Ein bekannter römischer Exorzist erklärte kürzlich, daß Dämonen von Hitler und Stalin Besitz ergriffen hatten. Pius XII. habe versucht, über Hitler einen Exorzismus zu beten.
(kreuz.net) Die beiden Massenmörder Adolf Hitler († 1945) und Josef Stalin († 1953) waren beide vom Teufel
besessen. Das erklärte der berühmte römische Exorzist und Paulinerpater Gabriel Amorth.
Pater Amorth
stammt ursprünglich aus Modena in Norditalien und hat nach eigenen Angaben seit rund 30 Jahren bei Tausenden
von Besessenen Dämonen ausgetrieben. Im Jahr 1990 gründete er die ‘Internationalen Exorzistenvereinigung’.
Der Exorzist äußerte sich im Gespräch mit ‘Radio Vatikan’. Das berichtete die britische Tageszeitung
‘Daily Mail’ am Montag.
„Natürlich existiert der Teufel“, bekräftigt der Pater. Man müsse sich nur
vor Augen halten, was Hitler und Stalin getan haben. Sie seien ziemlich sicher vom Teufel besessen gewesen.
Man könne diese Aussage aufgrund ihres Verhaltens – der von ihnen begangenen beziehungsweise befohlenen
Gräuel – treffen. Deshalb müsse man die Gesellschaft vor den Teufeln verteidigen.
Die Dämonen könnten
nicht nur von einzelnen Personen sondern auch von Gruppen oder ganzen Völkern Besitz ergreifen: „Ich
bin überzeugt, daß alle Nazis besessen waren.“
Gemäß kürzlich veröffentlichter geheimer vatikanischer
Dokumente habe Papst Pius XII. († 1958) aus der Entfernung bei Hitler einen scheinbar wirkungslosen Exorzismus
gesprochen.
Pater Amorth erklärte, daß Exorzismen aus der Ferne generell nur sehr selten wirken. Es
sei für den Exorzisten maßgeblich, sich in Gegenwart des Besessenen zu befinden. Die Person müsse auch
ihre Zustimmung gegeben haben.
Deshalb erweise es sich als sehr schwierig, aus einer abwesenden oder
unwilligen Person einen Dämon auszutreiben.
„Ich habe jedoch keinen Zweifel, daß Hitler besessen war
und es ist für mich keine Überraschung, daß Papst Pius XII. einen weitreichenden Exorzismus versuchte.“
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73 Lesermeinungen
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@Kurt K: @Kurt K: <<<Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten: a) Diese Theorien sind richtig. Sie können aber
nichts dran ändern, weil die Verschwörungen dermassen perfekt funtionieren und da so eine Macht dahintersteht…<<<
Leider haben sie recht – ICH kann nicht sehr viel daran ändern. Melkart, der gefallene Engel von Tyros,
und als Luzifer Thronrivale Christi herrscht…Mammon-Moloch hat viele Freimaurer, die Baumeister – die
den platonischen Logos Christi – als Eckstein verwarfen, verführt. Aber Christus, der Metatron, kann
etwas daran ändern. Und er wird kommen – auf den Wolken des Himmels – und der Schlange Satan DEN KOPF
ZERTRETEN!
@ Verschwörungstheoretiker Bokrug Hah, endlich hab ich ma einen erwischt! Sagen Sie mal: Was bringen
diese ganzen Verschwörungstheorien eigentlich? Die gibts mittlerweile zu jedem Thema, ob nun Ufos, Mondlandung
(Fälschung! ), Freimaurer, VII, Satanisten, Wissenschaftler, … Und was bringt die ganze Fantasiererei?
Nichts. Alles unbewiesenes, ja unbeweisbarer Kram. Eine Religion, wenn man so will. All diese seltsamen
Theorien, wer sich da alles verschwören hat, um dies oder jenes zu erreichen… das bringt doch selbst
den Anhängern dieser Theorien nur eines: ständiges Misstrauen ihren Mitmenschen gegenüber. Unzufriedenheit,
Furcht, Verfolgungswahn. Was um Himmels Willen wollen Sie denn damit erreichen? Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten:
a) Diese Theorien sind richtig. Sie können aber nichts dran ändern, weil die Verschwörungen dermassen
perfekt funtionieren und da so eine Macht dahintersteht… b) Die Theorien sind Unsinn. In beiden Fällen
bleibt alles beim Alten, egal wie sehr Sie vor sich hin grübeln… Also: Wozu?
Ja, Hitler war Teufelsanbeter… Rockefeller, Carnegie, Stanley Morgan… www.verschwoerungen.info/…r_finanzierte_Hitler
John D. Rockefeller von der Chase Manhattan Bank, Carnegie (Stahlkönig), Prescott Bush, Dulles, die Dresdener
Bank… Er war Mitglied der Thule-Gesellschaft – eine Schwester Vereinigung des amerikanischen Skull&Bones
Ordens, dem aktuell David Rockefeller, George Bush und John Kerry angehören…
#72 azrael 666 15:25:30 | Montag, 4. September 2006
vade retro satanas! ach wenns doch nur so einfach wäre, jeder massenmörder, vergewaltiger, kinderschänder
ist vom teufel besessen. „ich wars nicht, es war der teufel“ so schnell wird mit dem personifizierten
Bösen zugeschlagen. Wei war das noch mit dem freien Willen des Menschen?
#71 Malachias † 19:04:44 | Freitag, 1. September 2006
@Sorglos 23 Was haben Sie denn alles gelesen von der Bibel und was nicht? Im Neuen Testament ist jedenfalls
an etlichen Stellen die Rede davon, daß Jesus und seine Jünger Dämonen austreiben, teilweise wird das
in recht drastischen Farben gezeichnet (z.B. wenn die von Jesus ausgetriebenen Dämonen in eine Schweineherde
fahren und die dann in den See rennt)…!
@ Malachias Bei einer konkreten Entscheidung zwischen Gott und Teufel, Gut und Böse könnten sie recht
haben zumindest wenn die Entscheidung total und unwiderruflich ist, aber bei einen irrenden aber aufrecht
suchenden Menschen halte ich alles für möglich.
#69 Sorglos 23 15:24:24 | Freitag, 1. September 2006
das wird ja immer besser wen ich jetzt sage wer das glaubt was da oben steht ist wohl eher naiv dann ist
das wohl eher noch wohlwollend ausgedrückt. hätte hier jemand mal die Bibel gelesen wüsste er das sich
der Teufel steht’s im Hintergrund hält, oder seit neuestem nicht? ich kann es nicht begreifen wie der
Glaube derart verunglimpft wird.
#68 Malachias † 15:23:12 | Freitag, 1. September 2006
@Sozialkatholisch Entweder/ oder ist im Grunde Protestantisch Sicher nicht, wenn es um die Alternative
wahr/nicht wahr, gut/böse, offenbarungsgemäß/nicht offenbarungsgemäß geht. Da kann es auch mal katholisch
sein! (Dieser Feststellung dürften wohl die meisten Protestanten zustimmen können!)
@ Malachias Auch ich glaube das in der röm/kath Kirche die Fülle der Wahrheit ist und das sie eigentlich
nicht verbesserungsfähig ist. Aber ich finde das nicht alle Schätze der Kirche sofort jedem zugänglich
sind, einige liegen sogar verstaubt in der Ecke so das man sie erst wiederfinden muss, dabei können andere
Religionen schon helfen. Entweder/ oder ist im Grunde Protestantisch wir können ja Gott sei es gedankt
noch eine Ehrenrunde im Fegefeuer drehen.
#66 Malachias † 14:38:42 | Freitag, 1. September 2006
@Sozialkatholisch: Ist unser Glaube ergänzungsbedürftig? …kann man die Abschottungen gegenüber dem
Judentum, Islam, Hinduismus etc. der Vergangenheit nicht so weiterführen wie früher. Ich denke man kann
sich auch an anderen Religionen bereichern ohne die eigene zu verraten. Jetzt mal Hand aufs Herz: Sind
Sie wirklich der Meinung, die Katholische Kirche und ihr Glaube („depositum fidei“), wie sie sich über
zwei Jahrtausende hinweg entwickelt und entfaltet haben, wären in irgendeinem Punkt ergänzungsbedürftig?
Das würde bedeuten, die Kirche Christi und der Katholische Glaube wären unvollkommen! Die Religionen
der Welt, zumal die sogenannten Buchreligionen, weisen derart viele Unterschiede auf (die Diskussionen
zum Talmud an anderer Stelle haben es gezeigt), daß es schon an Hybris, das heißt Hochmut grenzt, zu
meinen, man könne und dürfe so etwas wie eine Welteinheitsreligion anstreben, in der alle Unterschiede
vernachlässigt werden. Ich bitte Sie! Es wird da immer um ein Entweder-oder gehen, entweder katholisch
oder häretisch!! o^/
@ Malachias Die Vorschriften innerhalb der Kirche haben sich in den fast 2 Jahrtausenden oft geändert,
meist war es eine Lockerung, es ist doch nicht so als wären alle Lockerungen erst durch das V2 gekommen.
Viele Theologen die die Liebe Gottes zu jedem Menschen erkannt haben wollten den engen Weg so breit wie
möglich machen, leider ist er vielleicht manchmal etwas zu breit geworden. Ich bin bestimmt kein großer
Freund des sogenannten Informationszeitalters, aber als Kind meines Zeitalters sehe ich als positives
doch die Öffnung zu anderen Kulturen und Religionen nach dem Pauluswort „Prüfet alles und das Gute behaltet“.
Deshalb kann man die Abschottungen gegenüber dem Judentum, Islam, Hinduismus etc. der Vergangenheit nicht
so weiterführen wie früher. Ich denke man kann sich auch an anderen Religionen bereichern ohne die eigene
zu verraten. Innerhalb der röm/kath Kirche gab es schnell eine große Vielfalt an Glaubensrichtungen,
z.B. die verschiedenen Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus etc. sie hatten alle verschiedene Schwerpunkte,
aber was sie gemeinsam hatten war die Unterordnung unter der hl. Kirche und das ist einigen von ihnen
nicht immer leicht gefallen.
#64 Malachias † 10:41:27 | Freitag, 1. September 2006
@wiener und sozialkatholisch Naiv finde ich wenn jemand grundsätzlich nur Bücher aus einem Verlag empfiehlt
der dafür bekannt ist nur eine fundamentalistische Richtung zu haben. Die von Ihnen bezeichnete „fundamentalistische
Richtung“ war über Jahrhunderte hinweg, bis in die Mitte des 20. Jahrhundert hinein, der katholische
„Mainstream“. Daß er heute mit Totschlagworten wie „fundamentalistisch“, „reaktionär“, „antisemitisch“
usw. bedacht wird, ist nicht primär Schuld des Verlags. auch mal über andere Ansichten nachdenken kann
ich ihnen empfehlen Das tue ich permanent, da brauchen Sie sich wirlich keine Sorgen zu machen! Für mich
galt schon immer und gilt bis heute – im Unterschied zu vielen Institutionen in der Politik, Rechtssprechung,
Presse, ja selbst der Wissenschaften in unserem Land der Grund: Audiatur et altera pars (Es muß immer
auch die andere Seite gehört werden)! „katholische“ literatur – die sich scheins einzig dem zweck verschrieben
hat, die kirche zu diskreditieren und herabzuwürdigen. Papperlapapp! In dieser Literatur geht es – im
Unterschied z.B. zur gängigen kirchen- und papstkritischen aus der linken Ecke – nicht darum, der Katholischen
Kirche zu schaden, ganz im Gegenteil: Sie versucht die wirklich schädlichen Einflüsse, die mittlerweile
nicht mehr nur von außen kommen, sondern sich bis in die Spitzen der Hierarchie hinein Raum im Inneren
der Kirche verschafft haben, namhaft zu machen und zu bekämpfen. Letztlich ausschließlich im Sinne des
Seelenheils möglichst vieler! :…
aus dem verlagsprogramm … … des von malachias hier „empfohlenen“ angeblich „katholischen“ verlags
stammt auch folgendes werk: [klein]Nachdem alle Versuche der Juden, die Kirche Christi durch offene Judaisierung
zu zerstören, dank der Wachsamkeit der Bischöfe und Päpste viele Jahrhunderte lang fehlgeschlagen waren,
entschlossen sie sich, in den „Untergrund“ zu gehen. Das war in Spanien im 15. Jahrhundert. Sie nahmen
zum Schein das Christentum an und ließen sich taufen, wurden sogar Priester, Äbte, Bischöfe – und praktizierten
doch insgeheim weiterhin das Judentum. Hätte nicht die Inquisition hart durchgegriffen, so hätten diese
„Marranos“ schon damals die katholische Kirche im Sinne des Judentums „revolutioniert“. Allerdings ist
es nie mehr gelungen, alle diese jüdischen „U-Boote“ zu entdecken und sie ihrer erschlichenen kirchlichen
Ämter zu entheben. Im Gegenteil, überall in Europa, bald auch in Amerika, schlichen sich immer neue
Marranen in die Kirche und ihre Hierarchie ein. Sie hatten dann auch maßgeblichen Anteil an der auf und
nach dem II. Vatikanum vollzogenen radikalen Umfunktionierung der katholischen Kirche. Dabei konnte sie
sich auf die treuen Dienste einer rasch wachsenden Zahl theologisch judaisierender Helfershelfer verlassen.
Das vorliegende Bändchen untersucht aus gegebenem Anlaß ein so bezeichnendes wie hochaktuelles Beispiel
immer noch weitergehender marranischer/judaisierender Subversion selbst unter dem zahlenmäßig extrem
geschrumpften „Restbestand“ der wahren, also römisch-katholischen Kirche…
@ Malachias Naiv finde ich wenn jemand grundsätzlich nur Bücher aus einem Verlag empfiehlt der dafür
bekannt ist nur eine fundamentalistische Richtung zu haben. Ich will noch nicht einmal sagen das alles
von diesem Verlag verkehrt ist aber auch mal über andere Ansichten nachdenken kann ich ihnen empfehlen.
@ malachias „katholische“ literatur – die sich scheins einzig dem zweck verschrieben hat, die kirche zu
diskreditieren und herabzuwürdigen. also: sehr seriöse schriften … aber vielleicht sollte man einfach
bei ihrem freund lingen anfragen, der serviert uns eine ähnlich antikirchliche sauce schon bis zum überdruss.
nur: katholisch ist das alles längst nicht mehr.
#60 Malachias † 09:42:50 | Freitag, 1. September 2006
@C. Hüller Ihre Naivität ist kaum zu übertreffen! Vielleicht sollten Sie mal katholische Literatur
zum Thema lesen, z.B. eines dieser Bücher: 1. Helmut Friedlmayer, Die Irrlehren im neuen Weltkatechismus.
Die Zerstörung des Glaubens durch die antichristliche Gnosis, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/,
Durach 1994 2. Ingo Goldberg, Der jüdische Messianismus – Hauptquelle für die Zerstörung der römisch-katholischen
Kirche, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 1995 3. Johannes Rothkranz, 44 Irrtümer
über das Judentum, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 2005 4. Maurice Pinay, Verschwörung
gegen die Kirche, Verlag Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach 2006 Da noch ein wenig Platz
ist, hier noch ein Zitat aus der angegebenen Broschüre von Ingo Goldberg: „Die Meinung selbst frommer
Geistlicher, zur Begründung der heutigen Krise der Kirche reiche der Hinweis auf die allgemeine Erbsündlichkeit
des Menschen oder den herrschenden Materialismus aus, ist ebenso naiv wie bequem, als wenn die alleinige
Erlösung durch Jesus Christus ohne Mitwirkung einer Elite von erleuchteten Ordensmännern, Priestern
und Laien als Faktum für das aufstrebende Christentum im ersten christlichen Jahrhundert in Betracht
gezogen würde. In gleicher Weise ist nicht nur der ‘diabolus’, sondern ein elitäres Instrumentarium
von ‘Orden’, ‘Illuminaten’ und ‘Magiern’ für die heute zu beobachtende Zerstörung des Christentums mitverantwortlich
zu machen. Diese Eliten … arbeiten sämtlich auf der Basis der jüdischen Geheimlehre der Kabbala.“
(S. 7-8)
Ad Malachias Und woher wissen Sie, dass diese Sätze die im Judentum „vorherrschende Grundhaltung“ widerspiegeln?
Meinen Sie nicht, Sie hängen da vielleicht einem Vorurteil an, vielleicht sogar einer Wunsch- oder Wahnvorstellung?
Ich denke mal, die orthodoxen Juden (also die Juden, die der Talmud interessiert) sind mittlerweile absolut
in der Minderheit und selbst die sind keineswegs dazu gezwungen, an die Wahrheit diese Sätze zu glauben.
#58 Malachias † 21:45:59 | Donnerstag, 31. August 2006
@A. Leverkuehn Der Talmud umfasst viele zehntausend Seiten und enthält Kommentare und Kommentare zu den
Kommentaren usw… Die von Ihnen zitierten Stellen sagen also erstmal gar nichts, weil man wissen müsste,
ob diese Behauptungen Gegenstand einer Diskussion sind oder tatsächlich als feststehender Lehrsatz aufgefasst
werden. Das kann man bei Ihren Stellen aber nicht sagen! Wer sind Sie, daß Sie mir das garantieren könnnen?
Sind Sie Rabbi? Sind Sie Illuminat? Sind Sie ein Mitglied der israelischen Regierung? Die von mir zitierten
Stellen müssen ja keine allgemein bekannten und verbindlichen Lehrsätze sein; es würde vollkommen genügen,
wenn sie die im Judentum vorherrschende Grundhaltung wiedergeben…!
Ad Adrian Leverkuehn Korrekt. Der Talmud ist mündliche Überlieferung und Kommentierung des AT. Da durfte
jeder Rabbi mal „seinen Senf“ dazu geben. Kein Jude ist daran gehalten, sich die Auffassung des Rabbi
XY zu eigen zu machen. Sicherlich steht da auch so manches drin’, was man in der kath. Kirche wohl als
Häresie bezeichnen würde. Aber es gibt im Judentum eben keine letztverbindliche Instanz, die darüber
entscheiden könnte. Also sollten sich auch die Christen nicht daran „aufhängen“ …
#56 Malachias † 21:21:08 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller Hier vermisse [ich] bei etlichen Nutzern dieses Forums den absolut schriftkonformen Ansatz,
erst mal bei sich selber anzufangen. Was das Streben nach persönlicher Heiligkeit betrifft, gebe ich
Ihnen vollkommen recht; will aber gleichzeitig mir kein Urteil darüber erlauben, wie es dabei bei den
einzelnen Forumsteilnehmern steht… Sollten Sie aber meinen, daß wir als Christen/Katholiken (die weiblichen
Formen lasse ich der Einfachheit halber jetzt mal weg) uns aufs Privat zurückziehen könnten, dann irren
Sie sich gewaltig: Wir stehen auch und gerade als Christen in der Pflicht, uns mit diesen Dingen auseinanderzusetzen
und zu versuchen, „auf allen erreichbaren Gebieten“ (Kentenich) das Reich Gottes zu verbreiten. Da reicht
es eben – zumal in der heutigen Zeit – nicht, einen auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ zu machen. Sie verstehen
(hoffentlich), was ich meine…?!
Wir müssen versuchen, das Übel an seiner Wurzel zu fassen, wenn wir dauerhaften Erfolg im Sinne eine
Schöner Satz alter Freund (*Ironie*)! Wie sieht sie denn aus Ihre „Endlösung“? Was Ihre Talmudzitate
anbelangt, so sagen die so aus dem Zusammenhang gerissen überhaupt nichts aus. Der Talmud umfasst viele
zehntausend Seiten und enthält Kommentare und Kommentare zu den Kommentaren usw. Meistens werden auch
Diskussionen verschiedener Rabbiner wiedergegeben. Da heißt es dann Rabbi X sagte dies, dann hat Rabbi
Y darauf geantwortet, worauf hin auch Rabbi Z meinte usw. Häufig werden dabei bewusst provokative und
falsche Behauptungen in die Diskussion geworfen, nur um sie anschließend zu widerlegen. Die von Ihnen
zitierten Stellen sagen also erstmal gar nichts, weil man wissen müsste ob diese Behauptungen Gegenstand
einer Diskussion sind oder tatsächlich als feststehender Lehrsatz aufgefasst werden. Das kann man bei
Ihren Stellen aber nicht sagen!
#51 Malachias † 19:39:18 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller Welche „biblischen Verheißungen“ meinen Sie denn konkret? Es gibt deren vieeele! !:) Abgesehen
davon die grundsätzliche Frage: Was nützt es, immer nur Symptome zu behandeln? Wir müssen versuchen,
das Übel an seiner Wurzel zu fassen, wenn wir dauerhaften Erfolg im Sinne einer echten Heil(ig)ung haben
wollen…!
#49 Malachias † 18:38:19 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller Sollen Sie doch warten, die Juden. Das ist für Sie wohl gleichbedeutend mit „Lass sie doch
machen, die Juden“…?! Sie und mit Ihnen wohl die die meisten „Christen“ (selbst die, die es „von Amts
wegen“ sind) haben offensichtlich keine Vorstellung bzw. sind gar nicht daran interessiert an dem, was
die Folgen dieser Laissez-faire-Haltung waren/sein werden…!
Ad Malachias Es gibt im Judentum eben kein allgemeinverbindliches Lehramt, das einen solchen Schritt wagen
würde. Sollen Sie doch warten, die Juden. Als C h r i s t e n wissen wir g e n a u: der wahre Messias
war schon da, und er wird auch die Juden richten, nach ihren Taten.
#47 Malachias † 16:55:52 | Donnerstag, 31. August 2006
@C. Hüller Nicht alles, was ein Christ vom Stapel lässt, muss man ernst nehmen. Und e b e n so nicht
alles, was von einem Juden stammt Ich gebe Ihnen grundsätzlich recht. Ob das allerdings auch von allen
heutigen Juden im Hinblick auf die Inhalte von Talmud und Kabbala, inkl. ihrer Fehlinterpretation des
Tenak (Altes Testament) im Sinne eines nach politischer wie religiöser Weltherrschaft strebenden jüdischen
Messianismus so gesehen wird, wage ich sehr zu bezweifeln. Jedenfalls ist mir nichts von einem Weltkongress
oder einer ähnlichen Versammlung des Weltjudentums bekannt, auf dem beschlossen worden wäre, Passagen
wie die von mir angeführten, die ja nur exemplarisch für viele andere dieser Art sind, mit Rücksicht
auf die veränderten Zeitverhältnisse aus den genannten „heiligen“ Büchern zu entfernen bzw. ihre Interpretation
auf der Grundlage der allgemeinen Menschenrechte verbindlich festzulegen…
Ad Malachias Diese ganzen Zitate sind genauso dümmlich wie das platte und egozentrische Gerede sich christlich
dünkender Sektierer. Wer sagt, dass das rechtgläubig ist? Nicht alles, was ein Christ vom Stapel lässt,
muss man ernst nehmen. Und e b e n so nicht alles, was von einem Juden stammt. I r r e gibt es auf allen
Seiten.
#45 Malachias † 13:01:54 | Donnerstag, 31. August 2006
Antworten @stat crux: Ich bin nach 1950 geboren, komme daher als Autor dieses, wie gesagt erstmals 1962
erschienenen, Buches leider nicht in Frage…! @Guldin: Wie gut kennen Sie Talmud und Kabbala? Ein paar
Zitate gefällig? Gerne! Ich entnehme sie dem erwähnten Buch von „Maurice Pinay“ (S. 100-102): „Ihr Israeliten
werdet Menschen genannt während die Völker der Welt nicht den Namen ‘Menschen’, sondern den von Tieren
verdienen.“ (Baba Metzia, Fol. 114, Spalte 2) „Das Geschlecht eines Ausländers ist wie das Geschlecht
von Tieren.“ (Jebamoth, Fol. 94, Sp. 2) „Was ist eine Prostituierte? Jedwede Frau, die keine Jüdin ist.“
(Eben Ha Eser, 6 und 8) „Den Besten unter den Heiden, töte ihn.“ (Aboda Sara, 26b Tosephot) „Was bedeutet
Har Sinai, d.h. Berg Sinai? Es bedeutet den Berg, von dem der Sina, d.h. der Hass gegen alle Völker der
Welt ausgestrahlt wird.“ (Shabbath, Fol. 89, Sp. 2) „Gott stellt sich auf der Erde im Ebenbild des Juden
zur Schau. Jude, Judas, Jevah oder Jehova sind das gleiche und einzige Wesen. Der Hebräer ist der lebendige
Gott, der fleischgewordene Gott, der himmlische Mensch, der Adam Kadmon. Die anderen Menschen sind irdisch,
von minderwertiger Rasse, und nur vorhanden, um dem Hebräer zu dienen; sie sind kleine Bestien.“(Kaballa
ad Pentateucum, Fol. 97, Sp. 3) „Der Allerhöchste sprach so zu den Israeliten: ‘Ihr habt mich als den
einzigen Herrscher der Welt anerkannt und darum werde ich Euch zu den einzigen Herrschern der Welt machen.’“
(Chaniga, Fol. 3-a, 3-b)
@ Malachias Die Nationalsozialistische Ideologie ist vom Teufel, viele andere Ideologien natürlich auch.
Viele Menschen haben von 33-45 mehr oder weniger ihre Seele dieser Ideologie sprich dem Teufel verschrieben.
Wenn ich in alten Filmdokumenten Hitler als kleines Männchen demütig zum Rednerpult schleichen sehe,
der dort 1-2 gequengelte Sätze spricht und sich dann immer mehr in eine böse Volksverhetzende Rede reinsteigert,
halte ich eine Besessenheit für absolut möglich. Wenn ein Nazi, Söldner, Freischärler oder wer auch
immer hilflose Menschen demütigt, tötet und sich selbstherrlich über sie erhebt hat seine Seele wenigstens
zum Teil schon dem Teufel verschrieben. Nur in einem gebe ich ihnen Recht, die Geschichte schreibt der
Sieger, die Verbrechen der Verlierer (hier Nazis) werden aufgebauscht und die Verbrechen der Sieger (hier
Usas, Russen Britten usw.) werden heruntergespielt. Nationalsozialismus, Sozialismus und freimaurerischer
Kapitalismus sind zuerst einmal alle in sich schlecht haben aber trotzdem der eine mehr, der andere weniger
gutes.
@ Malachias du tickst wohl nicht richtig! atheistischen, menschenverachtenden Talmudismus das muss man
sich auf der Zunge vergehen lassen, –-- oder besser doch nicht, könnte einem schlecht werden dabei.
jedenfalls ist es verdächtig nahe an rechtfertigung und Wiederbetätigung. !:)
Evelin Hallo Evelin, endlich mal ein Kommentar mit Sachverstand. Die anderen Kommentare strotzen ja geradezu
von Unkenntnis, Ignoranz und Vorurteilen. Ihre Vermutung der Umsessenheit deckt sich jedenfalls auch mit
der Feststellung des Egon von Petersdorff aus dessen Habilitationsschrift ‘Dämonologie’. Ich sehe insofern
aber keinen Widerspruch als die dämonische Bessenheit die schärfste Form der Teufelsgebundenheit ist.
Eine Teufelsgebundenheit stellt meines Erachtens die logische Konsequenz eines ganz und gar unchristlichen
Lebens dar, das z.B. mit einer Blutsverschreibung sein unwiderrufliches Siegel erhalten hat (siehe hierzu
Schriften von Pastor Kurt E. Koch oder dem Evangelisten Derek Prince).
Wenn Hitler und Stalin wirklich besessen waren, dann könnte man sie für ihre Taten nicht zur Verantwortung
ziehen. Wahrscheinlich waren sie wohl umsessen, aber sonst wohl bei klarem Verstand, mit dem sie kaltblütig
ihre schädlichen Vorhaben planten.
#37 stat crux 16:14:05 | Mittwoch, 30. August 2006
Wer weiß? Vielleicht war der Exorzismus gegen Hitler sogar wirksam?? Die nähere Umgebung des „Führers“
beobachtete bekanntlich seit Stalingrad einen Zerfall des „Charismas“.
#36 Dr. Janus 05:57:46 | Mittwoch, 30. August 2006
In der WELT… …war neulich ein ganz interessantes Interview www.welt.de/…05/12/02/811528.html zum
Thema, auf das ich mir hiermit hinzuweisen erlaube. Sehr lesenswert!
Ad Parzifal Wer weiß? Es gab noch nie so viele psychisch Kranke wie heute. Vielleicht ist der Ansatz
der Behandlung grundsätzlich zu überdenken. Aber lassen wir den Quatsch beiseite: Ich denke, die Rolle
und Bedeutung des Priesters als Ansprechpartner in wichtigen Lebensfragen sollte wieder gestärkt werden.
Das ist hierzu meine ganz persönliche Überzeugung.
Ja hab ich das denn bestritten? Die Frage ist bloß ob ein wild gestikulierender Pfarrer der irgendwas
von „Weiche Satan!“ murmelt und dabei mit Weihwasser rumspritzt das richtige Mittel ist um all diese „Zyniker
und Profilneurotiker“ zu „exorzieren“! Das ist die Frage!
Ad Parzifal Eine abgeschiedene Existenz in einer psychiatrischen Klinik zu führen, als „phobisch“ oder
zwanghaft neurotisch gebrandmarkt und bevormundet, ist das vielleicht sehr angenehm? Das ist eine moderne
Form des Exorzismus, würde ich einmal überspitzt formulieren wollen. Und Besessenheit im übertragenen
Sinn gibt es sogar mit höchstwissenschaftlich bestätigter Sicherheit. Profilneurotiker, Süchtige und
Zyniker bevölkern Gesellschaft, Staat und Straßen allenthalben.
@ Ansgar Und Sie meinen es hilft wenn Sie jetzt in die Kliniken gehen und an jedem Insassen 50 x den Großen
Exorzismus durchführen oder was? Die Leute sitzen in den Kliniken nicht weil sie vom Teufel besessen
wären, sondern weil sie mit dem Leben und den Menschen nicht zurecht kommen. Das ist etwas völlig anderes!
@ kreuz.net Guru Redaktion Wenn ihr schon die Anzahl der täglichen Beiträge von Oskar Matzerath auf
Null setzt, dann könnt ihr Intelligenzbestien den Nick wohl auch gleich löschen! Wohl zuviel Weihrauch
inhalliert was?
@ @ Matzerath Besessenheiten bei Kindern der 68er-Generation – die sind an der Tagesordnung. Viele flüchten
vor der inneren Leere, die ihre bübischen Eltern in ihnen hinterließen und die von Dämonen bevölkert
wird, in Drogen und Rausch. Die Suchtkliniken sind voll von Kindern aufklärerisch-areligöser Elternhäuser.
Zu schweigen von denen, die ohne Gott altern und irgendwann ihr runzliges Spiegelantlitz, um das sich
ihr Leben drehte, nicht mehr ertragen. Depressionen, Trauer, Sinnlosigkeit, Flucht in die Droge, um sich
zu betäuben. Das sind auch Besessenheitsformen im weiteren Sinn.
#30 Malachias † 22:36:20 | Dienstag, 29. August 2006
Antworten @Schüttel: Pius XII ein Kommunistenfreund und Deutschenhasser? Das Gegenteil wird ihm, oft
von jüdisch-zeitgeistiger Seite vorgeworfen. Bestimmt hat er versucht, gegen das Böse in Hitler und
den Seinen anzubeten – aber auch den Kommunismus durchschaut, damals sogar mit Exkommunikation reagiert.
Sie sollten den Rat beherzigen, den ich an anderer Stelle www.kreuz.net/article.3742.html soeben „Athanasius“
gegeben habe. Pacelli/„Papst Pius XII.“ war, wie es scheint, jüdischer Abstammung, was wohl den Grund
dafür abgab, alles erdenklich Mögliche für die Rettung des natürlichen Lebens seiner Volksgenossen
zu tun, umso weniger aber für das übernatürliche Leben von Millionen (katholischer) Euopäer(innen)…!
@C. Hüller: Der Teufel pflegt insbesondere die Menschen anzugreifen, die auf der Seite Gottes stehen.
Warum die x Exorzismen an Anneliese Michel so gut wie nicht geholfen haben, ist mir allerdings auch ein
Rätsel… ?:)
Ad Matzerath Pikantes, mit zuvor ebenfalls unbekanntes Detail. Ich will das Vorgehen im Falle Anneliese
Michel hier auch keineswegs rechfertigen, zumal man nie den Fehler begehen darf, ausgehend von einem Einzelfall
über die Legitimität der gesamten Praxis zu urteilen. Dennoch kennt auch die normale Psyiachtrie Methoden,
die einem Außenstehenden zumindest beunruhigend erscheinen müssen, wie insb. Internierung, Fesselung,
Ruhigstellung durch Medikamente usw. Ich bin kein Psychiater, aber es ist anzunehmen, dass Anneliese Michel
früher oder später dauerhaft in der Psychiatrie gelandet wäre, was sicherlich auch kein „Zuckerschlecken“
ist, um es mal harmlos auszudrücken. Ganz nebenbei: Der Teufel drückt sich wohl in vielen Formen aus,
beim gläubigen Menschen vielleicht anders als beim Agnostiker oder Atheisten. Vielleicht sind ja mehr
Menschen besessen als man allgemein denkt. Vielleicht… Gruß
@ Hüller Interessant ist auch diese Seite: Warum musste Anneliese Michel sterben? www.theologe.de/theologe9.htm
Vielleicht vergessen Sie dass Anneliese Michel in einem zutiefst katholischen Elternhaus aufwuchs. Der
Vater führte regelmäßige Teufelsaustreibungen im Haus durch. Die Schülerin durfte keine Hosen tragen,
musste beim Schlafen die Hände auf der Bettdecke lassen. Wegen „unkeuscher Gedanken“… Ist es nicht
seltsam dass nur Kinder aus solch traditionalistischen Elternhäuser vom Teufel besessen sind? Warum sind
nie die Kinder von Sozialdemokraten oder Hippies vom Teufel besessen? Da müsste der Teufel doch ein viel
leichteres Spiel haben oder nicht?
Bist du noch normal, Malachias? Pius XII ein Kommunistenfreund und Deutschenhasser? Das Gegenteil wird
ihm, oft von jüdisch-zeitgeistiger Seite vorgeworfen. Bestimmt hat er versucht, gegen das Böse in Hitler
und den Seinen anzubeten – aber auch den Kommunismus durchschaut, damals sogar mit Exkommunikation reagiert.
Aber man sollte Pater Amorth fragen, wo heute in der öffentlichen Geschichte (nicht in Einzelnen mit
großer Nähe oft zu psychischer Erkrankung!) der und das Böse wirkt. Da käme man auf einen „Star“ wie
Madonna, auf die schamlosen CSD-Marschierer, auf den in einen Engel des Lichtessich verkleidenden …
(Dalai Lama? Chomeini? Bin Laden? George Bush? Berlusconi? Putin? Iranischer Präsident mit unausprechlichem
Namen? Katholizismus vernichtende Kardinäle? Bugnini? Drewermann? Hans Küng? Anselm Grün? Willigis
Jäger?)
Ad Matzerath Nun denn, ich würde natürlich auch zunächst die „normale“ Psychiatrie bemühen. Aber gerade
im Fall von Anneliese Michel ist diese offenbar an ihre Grenzen gekommen… Interessantes dazu finden
Sie übrigens auf der Homepage exorzismus.net, die ich unten angegeben habe. Es gibt immer zwei Sichtweisen,
und die Homepage liefert Ihnen zum konkreten Fall Informationen, die ihnen der Film vielleicht nicht geliefert
hat (und mir zuvor auch unbekannt waren). Aber eines düfte klar sein: Ein Exorzist darf niemals ein Scharlatan
sein, sondern muss über eine große Menschenkenntnis verfügen.
#25 Malachias † 21:19:30 | Dienstag, 29. August 2006
Daß ich nicht lache…! Von „Papst Pius XII.“ sollen wir alle mögliche Märchen glauben (Marienerscheinungen,
die er gehabt haben soll; sein angeblicher Antisemitismus usw.) und natürlich auch das mit dem Fernexorzismus
über Adolf Hitler… Daß ich nicht lache…! Ich glaube das alles nicht!! Dafür weiß ich viel zu
viel über Pacelli als den größten Juden- und Kommunistenfreund und größten Katholiken- und Deutschenfeind
unter den vorkonziliaren Päpsten des 20. Jahrunderts. Wer uns anderes glauben machen will, sollte den
Exorzismus vielleicht besser mal an sich selber ausprobieren…!
@ Vorposter Meinen Sie etwa dass all die Soldaten der Alliierten völlig umsonst starben? Überhaupt,
warum hat denn das Attentat bspw. von von Stauffenberg nicht funktioniert? Wo der Papst doch einen Exorzismus
gesprochen hat? Wenn die Alliierten zu Hause geblieben wären, wer hätte Hitler dann besiegt? Wäre er
einfach vom Blitz erschlagen worden? Abgesehen davon, warum hat Pius XII. im Jahre 1931 die Regierungsbeteiligung
der Nationalsozialisten gefordert? Da befand er sich doch in Dtl. War also Hitler wesentlich näher. Möglicherweise
hätte er den Exorzismus ja auch das schon sprechen können, anstatt zu forden man müsse die NSDAP an
der Macht beteiligen? @ Hüller So ein Exorzismus kann aber auch gefährlich werden. Gerade der Fall von
A. Michel hat doch deutlich gezeigt was passieren kann wenn fundamentalistische Eltern ihre Kinder mit
ihren Neurosen und Wahnvorstellungen infizieren. Dann kommt noch ein Pfarrer dazu der das Kind bestärkt
und dann geht alles schief. Sie sind vielleicht nüchtern und weltoffen genug um abstrakt einen Exorzismus
forden zu können. Aber was ist mit dem Durchschnitts kreuz.net User? Viele Teilnehmer hier haben Ansichten
dass man nur hoffen kann, dass sie nie die Gelegenheit bekommen werden sie an Kinder weitergeben zu können
und diese mit den gleichen Neurosen zu infizieren. Mal Hand aufs Herz: wenn Anneliese Michel ihre Tochter
gewesen wäre, hätten sie es zugelassen dass ein Pfarrer 50 Exorzismen an ihr durchführt oder hätten
Sie einen Psychologen geholt?
wer sagt eigentlich … … dass der Exorzismus gegen Hitler (oder gegen seine Dämonen) nicht gewirkt
habe? Vielleicht nicht sofort, nicht nach 1 Jahr … aber 1945 war schluss
Exorzismus in der kath. Kirche Mehr über das überaus interessante Thema auf: exorzismus.net exorzismus.net/
Die erfreuliche Botschaft ist: Benedikt XVI. hält ebenfalls daran fest. Man kann auch unmöglich etwas
aufgeben, was Jesus Christus selbst für möglich hielt.
#20 deusexmachina 19:44:20 | Dienstag, 29. August 2006
@Benedikt Manchmal gehen Sie in Ihrer Apologetik ein bisserl weit. Was heißt denn das, wenn etwas „lediglich
immer an strengere Auflagen geknüpft worden“ ist? Hm? Genau: Dass es heute in einer bestimmten Anzahl
von Fällen nicht erlaubt (=verboten) wird, in denen es früher gestattet oder gar angeordnet wurde. Wobei
Sie selbst genau wissen, dass diese zunehmend restriktivere Handhabung in absehbarer Zeit auf ein Totalverbot
i.S.v. „Errichtung unüberwindlicher Hürden“ hinausläuft, man wird ja mit jedem spektakulären Misserfolg
vorsichtiger (die spektakulären Erfolge machen sich ja recht rar). Oh, nein, die RKK wäre nicht die
RKK, wenn sie heute hinginge und sagen würde „das war falsch und das machen wir dehalb nicht mehr“ –
das wäre nicht der Stil einer Institution, die sich selbst als unfehlbar postuliert. Da darf’s dann möglichst
keine Brühe oder radikale Einsichten geben, sondern nur ganz langsame, sanfte Kurskorrekturen, bis man
dann irgendwann behaupten kann, das habe man ja eigentlich schon lange / schon immer so gemacht. In der
Kirchenführung hat man doch schon lange begriffen, dass das einst so patente, mächtige und nutzbringende
Werkzeug „Exorzismus“ heute zunehmend in sein Gegenteil umkippt und nur schlechte Presse macht. Und da
ein Machtapparat um die Erhaltung seiner Macht besorgt ist, vermeidet er abträgliche Negativ-Publicity.
So simpel. Gut, ich überspitze jetzt sicher etwas. Aber Sie verhamlosen so gern, das reizt.
@Copertino So wie ich das sehe: Austreibungen gab es immer, dsas stimmt aber was ausgetrieben wurde hat
sich verändert. Ganz zu Anfang waren es Geister und ähnliches. Früher wurden Krankeihen und ähnliches
als dämonisches Ursprungs betrachtet. Da ist der Unterschied: Es wurde dämonisches Wirken ausgetrieben,
nicht der Teufel selber. Auch die allseits gelieben Hexen. Bei denen wurde angenommen das sie sich mit
ihm verbündet haben(Sukkubus und ähnliches Zeug) aber auch sie sollen nicht vom Teufel persöhnlich
bessesen sein. Die Idee das jemand wirklich vom Teufel besessen ist und durch Menschen handelt ist wirklich
relativ neu.
#18 Copertino 18:10:08 | Dienstag, 29. August 2006
Teufelsbesessenheit ist relativ neu – ??? Und Jesus, der seinen Jüngern geboten hat, die Dämonen auszutreiben,
war ein Zeitgenosse der Aufklärungsphilosophen???
Ich mag eigentlich die Exortisten nicht enttäuschen… … aber die Ganze Sache ringt mir nur ein müdes
Lächeln ab. Seit wann gibt es Exortisten? Seit dem Judentum? Seit Christus? Nein, Geistesaustreibung
gab es schon immer aber die explizites Dämonenaustreibung gibt es erst seit dem 17 Jahrhundert. Woran
liegt es? Dämonenbesessenheit war Denunziantentum für Buchautoren und Lyriker. Der erste Betroffene
war wohl der Dichter John Milton wegen seines Werkes „Paradise Lost“. Später Autoren wie Francois de
Sade( von dem leitet sich Sadismus ab, dass ist wirklich nichts für schwache Gemüter sein geschreibsel)
oder Lord Byron. Sprich: Teufelsbesessenheit und Austreibung ist relativ neu.
@ Piroschka Es hat allerdings den Anschein, als würde hier von dem alten „großen Exorzismus“ die Rede
sein, der in der katholischen Kirche seit Anneliese Michel verboten ist. Wie kommen Sie darauf? Das stimmt
nicht. Er ist lediglich immer an strengere Auflagen geknüpft worden.
@ Christian Hüller dann hatte ich in meinen (nicht ganz kurzen) Leben wohl das Glück, keinem dieser
Priester zu begenen. Wer weiss, wo ich dann gelandet wäre
alter „großer Exorzismus“ dieser muss äusserst wirksam gewesen sein, wirklich! Denn ich habe in meinen
ganzen Leben, noch keine so schrecklich anzuschauende Dämonen und Teufel gesehen, wie sie bspw. im hiesigen
„Leitartikel“ oder auf mittelalterlichen Gemälden gezeigt werden. es wird wohl so sein, dass dieser alte
Exorzismus es schaffte, alle diese Kreaturen in die Hölle zu verdammen. Deshalb ist er heute höchst
überflüssig und von der Kirche zu recht abgeschaft worden.
#11 Wolfgang K. 17:33:17 | Dienstag, 29. August 2006
ich meine keine Hollywood-Filme Ich meine die Wirklichkeit, habe da zuhause einiges in meiner Sammlung.
Diese Hollywood-Filme (Emily Rose) lehne ich ab, das geht mir persönlich zu weit. Das Benehmen gegenüber
der Anneliese Michel hat den wahren Charakter dieser Exorcismen gezeigt – das ist Menschenverachtend gepaart
mit religiöser Geltungssucht.
Tun Sie da bitte Dinge auseinanderhalten! Wie jemand schon richtig eingewandt hat, gibt es den Taufexorzismus,
der unter den allgemeinen Begriff des Exorzismus fällt. Hier definiert sich Exorzismus als ein an Gott
gerichtetes Gebet für das Gute. Wovon hier die Rede ist, ist eine Form des Exorzismus, der einige Jahrhunderte
hindurch offiziell von der Kirche vorgeschrieben wurde, bei dem es sich um ein an den Dämonen gerichtetes
Gebet mit Befehlscharakter und negativ formulierter Gebetsintention handelt. Diese Form gibt es nicht
mehr, ein – wenn Sie so wollen – „Nachfolgemodell“ folgt genauen Instruktionen über die Anwendung, vorherige
Abklärungen und Vorgangsweisen. Es hat allerdings den Anschein, als würde hier von dem alten „großen
Exorzismus“ die Rede sein, der in der katholischen Kirche seit Anneliese Michel verboten ist.
Film und Wirklichkeit Meinen Sie, was Sie in irgendwelchen Hollywood-Filmen sehen, ist die Wirklichkeit?
Gerade die Filmindustrie findet das Thema „Exorzismus“ doch ungeheuer interessant. Gut gegen Böse. Und
machmal täuscht hierbei das Amt über die tatsächliche Rollenverteilung hinweg. Wie schaurig. Uchhhh.
Also solchen Filmen sollte man höchst kritisch gegenüberstehen! Ich bleibe dabei: Jesus war Exorzist.
Und der Exorzismus hat auch heute noch seine Berechtigung. Basta.
#8 Wolfgang K. 17:20:47 | Dienstag, 29. August 2006
Übergriffe gegenüber Frauen Die meisten dieser „exorcistischen Riten“ sind sexuelle Übergriffe an wehrlosen
Frauen. Man muß sich Filmaufnahmen über Exorcismen einmal genau anschauen, da wird einem einiges klar.
Bestes Beispiel Pastor Ekkehart Höfig, wurde zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt wegen sexueller
Nötigung bei einer sogenannten Teufelsaustreibung.
Exorzismus gehört zu jeder sachgerechten Taufliturgie, sogar zwiefach (doppelt hält besser). Der Exorzismus
ist Kern des christlichen Gebetslebens (Erlöse uns von dem Bösen!).
#6 23er Hansl 16:53:55 | Dienstag, 29. August 2006
Wichtiger Lernschritt! Päpste können Exorzismen machen, die nicht funktionieren und sogar so schief
gehen, dass Jahrzehnte später noch Katholiken Internetseiten im Geiste des zu exorzisierenden betrieben.
Exorzismen Dass Pius XII versucht hat, Hitler aus der Ferne zu exorzieren, habe ich auch schon mal gehört.
Heute wird der Exorzismus vielfach belächelt und als gefährlicher, mittelalterlicher Unsinn abgetan.
Ich denke aber schon, dass es Menschen gibt, die wirklich boshaft sind und jedes Gefühl für Sitte und
Anstand verloren haben. Das sind dann „leibhaftige Teufel“. Ein typisches Kennzeichen solcher Menschen
ist ein Übermaß an Stolz und Verblendung (bekanntlich eine Todsünde). Der Exorzismus im Sinne eines
personalen, furchtlosen Aufzeigens von Grenzen und der Konfrontation mit der eigenen Boshaftigkeit mag
bei s o l c h e n Menschen, wie ich denke, durchaus wirksam sein. Aber sicherlich ist nicht jede Person
für eine solche Maßnahme geeignet. Deshalb muss der Exorzist genau prüfen, welche Person da einer solchen
Maßnahme unterzogen werden soll. Aber nochmals: Exorzismen sind nicht generell abzulehnen, sondern können
teilweise durchaus fruchtbar und wirksam sein.
Der Teufel ist so real… …wie man ihn sich wünscht. Oder wie man es glaubt. Jeder bastelt sich seine
persönliche Hölle selbst. Das Dramatische an diesen eingebildeten Gestalten ist, dass sie in dem Maße,
in dem man sie als real wahrnimmt, sehr reale Macht gewinnen, nämlich über den, der an sie glaubt –
eine klassische „self-fulfilling prophecy“. Warum manche Menschen an solche Sagengestalten glauben, ist
nur schwer zu beantworten, für den Teufel noch mehr als für Gott, der ja immerhin als mentale Stütze
eine Positivwirkung entfalten kann. Letztendlich dürfte es sich beim Teufelsglauben allerdings primär
um Projektionen der hässlichen Flecke auf dem eigenen Selbst handeln. Ob man ihrer damit Herr wird, darf
bezweifelt werden. Exorzisten haben heute eigentlich nur noch dann eine Daseinsberechtigung, wenn sie
betroffenen Menschen die in dem Dämonenglauben manifestierten Ängste nehmen können – was sie aber nur
dann tun können, wenn sie selbst nicht daran glauben. Jeder „Exorzist“ aber, der die seelischen Qualen
eines Betroffenen (lies: psychisch Kranken) auch noch schürt, sollte wegen Körperverletzung vor den
Kadi geschleift werden.
Wie schön einfach die Welt doch ist, wenn man sie in Schwarz und Weiß einteilen kann. Die Vorstellung
von Teufel und Gott als zwei miteinander wetteifernde Typen irgendwo im Himmel, die sich gegenseitig das
Leben schwer machen, als würden Sie den Faust nachspielen und um eine Liebschaft buhlen. Wenn jemand
sagen würde, Gott ist nicht Allmächtig (wie dies Ernesto Cardenal heuer gemacht hat), dann ist das Geschimpfe
und Gejammer auf kreuz.net groß. Wenn aber jemand sagt, dass es einen Teufel gibt – was im Prinzip nichts
anderes bedeutet – dann findet man nichts dabei; und das nur, weil in bestimmten literarischen Stoffen,
die u.a. auch in der Bibel verarbeitet sind, das Prinzip des Bösen über eine Personalisierung veranschaulicht
wird. Das hätte man schon erkennen können, als man noch glaubte, auf einer Scheibe zu wohnen, denn schon
Thomas von Aquin hat ausgeschlossen, dass es ein Seiendes gibt, das als das Böse identifiziert werden
kann. Männer wie dieser Exorzist sind ein Garant dafür, dass man die Kirche in ein paar Jahrzehnten
nicht mehr für voll nehmen wird, es sei denn, man schafft es bis dahin, diese Gattung aussterben zu lassen.
Das wird gegen den Widerstand mancher Gruppierungen, die unter Ausnützung von Not und Naivität junger
Menschen immer neue solcher Figuren aufs Tapet zaubern, allerdings schwierig werden. Die Art und Weise,
wie dieser Mann redet (hier zitiert wird), lässt nicht vermuten, dass er sich besonders gerne an die
offiziellen römischen Vorgaben für Exorzisten hält.