von der Kirche von England.
Siegfried, danke herzlich für die Klarstellungen. Auch auf katholischen Plantagen hat es Afrikaner als
Sklaven gegeben.- Die von mir genannten „Missionsschulen“ waren nicht katholisch. –
#41 Lycobates 18:14:13 | Dienstag, 7. Februar 2012
#39 al-Muschrik . <Theologisch gesehen ist sie [die Sklaverei] ein Adiaphoron> . Wie fast immer hier in
Ihren geschätzten Beiträgen treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Die hiesigen Holz- und Hohlköpfe, die
die Welt und ihr Gefüge aus „aufgeklärter“ Domestikenperspektive betrachten und bewerten, dürfte das
allerdings nicht berühren. . Machen Sie trotzdem weiter so! . Zum NT’lichen Onesimus (Philemonbrief)
schrieb ich hier bereits eine kurze Notiz am 4.5.2011, für wen’s interessiert.
#40 Humbelina 18:02:17 | Dienstag, 7. Februar 2012
Kleine Ergänzung: Es handelte sich nicht um „heidnische Slawen“, da es zumindest damals gar keine Slawen in Europa gab. Es waren Ostgermanen, Wandalen, Lutizen, Abodriten, all jene Volksstämme, die östliche des damaligen Deutschen Reiches wohnten und weder Christen waren, noch dem Reich angehörten.
#39 al-Muschrik 17:57:37 | Dienstag, 7. Februar 2012
Das Christentum hat gegenüber der Sklaverei weder eine schroff ablehnende noch eine bejahende oder gar
fördernde (wie der Islam). Es tritt ihr (biblisch und historisch) als einer Erscheinung vor allem der
heidnischen Umwelt mit Desinteresse, Indifferenz oder Duldung gegenüber. Theologisch gesehen ist sie
ein Adiaphoron, Christen allerdings sollen aus der Sklaverei befreit werden. Das mit Abstand größte
Zentrum der Sklaverei war und ist die islamische Welt. In Europa hatte die Sklaverei drei Höhepunkte:
1. in der heidnischen Antike, 2. in der Zeit der Renaissance und der Aufklärung, d.h. dem Beginn des
Neuheidentums und 3. in den atheistisch-neuheidnischen Terrorregimen des nationalen und internationalen
Sozialismus. (Die Massenversklavung heidnischer Slaven durch heidnische Wikinger mit dem Verkauf an heidnische
Muslime gehört nur am Rande zum Thema.) D.h. in den Zeiten und an den Orten, wo das Christentum stark
war, spielte die Sklaverei eine nur marginale Rolle. Wo es schwach wurde, lebte die Sklaverei auf. Die
von außerkirchlichen und innerkirchlichen (wie z.B. der Clarissa) Feinden der Kirche erhobenen Vorwürfe
gegen das Christentum, wegen dessen angeblicher Verstrickung in die Sklaverei, sollen tatsächlich wie
so oft von der eigenen Schuld ablenken.
#38 ANGELUS ULTOR 17:55:38 | Dienstag, 7. Februar 2012
Die Pfarrer-Initiative ist eine Initiative des Teufels und seiner Dämonen, um die Menschen von GOTT wegzubringen,
damit sie ihren Lebenssinn verfehlen und fallen!
#37 Mary Cruz 17:54:09 | Dienstag, 7. Februar 2012
Sicher hat der Regensburger Bischof recht mit dem Gebet, weil es das einzigste ist, das derzeit die Ängste
der gläubigen Christen überwinden kann; es überwindet vielleicht auch die Ängste vor dem Reformstau
vor der eigenen Haustüre und die Aggressionen, die ihre Ängste auslösen können. Die einen haben Angst
vor einer antichristlichen Gesellschaft ohne Gott, weil sie in die Barbarei führt; die anderen wollen
eine Gesellschaft ohne Gott und sein Gesetz, weil sie nach ihren eigenen Gesetzen leben wollen. Aus diesem
Grund wird Bischof Gerhard Ludwig Müller gesagt haben, dass Gott groß und seine Liebe weit ist. Aber
widerspricht er sich nicht, wenn er sagt, dass der Mensch nicht autonom sei, aber Gott den Menschen nicht
einschränke? Hat Jesus Christus, unser Herr und Gott, nicht eindeutig gelehrt, dass sein Wort und sein
Gesetz unvergänglich sind?
#35 Siegfried 17:05:05 | Dienstag, 7. Februar 2012
zu #33 und # 32, Sie llasten der Heiligen RKK Taten an, die von ihr verboten wurden. Von Seiten des damaligen
Kaisers, des Heiligen römischen Reiches, wurde die Sklaverei nicht erlaubt und nicht begünstigt. In
diesem Zusammenhang hat der Kaiser selbst, in Spanien sehr gläubige und gehorsame Priester gesucht und
dem Heiligen Vater benant, mit der Bitte diese als Bischöfe zu den Indios zu schicken. Diese sollten
dafür sorgen und auch bürgen, daß die Enzyklika eingehalten wird. Von diesen Bischöfen gibt es einige,
die noch heute von den Indios verehr werden. Warum grenzen Sie nicht ab, was aus dem Bereich der Heiligen
RKK kommt und was aus, sich christlich nennenden Häretikergruppen, wie die Kirche von England. Stellen
Sie sich die Frage, warum es in den USA diese größe Anzahl an Sekten gibt. Diese sind aus den christliche,
häretischen Gruppen entstanden undf nicht aus der RKK. Welche Siedlergruppen sind aus Deutschland als
Soldaten, an Großbritanien von den eigenen Herren verkauft worden? Hessen, ein protestantisches Land
hat mehreoee Einheiten in die USA verkauft. Das Koenigreich *katholisch* Bayern nicht. Bitte immer die
Wahrheit betrachten. Hierzu geh;rt auch der Hl. Vater PP. Paul III. Die Kirche hat gehandelt, es gab immer
und gibt immer Menschen, welche die katholische Moral ablehnen. Diese Moral geht auf die Apostel zurueck.
Nun, bekanntermaßen besaßen die Untertanen der allerkatholischsten, allerchistlichsten und allergläubigsten Könige niemals Sklaven – sei es aus der neuen, sei es aus der alten Welt; und ebensowenig natürlich deren geistliche Hirten …
zu 32: Eine der zahlosen Fragen zu Ihren Thesen ist, ob der Papst die Versklavung der Indianer und der Afrikaner nur als solche verbot, nicht aber der einzelnen Angehörigen dieser „Gruppen“. Sonst wäre es kaum denkbar, daß etwa katholische Bischöfe und strikt katholische Staaten die Sklaverei noch im 19 Jahrhundert förderten.
#32 Siegfried 16:06:04 | Dienstag, 7. Februar 2012
zu #26 @ catholic, Sie sollten sich sachkundiger machen, Die großen Verfolgungen der Indianer kam aus
dem Umfeld der britischen Neubürger nach Amerika, sie gehörten nicht zur RKK. Bereits sehr kurz nach
der Landung von Kolumbus hat die Kirche die Sklaverei und Mißhandlung der Indios und auch der Afrikane
erneut verboten. Der damalige Heilige Vater hat eine Enzyklika veröffentlicht. Wie Ihnen bekannt ist,
wird eine Enzyklika dann herausgegeben, wenn der regierende Papst etwas für die Kirche und alle Menschen
verdeutlichen und klarstellen will, was schon immer zum Glaubensgut der Kirche gehört. Als dem Heiligen
Vater bekannt wurde, daß sich einige militärische und gesellschaftliche Führungskräfte vom Glauben
entfernten, hat er sehr früh das Verbot nochmals deutlich herausgestellt. SH. Papst Paul III. (+1549)
erklärte in seiner Enzyklika „Sublimis Deus“ im Jahre 1537, daß die Indios und Afrikaner „wahre Menschen
sind“ und alle Rechte des Menschen ungekürzt besitzen. Er verbot die Sklaverei. Diese Wurde in Afrika
besonders durch den Islam eingeführt und gefördert, der diese Sklaven an die unkatholischen Händler
und Siedler nach Amerika verkaufte. Bitte für die Untaten und Verbrechen der häretischen Christen nicht
die Heilige RKK verantwortlich machen und mit diesen Taten beschuldigen.
#28 In Lateinamerika geht es nicht alleine um Abwanderung, sondern auch darum, dass die „Evangelisierung“ noch nie vollständig war. Wenn Sie einmal in eines der Andenländer kommen, sollten Sie die Kreuze in den dortigen Kirchen genau in Augenschein nehmen: viele davon sind mit der Sonne als Symbol des Inti versehen und sie datieren oft aus den Jahrhunderten vor dem Konzil. In vielen Fällen ist die Abwanderung nichts weiter als eine Rückkehr zu den noch älteren Wurzeln. Die Befreiungstheologie ist verglichen damit ein viel jüngeres Phänomen und zur Zeit der ursprünglichen Synkretisierung gab es sie noch nicht.
Tomas, waren Sie schon einmal in Südamerika? Und kennen Sie persönlich einen der „Hexenmeister“ und
„Befreiungstheologen?“ Eines ist klar, die katholischen Indios haben einen tiefen Glauben. – Und sie können
die Heilige Messe in ihrer Sprache feiern, dank des Konzils. – + Laudetur Jesus Christus
#29 Lycobates 15:42:44 | Dienstag, 7. Februar 2012
#24 Tomás . Selbstverständlich! Die Texte des Konziliabulums „Vatikanum II“, sowie die darauf basierenden
und sie fortführenden Ergüsse der Häresiarchen Montini und Wojtyła müßten genauestens exzerpiert
(gute Vorarbeiten existieren bereits!) und mit den entsprechenden theologischen Zensuren versehen, nach
dem Modell von „Auctorem fidei“ (1796, Papst Pius VI.) lehramtlich verdammt werden. Auch die Texte der
Bf. Roncalli und Luciani und Hw. Ratzingers müßten lehramtlich geprüft und entsprechend benotet werden.
Ebenso eine genaue Prüfung der Gültigkeit der neuen Riten und ihre lehramtliche Verdammung, nach dem
Vorbild von „Apostolicae curae“ (Papst Leo XIII. 1896). Ebenso der neue CIC. . Wichtig wäre auch, in
den Eingangssitzungen, nicht nur, wie immer üblich, das Nizäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis
unter Hinzufügung der Professio fidei tridentina (vielleicht noch ergänzt von einigen aktuell wichtigen
Texten des Florentinums zu den Sakramenten), sondern auch die in den ersten vier Sitzungen des bisherigen
Vatikanums bereits verabschiedeten Texte und Canones, mit der Verurteilung des Modernismus und dem Antimodernisteneid
von 1907 und 1910, feierlich zu verlesen und zu verkünden, sowie von den teilnehmenden Vätern, als Grundlage
aller weiteren Verhandlungen, einzeln eidlich beglaubigen zu lassen. Damit wäre der richtige Ton getroffen.
. Persönlich würde ich auch eine lehramtliche Verkündung und Bestätigung der 1914 vorgelegten 24 thomistischen
Thesen befürworten.
#26 Wenn heutzutage in Latenamerika viele Indios (und nicht Indios) vom Glauben abgefallen sind, ist dies
eine Folge des „Konzils“, besonders der Befreiungstheologie. Würden die Indios den Glauben wegen der
angeblichen Exzesse während der Evangelisierung ablehnen, hätte diese Abwanderung schon vor 100 Jahren
begonnen. Daß es irgendwelchen heidnischen Hexenmeister gelungen ist, den Glauben mit dem heidnischen
Unglaube und Aberglaube zu vermischen, ist leider wahr.
#15: Ein Großteil der von den vier östlichen Patriarchaten abgeschnittenen Entwicklung des westlichen,
römischen Patriarchats seit 1054, die schon Jahrhunderte früher eingesetzt hatte, ist der „Teutonisierung“,
allgemeiner: Frankisierung, Barbarisierung des Christentums der Apostel und Heiligen Väter geschuldet.
#23: Die Entstehung des Protestantismus als Reaktion auf ein verfälschtes Christentum ist verständlich
und irgendwie entschuldbar. Leider ist der Protestantismus aber dann doch nur eine aus einer Häresie
entstandene, weitere Häresie geblieben.
Zum Leidwesen der christlichen Religion sind in Nordamerika von den weißen Siedlern und vom Militär
(alles Christen) zahlreiche Indianerstämme ausgerottet worden. Man hat sie in unfruchtbare Gebiete zurückgedrängt,
die Büffelherden erschossen, die Eingeborenen im Winter verhungern lassen. Man hat den Eingeborenen Kinder
weggenommen und in sogenannte „Missionsschulen“ gesteckt, in der ihnen die Muttersprache verboten war.
Die Gräuel belasten heute noch viele junge Indianer und Indios, so dass sie den Kirchen den Rücken kehren.
Besonders die Intellektuellen sagen der Kirche Ade. In den Anden ist es aufgeschlossenen Priestern und
Schamanen gelungen, die Kultur der Indios in den Katholizismus einzubeziehen und versöhnende Arbeit zu
leisten. Jesus Christus hat besonders den Armen das Evangelium verkündet und nicht den Herren und Unterdrückern.-
Seine Botschaft wirkt befreiend.
#21 Lycobates Dieser Papst hätte auch die Aufgabe, das Vaticanum II zu verurteilen, so wie es Papst Pius
VII. mit der Synode von Pistoia getan hat, und die „Konzilsspäpste“.
A) Ist der Herr Bischof für Religionsfreiheit? B) Handelten die Pfarrer, die die gegen die damalige Lehre
und Pastoral der Kirche befürworteten, ganz und gar unchristlich? C) Handelte Papst Benedikt XVI. ganz
und gar unchristlich, als er gegen die Lehre der damaligen und der jetzigen 1969 die Zulassung wiederverheirater
Geschiedener zur Eucharistie befürwortete? D) Handelten Erzbischof Zollitsch und Kardinal Lehmann bei
ihrem selbigen Vorstoß ganz und gar unchristlich?
#22 Siegfried 14:44:59 | Dienstag, 7. Februar 2012
zu #10 @ clarissa colonia, Sie haben über die Gründe, die immer zu einem Konzil führten wenig Kenntnisse.
Die Konzilien wurden angesetzt, um: 1. Irrlehren zu verurteilen, 2. Glaubenssätze feierlich zu verkünden,
niemals aber um einen pastoralen Reformstau abzuarbeiten. Die Kirche lies sich vom Hl. Geist leiten und
hat seine Aufträge erfüllt. Das 2. VK dagegen verlief anders. Die Mehrzahl der Konzilsväter wollen,
die bisher verurteilen Häresien, in einem feierlichen dogmatischen Akt verurteilen und die Gottesmutter
feierlich und dogmatisch zur Mittler der göttlichen Gnaden und zur Mitterlöserin erheben lassem. Diesem
Wunsch kammen die Modernisten nicht nach, Johannes XXIII. und Paul VI. wollten selbst die Verbindung der
RKK zu den Schismatikern, Häretikern und zu den nichtchristlichen Religionen ermöglichen. Um so den
Frieden der Welt herbei zu führen. Beide Päpste Johannes und Paul, haben sich geweigert das 3. Geheimnis
von Fatima zu lesen und die Bitte der Gottesmutter zu erfüllen. Johannes sagt, dies sind die Wünsche
der Schwarzsehe. Er gab der Gottesmutter zur Antwort, deine Reformstaulösung nehmen wir nicht an.r Unser
Konzil schafft dies alleine. Die vorgelegten Wünsche der Konzilsväter wurden nicht bearbeitet. Die Modernisten
haben mit Unterstützung der beiden Päpste und besonders der öffentlichen Mediengewalt die konservativen
Konzilsväter gemäß ihres liberalen, sozialistischen Welt- und Verhandlungswillen an die Wand gedrängt.
Ohne Gottesmutter auch kein HL.Geistes!
#21 Lycobates 14:38:09 | Dienstag, 7. Februar 2012
#19 Humbelina . Ein drittes Vatikanum kann es in der Tat vorerst nicht geben. . Das vatikanische Konzil
wurde von Papst Pius IX. mit der Enzyklika „Postquam Dei munere“ vom 20.10.1870 wegen der „sacrilega invasio
hujus almae Urbis“ bis auf weiteres („usque ad aliud opportunius et commodius tempus“) suspendiert. Ein
solches opportunius et commodius tempus ist seitdem noch nicht eingetreten. . Sehr zu wünschen wäre
allerdings eine Wiederaufnahme desselben durch einen legitimen Papst in Verbindung mit legitimen Bischöfen,
von der 5. Session an aufwärts, also eine Vaticani Concilii continuatio, namentlich um die Zeitirrtümer
der letzten 100 Jahre lehramtlich zu verurteilen. Der Materie wäre wahrlich genug vorhanden, um mehrere
Sessionen zu füllen.
#7 Wann und wo wurden die Indianer in Lateinamerika gezwungen den Glauben anzunehmen? Keine Antwort ist
auch eine. #13 Ein Katholik ist verplichtet den Hirten, d.h. dem Papst, seinem Bischof und seinem Pfarrer,
zu gehorchen, solange diese nichts gegen die Gebote Gottes befehlen. Damit sind selbstverständlich die
rechtmäßigen Hirten der Kirche und nicht die modernistischen Funktionäre der Konzilssekte, wie Ratzinger
und Müller, gemeint.
#17 krauterer 13:22:41 | Dienstag, 7. Februar 2012
Alles Müller oder was? Alles Kriecherei. „Über den Glauben der Kirche“ heißt wohl eher zurück zum Evangelium und gegen die römische Gerontokratie. Also zurück zu den Wurzeln!
Das wird die größte Katastrophe wenn dieser Bischof Präfekt der Glaubenskongregation wird, entsetztlich wie die Kurie in Rom teutonisiert wird. Diesen Köngsteiner Katholizismus braucht die Kirche wirklich nicht. Niemand soll sich von Müllers Schalmeinetönen einseifen lassen.
#14 Rose im Kreuz 13:15:24 | Dienstag, 7. Februar 2012
„Ich habe euch gesandt zu ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt“ – Die Hl. Kirche verdankt sich Jesus
Christus. Da kann der stets drohende Herr Schüller seine Schnauze noch so weit in den antiklerikalen
Medien offenstehen lassen. – Wenigstens müssen die Jesus Christus hassenden Priester nicht mehr ihre
eigene Sekte gründen, sie sind alle versammelt im Anti-Geist der Loge.
#13 Ehrenmann 13:13:48 | Dienstag, 7. Februar 2012
„Der religiöse Gehorsam nimmt teil am Gehorsam, den Jesus dem Vater dargebracht hat; es ist der Gehorsam,
durch den das Heil in diese Welt gekommen ist.“ . Hier klafft in der Argumentationskette von Bischof Müller
das entscheidende Loch: Die kirchlichen Autoritäten werden von ihm plötzlich an die Stelle Gottes geschoben.
So wie man Gott gehorsam sein muss, so muss man – offenbar ohne Differenzierung – den kirchlichen Autoritäten
gehorsam sein. Dass das geschulte, gebildete persönliche Gewissen zu anderen Entscheidungen als die kirchlichen
Autoritäten kommen kann, ja manchmal auch muss, wird völlig verschwiegen. Und darum kommt dann Bischof
Müller zu leider völlig danebenliegenden Schlussfolgerungen.
#11 janmaster 13:04:24 | Dienstag, 7. Februar 2012
Sorry, aber der einzige „wirkliche“ Reformstau, den die Kirche hat, ist die Wiederkunft Christi im jüngsten
Gericht, alles andere ist dusseliges Gelaber von Modernistentypen, deren eigener Reformstau im Hirn ist.
Da sie aber nicht „entstauen“ wollen, oder können, muß halt die Mehrheit wieder mal herhalten. Leider
hat sich dieses satanische Gedankengut bis tief in die Klerisei gefressen und muß erst mal ausgeschwitzt
werden, das kann noch dauern. Eventuell kommt uns Christus zuvor und rettet seine Kirche, die in der Hand
der Menschen, wieder mal Richtung Untergagng entgegen Ökumenisiert, Reformiert und Dialogisiert ! Zum
Kotzen !
Nun, der erste große Reformstau der Kirche wurde, wenn ich nicht irre, ca. 48/50 gelöst; der nächste
dann 325/381. . Ohne Refomstau wär’ es zu keinem Konzil gekommen – und vielleicht braucht’s ja auch alsbald
ein drittes Vatikanum …
Stimmt leider, möge Gott verhüten das der Ober Pius Hasser aus dem Süden auch noch zur Glaubenskongregation stößt, da wäre wirklich den Bock zum Gärtner machen.
Reformstau ist das irrsinnige Gerede der Modernisten in der Kirche bereits vor und besonders seit dem
2. VK. Die RKK hatte angeblich vor dem 2. VK einen Reformstau, da sie vom Heiligen Gesit geleitet wurde.
Das Wirken des weltlichen immer modernen Zeitgeistes fehlte. Das 2. VK hat die Wahrheit auf den Kopf gestellt,
die Päpste Johannes XXIII. und Paul VI: wollten den Reformstau beheben, der sich angeblich in 2.000 Jahren
angesammelt hat. Dadurch haben die päpstlich verbotenen, modernistisch, häretischen Gedanken der Modernisierung
die Oberhand gewonnen ujnd ohne das Wirken des Heiligemn Gesites gehandelt. Im modernistischen Gesit aller
bisher verbotenen Welthäresien, wurde die Kirche mit großer Kraft in den Abgrund geführt. Personen,
die heute noch von Reformstau sprechen, wenn sie vom Leben der Kirche sprechen, haben unklare Gedanken
im Kopf. Solange die Kirche einen Reformstau hatte, ist sie blühend durch alle Weltirren hindurch bis
an die Grenzen der Erde gegangen und hatte ein blühendes und heiligmäßiges Wachstum. Die Lösung des
Reformstaus im und sofort nach dem Konzil, war das notwendige Gesundschrumpfen der Kirche. In diesem Zustand
befinden wir uns noch immer. Solange noch ein gläubiger Christ auf der Welt herumläuft, ist die Kirche
noch nicht gesund geschrumpft. Sollte der Bischof von Regensburg oder ein anderer Bischof aus dem deutschen
Sprachraum nach Rom beordert werden, kann davon ausgegangen werden, Rom hat die Zeichen noch nicht verstanden.
„Die ‘Pfarrer-Initiative’ ist ganz und gar unchristlich.“ Mit dem Wort „christlich“ habe ich große Verstehensprobleme.
Das Gebot der Nächstenliebe ist eindeutig christlich. Die Aussage, ‘An ihren Werken sollt ihr sie erkennen’
ist auch von Christus. Und nun kommt mein Problem. Waren es mehrheitlich Christen, die mit viel Blutvergießen
die Indianer der Amerikas zum christlichen Glauben bekehrt haben? Oder waren das Ketzer wie zum Beispiel
die Katharer oder Giordano Bruno? Also, Buddhisten waren es bestimmt nicht.
Jeder Mensch hat ein Herz. Und ich glaube, durch den Honig der Liebe, wird mancher eher verwandelt, als
durch ein ganzes Fass voll Essig.- Wären wir vollkommen, hätte Christus nicht kommen müssen. Auch die
Kreuznet-Redakteure sind arme sündige sterbliche Menschen. – + Helfen wir mit ein Licht anzuzünden.
Der Umgang mit Laien durch den hochwohlgeborenen Ludewig ist durchaus sehr reformgestaut. Es ist erstaunlich,
dass man so einen Vorgesetzten mit Negativ-Vorbildfunktion nicht in die Diözese Mondbasis versetzt hat.
. Dass er es sich nun in Rom gemütlich machen kann, ist sicherlich auch diskussionswürdig.
Was von Gott ist bleibt bestehen, alles andere wird vergehen. – + Miteinander reden hat nie geschadet.
+ Nur selten haben Bischöfe die Kirche bewegt, meistens waren es die „ungehorsamen“ Heiligen. Denken
wir nur an Johannes von Kreuz, Teresa von Avila, Franziskus und viele Laien an der Basis. – Unser Bischöfe
und Priester seine nicht unsere Herren, sondern Diener des Glaubens. – Bitte helfen Sie mit, hier ein
freundliches Forum zu entwickeln. –
„Es ist ganz und gar unchristlich und unserem katholischen Glauben diametral entgegengesetzt, wenn in [Kalifornien] eine von einigen Leuten ins Leben gerufene sogenannte [‘katholische’ Nachrichtenseite] in ihrer Besserwisserei meint, sich in Fragen der Lehre und Pastoral über den Glauben der Kirche stellen zu können.“