Exorzist Gabriel Amorth
Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
Ein bekannter römischer Exorzist erklärte kürzlich, daß Dämonen von Hitler und Stalin Besitz ergriffen hatten. Pius XII. habe versucht, über Hitler einen Exorzismus zu beten.
(kreuz.net) Die beiden Massenmörder Adolf Hitler († 1945) und Josef Stalin († 1953) waren beide vom Teufel besessen. Das erklärte der berühmte römische Exorzist und Paulinerpater Gabriel Amorth.

Pater Amorth stammt ursprünglich aus Modena in Norditalien und hat nach eigenen Angaben seit rund 30 Jahren bei Tausenden von Besessenen Dämonen ausgetrieben. Im Jahr 1990 gründete er die ‘Internationalen Exorzistenvereinigung’.

Der Exorzist äußerte sich im Gespräch mit ‘Radio Vatikan’. Das berichtete die britische Tageszeitung ‘Daily Mail’ am Montag.

„Natürlich existiert der Teufel“, bekräftigt der Pater. Man müsse sich nur vor Augen halten, was Hitler und Stalin getan haben. Sie seien ziemlich sicher vom Teufel besessen gewesen.

Man könne diese Aussage aufgrund ihres Verhaltens – der von ihnen begangenen beziehungsweise befohlenen Gräuel – treffen. Deshalb müsse man die Gesellschaft vor den Teufeln verteidigen.

Die Dämonen könnten nicht nur von einzelnen Personen sondern auch von Gruppen oder ganzen Völkern Besitz ergreifen: „Ich bin überzeugt, daß alle Nazis besessen waren.“

Gemäß kürzlich veröffentlichter geheimer vatikanischer Dokumente habe Papst Pius XII. († 1958) aus der Entfernung bei Hitler einen scheinbar wirkungslosen Exorzismus gesprochen.

Pater Amorth erklärte, daß Exorzismen aus der Ferne generell nur sehr selten wirken. Es sei für den Exorzisten maßgeblich, sich in Gegenwart des Besessenen zu befinden. Die Person müsse auch ihre Zustimmung gegeben haben.

Deshalb erweise es sich als sehr schwierig, aus einer abwesenden oder unwilligen Person einen Dämon auszutreiben.

„Ich habe jedoch keinen Zweifel, daß Hitler besessen war und es ist für mich keine Überraschung, daß Papst Pius XII. einen weitreichenden Exorzismus versuchte.“
      
73 Lesermeinungen
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#75   Bokrug †   02:52:58 | Montag, 27. August 2007
@Kurt K:
@Kurt K:
<<<Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten:
a) Diese Theorien sind richtig. Sie können aber nichts dran ändern, weil die Verschwörungen dermassen perfekt funtionieren und da so eine Macht dahintersteht…<<<
Leider haben sie recht – ICH kann nicht sehr viel daran ändern.
Melkart, der gefallene Engel von Tyros, und als Luzifer Thronrivale Christi herrscht…Mammon-Moloch hat viele Freimaurer, die Baumeister – die den platonischen Logos Christi – als Eckstein verwarfen, verführt.
Aber Christus, der Metatron, kann etwas daran ändern. Und er wird kommen – auf den Wolken des Himmels – und der Schlange Satan DEN KOPF ZERTRETEN!
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#74   Kurt K.   01:38:44 | Montag, 27. August 2007
@ Verschwörungstheoretiker Bokrug
Hah, endlich hab ich ma einen erwischt!
Sagen Sie mal:
Was bringen diese ganzen Verschwörungstheorien eigentlich? Die gibts mittlerweile zu jedem Thema, ob nun Ufos, Mondlandung (Fälschung! :-S ), Freimaurer, VII, Satanisten, Wissenschaftler, …
Und was bringt die ganze Fantasiererei? Nichts. Alles unbewiesenes, ja unbeweisbarer Kram. Eine Religion, wenn man so will.
All diese seltsamen Theorien, wer sich da alles verschwören hat, um dies oder jenes zu erreichen… das bringt doch selbst den Anhängern dieser Theorien nur eines: ständiges Misstrauen ihren Mitmenschen gegenüber. Unzufriedenheit, Furcht, Verfolgungswahn.
Was um Himmels Willen wollen Sie denn damit erreichen?
Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten:
a) Diese Theorien sind richtig. Sie können aber nichts dran ändern, weil die Verschwörungen dermassen perfekt funtionieren und da so eine Macht dahintersteht…
b) Die Theorien sind Unsinn.
In beiden Fällen bleibt alles beim Alten, egal wie sehr Sie vor sich hin grübeln…
Also: Wozu?
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#73   Bokrug †   00:19:03 | Montag, 27. August 2007
Ja, Hitler war Teufelsanbeter…
Rockefeller, Carnegie, Stanley Morgan…
www.verschwoerungen.info/…r_finanzierte_Hitler
John D. Rockefeller von der Chase Manhattan Bank, Carnegie (Stahlkönig), Prescott Bush, Dulles, die Dresdener Bank…
Er war Mitglied der Thule-Gesellschaft – eine Schwester Vereinigung des amerikanischen Skull&Bones Ordens, dem aktuell David Rockefeller, George Bush und John Kerry angehören…
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#72   azrael 666   15:25:30 | Montag, 4. September 2006
vade retro satanas!
ach wenns doch nur so einfach wäre, jeder massenmörder, vergewaltiger, kinderschänder ist vom teufel besessen.
„ich wars nicht, es war der teufel“
so schnell wird mit dem personifizierten Bösen zugeschlagen.
Wei war das noch mit dem freien Willen des Menschen?
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#71   Malachias †   19:04:44 | Freitag, 1. September 2006
@Sorglos 23
Was haben Sie denn alles gelesen von der Bibel und was nicht? Im Neuen Testament ist jedenfalls an etlichen Stellen die Rede davon, daß Jesus und seine Jünger Dämonen austreiben, teilweise wird das in recht drastischen Farben gezeichnet (z.B. wenn die von Jesus ausgetriebenen Dämonen in eine Schweineherde fahren und die dann in den See rennt)…! :-O
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#70   Sozialkatholisch   15:45:25 | Freitag, 1. September 2006
@ Malachias
Bei einer konkreten Entscheidung zwischen Gott und Teufel, Gut und Böse könnten sie recht haben zumindest wenn die Entscheidung total und unwiderruflich ist, aber bei einen irrenden aber aufrecht suchenden Menschen halte ich alles für möglich.
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#69   Sorglos 23   15:24:24 | Freitag, 1. September 2006
das wird ja immer besser
wen ich jetzt sage wer das glaubt was da oben steht ist wohl eher naiv dann ist das wohl eher noch wohlwollend ausgedrückt.
hätte hier jemand mal die Bibel gelesen wüsste er das sich der Teufel steht’s im Hintergrund hält, oder seit neuestem nicht?
ich kann es nicht begreifen wie der Glaube derart verunglimpft wird.
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#68   Malachias †   15:23:12 | Freitag, 1. September 2006
@Sozialkatholisch
Entweder/ oder ist im Grunde Protestantisch
Sicher nicht, wenn es um die Alternative wahr/nicht wahr, gut/böse, offenbarungsgemäß/nicht offenbarungsgemäß geht. Da kann es auch mal katholisch sein! (Dieser Feststellung dürften wohl die meisten Protestanten zustimmen können!) ;-)
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#67   Sozialkatholisch   14:52:24 | Freitag, 1. September 2006
@ Malachias
Auch ich glaube das in der röm/kath Kirche die Fülle der Wahrheit ist und das sie eigentlich nicht verbesserungsfähig ist. Aber ich finde das nicht alle Schätze der Kirche sofort jedem zugänglich sind, einige liegen sogar verstaubt in der Ecke so das man sie erst wiederfinden muss, dabei können andere Religionen schon helfen.
Entweder/ oder ist im Grunde Protestantisch wir können ja Gott sei es gedankt noch eine Ehrenrunde im Fegefeuer drehen.
^-^
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#66   Malachias †   14:38:42 | Freitag, 1. September 2006
@Sozialkatholisch: Ist unser Glaube ergänzungsbedürftig?
…kann man die Abschottungen gegenüber dem Judentum, Islam, Hinduismus etc. der Vergangenheit nicht so weiterführen wie früher. Ich denke man kann sich auch an anderen Religionen bereichern ohne die eigene zu verraten.
Jetzt mal Hand aufs Herz: Sind Sie wirklich der Meinung, die Katholische Kirche und ihr Glaube („depositum fidei“), wie sie sich über zwei Jahrtausende hinweg entwickelt und entfaltet haben, wären in irgendeinem Punkt ergänzungsbedürftig? :-(
Das würde bedeuten, die Kirche Christi und der Katholische Glaube wären unvollkommen! :-@
Die Religionen der Welt, zumal die sogenannten Buchreligionen, weisen derart viele Unterschiede auf (die Diskussionen zum Talmud an anderer Stelle haben es gezeigt), daß es schon an Hybris, das heißt Hochmut grenzt, zu meinen, man könne und dürfe so etwas wie eine Welteinheitsreligion anstreben, in der alle Unterschiede vernachlässigt werden. Ich bitte Sie! :-@
Es wird da immer um ein Entweder-oder gehen, entweder katholisch oder häretisch!! o^/
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#65   Sozialkatholisch   11:26:42 | Freitag, 1. September 2006
@ Malachias
Die Vorschriften innerhalb der Kirche haben sich in den fast 2 Jahrtausenden oft geändert, meist war es eine Lockerung, es ist doch nicht so als wären alle Lockerungen erst durch das V2 gekommen. Viele Theologen die die Liebe Gottes zu jedem Menschen erkannt haben wollten den engen Weg so breit wie möglich machen, leider ist er vielleicht manchmal etwas zu breit geworden.
Ich bin bestimmt kein großer Freund des sogenannten Informationszeitalters, aber als Kind meines Zeitalters sehe ich als positives doch die Öffnung zu anderen Kulturen und Religionen nach dem Pauluswort „Prüfet alles und das Gute behaltet“. Deshalb kann man die Abschottungen gegenüber dem Judentum, Islam, Hinduismus etc. der Vergangenheit nicht so weiterführen wie früher. Ich denke man kann sich auch an anderen Religionen bereichern ohne die eigene zu verraten.
Innerhalb der röm/kath Kirche gab es schnell eine große Vielfalt an Glaubensrichtungen, z.B. die verschiedenen Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus etc. sie hatten alle verschiedene Schwerpunkte, aber was sie gemeinsam hatten war die Unterordnung unter der hl. Kirche und das ist einigen von ihnen nicht immer leicht gefallen.
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#64   Malachias †   10:41:27 | Freitag, 1. September 2006
@wiener und sozialkatholisch
Naiv finde ich wenn jemand grundsätzlich nur Bücher aus einem Verlag empfiehlt der dafür bekannt ist nur eine fundamentalistische Richtung zu haben.
Die von Ihnen bezeichnete „fundamentalistische Richtung“ war über Jahrhunderte hinweg, bis in die Mitte des 20. Jahrhundert hinein, der katholische „Mainstream“. Daß er heute mit Totschlagworten wie „fundamentalistisch“, „reaktionär“, „antisemitisch“ usw. bedacht wird, ist nicht primär Schuld des Verlags. :-@
auch mal über andere Ansichten nachdenken kann ich ihnen empfehlen
Das tue ich permanent, da brauchen Sie sich wirlich keine Sorgen zu machen! Für mich galt schon immer und gilt bis heute – im Unterschied zu vielen Institutionen in der Politik, Rechtssprechung, Presse, ja selbst der Wissenschaften in unserem Land der Grund: Audiatur et altera pars (Es muß immer auch die andere Seite gehört werden)! :-]
„katholische“ literatur – die sich scheins einzig dem zweck verschrieben hat, die kirche zu diskreditieren und herabzuwürdigen.
Papperlapapp! In dieser Literatur geht es – im Unterschied z.B. zur gängigen kirchen- und papstkritischen aus der linken Ecke >:) – nicht darum, der Katholischen Kirche zu schaden, ganz im Gegenteil: Sie versucht die wirklich schädlichen Einflüsse, die mittlerweile nicht mehr nur von außen kommen, sondern sich bis in die Spitzen der Hierarchie hinein Raum im Inneren der Kirche verschafft haben, namhaft zu machen und zu bekämpfen. Letztlich ausschließlich im Sinne des Seelenheils möglichst vieler! :…
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#63   wiener   10:21:03 | Freitag, 1. September 2006
aus dem verlagsprogramm …
… des von malachias hier „empfohlenen“ angeblich „katholischen“ verlags stammt auch folgendes werk:
[klein]Nachdem alle Versuche der Juden, die Kirche Christi durch offene Judaisierung zu zerstören, dank der Wachsamkeit der Bischöfe und Päpste viele Jahrhunderte lang fehlgeschlagen waren, entschlossen sie sich, in den „Untergrund“ zu gehen. Das war in Spanien im 15. Jahrhundert. Sie nahmen zum Schein das Christentum an und ließen sich taufen, wurden sogar Priester, Äbte, Bischöfe – und praktizierten doch insgeheim weiterhin das Judentum. Hätte nicht die Inquisition hart durchgegriffen, so hätten diese „Marranos“ schon damals die katholische Kirche im Sinne des Judentums „revolutioniert“. Allerdings ist es nie mehr gelungen, alle diese jüdischen „U-Boote“ zu entdecken und sie ihrer erschlichenen kirchlichen Ämter zu entheben. Im Gegenteil, überall in Europa, bald auch in Amerika, schlichen sich immer neue Marranen in die Kirche und ihre Hierarchie ein. Sie hatten dann auch maßgeblichen Anteil an der auf und nach dem II. Vatikanum vollzogenen radikalen Umfunktionierung der katholischen Kirche. Dabei konnte sie sich auf die treuen Dienste einer rasch wachsenden Zahl theologisch judaisierender Helfershelfer verlassen. Das vorliegende Bändchen untersucht aus gegebenem Anlaß ein so bezeichnendes wie hochaktuelles Beispiel immer noch weitergehender marranischer/judaisierender Subversion selbst unter dem zahlenmäßig extrem geschrumpften „Restbestand“ der wahren, also römisch-katholischen Kirche…
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#62   Sozialkatholisch   10:08:06 | Freitag, 1. September 2006
@ Malachias
Naiv finde ich wenn jemand grundsätzlich nur Bücher aus einem Verlag empfiehlt der dafür bekannt ist nur eine fundamentalistische Richtung zu haben. Ich will noch nicht einmal sagen das alles von diesem Verlag verkehrt ist aber auch mal über andere Ansichten nachdenken kann ich ihnen empfehlen. ;-)
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#61   wiener   09:48:20 | Freitag, 1. September 2006
@ malachias
„katholische“ literatur – die sich scheins einzig dem zweck verschrieben hat, die kirche zu diskreditieren und herabzuwürdigen.
also: sehr seriöse schriften …
aber vielleicht sollte man einfach bei ihrem freund lingen anfragen, der serviert uns eine ähnlich antikirchliche sauce schon bis zum überdruss.
nur: katholisch ist das alles längst nicht mehr.
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#60   Malachias †   09:42:50 | Freitag, 1. September 2006
@C. Hüller
Ihre Naivität ist kaum zu übertreffen! :-O
Vielleicht sollten Sie mal katholische Literatur zum Thema lesen, z.B. eines dieser Bücher:
1. Helmut Friedlmayer, Die Irrlehren im neuen Weltkatechismus. Die Zerstörung des Glaubens durch die antichristliche Gnosis, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 1994
2. Ingo Goldberg, Der jüdische Messianismus – Hauptquelle für die Zerstörung der römisch-katholischen Kirche, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 1995
3. Johannes Rothkranz, 44 Irrtümer über das Judentum, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 2005
4. Maurice Pinay, Verschwörung gegen die Kirche, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 2006
Da noch ein wenig Platz ist, hier noch ein Zitat aus der angegebenen Broschüre von Ingo Goldberg:
„Die Meinung selbst frommer Geistlicher, zur Begründung der heutigen Krise der Kirche reiche der Hinweis auf die allgemeine Erbsündlichkeit des Menschen oder den herrschenden Materialismus aus, ist ebenso naiv wie bequem, als wenn die alleinige Erlösung durch Jesus Christus ohne Mitwirkung einer Elite von erleuchteten Ordensmännern, Priestern und Laien als Faktum für das aufstrebende Christentum im ersten christlichen Jahrhundert in Betracht gezogen würde. In gleicher Weise ist nicht nur der ‘diabolus’, sondern ein elitäres Instrumentarium von ‘Orden’, ‘Illuminaten’ und ‘Magiern’ für die heute zu beobachtende Zerstörung des Christentums mitverantwortlich zu machen. Diese Eliten … arbeiten sämtlich auf der Basis der jüdischen Geheimlehre der Kabbala.“ (S. 7-8) :-@
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#59   Christian Hüller   21:53:13 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Und woher wissen Sie, dass diese Sätze die im Judentum „vorherrschende Grundhaltung“ widerspiegeln?
Meinen Sie nicht, Sie hängen da vielleicht einem Vorurteil an, vielleicht sogar einer Wunsch- oder Wahnvorstellung?
Ich denke mal, die orthodoxen Juden (also die Juden, die der Talmud interessiert) sind mittlerweile absolut in der Minderheit und selbst die sind keineswegs dazu gezwungen, an die Wahrheit diese Sätze zu glauben.
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#58   Malachias †   21:45:59 | Donnerstag, 31. August 2006
@A. Leverkuehn
Der Talmud umfasst viele zehntausend Seiten und enthält Kommentare und Kommentare zu den Kommentaren usw… Die von Ihnen zitierten Stellen sagen also erstmal gar nichts, weil man wissen müsste, ob diese Behauptungen Gegenstand einer Diskussion sind oder tatsächlich als feststehender Lehrsatz aufgefasst werden. Das kann man bei Ihren Stellen aber nicht sagen!
Wer sind Sie, daß Sie mir das garantieren könnnen?
Sind Sie Rabbi? Sind Sie Illuminat? Sind Sie ein Mitglied der israelischen Regierung? o.O
Die von mir zitierten Stellen müssen ja keine allgemein bekannten und verbindlichen Lehrsätze sein; es würde vollkommen genügen, wenn sie die im Judentum vorherrschende Grundhaltung wiedergeben…! ^-^
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#57   Christian Hüller   21:31:38 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Adrian Leverkuehn
Korrekt.
Der Talmud ist mündliche Überlieferung und Kommentierung des AT.
Da durfte jeder Rabbi mal „seinen Senf“ dazu geben.
Kein Jude ist daran gehalten, sich die Auffassung des Rabbi XY zu eigen zu machen.
Sicherlich steht da auch so manches drin’, was man in der kath. Kirche wohl als Häresie bezeichnen würde.
Aber es gibt im Judentum eben keine letztverbindliche Instanz, die darüber entscheiden könnte.
Also sollten sich auch die Christen nicht daran „aufhängen“ …
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#56   Malachias †   21:21:08 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller
Hier vermisse [ich] bei etlichen Nutzern dieses Forums den absolut schriftkonformen Ansatz, erst mal bei sich selber anzufangen.
Was das Streben nach persönlicher Heiligkeit betrifft, gebe ich Ihnen vollkommen recht; will aber gleichzeitig mir kein Urteil darüber erlauben, wie es dabei bei den einzelnen Forumsteilnehmern steht…
Sollten Sie aber meinen, daß wir als Christen/Katholiken (die weiblichen Formen lasse ich der Einfachheit halber jetzt mal weg) uns aufs Privat zurückziehen könnten, dann irren Sie sich gewaltig: Wir stehen auch und gerade als Christen in der Pflicht, uns mit diesen Dingen auseinanderzusetzen und zu versuchen, „auf allen erreichbaren Gebieten“ (Kentenich) das Reich Gottes zu verbreiten. Da reicht es eben – zumal in der heutigen Zeit – nicht, einen auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ zu machen. Sie verstehen (hoffentlich), was ich meine…?! :-)
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#55   Adrian Leverkuehn   21:16:21 | Donnerstag, 31. August 2006
Wir müssen versuchen, das Übel an seiner Wurzel zu fassen, wenn wir dauerhaften Erfolg im Sinne eine
Schöner Satz alter Freund (*Ironie*)!
Wie sieht sie denn aus Ihre „Endlösung“?
Was Ihre Talmudzitate anbelangt, so sagen die so aus dem Zusammenhang gerissen überhaupt nichts aus.
Der Talmud umfasst viele zehntausend Seiten und enthält Kommentare und Kommentare zu den Kommentaren usw.
Meistens werden auch Diskussionen verschiedener Rabbiner wiedergegeben. Da heißt es dann Rabbi X sagte dies, dann hat Rabbi Y darauf geantwortet, worauf hin auch Rabbi Z meinte usw. Häufig werden dabei bewusst provokative und falsche Behauptungen in die Diskussion geworfen, nur um sie anschließend zu widerlegen.
Die von Ihnen zitierten Stellen sagen also erstmal gar nichts, weil man wissen müsste ob diese Behauptungen Gegenstand einer Diskussion sind oder tatsächlich als feststehender Lehrsatz aufgefasst werden.
Das kann man bei Ihren Stellen aber nicht sagen!
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#54   Christian Hüller   21:06:28 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Sie dürfen ein „ich“ einfügen oder es sich denken. :-)
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#53   Malachias †   21:00:10 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller
Hier vermisse bei etlichen Nutzern…
Du sein deutsch…? :-S
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#52   Christian Hüller   20:33:51 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Hier vermisse bei etlichen Nutzern dieses Forums den absolut schriftkonformen Ansatz, erst mal bei sich selber anzufangen. :-)
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#51   Malachias †   19:39:18 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller
Welche „biblischen Verheißungen“ meinen Sie denn konkret? Es gibt deren vieeele! !:)
Abgesehen davon die grundsätzliche Frage: Was nützt es, immer nur Symptome zu behandeln? Wir müssen versuchen, das Übel an seiner Wurzel zu fassen, wenn wir dauerhaften Erfolg im Sinne einer echten Heil(ig)ung haben wollen…! O:) ;-)
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#50   Christian Hüller   19:16:31 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
In dieser Hinsicht vertrauen Sie meiner Meinung nach zu wenig den biblischen Verheißungen.
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#49   Malachias †   18:38:19 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller
Sollen Sie doch warten, die Juden.
Das ist für Sie wohl gleichbedeutend mit „Lass sie doch machen, die Juden“…?! :-(
Sie und mit Ihnen wohl die die meisten „Christen“ (selbst die, die es „von Amts wegen“ sind) haben offensichtlich keine Vorstellung bzw. sind gar nicht daran interessiert an dem, was die Folgen dieser Laissez-faire-Haltung waren/sein werden…! :'(
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#48   Christian Hüller   17:16:32 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Es gibt im Judentum eben kein allgemeinverbindliches Lehramt, das einen solchen Schritt wagen würde.
Sollen Sie doch warten, die Juden.
Als C h r i s t e n wissen wir g e n a u:
der wahre Messias war schon da, und er wird auch die Juden richten, nach ihren Taten.
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#47   Malachias †   16:55:52 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller
Nicht alles, was ein Christ vom Stapel lässt, muss man ernst nehmen. Und e b e n so nicht alles, was von einem Juden stammt
Ich gebe Ihnen grundsätzlich recht. Ob das allerdings auch von allen heutigen Juden im Hinblick auf die Inhalte von Talmud und Kabbala, inkl. ihrer Fehlinterpretation des Tenak (Altes Testament) im Sinne eines nach politischer wie religiöser Weltherrschaft strebenden jüdischen Messianismus so gesehen wird, wage ich sehr zu bezweifeln. :-(
Jedenfalls ist mir nichts von einem Weltkongress oder einer ähnlichen Versammlung des Weltjudentums bekannt, auf dem beschlossen worden wäre, Passagen wie die von mir angeführten, die ja nur exemplarisch für viele andere dieser Art sind, mit Rücksicht auf die veränderten Zeitverhältnisse aus den genannten „heiligen“ Büchern zu entfernen bzw. ihre Interpretation auf der Grundlage der allgemeinen Menschenrechte verbindlich festzulegen… :'(
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#46   Christian Hüller   15:07:35 | Donnerstag, 31. August 2006
Ad Malachias
Diese ganzen Zitate sind genauso dümmlich wie das platte und egozentrische Gerede sich christlich dünkender Sektierer.
Wer sagt, dass das rechtgläubig ist?
Nicht alles, was ein Christ vom Stapel lässt, muss man ernst nehmen.
Und e b e n so nicht alles, was von einem Juden stammt.
I r r e gibt es auf allen Seiten.
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#45   Malachias †   13:01:54 | Donnerstag, 31. August 2006
Antworten
@stat crux: Ich bin nach 1950 geboren, komme daher als Autor dieses, wie gesagt erstmals 1962 erschienenen, Buches leider nicht in Frage…! :-P
@Guldin: Wie gut kennen Sie Talmud und Kabbala?
Ein paar Zitate gefällig? Gerne! Ich entnehme sie dem erwähnten Buch von „Maurice Pinay“ (S. 100-102):
„Ihr Israeliten werdet Menschen genannt während die Völker der Welt nicht den Namen ‘Menschen’, sondern den von Tieren verdienen.“ (Baba Metzia, Fol. 114, Spalte 2)
„Das Geschlecht eines Ausländers ist wie das Geschlecht von Tieren.“ (Jebamoth, Fol. 94, Sp. 2)
„Was ist eine Prostituierte? Jedwede Frau, die keine Jüdin ist.“ (Eben Ha Eser, 6 und 8)
„Den Besten unter den Heiden, töte ihn.“ (Aboda Sara, 26b Tosephot)
„Was bedeutet Har Sinai, d.h. Berg Sinai? Es bedeutet den Berg, von dem der Sina, d.h. der Hass gegen alle Völker der Welt ausgestrahlt wird.“ (Shabbath, Fol. 89, Sp. 2)
„Gott stellt sich auf der Erde im Ebenbild des Juden zur Schau. Jude, Judas, Jevah oder Jehova sind das gleiche und einzige Wesen. Der Hebräer ist der lebendige Gott, der fleischgewordene Gott, der himmlische Mensch, der Adam Kadmon. Die anderen Menschen sind irdisch, von minderwertiger Rasse, und nur vorhanden, um dem Hebräer zu dienen; sie sind kleine Bestien.“(Kaballa ad Pentateucum, Fol. 97, Sp. 3)
„Der Allerhöchste sprach so zu den Israeliten: ‘Ihr habt mich als den einzigen Herrscher der Welt anerkannt und darum werde ich Euch zu den einzigen Herrschern der Welt machen.’“ (Chaniga, Fol. 3-a, 3-b)
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#44   Sozialkatholisch   12:40:34 | Donnerstag, 31. August 2006
@ Malachias
Die Nationalsozialistische Ideologie ist vom Teufel, viele andere Ideologien natürlich auch. Viele Menschen haben von 33-45 mehr oder weniger ihre Seele dieser Ideologie sprich dem Teufel verschrieben. Wenn ich in alten Filmdokumenten Hitler als kleines Männchen demütig zum Rednerpult schleichen sehe, der dort 1-2 gequengelte Sätze spricht und sich dann immer mehr in eine böse Volksverhetzende Rede reinsteigert, halte ich eine Besessenheit für absolut möglich. Wenn ein Nazi, Söldner, Freischärler oder wer auch immer hilflose Menschen demütigt, tötet und sich selbstherrlich über sie erhebt hat seine Seele wenigstens zum Teil schon dem Teufel verschrieben.
Nur in einem gebe ich ihnen Recht, die Geschichte schreibt der Sieger, die Verbrechen der Verlierer (hier Nazis) werden aufgebauscht und die Verbrechen der Sieger (hier Usas, Russen Britten usw.) werden heruntergespielt.
Nationalsozialismus, Sozialismus und freimaurerischer Kapitalismus sind zuerst einmal alle in sich schlecht haben aber trotzdem der eine mehr, der andere weniger gutes.
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#43   Guldin   12:31:33 | Donnerstag, 31. August 2006
@ Malachias
du tickst wohl nicht richtig!
atheistischen, menschenverachtenden Talmudismus
das muss man sich auf der Zunge vergehen lassen, –-- oder besser doch nicht, könnte einem schlecht werden dabei.
:-!
jedenfalls ist es verdächtig nahe an rechtfertigung und Wiederbetätigung.
!:)
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#42   stat crux   12:23:11 | Donnerstag, 31. August 2006
Malachias macht wieder Reklame für (s)ein Buch.
Lesen muss man es aber nicht.
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#40   Elendester Sünder   11:04:25 | Donnerstag, 31. August 2006
Teufelsverschreibung
Deutet nicht vieles darauf hin, daß es sich bei Hitler um eine klassische Teufelsverschreibung gehandelt haben könnte?
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#39   Unschuld   19:20:14 | Mittwoch, 30. August 2006
Evelin
Hallo Evelin,
endlich mal ein Kommentar mit Sachverstand. Die anderen Kommentare strotzen ja geradezu von Unkenntnis, Ignoranz und Vorurteilen. Ihre Vermutung der Umsessenheit deckt sich jedenfalls auch mit der Feststellung des Egon von Petersdorff aus dessen Habilitationsschrift ‘Dämonologie’.
Ich sehe insofern aber keinen Widerspruch als die dämonische Bessenheit die schärfste Form der Teufelsgebundenheit ist. Eine Teufelsgebundenheit stellt meines Erachtens die logische Konsequenz eines ganz und gar unchristlichen Lebens dar, das z.B. mit einer Blutsverschreibung sein unwiderrufliches Siegel erhalten hat (siehe hierzu Schriften von Pastor Kurt E. Koch oder dem Evangelisten Derek Prince).
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#38   Evelin   17:35:13 | Mittwoch, 30. August 2006
Wenn Hitler und Stalin
wirklich besessen waren, dann könnte man sie für ihre Taten nicht zur Verantwortung ziehen.
Wahrscheinlich waren sie wohl umsessen, aber sonst wohl bei klarem Verstand, mit dem sie kaltblütig ihre schädlichen Vorhaben planten.
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#37   stat crux   16:14:05 | Mittwoch, 30. August 2006
Wer weiß?
Vielleicht war der Exorzismus gegen Hitler sogar wirksam?? Die nähere Umgebung des „Führers“ beobachtete bekanntlich seit Stalingrad einen Zerfall des „Charismas“.
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#36   Dr. Janus   05:57:46 | Mittwoch, 30. August 2006
In der WELT…
…war neulich ein ganz interessantes Interview www.welt.de/…05/12/02/811528.html zum Thema, auf das ich mir hiermit hinzuweisen erlaube. Sehr lesenswert!
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#35   Christian Hüller   00:07:56 | Mittwoch, 30. August 2006
Ad Parzifal
Wer weiß?
Es gab noch nie so viele psychisch Kranke wie heute.
Vielleicht ist der Ansatz der Behandlung grundsätzlich zu überdenken.
Aber lassen wir den Quatsch beiseite:
Ich denke, die Rolle und Bedeutung des Priesters als Ansprechpartner in wichtigen Lebensfragen sollte wieder gestärkt werden.
Das ist hierzu meine ganz persönliche Überzeugung.
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#34   Parzifal   23:58:34 | Dienstag, 29. August 2006
Ja hab ich das denn bestritten?
Die Frage ist bloß ob ein wild gestikulierender Pfarrer der irgendwas von „Weiche Satan!“ murmelt und dabei mit Weihwasser rumspritzt das richtige Mittel ist um all diese „Zyniker und Profilneurotiker“ zu „exorzieren“!
Das ist die Frage!
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#33   Christian Hüller   23:47:52 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Parzifal
Eine abgeschiedene Existenz in einer psychiatrischen Klinik zu führen, als „phobisch“ oder zwanghaft neurotisch gebrandmarkt und bevormundet, ist das vielleicht sehr angenehm?
Das ist eine moderne Form des Exorzismus, würde ich einmal überspitzt formulieren wollen.
Und Besessenheit im übertragenen Sinn gibt es sogar mit höchstwissenschaftlich bestätigter Sicherheit.
Profilneurotiker, Süchtige und Zyniker bevölkern Gesellschaft, Staat und Straßen allenthalben.
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#32   Parzifal   23:35:27 | Dienstag, 29. August 2006
@ Ansgar
Und Sie meinen es hilft wenn Sie jetzt in die Kliniken gehen und an jedem Insassen 50 x den Großen Exorzismus durchführen oder was?
Die Leute sitzen in den Kliniken nicht weil sie vom Teufel besessen wären, sondern weil sie mit dem Leben und den Menschen nicht zurecht kommen.
Das ist etwas völlig anderes!
@ kreuz.net Guru Redaktion
Wenn ihr schon die Anzahl der täglichen Beiträge von Oskar Matzerath auf Null setzt, dann könnt ihr Intelligenzbestien den Nick wohl auch gleich löschen!
Wohl zuviel Weihrauch inhalliert was?
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#31   Ansgar   23:15:22 | Dienstag, 29. August 2006
@ @ Matzerath
Besessenheiten bei Kindern der 68er-Generation – die sind an der Tagesordnung. Viele flüchten vor der inneren Leere, die ihre bübischen Eltern in ihnen hinterließen und die von Dämonen bevölkert wird, in Drogen und Rausch. Die Suchtkliniken sind voll von Kindern aufklärerisch-areligöser Elternhäuser. Zu schweigen von denen, die ohne Gott altern und irgendwann ihr runzliges Spiegelantlitz, um das sich ihr Leben drehte, nicht mehr ertragen. Depressionen, Trauer, Sinnlosigkeit, Flucht in die Droge, um sich zu betäuben. Das sind auch Besessenheitsformen im weiteren Sinn.
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#30   Malachias †   22:36:20 | Dienstag, 29. August 2006
Antworten
@Schüttel:
Pius XII ein Kommunistenfreund und Deutschenhasser? Das Gegenteil wird ihm, oft von jüdisch-zeitgeistiger Seite vorgeworfen. Bestimmt hat er versucht, gegen das Böse in Hitler und den Seinen anzubeten – aber auch den Kommunismus durchschaut, damals sogar mit Exkommunikation reagiert.
Sie sollten den Rat beherzigen, den ich an anderer Stelle www.kreuz.net/article.3742.html soeben „Athanasius“ gegeben habe. Pacelli/„Papst Pius XII.“ war, wie es scheint, jüdischer Abstammung, was wohl den Grund dafür abgab, alles erdenklich Mögliche für die Rettung des natürlichen Lebens seiner Volksgenossen zu tun, umso weniger aber für das übernatürliche Leben von Millionen (katholischer) Euopäer(innen)…! :'(
@C. Hüller: Der Teufel pflegt insbesondere die Menschen anzugreifen, die auf der Seite Gottes stehen. Warum die x Exorzismen an Anneliese Michel so gut wie nicht geholfen haben, ist mir allerdings auch ein Rätsel… ?:)
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#29   Christian Hüller   22:19:22 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Matzerath
Pikantes, mit zuvor ebenfalls unbekanntes Detail.
Ich will das Vorgehen im Falle Anneliese Michel hier auch keineswegs rechfertigen, zumal man nie den Fehler begehen darf, ausgehend von einem Einzelfall über die Legitimität der gesamten Praxis zu urteilen.
Dennoch kennt auch die normale Psyiachtrie Methoden, die einem Außenstehenden zumindest beunruhigend erscheinen müssen, wie insb. Internierung, Fesselung, Ruhigstellung durch Medikamente usw.
Ich bin kein Psychiater, aber es ist anzunehmen, dass Anneliese Michel früher oder später dauerhaft in der Psychiatrie gelandet wäre, was sicherlich auch kein „Zuckerschlecken“ ist, um es mal harmlos auszudrücken.
Ganz nebenbei: Der Teufel drückt sich wohl in vielen Formen aus, beim gläubigen Menschen vielleicht anders als beim Agnostiker oder Atheisten.
Vielleicht sind ja mehr Menschen besessen als man allgemein denkt.
Vielleicht…
Gruß
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#28   Oskar Matzerath   21:59:35 | Dienstag, 29. August 2006
@ Hüller
Interessant ist auch diese Seite:
Warum musste Anneliese Michel sterben? www.theologe.de/theologe9.htm
Vielleicht vergessen Sie dass Anneliese Michel in einem zutiefst katholischen Elternhaus aufwuchs. Der Vater führte regelmäßige Teufelsaustreibungen im Haus durch. Die Schülerin durfte keine Hosen tragen, musste beim Schlafen die Hände auf der Bettdecke lassen. Wegen „unkeuscher Gedanken“…
Ist es nicht seltsam dass nur Kinder aus solch traditionalistischen Elternhäuser vom Teufel besessen sind?
Warum sind nie die Kinder von Sozialdemokraten oder Hippies vom Teufel besessen?
Da müsste der Teufel doch ein viel leichteres Spiel haben oder nicht?
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#27   Schüttel   21:57:04 | Dienstag, 29. August 2006
Bist du noch normal, Malachias?
Pius XII ein Kommunistenfreund und Deutschenhasser? Das Gegenteil wird ihm, oft von jüdisch-zeitgeistiger Seite vorgeworfen. Bestimmt hat er versucht, gegen das Böse in Hitler und den Seinen anzubeten – aber auch den Kommunismus durchschaut, damals sogar mit Exkommunikation reagiert. Aber man sollte Pater Amorth fragen, wo heute in der öffentlichen Geschichte (nicht in Einzelnen mit großer Nähe oft zu psychischer Erkrankung!) der und das Böse wirkt. Da käme man auf einen „Star“ wie Madonna, auf die schamlosen CSD-Marschierer, auf den in einen Engel des Lichtessich verkleidenden … (Dalai Lama? Chomeini? Bin Laden? George Bush? Berlusconi? Putin? Iranischer Präsident mit unausprechlichem Namen? Katholizismus vernichtende Kardinäle? Bugnini? Drewermann? Hans Küng? Anselm Grün? Willigis Jäger?)
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#26   Christian Hüller   21:41:38 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Matzerath
Nun denn, ich würde natürlich auch zunächst die „normale“ Psychiatrie bemühen. Aber gerade im Fall von Anneliese Michel ist diese offenbar an ihre Grenzen gekommen…
Interessantes dazu finden Sie übrigens auf der Homepage exorzismus.net, die ich unten angegeben habe.
Es gibt immer zwei Sichtweisen, und die Homepage liefert Ihnen zum konkreten Fall Informationen, die ihnen der Film vielleicht nicht geliefert hat (und mir zuvor auch unbekannt waren).
Aber eines düfte klar sein: Ein Exorzist darf niemals ein Scharlatan sein, sondern muss über eine große Menschenkenntnis verfügen.
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#25   Malachias †   21:19:30 | Dienstag, 29. August 2006
Daß ich nicht lache…!
Von „Papst Pius XII.“ sollen wir alle mögliche Märchen glauben (Marienerscheinungen, die er gehabt haben soll; sein angeblicher Antisemitismus usw.) und natürlich auch das mit dem Fernexorzismus über Adolf Hitler… Daß ich nicht lache…! :-D
Ich glaube das alles nicht!! :-@
Dafür weiß ich viel zu viel über Pacelli als den größten Juden- und Kommunistenfreund und größten Katholiken- und Deutschenfeind unter den vorkonziliaren Päpsten des 20. Jahrunderts. :-!
Wer uns anderes glauben machen will, sollte den Exorzismus vielleicht besser mal an sich selber ausprobieren…! >:)
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#24   Oskar Matzerath   21:10:36 | Dienstag, 29. August 2006
@ Vorposter
Meinen Sie etwa dass all die Soldaten der Alliierten völlig umsonst starben?
Überhaupt, warum hat denn das Attentat bspw. von von Stauffenberg nicht funktioniert?
Wo der Papst doch einen Exorzismus gesprochen hat?
Wenn die Alliierten zu Hause geblieben wären, wer hätte Hitler dann besiegt?
Wäre er einfach vom Blitz erschlagen worden?
Abgesehen davon, warum hat Pius XII. im Jahre 1931 die Regierungsbeteiligung der Nationalsozialisten gefordert?
Da befand er sich doch in Dtl. War also Hitler wesentlich näher. Möglicherweise hätte er den Exorzismus ja auch das schon sprechen können, anstatt zu forden man müsse die NSDAP an der Macht beteiligen?
@ Hüller
So ein Exorzismus kann aber auch gefährlich werden. Gerade der Fall von A. Michel hat doch deutlich gezeigt was passieren kann wenn fundamentalistische Eltern ihre Kinder mit ihren Neurosen und Wahnvorstellungen infizieren. Dann kommt noch ein Pfarrer dazu der das Kind bestärkt und dann geht alles schief.
Sie sind vielleicht nüchtern und weltoffen genug um abstrakt einen Exorzismus forden zu können. Aber was ist mit dem Durchschnitts kreuz.net User? Viele Teilnehmer hier haben Ansichten dass man nur hoffen kann, dass sie nie die Gelegenheit bekommen werden sie an Kinder weitergeben zu können und diese mit den gleichen Neurosen zu infizieren.
Mal Hand aufs Herz: wenn Anneliese Michel ihre Tochter gewesen wäre, hätten sie es zugelassen dass ein Pfarrer 50 Exorzismen an ihr durchführt oder hätten Sie einen Psychologen geholt?
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#23   möchtegern-kathole   20:32:07 | Dienstag, 29. August 2006
wer sagt eigentlich …
… dass der Exorzismus gegen Hitler (oder gegen seine Dämonen) nicht gewirkt habe? Vielleicht nicht sofort, nicht nach 1 Jahr … aber 1945 war schluss
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#21   Christian Hüller   20:16:49 | Dienstag, 29. August 2006
Exorzismus in der kath. Kirche
Mehr über das überaus interessante Thema auf:
exorzismus.net exorzismus.net/
Die erfreuliche Botschaft ist: Benedikt XVI. hält ebenfalls daran fest.
Man kann auch unmöglich etwas aufgeben, was Jesus Christus selbst für möglich hielt.
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#20   deusexmachina   19:44:20 | Dienstag, 29. August 2006
@Benedikt
Manchmal gehen Sie in Ihrer Apologetik ein bisserl weit.
Was heißt denn das, wenn etwas „lediglich immer an strengere Auflagen geknüpft worden“ ist? Hm? Genau: Dass es heute in einer bestimmten Anzahl von Fällen nicht erlaubt (=verboten) wird, in denen es früher gestattet oder gar angeordnet wurde.
Wobei Sie selbst genau wissen, dass diese zunehmend restriktivere Handhabung in absehbarer Zeit auf ein Totalverbot i.S.v. „Errichtung unüberwindlicher Hürden“ hinausläuft, man wird ja mit jedem spektakulären Misserfolg vorsichtiger (die spektakulären Erfolge machen sich ja recht rar).
Oh, nein, die RKK wäre nicht die RKK, wenn sie heute hinginge und sagen würde „das war falsch und das machen wir dehalb nicht mehr“ – das wäre nicht der Stil einer Institution, die sich selbst als unfehlbar postuliert. Da darf’s dann möglichst keine Brühe oder radikale Einsichten geben, sondern nur ganz langsame, sanfte Kurskorrekturen, bis man dann irgendwann behaupten kann, das habe man ja eigentlich schon lange / schon immer so gemacht.
In der Kirchenführung hat man doch schon lange begriffen, dass das einst so patente, mächtige und nutzbringende Werkzeug „Exorzismus“ heute zunehmend in sein Gegenteil umkippt und nur schlechte Presse macht. Und da ein Machtapparat um die Erhaltung seiner Macht besorgt ist, vermeidet er abträgliche Negativ-Publicity. So simpel.
Gut, ich überspitze jetzt sicher etwas. Aber Sie verhamlosen so gern, das reizt.
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#19   Yerodin   18:19:54 | Dienstag, 29. August 2006
@Copertino
So wie ich das sehe:
Austreibungen gab es immer, dsas stimmt aber was ausgetrieben wurde hat sich verändert. Ganz zu Anfang waren es Geister und ähnliches. Früher wurden Krankeihen und ähnliches als dämonisches Ursprungs betrachtet.
Da ist der Unterschied:
Es wurde dämonisches Wirken ausgetrieben, nicht der Teufel selber. Auch die allseits gelieben Hexen. Bei denen wurde angenommen das sie sich mit ihm verbündet haben(Sukkubus und ähnliches Zeug) aber auch sie sollen nicht vom Teufel persöhnlich bessesen sein.
Die Idee das jemand wirklich vom Teufel besessen ist und durch Menschen handelt ist wirklich relativ neu.
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#18   Copertino   18:10:08 | Dienstag, 29. August 2006
Teufelsbesessenheit ist relativ neu – ???
Und Jesus, der seinen Jüngern geboten hat, die Dämonen auszutreiben, war ein Zeitgenosse der Aufklärungsphilosophen???
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#17   Yerodin   18:01:40 | Dienstag, 29. August 2006
Ich mag eigentlich die Exortisten nicht enttäuschen…
… aber die Ganze Sache ringt mir nur ein müdes Lächeln ab.
Seit wann gibt es Exortisten? Seit dem Judentum? Seit Christus? Nein, Geistesaustreibung gab es schon immer aber die explizites Dämonenaustreibung gibt es erst seit dem 17 Jahrhundert.
Woran liegt es?
Dämonenbesessenheit war Denunziantentum für Buchautoren und Lyriker.
Der erste Betroffene war wohl der Dichter John Milton wegen seines Werkes „Paradise Lost“.
Später Autoren wie Francois de Sade( von dem leitet sich Sadismus ab, dass ist wirklich nichts für schwache Gemüter sein geschreibsel) oder Lord Byron.
Sprich: Teufelsbesessenheit und Austreibung ist relativ neu.
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#16   Benedikt   17:48:24 | Dienstag, 29. August 2006
@ Piroschka
Es hat allerdings den Anschein, als würde hier von dem alten „großen Exorzismus“ die Rede sein, der in der katholischen Kirche seit Anneliese Michel verboten ist.
Wie kommen Sie darauf? Das stimmt nicht. Er ist lediglich immer an strengere Auflagen geknüpft worden.
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#15   Christian Hüller   17:43:39 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Guldin
Na ja, offenbar ist das bei Ihnen ja auch nicht nötig.
Oder sollte ich da etwas nicht bemerkt haben?
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#14   Guldin   17:41:41 | Dienstag, 29. August 2006
@ Christian Hüller
dann hatte ich in meinen (nicht ganz kurzen) Leben wohl das Glück, keinem dieser Priester zu begenen.
Wer weiss, wo ich dann gelandet wäre >:)
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#13   Christian Hüller   17:39:26 | Dienstag, 29. August 2006
Ad Guldin
Es gibt auch heute noch erfolgreiche Exorzisten, die mit Erlaubnis oder zumindest Duldung des katholischen Ortsbischofes exorzieren.
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#12   Guldin   17:35:56 | Dienstag, 29. August 2006
alter „großer Exorzismus“
dieser muss äusserst wirksam gewesen sein, wirklich!
Denn ich habe in meinen ganzen Leben, noch keine so schrecklich anzuschauende Dämonen und Teufel gesehen, wie sie bspw. im hiesigen „Leitartikel“ oder auf mittelalterlichen Gemälden gezeigt werden. es wird wohl so sein, dass dieser alte Exorzismus es schaffte, alle diese Kreaturen in die Hölle zu verdammen.
Deshalb ist er heute höchst überflüssig und von der Kirche zu recht abgeschaft worden. ;-)
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#11   Wolfgang K.   17:33:17 | Dienstag, 29. August 2006
ich meine keine Hollywood-Filme
Ich meine die Wirklichkeit, habe da zuhause einiges in meiner Sammlung. Diese Hollywood-Filme (Emily Rose) lehne ich ab, das geht mir persönlich zu weit.
Das Benehmen gegenüber der Anneliese Michel hat den wahren Charakter dieser Exorcismen gezeigt – das ist Menschenverachtend gepaart mit religiöser Geltungssucht.
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#10   Ich denke oft an Piroschka   17:29:08 | Dienstag, 29. August 2006
Tun Sie da bitte Dinge auseinanderhalten!
Wie jemand schon richtig eingewandt hat, gibt es den Taufexorzismus, der unter den allgemeinen Begriff des Exorzismus fällt. Hier definiert sich Exorzismus als ein an Gott gerichtetes Gebet für das Gute.
Wovon hier die Rede ist, ist eine Form des Exorzismus, der einige Jahrhunderte hindurch offiziell von der Kirche vorgeschrieben wurde, bei dem es sich um ein an den Dämonen gerichtetes Gebet mit Befehlscharakter und negativ formulierter Gebetsintention handelt.
Diese Form gibt es nicht mehr, ein – wenn Sie so wollen – „Nachfolgemodell“ folgt genauen Instruktionen über die Anwendung, vorherige Abklärungen und Vorgangsweisen.
Es hat allerdings den Anschein, als würde hier von dem alten „großen Exorzismus“ die Rede sein, der in der katholischen Kirche seit Anneliese Michel verboten ist.
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#9   Christian Hüller   17:26:56 | Dienstag, 29. August 2006
Film und Wirklichkeit
Meinen Sie, was Sie in irgendwelchen Hollywood-Filmen sehen, ist die Wirklichkeit?
Gerade die Filmindustrie findet das Thema „Exorzismus“ doch ungeheuer interessant.
Gut gegen Böse.
Und machmal täuscht hierbei das Amt über die tatsächliche Rollenverteilung hinweg.
Wie schaurig. Uchhhh.
Also solchen Filmen sollte man höchst kritisch gegenüberstehen!
Ich bleibe dabei:
Jesus war Exorzist.
Und der Exorzismus hat auch heute noch seine Berechtigung.
Basta.
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#8   Wolfgang K.   17:20:47 | Dienstag, 29. August 2006
Übergriffe gegenüber Frauen
Die meisten dieser „exorcistischen Riten“ sind sexuelle Übergriffe an wehrlosen Frauen. Man muß sich Filmaufnahmen über Exorcismen einmal genau anschauen, da wird einem einiges klar.
Bestes Beispiel Pastor Ekkehart Höfig, wurde zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt wegen sexueller Nötigung bei einer sogenannten Teufelsaustreibung.
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#7   Artois †   17:02:15 | Dienstag, 29. August 2006
Exorzismus
gehört zu jeder sachgerechten Taufliturgie, sogar zwiefach (doppelt hält besser). Der Exorzismus ist Kern des christlichen Gebetslebens (Erlöse uns von dem Bösen!).
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#6   23er Hansl   16:53:55 | Dienstag, 29. August 2006
Wichtiger Lernschritt!
Päpste können Exorzismen machen, die nicht funktionieren und sogar so schief gehen, dass Jahrzehnte später noch Katholiken Internetseiten im Geiste des zu exorzisierenden betrieben.
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#5   Christian Hüller   16:50:56 | Dienstag, 29. August 2006
Exorzismen
Dass Pius XII versucht hat, Hitler aus der Ferne zu exorzieren, habe ich auch schon mal gehört.
Heute wird der Exorzismus vielfach belächelt und als gefährlicher, mittelalterlicher Unsinn abgetan.
Ich denke aber schon, dass es Menschen gibt, die wirklich boshaft sind und jedes Gefühl für Sitte und Anstand verloren haben.
Das sind dann „leibhaftige Teufel“.
Ein typisches Kennzeichen solcher Menschen ist ein Übermaß an Stolz und Verblendung (bekanntlich eine Todsünde).
Der Exorzismus im Sinne eines personalen, furchtlosen Aufzeigens von Grenzen und der Konfrontation mit der eigenen Boshaftigkeit mag bei s o l c h e n Menschen, wie ich denke, durchaus wirksam sein.
Aber sicherlich ist nicht jede Person für eine solche Maßnahme geeignet.
Deshalb muss der Exorzist genau prüfen, welche Person da einer solchen Maßnahme unterzogen werden soll.
Aber nochmals:
Exorzismen sind nicht generell abzulehnen, sondern können teilweise durchaus fruchtbar und wirksam sein.
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#4   DDL   16:46:11 | Dienstag, 29. August 2006
Der Teufel ist so real…
…wie man ihn sich wünscht. Oder wie man es glaubt. Jeder bastelt sich seine persönliche Hölle selbst.
Das Dramatische an diesen eingebildeten Gestalten ist, dass sie in dem Maße, in dem man sie als real wahrnimmt, sehr reale Macht gewinnen, nämlich über den, der an sie glaubt – eine klassische „self-fulfilling prophecy“.
Warum manche Menschen an solche Sagengestalten glauben, ist nur schwer zu beantworten, für den Teufel noch mehr als für Gott, der ja immerhin als mentale Stütze eine Positivwirkung entfalten kann.
Letztendlich dürfte es sich beim Teufelsglauben allerdings primär um Projektionen der hässlichen Flecke auf dem eigenen Selbst handeln. Ob man ihrer damit Herr wird, darf bezweifelt werden.
Exorzisten haben heute eigentlich nur noch dann eine Daseinsberechtigung, wenn sie betroffenen Menschen die in dem Dämonenglauben manifestierten Ängste nehmen können – was sie aber nur dann tun können, wenn sie selbst nicht daran glauben. Jeder „Exorzist“ aber, der die seelischen Qualen eines Betroffenen (lies: psychisch Kranken) auch noch schürt, sollte wegen Körperverletzung vor den Kadi geschleift werden.
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#3   23er Hansl   16:32:51 | Dienstag, 29. August 2006
Ach wo! Nur eine Frage der Zeit, bis ein „wer nicht an den teufel glaubt ist häretiker“ kommt
Weil, wenn schon fundamentalistisch, dann ordentlich!
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#2   Die Schaumgeborene   16:02:53 | Dienstag, 29. August 2006
Wie schön einfach die Welt doch ist, wenn man sie in Schwarz und Weiß einteilen kann.
Die Vorstellung von Teufel und Gott als zwei miteinander wetteifernde Typen irgendwo im Himmel, die sich gegenseitig das Leben schwer machen, als würden Sie den Faust nachspielen und um eine Liebschaft buhlen. Wenn jemand sagen würde, Gott ist nicht Allmächtig (wie dies Ernesto Cardenal heuer gemacht hat), dann ist das Geschimpfe und Gejammer auf kreuz.net groß. Wenn aber jemand sagt, dass es einen Teufel gibt – was im Prinzip nichts anderes bedeutet – dann findet man nichts dabei; und das nur, weil in bestimmten literarischen Stoffen, die u.a. auch in der Bibel verarbeitet sind, das Prinzip des Bösen über eine Personalisierung veranschaulicht wird. Das hätte man schon erkennen können, als man noch glaubte, auf einer Scheibe zu wohnen, denn schon Thomas von Aquin hat ausgeschlossen, dass es ein Seiendes gibt, das als das Böse identifiziert werden kann.
Männer wie dieser Exorzist sind ein Garant dafür, dass man die Kirche in ein paar Jahrzehnten nicht mehr für voll nehmen wird, es sei denn, man schafft es bis dahin, diese Gattung aussterben zu lassen. Das wird gegen den Widerstand mancher Gruppierungen, die unter Ausnützung von Not und Naivität junger Menschen immer neue solcher Figuren aufs Tapet zaubern, allerdings schwierig werden.
Die Art und Weise, wie dieser Mann redet (hier zitiert wird), lässt nicht vermuten, dass er sich besonders gerne an die offiziellen römischen Vorgaben für Exorzisten hält.
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#1   matti110   15:58:34 | Dienstag, 29. August 2006
Stimmt das oder wieder nur Unsachlichkeit???
Das der Pater Mitglied des Paulinerordens ist, wäre neu!!paulinerorden www.paulinerorden.de/
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