Kinderschlachtung
Begründete Aufregung
In Deutschland wird an einem Tabu gerüttelt. Die reaktionären Tabuhüter beginnen zu zittern. Zurecht.
Die 68er Zeitschrift 'Emma' beklagt in ihrer jüngsten Ausgabe: "Abtreibung: Lebensrechtler bedrohen Reform"
Die 68er Zeitschrift ‘Emma’ beklagt in ihrer jüngsten Ausgabe: „Abtreibung: Lebensrechtler bedrohen Reform“
(kreuz.net) Die Anzeichen mehren sich, daß der berüchtigte deutsche Abtreibungs- paragraph schneller ins Wanken geraten könnte, als es manchem Abtreibungs- lobbyisten lieb sein dürfte.

Das Recht auf Abtreibung sei in akuter Gefahr. Damit sei auch eine „angstfreie Sexualität“ und „selbstbestimmte Lebensplanung“ der Frauen in Deutschland bedroht.

Das beklagt die vermeintliche deutsche Frauenrechtlerin Alice Schwarzer (63) in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ‘Emma’.

Die Aufregung der Emma-Chefredakteurin ist alles andere als unbegründet.

Tatsächlich kommt die Abtreibungsproblematik in Deutschland immer deutlicher aus der Versenkung eines politischen Tabuthemas heraus.

Das Drama von offiziell rund 130.000 jährlichen Kindestötungen in Deutschland wird zunehmend öffentlich debattiert.

Es besteht kein Zweifel mehr: Das ehemalige Randthema Abtreibung drängt sich immer mehr in die Mitte des gesellschaftspolitischen Diskurses.

Zuletzt war das beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Wiesbaden zu spüren.

In der Jungen Union gewinnt die Lebensrechtsfrage schon seit längerer Zeit größeres Gewicht.

Dies ist auch auf die vielfältigen Aktivitäten und Informationskampagnen der ‘Christdemokraten für das Leben’ (CDL) zurückzuführen.

Die CDL kann sich gerade in Reihen der JU an rasch steigenden Mitgliederzahlen erfreuen.

Bereits im Dezember 2005 hatte sich der JU-Landesverband Oldenburg in einem Thesenpapier klar für den unbedingten Lebensschutz und eine Revision des berüchtigten Abtreibungsparagraphen 218 ausgesprochen.

Genau diese Position wollte nun auch der JU-Landesverband Hessen mit ihrem Vorsitzenden Peter Tauber in Form eines Sachantrages zur Programmatik der Bundes-JU erheben.

Überraschenderweise signalisierte die Antragskommission im Vorfeld Zustimmung. Das löste bei vielen Lebensschützern aus den Reihen der JU Euphorie aus.

Doch es kam anders als geplant.

Am letzten Freitagabend verbreitete sich die Nachricht, der Antragsteller habe den Antrag zurückgezogen und werde nun die Verweisung an den Bundesvorstand empfehlen.

Zur Begründung hieß es, die komplexe Thematik könne dort besser als im großen Deutschlandtagsplenum behandelt werden.

Hinter vorgehaltener Hand wurde jedoch auch vermutet, daß die JU-Führung dieses „heiße Eisen“ noch nicht anfassen wollte.

Doch als Antrag 8 am frühen Samstag morgen im Tagungssaal des klassizistischen Kurhauses von Wiesbaden aufgerufen wurde und per Akklamation und ohne weiteres Aufsehen weiterverwiesen werden sollte, meldeten sich entgegen der Parteitagsregie zwei Delegierte zu Wort.

Sowohl der Oldenburger Delegierte Jochen Steinkamp (Vechta) als auch der Vorsitzende des großen JU-Landesverbandes Bayern und EU-Parlamentarier, Manfred Weber, forderten unter auffällig starkem Applaus der Delegierten, daß sich Junge Union und CDU endlich dem Thema Abtreibung annehmen müßten. Der Paragraph 218 müsse auf den Prüfstand.

Letztendlich wurde der Antrag zwar lediglich dem Bundesvorstand zur Behandlung überwiesen. Dennoch war nicht zu übersehen, daß die große Mehrheit der Delegierten den Ausführungen Steinkamps und Webers im Grundsatz zustimmte.

Auf den Fluren des Kurhauses und bei der „Hessischen Nacht“ am Samstag abend blieb die Abtreibungsproblematik ein heiß diskutiertes Thema.

Endlich sei offen angesprochen worden, was viele Mitglieder der Jungen Union denken.

Auch aus dem JU-Bundesvorstand gab es klare Signale, daß man den Antrag nicht unter den Tisch fallen lassen will, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der gesetzlichen Regelung zu Kinderabtreibungen im Rahmen des Paragraphs 218 plane.

Darum scheint Frau Schwarzer Recht zu haben, wenn sie schreibt:

„In Amerika bringen christliche Lebensschützer nach 33 Jahren gerade das Recht auf Abtreibung ernsthaft ins Wanken. Das könnte in nicht allzu ferner Zeit auch bei uns der Fall sein. Wenn wir nicht endlich aufwachen – und verhindern, daß im Namen des ‘ungeborenen Lebens’ wieder Macht über das geborene Leben ausgeübt wird.“
      
124 Lesermeinungen
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#124   Benedikt   19:01:59 | Sonntag, 12. November 2006
@ methusalix
Auch das sehen einige Menschen inzwischen ein klein wenig anders; aber die Wahrheitsverkünder (alles alte Männer, wie Sie wissen) halten an ihrer Deutungshoheit fest.
Es natürlich ganz klar: Die haben immer Unrecht. Im Gegensatz dazu haben Sie und ihresgleichen immer Recht.
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#123   Pünktchen   21:13:45 | Samstag, 11. November 2006
Alice Schwarzer
selbst ist übrigens dabei, die linksliberalen Denkprothesen abzuwerfen! (Im Unterschied dazu ist „methusalix“ weit unbeweglicher und verschanzt sich in der linksliberalen Wagenburg, die schon in den 80er Jahren von den Intelligenteren verlassen wurde!) Schwarzer hatte den Multikulti-Mainstream aufgegeben, als ihr klar wurde, welche alltagskulturellen und emanzipatorischen Wirkungen von einem weiteren Anwachsen des muslimischen Bevölkerungsanteils zu erwarten sind! Plötzlich war sie gegen den EU-Beitritt der Türkei, sie unterstützte Merkel bei der letzten Wahl und zur Frage der Abtreibung äußert sie sich angeblich auch schon „differenzierter“.
„methusalix“, der sich seinen Namen redlich verdient hat, beglückt uns dagegen mit Schattenboxen gegen Konrad Adenauer :-!
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#122   gelasius   20:55:14 | Samstag, 11. November 2006
pünktchen/ meth
Das ist ja nicht das erste mal, daß er argumentativ strandet- er tut eigentlich nichts anderes, versucht aber
das durch eine große Wortschwurbelei zu kaschieren.
Da zeigt sich , daß es außerhalb der dem Methusalobelix
eigenen ideologischen Scheuklappen und ohne die dazugehörige denkprothese nicht geht.Je nun.
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#121   Pünktchen   20:40:37 | Samstag, 11. November 2006
Methusalix ist offensichtlich argumenatativ gestrandet, sonst würde er nicht Zuflucht zu einem
ganz und gar unpassenden Zitat (aus einem fremden Leserbrief zum Thema „Homophobie“) nehmen!
Wie jämmerlich sind Sie doch, methusal. Si tacuisses, möchte ich sagen!
Methusal: Scheinbar voller Hass und Abneigung gegen etwas, was von ihren engen Normvorstellungen abweicht…
Das Anerkennung des grundlegenden Rechtes auf Leben sind also „enge Normvorstellungen“! (Der Leserbriefautor kennt i.ü. den Unterschied von „anscheinend“ und „scheinbar“ nicht!)
Methusal: Ohne wirkliche Argumentationsbasis müssen sie dabei auf Bibelzitate zurückgreifen…
Ich hatte nicht die Bibel zitiert, wohl aber Immanuel Kant! (s.u.!) Und dieser hat ein entscheidendes Argument gegen die Abtreibung geäußert. Dazu fällt unserem methusal natürlich nichts ein, darum jetzt dieses hilflose Manöver!
Methusal: auf angeblich wissenschaftlich belegte Studien …
hatte ich mich auch nicht bezogen, sondern auf prinzipien- und rechtfertigungstheoretische Argumente bei dem genannten Aufklärungsphilosophen! (s.u.!)
Den Wahrheitsgehalt der Behauptung, daß meine Zuschrift „voller Hass und Abneigung“ (gegen Frauen, vermute ich!?) gewesen sei, möge der Leser bitte selber überprüfen (meine Zuschrift in diesem thread: 10. November 2006 21:54 Uhr)!
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#120   Christian Hüller   20:14:04 | Samstag, 11. November 2006
@ Schwarzer, dieses Irrlicht…
>>In Amerika bringen christliche Lebensschützer nach 33 Jahren gerade das Recht auf Abtreibung ernsthaft ins Wanken. Das könnte in nicht allzu ferner Zeit auch bei uns der Fall sein. Wenn wir nicht endlich aufwachen – und verhindern, daß im Namen des ‘ungeborenen Lebens’ wieder Macht über das geborene Leben ausgeübt wird.<<
Ja, diese Schwarzer hat eben NICHTS begriffen oder will es nicht begreifen. Ihre Äußerung macht ganz klar, dass sie im Hinblick auf das ungeborene menschliche Leben keinerlei Verpflichtung und Verantwortung sieht (immerhin spricht sie von „Leben“, was die Sache umso schlimmer macht, weil sie die Problematik wohl zumindest ansatzweise begriffen hat).
Sie stellt die kalte, blanke Macht über das unveräußerliche Lebensrecht des ungeborenen Kindes.
So hat diese Schwarzer auch großes Glück, dass Sie hier in einem Rechtsstaat lebt, in dem ihr eigene, FRAGWÜRDIGE Existenz vom Staate selbst beschützt wird.
Aber wer weiß: Gesetze lassen sich ändern – und vielleicht kommt einmal eine Zeit, in der Schwarzer selbst den Zynismus der Macht am eigenen Leibe zu SPÜREN bekommt.
Bisweilen soll dies ja ganz hilfreich sei: Bekenntnis zur Wahrheit im Angesicht letzter Entscheidungen…
O:)
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#119   methusalix †   19:56:27 | Samstag, 11. November 2006
12345
Das passt auch hier perfekt, Pünktchen.
Reflektor: Betrifft: Schnabeltierkönig,Rudolfsohn,Beobachterin und weitere
Diese und andere Schreiber tun mir auch irgendwie leid. Scheinbar voller Hass und Abneigung gegen etwas, was von ihren engen Normvorstellungen abweicht, verbreiten sie hier
ihre garstigen Attacken. Ohne wirkliche Argumentationsbasis müssen sie dabei auf Bibelzitate zurückgreifen, auf angeblich wissenschaftlich belegte Studien (gähn…) oder- noch schlimmer- auf die inhaltlich schwachen Darstellungen in den hiesigen Artikeln. Dabei bedarf es nicht mal ausführlicher Psychologiekenntnisse, um zu erkennen, was dahinter steckt: Einsamkeit, der Wunsch nach Anerkennung, gesellschaftliche Ausgrenzung, ein (durch falsche Erziehung?) beengtes Weltbild, der Wunsch, durch Unterdrückung anderer (hier: Homosexueller) [sonst der Frauen; Einschub von obelix] das Ego etwas aufzuwerten. So muß nun ein Internetforum als Ersatz für eine Therapie herhalten und das ist wahrlich tragisch. Ohne Frage können solche Menschen ohne fremde Hilfe ihren Geist nicht heilen. Sie selbst erkennen ihre Hilflosigkeit natürlich nicht, zumal sie ihre an Wahn grenzenden Vorstellungen in den Beiträgen anderer wiederfinden und sich dadurch bestärkt fühlen. Was für ein Teufelskreis!
Öffnet Ihnen die Augen! Sucht Ihnen die besten Therapeuten, die ihr kennt! Und geht- wenn es auch schwerfällt- auf ihre Tiraden ein. Sie verkümmern sonst, denn niemand hört ihnen sonst zu. BITTE!!!
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#118   Pünktchen   21:54:17 | Freitag, 10. November 2006
@Adrian
Sie zitieren nicht mich, sondern jemand anderen!
@Methusal/Obel:
Das Leben eines anderen Menschen steht niemals rechtens in einem Abwägungsverhältnis zu eigenen Interessen. Ihre vermeintlichen „Katastrophenschutz“maßnahmen könnten genausogut als Rechtfertigung für gewöhnliche Mörder dienen! Wie will jemand im Ernst eine Abwägung zwischen einem fremden Leben und eigenen Lebenslagen vornehmen können, ohne daß eine moralisch gültige Abwägung durch die eigene Vorteilsperspektive verfälscht wird? Das kategorische Tötungsverbot bildet den Kern jeder Moral und jeden Rechtes, es ist keineswegs eine „katholische“ Marotte, sondern drängt sich auch aus aufgeklärt-rechtsphilosophischen Gründen auf. So hielt auch I. Kant die Abtreibung für unzulässig, weil wir gar keinen Begriff davon haben können (man beachte den prinzipiellen Begründungsansatz!), wie aus einem „etwas“ ein „jemand“ werden könne! Wohlgemerkt: Kant sagte nicht, wir haben nicht genügend Kenntnisse, sondern er sagte: wir haben ganz und gar keinen Begriff davon. Aus diesem Grunde gilt: Jeder Mensch ist vom Anfang seiner Existenz an mit dem Recht auf Leben ausgestattet. Bejahen wir diesen Satz nicht, ist die Tür für alles Mögliche offen …
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#117   Gunsenum   21:30:58 | Freitag, 10. November 2006
BItte nicht zu hart…
mit dem Pünktchen reden, sonts heults gleich wieder rum ! >:)
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#116   Adrian Leverkuehn   21:26:06 | Freitag, 10. November 2006
@ Pünktchen
Ist alles drin, von NFP über Kondome bis hin zur Kontrazeptiva
Wenn das der Papa Ratze wüßte…
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#115   obelix †   21:19:19 | Freitag, 10. November 2006
Um des lieben Friedens willen Pünktchen:
Es gibt kein Umdenken bei mir, weil ich einen Schwangerschaftsabbruch schon immer für eine Katastrophe gehalten habe. Andererseits kann eine Frau in Situationen kommen, in denen eine Fortführung der Schwangerschaft die grössere Katastrophe für die Frau ist (ersparen Sie mir bitte eine Aufzählung, Sie wissen es ja). Dann müssen wir alles tun, dieser Frau helfend unter die Arme zu greifen, um dies zu verhindern. Wenn wir es allerdings nicht verhindern können, dann halte ich das Strafgesetzbuch in diesem Fall für die schlechteste und unwirksamste Methode einen Abbruch zu verhindern. Ausser natürlich den „Lebensschützern“ die vor „Kinderschlachthöfen“ mit Plastikembryos schmeissen. Die kann man gleich den Hasen geben.
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#114   Pünktchen   20:48:45 | Freitag, 10. November 2006
Tja, Methusal/Obel,
für den Fall der ungewollten Kinder, bzw. derjenigen Kinder, die, wenn sie auch ursprünglich gewollt waren, schließlich nicht mehr gewollt sind, hatten Sie eine andere „Lösung“ für gerechtfertigt erklärt: die Abtreibung!
Oder gibt es da ein Umdenken bei Ihnen?
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#113   Breze   20:48:29 | Freitag, 10. November 2006
@ Obelix
Ist alles drin, von NFP über Kondome bis hin zur Kontrazeptiva, die die Gynäkologin empfiehlt (oder der Hautarzt).
Und wenn der Pearl Index sich bemerkbar macht, dann tritt automatisch Plan B in Kraft. Kommt oft genug vor…
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#112   obelix †   20:38:51 | Freitag, 10. November 2006
Was Sie immer in meine Beiträge hineinlesen, Pünktchen
Sondern sie muß lauten:
…Und wenn ihr sie nicht mehr wollt oder ihr sie etwa „ungewollt“ ge“macht“ habt, bringt sie beizeiten um!
Das war Ihre erweitert Version; wenn Sie meine Version erweitert haben wollen:
Schafft Arbeitsplätze, soviel ihr braucht! Macht Kinder, soviel ihr wollt! Und wenn ihr keine (mehr) wollt, verwendet einesichere Verhütungsmethode eurer Wahl. Ist alles drin, von NFP über Kondome bis hin zur Kontrazeptiva, die die Gynäkologin empfiehlt (oder der Hautarzt).
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#111   Maurice Corvisier   20:02:42 | Freitag, 10. November 2006
Ja, ich weiß,
ich hatte ihm vorher dasselbe, aber arg verkürzt geschrieben. Deshalb.
Lieben Gruß! M.
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#110   Pünktchen   20:01:27 | Freitag, 10. November 2006
Nein, Maurice,
ich hatte auf das Methusal geantwortet!
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#109   Maurice Corvisier   19:59:14 | Freitag, 10. November 2006
Nun ja, Pünktchen,
ich neige ab und an zum extremen Verkürzen. Danke für’s Erweitern!
M.
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#108   Domenico Tuttisanti   19:56:37 | Freitag, 10. November 2006
Methusalix
Ihre Position in dieser Debatte ist nicht vollständig wiedergegeben mit den Worten:
Schafft Arbeitsplätze! Soviel ihr braucht! Macht Kinder! Sviel ihr wollt!
Sondern sie muß lauten:
Schafft Arbeitsplätze, soviel ihr braucht! Macht Kinder, soviel ihr wollt! Und wenn ihr sie nicht mehr wollt oder ihr sie etwa „ungewollt“ ge“macht“ habt, bringt sie beizeiten um!
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#107   Pünktchen   19:47:35 | Freitag, 10. November 2006
Methusalix
versucht sich auf Nebenschauplätzen!
(Der errechnete und errechenbare Zusammenbruch unserer sozialen Sicherungssysteme, die ja weitgehend auf einem intergenerationellen Umlageprinzip gegründet waren und noch immer gegründet sind (!!!), wurde von so vielen Sozialpolitikern, Demographen, Versicherungsmathematikern und anderen Fachleuten beschrieben, daß ich mir die Erörterung hier spare. Das Argument des sozialen/volkswirtschaftlichen Risikos der Abtreibung wurde von mir – u.a. auch in diesem thread – natürlich NICHT als das viel schwerwiegendere rechtsmoralische Argument behandelt. Die hypothetischen Zahlenannahmen von Methusalix haben daher keine Bedeutung im rechtsmoralischen Diskurs! )
Zur Frage des Mordes an ungeborenen Kindern als angeblichem „Frauenrecht“, das ein fundamentaleres und höhherrangiges Recht außer Kraft setzen könne, das man als Grundrecht schlechthin bezeichnen muß: das Recht auf Leben, dazu von Methusalix natürlich kein Wort!
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#106   methusalix †   19:43:58 | Freitag, 10. November 2006
Nö Moritz!
Schafft Arbeitsplätze! Soviel ihr braucht! Macht Kinder! Sviel ihr wollt!
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#105   Maurice Corvisier   19:33:43 | Freitag, 10. November 2006
Schafft Arbeitsplätze!
Treibt Kinder ab!
Methusalix ist ein …
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#104   methusalix †   19:30:46 | Freitag, 10. November 2006
OK, Pünktchen, weil Sie so darum betteln:
…für den schon heute errechenbaren und errechneten Zusammenbruch unserer sozialen Sicherungssysteme,…
Auf Ihre sattsam bekannten Nazivergleiche a la Meisner schenke ich mir eine Antwort, aber was um alles in der Welt bringt Sie dazu so einen Unsinn zu glauben? Die Sozialsysteme brechen nicht zusammen, weil es zu wenig Menschen gibt, sondern weil die Bosse in ihrer masslosen Gier Arbeitsplätze vernichten bis zum geht-nicht-mehr.
In Deutschland leben jetzt weit über achtzig Millionen Menschen, mehr als zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte; wir haben eine Bevölkerungsdichte die Sie in grossen Flächenstaaten sonst kaum auf Erden finden.
Jetzt machen wir ein Experiment: wir retten alle „Kinder“ vor ihren „Abtreibungsmördern“. Das sind ja Abermillionen. Nehmen wir an, dass in zwanzig Jahren auch zwanzig Millionen „Kinder“ errettet werden. Dann hat Deutschland eine Bevölkerungszahl von etwa hundert Millionen Einwohnern. Haben wir auch zwanzig Millionen mehr Arbeitsplätze? Oder wenigstens zehn Millionen mehr Ausbildungsplätze in Schulen, Hochschulen und Firmen? Sie wissen doch, dass heute zehn Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (das sind die, die die Rente finanzieren! Nicht arbeitlose Jugendliche!) fehlen und dass jetzt fünfzigtausend Jugendliche ohne Lehrstelle, also ohne jede Aussicht auf eine selbst gestaltete und selbst finanzierte Zukunft, dastehen.
Nix ist mit Rentensicherung durch Geburtenzuwachs!
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#103   Pünktchen   18:37:54 | Freitag, 10. November 2006
methusalix
@Pünktchen, nur so als Fussnote: lassen Sie’s!
Das hätten Sie wohl gerne nach Ihren Blamagen hier!
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#102   methusalix †   18:34:28 | Freitag, 10. November 2006
Hallo Benedikt!
Nach dem was wir wissen, berief Jesus nur Männer.
Auch das sehen einige Menschen inzwischen ein klein wenig anders; aber die Wahrheitsverkünder (alles alte Männer, wie Sie wissen) halten an ihrer Deutungshoheit fest. Da haben Sie vollkommen recht.
@Pünktchen, nur so als Fussnote: lassen Sie’s!
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#101   Benedikt   16:40:28 | Freitag, 10. November 2006
@ methusalix
Sehen Sie die Kirche wirklich so wie jeden Fussball- oder Turnverein oder wie jede politische Partei? Ich bin sicher, Jesus sah dies anders.
Nach dem was wir wissen, berief Jesus nur Männer.
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#100   Pünktchen   16:27:36 | Freitag, 10. November 2006
Methusalix
Interessanterweise sind viele Frauen (und längst nicht nur die kirchlich gebundenen) Gegner der Abtreibung. Darunter auffallend viele Ärztinnen, Juristinnen und generell Akademikerinnen! Frauen von Bildung und moralischem Format lassen sich nicht einreden, ein Verbrechen sei keines, nur deswegen, weil auch die katholische Kirche – neben der evangelischen, der orthodoxen Kirche und anderen Weltreligionen – sie als Verbrechen bezeichnet oder weil dieses Verbrechen eine tatsächliche oder vermeintliche Vorteilsposition verschafft! Solange Frauen und Männer ihrem Vorteil den Vorzug vor der Wahrheit geben, bleiben die Abtreibungsgesetze! Das stimmt! Auf die menschliche Korrumpierbarkeit durch amoralische individuelle Vorteilskalküle können Sie also weiterhin hoffen, methusalix! (Die Entrechtung und Enteignung der Juden durch die Nürnberger Gesetze haben ja auch so viele Personen in eine Vorteilsposition versetzt, daß von einer nennenswerten Gegenwehr in der Bevölkerung nicht die Rede sein kann!) Eine jahrelang unterdrückte und verleugnete Wahrheit wird jedoch irgendwann ihren Tribut fordern. Die Frauen und Männer in der Jungen Union, die realisieren, daß sie es sind, die in fünfzehn bis zwanzig Jahren die Zeche bezahlen müssen für den Abtreibungs-Massenmord von heute, für den schon heute errechenbaren und errechneten Zusammenbruch unserer sozialen Sicherungssysteme, diese jungen Leute sind es, die plötzlich fragen:
Wieso sollte es ein „Frauenrecht“ geben Kinder zu töten?
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#99   methusalix †   12:34:25 | Freitag, 10. November 2006
@Pünktchen
Wer Frauen das Gegenteil einredet, ist der wahre Frauenfeind: SIE, nämlich, methusalix!!
Das sehen die allermeisten Frauen auf der Welt anders, Pünktchen! Aber die sind ja auch nicht den katholischen Wahrheitsverkündern und „Frauenverstehern“ hörig!
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#98   Pünktchen   09:22:10 | Freitag, 10. November 2006
@Methusal/Obel: Wer für sich die Definitionshoheit beansprucht darüber, welches Individuum der
Gattung Mensch tatsächlich „Mensch“ sei, bzw. das grundlegende Recht auf Leben genießen dürfe, der ist bereits Gegner der Menschenrechte. Wenn es nämlich wirklich Rechte gibt, die mit dem Menschsein als solchem gegeben sind, dann könnte ein Menschenrecht nur noch verletzt werden a) im offenen Widerspruch zu einem solchen Recht oder b) durch definitorische Manipulationen am Begriff des Menschseins. Der Versuch „Menschsein“ mit irgendwelchen erreichten oder verwirklichten Entwicklungsstadien zu identifizieren, scheitert jedoch völlig! Tatsächlich ist nicht einzusehen, wie es britische Mediziner formulierten, warum die Tötung eines Menschen am einen Ende des Geburtskanals Mord sein soll und am anderen nicht! (Warum wenige Sekunden darüber entscheiden sollten, daß ein Individuum „Mensch“ sei oder nicht!)
Die Diskriminierung der Ungeborenen durch die Geborenen hat ihre Parallele in der rassistischen Diskriminierung, die ja oft genug auch damit arbeitet, bestimmte Mitglieder der gemeinsamen Gattung als Un-Menschen oder defizitär-menschlich („Halb-Affe“, „Insekten“ …) zu diskreditieren. Mit Ihrem Votum für das Abtreibungsrecht, das Sie kaltschnäuzig als selbstverständliches „Frauenrecht“ deklarieren, sind Sie mitschuldiug am millionenfachen Kindermord, methusalix. Es gibt kein Recht auf Vorsatztötung: für Männer nicht, für Frauen nicht! Wer Frauen das Gegenteil einredet, ist der wahre Frauenfeind: SIE, nämlich, methusalix!!
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#97   obelix †   19:48:44 | Donnerstag, 9. November 2006
fünf Zeichen als Titel
Pünktchen: Methusalix,
… >>Das Recht auf Leben ist keine konfessionelle, keine sexualeth., keine geschlechtsspezifische Frage und im Prinzip auch keine Frage von „links“/„rechts“!<<
Sie plärren ja hier laut genug herum. Ich stimme Ihnen auch zu, dass dieses Recht auf Leben weltweit schändlich mit Füssen getreten wird. In Tschetschenien, im Irak, in Nigeria, in Sri Lanka und auch sonst überall wo Krieg und Terrorismus herrrscht.
Darum bin ich der Meinung, dass die Einhaltung der Erklärung der Menschenrechte durchgestzt werden muss, überall auf der Welt.
Dass Sie und Ihre fundamentalistischen Stichwortgeber, wie Meisner und Konsorten, dabei auf Frauen, vor allem verzweifelte Frauen eindreschen ist zwar bedauerlich, angesichts der absoluten Verklemmtheit gegenüber allem körperlichen, nicht weiter verwunderlich, aber sehr zu bedauern, weil dadurch die moralische Autorität der Kirche, eben durch diese Einseitigkeit, von dieser selbst untergraben wird.
Und jetzt sollten wir es lieber lassen. Sie werden nicht aufhören, einseitig Frauen zu verurteilen, die in Notlagen ihre Schwangerschaft abbrechen, und ich werde nicht aufhören die Einhaltung aller Menschenrechte durch alle einzufordern. Wobei Ihre spezielle Ansicht dazu nicht in der Deklaration steht. Die ist der katholischen Wunschmoral entsprungen.
Benedikt: Sehen Sie die Kirche wirklich so wie jeden Fussball- oder Turnverein oder wie jede politische Partei? Ich bin sicher, Jesus sah dies anders.
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#96   Benedikt   14:15:06 | Donnerstag, 9. November 2006
@ methusalix
Wenn Sie die Kirchenbeamten meinen: Jetzt? Diskriminieren. Früher? Verheizen.
Diskriminieren? Wenn ich einen Verein gründe und nur Rechtshänder Mitglied werden lasse, ist das dann Diskriminierung? Wenn ja, dann ist so ziemlich alles Diskriminierung. Ich jedenfalls verlange dann, sofort in ein Nonnenkloster aufgenommen zu werden.
Kennen Sie die Gründe nicht, oder warum fragen Sie?
Doch; ich habe es als rhetorische Frage formuliert: zu viele Rechte für Frauen. (Glaubt der Klerus, ist nicht so)
Na, also ich glaube eher, dass das mit der Staatsform des Vatikan zusammenhängt. Fragen religiöser Bedeutung sind für die Menschenrechtserklärung völlig irrelevant. Auch die Konvention räumt kein Recht auf den Sakramentenempfang in irgendeiner Konfession ein. Eine Alltagsdiskriminierung, wie man sie etwa in islamischen Staaten beobachten kann (Ausgeh- & Fahrverbote, Kleiderzwang etc.) gibt es in der Kirche nicht. Damit kann das also nichts zu tun haben. Logischer ist da wirklich eher die Staatsform des Vatikan: der Papst als Alleinherrscher. Was ich in einem „normalen“ Flächenstaat auch eher ablehnen würde, halte ich für einen Staat wie den Vatikan, der eher eine Verwaltungsbehörde ist für unproblematisch. Es ist ja nun nicht wirklich so, dass dem Papst ein Diktatoren-ähnliches Instrumentarium zur Verfügung stände. Er könnte ja nicht mal verhindern, dass seine Staatsbürger einfach alle gehen, falls er ein Tyrann wäre. Da muss man wirklich mal auf dem Teppich bleiben.
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#95   Pünktchen   08:54:54 | Donnerstag, 9. November 2006
Methusalix,
gehen Sie schon so auf dem Zahnfleisch, daß Ihnen keine sachlichen Erwiderungen mehr möglich sind?Den Haupteinwand gegen Ihre Themen- und Prinzipienverwurstung lassen Sie unbeantwortet. Wenn Sie den aber nicht entkräften, können Sie hier ganz einpacken! Er lautete: >>Das Recht auf Leben ist keine konfessionelle, keine sexualeth., keine geschlechtsspezifische Frage und im Prinzip auch keine Frage von „links“/„rechts“!<<
Wie zum Beweis der Richtigkeit meines Vorwurfes versuchen Sie es dann dennoch mit Themenverwurstungs- und Ausweichmanövern. Zum Beispiel der „USA“-Trick! Sie waren es, der den Wahlausgang in den USA euphorisch begrüßte. Ich hatte Sie (daraufhin!) lediglich davor gewarnt, daraus langfristig für die Abtreibungsdebatte erhebliche Vorteile zu erwarten. Sie darauf: Ausgerechnet die USA nimmt sich ein Katholik als Vorbild? Bei Ihnen blickt man wirklich in die Werkstatt eines Rabulisten: An keiner Stelle hatte ich die USA „als Vorbild“ bezeichnet! Aber mit solchen Methoden muß wohl arbeiten, wer zum rechtsmoralischen Problem der Tötung ungeborener Kinder auf eben dieser Argumentationsebene keine schlagkräftigen Argumente mehr hat.
Unbeantwortet bleibt auch der Diskriminierungsvorwurf, der Abtreiber und Rassisten gleichermaßen trifft! Abtreibung ist die Diskriminierung der Ungeborenen durch Geborene mit Hinweis auf einen erreichten Entwicklungsstand. Rassismus diskriminiert mit Hinweis auf rassische Merkmale. In beiden Fällen ist die letzte Konsequenz: Massenmord!
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#94   Breze   01:44:49 | Donnerstag, 9. November 2006
na dann, Obelix…
gute Nacht… :-)
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#93   obelix †   01:38:53 | Donnerstag, 9. November 2006
Nicht Nachtdienst, Breze; ich bin vom Typ eine Nachteule
Pünktchen: Die Frage des Lebensrechtes
…ensteht jene braune Brühe der Abtreibungstoleranz, …
Klar, wenn man keine Argumente mehr hat, als die katholische Wunschmoral der Sexualtheoretiker, dann kommt die Nazikeule. Genau wie Ihr grosses Vorbild Meisner.
(…daß selbst innerh. d. demokrat. Partei in den USA…)
Ausgerechnet die USA nimmt sich ein Katholik als Vorbild? Machen Sie sich doch nicht noch lächerlicher als Sie es schon sind, Pünktchen. Die USA sind in Fragen der Moral ungefähr so kompetent, wie der Papst für Fragen der Ehe. Dort sind ja sogar Kinderhinrichtungen erlaubt, was allerdings auch bei der heiligen katholischen Kirche der Fall ist.
…noch „Kirchenbeamte“, die „Frauen verheizen“ und ähnliche rhetorische Vogelscheuchen an die Wand malen.
Kleriker sind Beamte der Kirche, Bischöfe schwören vor Amtsantritt einen Eid auf die Verfassung, genau wie jeder andere Beamte auch. Dass Frauen auf Anordnung des katholischen Klerus verheizt wurden werden doch hoffentlich nicht einmal Sie bestreiten. Oder wollen sie der Heiligen Johanna ihren Heiligenschein klauen?
Sie, methusalix, stehen…mit rassist. Massenmördern, bzw. ihren ideologischen Komplizen, auf einer Stufe!
Sehr katholisch, diese Einordnung. Finde ich prima, sie zeigt, wes Geistes Kind Sie sind. So machen das die islamischen Terroristen auch.
U.U. werden Sie die Revision des AbtreibungsR.s noch erleben müssen (ich… dürfen!)
In den USA ja, bei uns oder in Schweden und Holland eher nicht.
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#92   Breze   01:32:26 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Obelix
Im Nachtdienst?????
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#91   obelix †   01:19:46 | Donnerstag, 9. November 2006
@Dr. Heger
Dr. Heger @Methusalix
…sondern der wohlbekannte Scharia-Staat stehen könnte?
Die Deutschen und die Österreicher neigen viel eher zum Faschismus, als zum Islam, wie die Geschichte beweist. Dass Sie hier die Scharia als Teufel an die Wand malen, soll doch nur die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, mit der hintergründigen Drohung: Wenn ihr das katholische Moraldiktat nicht befolgt (und beim Vatikan-Roulette möglichst viele Kinder macht), wird dieses Land in wenigen Jahren ein islamischer Gottesstaat, wie der Iran sein.
Wenn eine Religion derartig schäbige Methoden verwendet, Herr Doktor Heger, dann hat sie den Untergang redlichst verdient. Angstmache als Bekehrungsmethode ist abgeschafft; zusammen mit den Folterkellern und Scheiterhaufen der Heiligen Inquisition.
…Leute Ihres Schlages treten schnell zum Islam über und bringen ihr Schäflein ins Trockene.
Nö, dann hätte mein Rosenkranz hundert Perlen und wäre mir viel zu umständlich. Ausserdem habe ich schlechte Erfahrungen mit Chirurgen gemacht. Ist also nix, mit Ihrer „Prophezeiung“, Sie möchtegern-Märtyrer.
Ach Sie Naivling!
Na dann müssen sie auch diesen Mann www.hwwi.org/Leitung.67.0.html als Naivling einordnen, aber ich befürchte, dass er doch ein ganz klein wenig besser in Demografie ist als Sie und dass Ihre Einschätzung der Entwicklung doch ein bischen von katholischer Ideologie geprägt ist; etwa so, wie bei den Kreationisten und Co. Man schaut sich seine Glaubensaussagen an und versucht dann die Realität diesen Aussagen anzupassen
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#90   Dr. Christoph Heger   21:01:43 | Mittwoch, 8. November 2006
@Methusalix
Die Abnahme der Überbevölkerung Deutschlands verleitet Sie also zur Prophezeiung, dass sich das Land in einen klerikal-faschistischen Staat wandeln wird
Lesen müßte man können, Sie Obergescheiter! Ich habe dergleichen durchaus nicht vorhergesagt. Sie Phantasieloser, haben Sie schon mal daran gedacht, daß im Ergebnis „kein klerikal-faschistischer Staat“, wie Sie sich auszudrücken belieben, sondern der wohlbekannte Scharia-Staat stehen könnte?
… Da bin ich aber gespannt.
Enspannen Sie sich, Leute Ihres Schlages treten schnell zum Islam über und bringen ihr Schäflein ins Trockene.
Was Sie als „demografische Katastrophe“ beschreiben, wird von anderen als die grosse Chance für Deutschland beschrieben.
Ach Sie Naivling! Die große Chance, die Sie dann im Alter haben, ist die, daß Sie vielleicht noch irgendwo warm, satt und trocken abgelegt werden. Aber auch das ist nicht sicher.
MfG
Christoph Heger
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#89   Pünktchen   20:59:48 | Mittwoch, 8. November 2006
Die Frage des Lebensrechtes
ist keine konfessionelle, keine sexualeth., keine geschlechtsspezifische und im Prinzip auch keine Frage von „links“/„rechts“! Da Sie, methusalix, systematisch die rechtsmoral. Frage nach dem Recht auf Leben mit den og. Fragen verrühren, ensteht jene braune Brühe der Abtreibungstoleranz, die immer weniger Menschen überzeugt und aus der nur Propaganda und Ideologie zu schöpfen ist!
(Ein sicheres Indiz für das globale Umdenken in dieser Frage ist die Tatsache, daß selbst innerh. d. demokrat. Partei in den USA die Abtreibungstoleranz wachsenden Widerstand www.democratsforlife.org/ erlebt, und daß ausgerechnet eine Frau, Hillary Clinton nämlich, Bereitschaft signalisiert, das Lebensrecht in den USA besser zu schützen! Ihre Freude über den Ausgang der Kongreßwahlen in den USA könnte also verfrüht sein.)
Ein „Frauenrecht“ auf Vorsatztötung kann es ebensowenig geben wie ein Männerrecht. Frauen lassen sich auch immer weniger einreden, daß die „licence to kill“ irgendetwas mit ihrer Emanzipation oder Sexualität oder (dem Fehlen einer) religiösen Konfession zu tun habe. Insofern stehen Sie bald schon auf verlorenem Posten, methusalix, wenn Sie im Ernst noch „Kirchenbeamte“, die „Frauen verheizen“ und ähnliche rhetorische Vogelscheuchen an die Wand malen.
Sie, methusalix, stehen für eine willkürliche Einschränkung des Menschenrechtes auf Leben,d.h. mit rassist. Massenmördern, bzw. ihren ideologischen Komplizen, auf einer Stufe! U.U. werden Sie die Revision des AbtreibungsR.s noch erleben müssen (ich… dürfen!)
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#88   obelix †   19:32:39 | Mittwoch, 8. November 2006
@Bendikt
… Jeder, der dies tut riskiert, dass der Paragraph (bzw die Folgeparagraphen) …ganz anders aussieht, als er das gewollt hat.
Volle Zustimmung Benedikt! Wenn ich an die Lobbygruppen von allen Seiten denke, wagt das niemand.
Was machen Sie denn?
Wenn Sie die Kirchenbeamten meinen: Jetzt? Diskriminieren. Früher? Verheizen.
Kennen Sie die Gründe nicht, oder warum fragen Sie?
Doch; ich habe es als rhetorische Frage formuliert: zu viele Rechte für Frauen. (Glaubt der Klerus, ist nicht so)
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#87   Benedikt   18:35:55 | Mittwoch, 8. November 2006
@ methusalix
Sie haben natürlich Recht Herr Doktor Heger. Auf ewig ist kein Gesetz gültig. Das war beim Paragrafen 175 und beim berüchtigten Kuppeleiparagrafen so und das wird auch beim § 218 StgB so sein.
Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass fundamentalkatholische Wunschmoral sich hier niederschlagen werden.
Und ich wage zu bezweifeln, dass sich in näherer Zeit irgendein Irrer finden lässt, der Hand an den § 218 legt. Jeder, der dies tut riskiert, dass der Paragraph (bzw die Folgeparagraphen) am Ende des folgenden Flügelstreites und der jahrelangen verfassungsgerichtlichen Auseinandersetzungen ganz anders aussieht, als er das gewollt hat.
Was die katholischen Kleriker mit den Frauen machen war früher oft ein Massenverbrechen,
Was machen Sie denn?
Zuviele Frauenrechte darin verankert? Die man nicht mittragen will?
Kennen Sie die Gründe nicht, oder warum fragen Sie?
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#86   obelix †   18:21:02 | Mittwoch, 8. November 2006
@Pünktchen
Pünktchen: …
Ich spüre deutlich, daß Sie selber nicht mehr an das glauben, was Sie da schreiben.
Oh, Pünktchen ist ein Medium, das auf tausende von Kilometern meine Gedanken und Gefühle lesen kann und weiss, woran ich glaube und nicht glaube.
Wenn die Sexualtheoretiker, die sich als die Fachleute für Sexualität gerieren, nur halb so viel „Einfühlungsvermögen“ hätten, wie Sie, Pünktchen, wären die Kirchenbänke jeden Sonntag voll.
… darauf läuft nun Ihre gehaltlose Wortmeldung hinaus, die nochmal feministische Reflexe aktivieren soll,…
Sie haben natürlich Recht,Pünktchen, wenn Sie auf die USA blicken. Zumindest bis heute Abend. Der Schwung nach rechts scheint doch vorbei zu sein.
Die Parallele zu rassistisch motivierten Massenverbrechen liegt im Akt der Diskriminierung und willkürlicher Entrechtung.
Sie haben den C. I. C. aber genau gelesen! Was die katholischen Kleriker mit den Frauen machen war früher oft ein Massenverbrechen, heute ist es eben „nur noch diskriminierend“. Bald vorbei.
Daher stehen Sie für Willkürrecht, methusalix,
Nö, ich bin für die ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE www2.amnesty.de/…f/windexde/TH2004001
Aber die Kirchenbeamten scheinen damit ihre Schwierigkeiten zu haben. Zuviele Frauenrechte darin verankert? Die man nicht mittragen will? Oder, korrigieren Sie mich bitte, hat Ratzinger unterschrieben? Eher nie, oder?
…die Kirche tritt für ein überpositives und ewig gültiges moralisches Recht ein:
Ewig klingt ziemlich lange, Pünktchen. Seit wann genau? Tipp: schauen Sie sich mal Artikel 4 an
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#85   methusalix †   18:16:02 | Mittwoch, 8. November 2006
@Dr. Heger
Dr. Christoph Heger: Prophezeiungen sind immer schwierig, …
besonders wenn sie sich auf die Zukunft beziehen…
Sie haben natürlich Recht Herr Doktor Heger. Auf ewig ist kein Gesetz gültig. Das war beim Paragrafen 175 und beim berüchtigten Kuppeleiparagrafen so und das wird auch beim § 218 StgB so sein.
Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass fundamentalkatholische Wunschmoral sich hier niederschlagen werden.
…sterben infolge ihrer statistisch signifikant geringeren Kinderzahl aus. In der Folge wird möglicherweise nicht nur dieser Paragraph fallen.
Die Abnahme der Überbevölkerung Deutschlands verleitet Sie also zur Prophezeiung, dass sich das Land in einen klerikal-faschistischen Staat wandeln wird, wie weiland Österreichs erste Republik? Da bin ich aber gespannt.
…Die Folgen der demographischen Katastrophe…
Was Sie als „demografische Katastrophe“ beschreiben, wird von anderen als die grosse Chance für Deutschland beschrieben.
Deutschland altert – na und?
Untergangsvisionen überall: Bücher und Fernseh-Talkrunden stellen den bevorstehenden Bevölkerungsschwund als soziale und wirtschaftliche Zeitbombe dar. In Wirklichkeit bietet der demografische Wandel viele übersehene Chancen. www.spiegel.de/…,1518,443804,00.html
Den Rest schenken wir uns. Sie glauben fest daran, dass ein Abbruch Mord ist, ich nicht (und etliche andere auch nicht).
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#84   Dr. Christoph Heger   11:18:20 | Mittwoch, 8. November 2006
Prophezeiungen sind immer schwierig, …
besonders wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.
Dafür ist diese ein hübsches Beispiel:
an der jetzt gültigen Version des Papragrafen 218 wird nichts geändert werden
Das Gegenteil scheint wahrscheinlicher. Die Kreise, die diese sowohl verfassungswidrige wie auch ethisch nur als verbrecherisch zu bezeichnende Fassung des Paragraphen 218 StGB durchgesetzt haben, sterben infolge ihrer statistisch signifikant geringeren Kinderzahl aus. In der Folge wird möglicherweise nicht nur dieser Paragraph fallen.
Es ist natürlich auch denkbar, daß nicht nur dieser Paragraph fällt, sondern das ganze Gebäude der Nachkriegsverfassung Deutschlands überhaupt. Die Folgen der demographischen Katastrophe wurden uns ja lange genug verschleiert und werden dem Volk auch jetzt nur häppchenweise zu Bewußtsein gebracht.
… und sich dazu versteigen, Abbrüche mit der Shoa zu vergleichen.
Wieso versteigen? Der Vergleich ist im Punkte ihres verbrecherischen Charakters völlig richtig.
Die Frauen entscheiden, nicht der Pfarrer, der Bischof oder gar der Papst.
Das war bei der „Schoa“ nicht anders: Auch hier entschieden nicht Papst und Co., sondern die Mörder.
MfG
Christoph Heger
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#83   Pünktchen   10:44:03 | Mittwoch, 8. November 2006
Mit Ihrer letzten Wortmeldung verlassen Sie wieder einmal den sachlichen Diskurs und fallen in den
bekannten gebetsmühlenartigen Singsang zurück, den wir von Ihnen kennen, methusalix: „katholische Wunschmoral“, „Kichenbeamte“, Frauen sollen „entscheiden“ dürfen, ihre Kinder zu töten, „nicht der Pfarrer“ … etc.pp.
Ich spüre deutlich, daß Sie selber nicht mehr an das glauben, was Sie da schreiben. Sie konnten interessanterweise argumentativ auch gar nichts mehr auf meine letzte Zuschrift erwidern! „Beim Abtreibungsrecht bleibt alles beim alten – und damit basta!“ darauf läuft nun Ihre gehaltlose Wortmeldung hinaus, die nochmal feministische Reflexe aktivieren soll, obwohl Ihnen nicht entgangen sein kann, daß gerade die jungen Menschen (Männer UND Frauen) in den großen Parteien und gesellschaftlichen Gruppierungen aller westlichen Länder nachzudenken beginnen und vermehrt in Frage stellen, mit welchem Recht eine Menschengruppe – und sei es die Mehrheit! – eine andere Menschengruppe ums Leben bringen dürfe.
Die Parallele zu rassistisch motivierten Massenverbrechen liegt im Akt der Diskriminierung und willkürlicher Entrechtung. Daher stehen Sie für Willkürrecht, methusalix, die Kirche tritt für ein überpositives und ewig gültiges moralisches Recht ein: das Recht jedes Menschen auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dazu bekennt sich auch das Grundgesetz! Daran bleibt gesetzgebende und staatliche Gewalt in Deutschland gebunden!
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#82   methusalix †   10:12:02 | Mittwoch, 8. November 2006
Nein Pünktchen, Sie können Ihre juristischen Volten schlagen so viel Sie wollen,
an der jetzt gültigen Version des Papragrafen 218 wird nichts geändert werden und auch die Gerichte werden sich katholischer Wunschmoral nicht beugen.
Die Frauen sind für die Kinder verantwortlich und werden oft genug von den Männern dabei vollkommen alleine gelassen. Die römisch-katholischen Kirchenbeamten mit ihrer absoluten Null-Erfahrung, was das weibliche Geschlecht angeht, sind sowieso vollkommen unglaubwürdig, wenn sie über „millionenfachen Kindermord“ jammern und sich dazu versteigen, Abbrüche mit der Shoa zu vergleichen.
Die Frauen entscheiden, nicht der Pfarrer, der Bischof oder gar der Papst. Der ist derartig weit von der Realität entfernt, dass er keine Ahnung von Schwangerschaft, Geburt und Kindern haben kann. Und die unter ihm dürfen davon keine Ahnung haben.
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#81   Pünktchen   09:10:37 | Mittwoch, 8. November 2006
Wenn angeblich kein Konsens darüber besteht,
daß der Schwangerschaftsabbruch, also die vorsätzliche Tötung eines ungeborenen Menschen, Mord sei, methusalix, so bleibt die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik daran gebunden, daß der Staat durch seine Gesetze und sein Handeln menschliches Leben vor der Vernichtung schützt! Aus diesem Grunde sind ja die Art.1 und 2 GG in ihrem Kern der Zustimmung durch irgendwelche „Mehrheiten“ entzogen worden! Dabei hatte u.U. die Erfahrung mit dem Nationalsozialismus Pate gestanden, die Erfahrung nämlich, daß auch „Mehrheiten“ in der Lage sind, elementare Menschenrechte mit den Füßen zu treten. Was mit den Nürnberger Gesetzen (mehrheitlich vom Reichstag 1935 beschlossen!) begann, endete schließlich in der Massenvernichtung mißliebiger Rassen und Andersdenkender! Auch gegen dieses Massenverbrechen hat sich im Deutschen Reich keine Mehrheit formiert und wir sind uns einig, daß auch eine Mehrheit niemals das „Recht“ (im überpositiven Sinne!) haben kann, Menschen unter welchen Gesichtspunkten auch immer töten zu lassen!
Das Grundgesetz bleibt für die Dauer seiner Geltung („Ewigkeitsgarantie“ der Grundrechte) an die Auffassung gebunden, daß der Staat menschliches Leben zu schützen habe (Art.1 u. 2 GG). Ob er dies im Falle des Abtreibungsrechtes umfassend und wirksam tut, das wird in nächster oder fernerer Zeit sicher wieder Gerichte u. Parlamente beschäftigen. Auch die straffreie Abtreibung wird vom VerfGer als rechtswidrig eingestuft. „Verbrechen gegen das Leben“ heißt es im StrafR.
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#80   obelix †   20:13:04 | Dienstag, 7. November 2006
@Pünktchen
Pünktchen: Methusalix offenbart bedauerliche
geistes- und philosophiehistorische Bildungslücken, …
Sehr schön, Pünktchen, aber das ist doch das eigentliche Problem mit Ihrem Willkürrecht, dem Naturrecht:
Wikipedia stellt es so dar:
Die Problematiken beider Konzeptionen liegen auf der Hand: Durch die Annahme eines überpositiven Rechts werden elementare moralische Grundsätze, seien diese ethisch oder religiös motiviert, dem Zugriff der positiven Gesetzgebung entzogen, was diese Grundsätze einerseits stärkt, andererseits sie aber nur in dem Maße verwirklichen lässt, wie über deren Bestand ein möglichst breiter Konsens herrscht.
Es herrscht eben kein breiter Konsens zu Ihrem Wunschrecht, Pünktchen. Die von Ihnen und dem Papst immer wieder mit Verve vorgetragenen kirchlichen Positionen zum §§ 218 werden nicht von einer breiten Bevölkerungschicht getragen. Deswegen wird dieser von Ihnen „Schandpargraf“ beschimpfte Teil des Strafrechtes auch nicht geändert.
Da können Sie mir Vorwürfe machen so viel Sie wollen; es besteht kein Konsens, dass ein Abbruch Mord ist. Also greift auch nicht Ihr gepriesenes Naturrecht, sondern unser Strafrecht. Das ist demokratisch legitimiert. Die Wünsche der katholischen Kirche nicht.
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#79   methusalix †   20:02:19 | Dienstag, 7. November 2006
@ A. Z.
Alexandra Zayadeh: Frauenfeindlichkeit
… wie glühend JP2 sich gegen die Ausbeutung von Frauen ausgesprochen hat…
Leider ist diese „glühende Marienverehrung“ so stark, dass für die jetzt auf Erden weilenden Frauen nichts mehr an „Verehrung“ übrig bleibt. Fragen Sie mal eine Krankenschwester in einer Klinik, zum Beispiel der Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul. Da werden Sie an Erfahrungen von Ausbeutung bis Mobbing (besser gesagt Bossing, ist ja alles ad maiorem dei gloriam) teilhaben dürfen, wie sie sich keine kommunale Klinik und keine Uniklinik leisten könnte, ohne sofort eine Klage am Hals zu haben. Von den schlimmsten Fällen, wo es dann um das Wohl und Wehe der Patienten geht, wollen Sie gar nichts wissen. Ich beobachte diese Szene seit über fünfundzwanzig Jahren als Teilnehmer an diesem Zirkus und werde froh sein, wenn ich es hinter mir habe.
Da bleibt von Ihrem theoretischen „Hochgefühl“, das Sie verspüren, weil Sie von den Zuständen vor Ort keinen blassen Dunst haben, oder schlimmer noch, diese nicht wahr haben wollen, rein gar nichts mehr übrig.
Diese extreme Überhöhung der Maria findet eben ihr Gegenstück in der automatischen Herabsetzung aller Frauen auf der Erde, weil eben absolut keine von den Frauen aus Fleisch und Blut Maria das Wasser reichen kann.
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#78   Pünktchen   09:22:22 | Dienstag, 7. November 2006
Methusalix offenbart bedauerliche
geistes- und philosophiehistorische Bildungslücken, wenn er den Naturrechtsgedanken mit sozialdarwinistischen Positionen verwechselt (also ungefähr mit dem Gegenteil!). Mit Naturrecht wird bezeichnet: ein Recht, das dem durch soziale Normen geregelten gesetzten oder positiven Recht vorhergeht und übergeordnet ist. Gegen einen reinen Rechtspositivismus wurde diese Konzeption eines mit dem Menschsein als solchem gegebenen Rechtes sowohl von der scholastischen Theologie als auch von der europ. Aufklärung vertreten de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht! Nach dem Untergang des NS-Reiches war es besonders dem Einfluß katholischer Intellektueller und Juristen zu danken, daß das Naturrechtskonzept bei der Formulierung des Grundgesetzes zum Tragen kam. Demnach gibt es Grundrechte, die sich nicht von irgendeiner Mehrheit ableiten, sondern die den Kernbestand von „Recht“ schlechthin bezeichnen, ohne dessen Geltung von „Recht“ gar nicht geredet werden kann. Zu diesen überpositiven „Natur“-Rechten gehört das Recht auf Leben, das in keiner Weise von Mehrheiten oder Definitionshoheiten abhängig gemacht werden darf. Daß schon der Embryo im Mutterleib „menschliches Leben“ ist, kann von niemandem bestritten werden, der nicht etwa davon ausgeht, daß eine Frau auch ein Zebra austragen könne! Es handelt sich um Leben, denn es liegt ein selbstgesteuerter Entwicklungsprozeß im Austausch mit der Umgebung vor; es handelt sich um menschliches Leben, denn das heranwachsende Wesen gehört der Gattung Mensch an.
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#77   Breze   00:13:20 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alexandra
Auch ich habe meine email gesperrt, mache sie aber jetzt kurz auf, dann kannst Du mir schreiben. Das mit dem kreuzgang ist mir heute zu anstrengend (ich bin dort nicht registriert)…
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#76   Hypatia   00:04:17 | Dienstag, 7. November 2006
@ Breze
Meine Email-Adresse mußte ich aus gegebenem Anlaß sperren lassen. Möchtest Du mir bei Kreuzgang eine Nachricht zukommen lassen?
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#75   Jörg Guttenberger, Köln   00:02:32 | Dienstag, 7. November 2006
Pünktchen, Zayadeh
Pünktchen: herzlichen Dank für Ihre Ausführungen. Es ist, wie schon früher bemerkt, hoch erfreulich, wenn sich gerade junge Meschen sowohl für den Lebensschutz als auch für die Kirche einsetzen. Zu Ihren Ausführungen darf ich noch ergänzen, daß die Kirche ihre Schwangerschaftskonflktberatungsstellen alleine finanziert, weil wegen der Verweigerung der Ausstellung von abtreibungslizensierenden Beratungsscheinen keine öffentlichen Mittel gezahlt werden. Hinzu kommt die unsinnige Formulierung des Bundesverfassungsgerichtes, nach der Abtreibung unter bestimmten Voraussetzungen zwar rechtswidrig, aber straffrei ist.
Zayadeh: hier darf ich ebenfalls ergänzen, daß die größte Heilige der Traditionskirchen eine Frau ist, nämlich Maria, die Mutter unseres Herrn. Damit ist das Gerede von der Diskriminierung von Frauen in der Kirche Unsinn.
Da Gott selbst als Schöpfer das Gebären von Nachwuchs den Frauen vorbehalten hat, darf man fragen, ob es sich hier nicht um eine Diskriminierung seitens Gottes selbst handelt.
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#74   Breze   00:01:34 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alexandra
Da haben sich ja zwei getroffen…
Ich könnte Dir sehr viel zu dem Thema erzählen, will ich aber hier nicht…
Hm… ich würde Dir gerne eine email schreiben, geht aber leider nicht…
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#73   Hypatia   23:59:34 | Montag, 6. November 2006
@ Breze
Du hast Recht, aber dafür liebe und verehre ich diesen Mann zu sehr.
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#72   Breze   23:58:25 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
One cannot please everyone…
Stehen wir drüber… ;-)
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#71   Hypatia   23:55:48 | Montag, 6. November 2006
@ Breze
Und einen solchen Menschen wagt jemand zu kritisieren?
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#70   Breze   23:50:22 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
Wenn Du wüsstest wie sehr mich das freut!!!!
Mir geht es genauso!!!!!!
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#69   Hypatia   23:45:11 | Montag, 6. November 2006
@ Breze
Von keinem Mann fühlte ich mich mehr beschützt, gewürdigt und geborgen!
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#68   Breze   23:42:02 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
Wenn ich mir vor Augen führe, wie glühend JP2 sich gegen die Ausbeutung von Frauen ausgesprochen hat, erfaßt mich noch immer ein wärmendes Hochgefühl.
Mulieris Dignitatem, wunderschön!!!!!!
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#67   Hypatia   23:32:20 | Montag, 6. November 2006
Frauenfeindlichkeit
Es sind die Feinde der Kirche, die Frauenfeindlichkeit propagieren. Die Marienverehrung ist mit das Tröstlichste, was meine Religion mir bieten kann. Wenn ich mir vor Augen führe, wie glühend JP2 sich gegen die Ausbeutung von Frauen ausgesprochen hat, erfaßt mich noch immer ein wärmendes Hochgefühl. Dieser Aspekt wäre zum Beispiel mal mit dem islamischen Counterpart abzugleichen. In Kommunitäten, wo es sowohl muslimische als auch christliche Mitglieder gibt, wachen muslimische Familien selbst angesichts bitterster Armut darüber, daß ihre Töchter nicht der Prostitution anheim fallen.
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#66   methusalix †   23:26:17 | Montag, 6. November 2006
Antwort an Pünktchen, Teil 2
Erfreulicherweise kommt ja nun die Debatte überall wieder in Gang! In den USA, in Großbrittannien und – wie man im hiesigen Artikel sieht – auch in der Bundesrepublik gibt es hier Bewegung!
Die Amerikaner sind gerade dabei, die heuchlerische Regierung des „wiedergeborenen Christen“ Bush (wenn der wirklich Christ wäre, wüsste ich genau, was ich nicht sein wollte) in den Midterms weitgehend zu entmachten. Einige Verrückte werden weiterhin Ärzten und deren Helfern, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten nach dem Leben zu trachten und einige Verrückte werden weiterhin Christen nach dem Leben trachten. Beide Gruppen sind vom gleichen Wahn beseelt: Wir haben Recht und glauben an den Endsieg und wenn wir alle, die das nicht wahr haben wollen, umbringen müssen. Viel Spass in deren Gesellschaft!
PS: In unserer Republik ist dieser Wahn, Dank sei Gott, auf einige wenige beschränkt. Sogar in der katholischen Kirche hat die Vernunft die Oberhand und Ratzinger ist so was von vernünftig, das glauben Sie gar nicht, Pünktchen.
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#65   obelix †   23:24:41 | Montag, 6. November 2006
Antwort an Pünktchen, Teil 1
Pünktchen: Mit „Naturrecht“
methusalix, ist dasjenige Rechtsverständnis angesprochen, das die Katholische Kirche mit der europäischen Aufklärung teilt!
Na so was! Seit Jahrhunderten bekämpft die Kirche die Errungenschaften der Aufklärung und bejammert den Verlust von Hexen- und Gespensterglauben. Der Exorzismus feiert in Kreisen der Ewiggestrigen fröhliche Urständ. Dann kommt Pünktchen und kehrt das alles unter den Tisch. Chapeau!
Es handelt sich also um prinzipielle und egalitäre Rechte, die Menschen als solchen zukommen!
Richtig und die Kirchenbeamten haben sich bis heute nicht daran gewöhnt, dass zum Beispiel Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben und diese auch beanspruchen.
(Ihre Gedanken zum „Recht des Stärkeren“ etc. haben also gar nichts mit der angesprochenen Menschenrechtstradition und der katholischen Lehre zu tun!)
Na na! Ich habe Ihnen doch erklärt, warum die Kirche sich so gern zu Diktatoren ins Bett legt, wenn diese bereit sind, dem Klerus einen Teil der Macht zu überlassen. Da gibt es doch klassische Beispiele, von Konstantin dem Grossen bis zu Augusto Pinochet.
Die europäische …In dieser Tradition stehend, bejaht das BVerfGericht, daß die Menschenwürdegarantie des GG und die Verpflichtung zum Lebensschutz…
…steht die Verfassungsmäßigkeit der bundesrep. Abtreibungsgesetze sehr wohl wieder zur Debatte.
Dann machen Sie dies mal schön Frau Merkel, Herrn Müntefering und der bayerischen Nebenregierung klar! Auf die Antwort bin ich gespannt.
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#64   Pünktchen   21:03:30 | Montag, 6. November 2006
Mit „Naturrecht“
methusalix, ist dasjenige Rechtsverständnis angesprochen, das die Katholische Kirche mit der europäischen Aufklärung teilt! Es handelt sich also um prinzipielle und egalitäre Rechte, die Menschen als solchen zukommen! (Ihre Gedanken zum „Recht des Stärkeren“ etc. haben also gar nichts mit der angesprochenen Menschenrechtstradition und der katholischen Lehre zu tun!) Die europäische Naturrechtstradition stand beim Grundgesetz Pate und die Bejahung eines überpositiv Rechtes, das von Staaten anerkannt werden muß und nicht etwa durch den jew. Gesetzgeber „verliehen“ wird, ist gleichbedeutend mit einer Ablehnung des Rechtspositivismus, wie er in der NS-Zeit seine übelsten Konsequenzen gezeitigt hatte.
In dieser Tradition stehend, bejaht das BVerfGericht, daß die Menschenwürdegarantie des GG und die Verpflichtung zum Lebensschutz auch den ungeborenen Menschen umfassen! Aus diesem Grunde hatte das BVerfGericht eine reine Fristenlösung beim Abtreibungsrecht abgelehnt! Der jetzt geltenden Beratungslösung hatte das Gericht unter der Voraussetzung und dem Vorbehalt zugestimmt, daß sie wirklich den effektiveren Lebensschutz gewährleisten könne. Da dies nachgewiesenermaßen nicht der Fall ist, steht die Verfassungsmäßigkeit der bundesrep. Abtreibungsgesetze sehr wohl wieder zur Debatte.
Erfreulicherweise kommt ja nun die Debatte überall wieder in Gang! In den USA, in Großbrittannien und – wie man im hiesigen Artikel sieht – auch in der Bundesrepublik gibt es hier Bewegung!
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#63   methusalix †   19:55:03 | Montag, 6. November 2006
Antwort an Pünktchen, Teil 3
Die Justiz, als demokratisch legitimierte Gewalt, ist da ganz und gar nicht Ihrer und des Herrn Meisners Meinung. Das ist einfach Ihr ganz persönlicher Glaube, den die grosse Mehrheit der Menschen in unserem Land und in Europa nicht teilt.
Die Stellungnahmen mögen einigen Propagandisten des massenhaften Abtreibungsmordes unbequem sein, sie sind aber gerechtfertigt und notwendig!
Sie (und Herr Meisner natürlich) dürfen dieses auch gerne und vollkommen frei tun, solange Sie dabei die Freiheit anderer nicht missbrauche oder verletzen. Genauso sind die von Ihnen (und Herrn Meisner) als „Abtreibungsbefürworter“ beschimpften, vollkommen frei darin, Ihren Glauben an die Mord-Theorie zu hinterfragen, zu kritisieren und zu verneinen.
Über die genannten Stellungnahmen hinaus versucht die Kirche manches,…
Das ist ganz wunderbar Pünktchen und ich kann die Kirche darin nur unterstützen (was ich mit meiner Kirchensteuer auch sehr gern tue).
Haben Sie sich hier schon bei den Mitarbeitern der Caritas entschuldigt,…
Warum, um alles in der Welt, sollte ich mich bei ausgerechnet Caritas-Mitarbeitern entschuldigen? Weil ich Seine Eminenz Herrn Bischof Kothgasser von Salzburg dem Herrn Meisner als leuchtendes Beispiel vorgestellt haben? Keine Rabulistik gegen „Abtreiberinnen“, dafür starke Hände, die diese verzweifelten Frauen auffangen? Nicht in tausend kalten Wintern, Pünktchen.
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#62   obelix †   19:50:15 | Montag, 6. November 2006
Antwort an Pünktchen, Teil 2
Die Haltung der Kirche in der Abtreibungsfrage ist an den egalitären und prinzipiellen Rechten aller auf Leben und körperliche Unversehrtheit orientiert.
Trifft auf unsere Verfassung und allgemeine Gesetzgebung zu: alle sind vor dem Gesetz gleich und niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden.
Sie erinnert den Staat daran, dass er prinzipiell zwar dieselbe („naturrechtliche“) Position vertritt,…
Jetzt wird’s allerdings hanebüchen, Pünktchen. Das Willkürrecht, das Sie (und andere Fundamentalisten) als „Naturrecht“ so goutieren, ist doch nichts anderes, als der Versuch dem guten alten „Recht des Stärkeren“ (man kann es auch Faustrecht nennen), zu fröhlicher Urständ zu verhelfen. Mir ist klar, warum der römisch-katholische Klerus, vor allem der traditionalistisch gesinnte, dieses Willkürrecht unbedingt zurück haben will, nachdem er sich über viele Jahrhunderte bei den Mächtigen angebiedert hat und so seinen Anteil an dieser Macht konservieren konnte. So konnte man seinen Schäfchen einfach den Glauben befehlen und wenn diese nicht gehorchten entsprechend eingreifen. Sie wissen ja, wie so etwas funktionierte. So ähnlich wie bei Stalin, Hitler und in der verblichenen DDR.
…seine Stimme gegen das hunderttausendfache Morden in den Abtreibungskliniken zu erheben!
Sie behaupten einfach ein Schwangerschaftsabbruch sei „Mord“ und Herr Meisner und versteigt sich sogar zu einem Vergleich mit dem Völkermord an unseren jüdischen Mitbürgern.
tbc
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#61   methusalix †   19:39:04 | Montag, 6. November 2006
Antwort an Pünktchen, Teil 1
Pünktchen: Lebensschutz
ist im Kern nicht Aufgabe der Kirche, sondern des Staates! … um den Schutz des geborenen und ungeborenen Lebens zu gewährleisten.
Richtig, Pünktchen und dieser Aufgabe kommt er auch nach, indem er Mörder, Totschläger und Körperverletzer durch die allgemeine Gerichtsbarkeit (Sie erinnern sich an die Gewaltenteilung, die Judikative? Etwas das die römisch-katholische Kirche fürchtet, wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser) verfolgen und aburteilen lässt. Das funktioniert in Deutschland ganz gut; fast alle erkannten Straftaten gegen das Leben werden von der Polizei aufgeklärt und von der Staatsanwaltschaft zur Anklage gebracht.
Die Kirche hat …- die Pflicht, den Staat an seine selbstgesetzten Ansprüche …zu erinnern!
Zustimmung! So wie die Gewerkschaften sich um Arbeitnehmerrechte kümmern, ist die römisch-katholische Kirche aufgerufen, ihre Vorstellungen von Moral den Menschen nahe zu bringen. Sie tut dies im allgemeinen ganz erfolgreich, im besonderen klaffen aber doch noch Lücken; wenn zum Beispiel von absoluten Sexualtheoretikern, unter der vollkommenen Missachtung menschlicher Gefühlswelten, riogristisch eine „Sexualmoral“ eingefordert wird, die dem Leben der Menschen einfach nicht gerecht werden kann, eben gerade wegen der extremen Überhöhung und Verabsolutierung angeblich „moralischer“ Grundsätze. Dies kann die, manchmal durchaus vernünftigen, Absichten der Kirchenbeamten, geradewegs in ihr Gegenteil verkehren.
tbc
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#60   Pünktchen   10:29:41 | Montag, 6. November 2006
Lebensschutz
ist im Kern nicht Aufgabe der Kirche, sondern des Staates!
Dieser hat durch gesetzliche und administrative Maßnahmen das seine zu tun, um den Schutz des geborenen und ungeborenen Lebens zu gewährleisten. Die Kirche hat als eine wichtige gesellschaftliche Formation das Recht – und nach ihrem eigenen Verständnis: – die Pflicht, den Staat an seine selbstgesetzten Ansprüche (Art. 1 GG: Menschenwürde u. 2 GG: Recht auf Unversehrtheit und Lebnen ) zu erinnern!
Die Haltung der Kirche in der Abtreibungsfrage ist an den egalitären und prinzipiellen Rechten aller auf Leben und körperliche Unversehrtheit orientiert. Sie erinnert den Staat daran, daß er prinzipiell zwar dieselbe („naturrechtliche“) Position vertritt, im Widerspruch dazu aber das Lebensrecht einiger von Gesetz wegen (zwar nicht theoretisch, wohl aber:) praktisch ins Belieben anderer stellt.
Es ist das Recht und die Pflicht auch des Erzbischofs von Köln seine Stimme gegen das hunderttausendfache Morden in den Abtreibungskliniken zu erheben! Die Stellungnahmen mögen einigen Propagandisten des massenhaften Abtreibungsmordes unbequem sein, sie sind aber gerechtfertigt und notwendig!
Über die genannten Stellungnahmen hinaus versucht die Kirche manches, in eigenen sozialen Einrichtungen der staatlichen Wohlfahrtspflege zur Hilfe zu kommen! Haben Sie sich hier schon bei den Mitarbeitern der Caritas entschuldigt, methusalix, daß Sie deren Arbeit als nichtig und nicht-existent bezeichnet haben? Es wird Zeit!
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#59   methusalix †   09:53:20 | Montag, 6. November 2006
@Pünktchen
(Natürlich muß es gleich wieder „Heuchelei“ sein, wir wollen ja nicht auf unser Endsechziger-Vokabular verzichten!)
Also das finde ich wirklich lustig, Pünktchen! Sie werfen mir harte Worte vor und die Kirchenbeamten, allen voran der riesen Maulheld Meisner, befleissigen sich Frauen gegenüber einer Rabulistik, die jedem Landser zur Ehre gereichen würde.
Sind Sie da nicht ein klein wenig zimperlich beim Einstecken, Pünktchen?
Erinnern Sie sich, was mir schon alles an den Kopf geworfen wurde? Abtreibungsbefürworter war da doch fast noch ein Kompliment.
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#58   Pünktchen   09:01:32 | Montag, 6. November 2006
methusalix,
Sie hatten behauptet, die Erzdiözese Köln würde „nichts“ tun für Frauen in Schwangerschaftskonfliktlagen. Wahrheit ist hingegen, daß sie auf eigene Kosten in Beratungs-Einrichtungen der Caritas, in einem Mutter-Kind-Heim und in einem Netz von Wohnprojekten für alleinstehende Frauen Hilfen und Unterstützung anbietet. Dies wurde von Ihnen kategorisch bestritten, nun müssen Sie Ihren Vorwurf also abschwächen und behaupten, dies sei nicht genug! (Natürlich muß es gleich wieder „Heuchelei“ sein, wir wollen ja nicht auf unser Endsechziger-Vokabular verzichten!) Sicher haben Sie sich inzwischen informiert, wie die konkrete regionale Bedarfslage ist und wie sich das kirchliche Angebot in die vorhandene Struktur der von staatlichen und von freien Trägern finanzierten Einrichtungen einfügt?
Wenn nein, wie können Sie dann über die Arbeit von so vielen kirchlichen Mitarbeitern im Sozialbereich so pauschalisiert daherreden? Könnte es sein, daß es Ihnen nicht um die Wahrheit geht, sondern ausschließlich um Propaganda? Nicht um „Hilfe für Frauen“, sondern ausschließlich um den status quo der straffreien Abtreibung, die Sie uns hier mit allen Mitteln der Propagandalüge als im Interesse der Frauen liegend verkaufen!?
Sie sollten sich wenigstens bei den vielen Mitarbeitern der Caritas entschuldigen,z.B. bei den Beratern/-Innen die sicher professionell und mit höchstem persönlichen Einsatz für Frauen in Konfliktlagen da sind
und deren Arbeit sie als nicht-existent bezeichnet haben!
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#57   methusalix †   21:06:40 | Sonntag, 5. November 2006
Sozialpädagogische Jugendhilfe finanziert ü. das Jugendamt. Unterkunftskosten bezahlt das Sozialamt!
Wenn Herr Meisner, Chef der reichsten Diözese der Welt, sich dafür nicht nur als Maulheld engagieren würde, sondern in seinem Rahmen auch massiv finanziell, gäbe es in seinem Bistum ad hoc halb so viele Abbrüche.
Das habe ich mit Heuchelei gemeint.
Im übrigen werden, wie Sie in der Titelzeile vollkommen richtig vermerkt haben, fast alle von Ihnen aufgezählten Einrichtungen zum grössten Teil aus der Staatskasse finanziert.
Sie müssen sich also durchaus nicht mit fremden Federn schmücken und seien sie noch so schön.
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#56   Pünktchen   12:47:05 | Sonntag, 5. November 2006
Methusal -V = Dummschwätzer, Propagandist
.
In der Kleinstadt Kerpen etwa sieht das Angebot so …ww.beratung-caritasnet.de/index.php?id=kerpen0 aus! Es schließt neben den zahlreichen Beratungs- und Vermittlungsangeboten ein:
Begleitetes Wohnen mit 3 separaten Wohnungen für Schwangere und Frauen bis zu 3 Kindern
Sozialpädagogische Jugendhilfe finanziert über das Jugendamt. Unterkunftskosten bezahlt das Sozialamt. Das Angebot beinhaltet:
die Förderung der Kinder
die Erarbeitung und Festlegung individueller Ziele in Zusammenarbeit mit der Frau und dem Jugendamt
langfristige Ziele wie die Stabilität der Lebenssituation von Mutter und Kind, eine positive, emotional getragene Mutter-Kind-Beziehung sowie die Fähigkeit zur eigenen Lebensführung
ein sozialpädagogisches Angebot bestehend aus regelmäßigen Einzel-, auf Wunsch auch Paargesprächen sowie Erziehungsberatung
Hilfe bei Haushaltsführung, Behördenangelegenheiten, Finanzen und Sonstigem
Ansprechpartnerin: Frau Engels Tel.: 0 22 37 / 65 85-14
Die Erzdiözese Köln läßt keine einzige Frau im Stich, die sich hilfesuchend an sie wendet! Dazu kommt es aber erst gar nicht, weil Leute wie methusal erfolgreich die Lüge von der erbarmungslosen Priesterkirche verbreiten!
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#55   Domenico Tuttisanti   12:34:06 | Sonntag, 5. November 2006
methusal IV – Dummschwätzer, Propagandist
Und so …ww.beratung-caritasnet.de/index.php?id=mettmann zum Beispiel sieht das Angebot in der Kleinstadt Mettmann aus! Es schließt auch ein:
Wohnprojekte für allein erziehende Frauen im Kreis Mettmann.
Ansprechparterin: Ursula Gruse
Links:
www.skfm-vereinsverbandme.de ….skfm-vereinsverbandme.de/
Zu bedenken ist weiterhin, daß neben all den von der Kirche finanzierten Wohnungsangeboten für alleinstehende Frauen in Konfliktschwangerschaft auch die Caritas-„Frauenhäuser“ jene Funktionen wahrnehmen, die in Köln das Mutter-Kind-Heim Adelheid anbietet. Hinzu kommen die Beratungen und finazielle Hilfen und Sachmittelhilfen!
Die Behauptungen des methusal sind unverantwortlich, weil sie dazu führen können, daß alleinstehende schwangere Frauen in einem bloß vermeintlichen Alleingelassensein den Weg zum Abtreibungsarzt wählen, wo sie zahlreiche angebotene Hilfen in Anspruch nehmen könnten!
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#54   Pünktchen   12:10:23 | Sonntag, 5. November 2006
methusal – III – Dummschwätzer, Propagandist
So sieht z.B. das lokale Angebot in Grevenbroich aus, eine von den 21 kirchliche Beratungsstellen für Schwangere.
Anschrift:
Buckaustr. 1b
41515 Grevenbroich
Telefon
02133-2500200
E-Mail
esperanza@caritas-kreis-neuss.de
Beraterinnen und Berater
Karin Kloeters (Leiterin)
N.N. (Väterberatung)
Maria Schweitzer (Sexualpädagogik)
Sprechzeiten
Mo – Fr 09:00 – 12:00 h
Beratung nur nach telefonischer Terminvereinbarung
Ansprechpartnerin für
Ärzte, Pfarrgemeinden: Karin Kloeters
Schulen: Maria Schweitzer
Weitere Angebote
Wohnprojekt „Haus der Familie“
Acht Wohnungen für allein Erziehende und junge Familien, die in eine Notsituation geraten sind; vorübergehende Wohn- und Lebensmöglichkeit für die Dauer von drei bis vier Jahren; Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte.
(Ansprechpartnerin Frau Schweitzer)
Väterberatung
Beratung für werdende Väter und Väter mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr
(Ansprechpartner N.N.)
Babykleiderkammer
(Ansprechpartnerin Frau Schweitzer)
Vermittlung zur Selbsthilfegruppe „Verwaiste Eltern“
Gruppenangebot für Mütter und Väter, die vom Tod eines Kindes betroffen sind
– Organisation von Trauerseminaren
– Treffpunkt: Caritasverband Montanusstr. 40, 41515 Grevenbroich, jeden ersten Montag im Monat, 19:30 h
(Ansprechpartnerin Frau Kloeters)
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#53   Domenico Tuttisanti   11:59:08 | Sonntag, 5. November 2006
methusal II = Dummschwätzer!
Es ist eine böswillige Falschmeldung oder eine unentschuldbare Uninformiertheit, wenn man behauptet, das Haus Adelheid in Köln sei die einzige Hilfsangebot der Erzdiözese Köln für Schwangere in Not. Die 21 „esperanza“-Beratungsstellen sind in der Lage, vor Ort auch separate Wohnungen anzubieten für Mütter, die sich in existentiellen Lebenskrisen befinden, untereinander „vernetzt“!
Hier eine Gesamtübersicht über die Einrichtungen nur der „Caritas“ in der Erzdiözese:
Caritas im Erzbistum Köln
57 Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft mit knapp 15.000 Betten
160 Alten- und Altenpflegeheime mit rund 15.000 Plätzen
43 Wohnhäuser für psychisch-, geistig-, Körper- und Mehrfachbehinderte
3 Hospize und 3 Palliativstationen
über 100 Pflegedienste und -stationen, die täglich rund 16.500 Menschen betreuen
15 Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke und Drogenabhängige
13 Einrichtungen der stationären Suchtkranken- bzw. Drogenhilfe
41 Heime der Erziehungshilfe mit 1.800 Plätzen
21 „esperanza“-Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen
32 Fachdienste für sozialpädagogische Familienhilfe
836 katholische Kindergärten mit fast 56.000 Kindern in knapp 2.500 Gruppen
6 Familienferien-Stätten; 4 Frauenhäuser; 1 Mutter-Kind-Kurheim
16 Erziehungs- sowie 12 Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen
36 Beratungsstellen für Ausländer; 2 Wohnheime für ausländische Jugendliche
8 Beratungsstellen und Zentren für Arbeitslose
8 Beratungsstellen für Behinderte
14 Schuldnerberatungsstell
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#52   Pünktchen   11:24:13 | Sonntag, 5. November 2006
methusal
Haben Sie sich informiert, wieviele von den angebotenen Plätzen auch in Anspruch genommen werden (Auslastungsquote)? Wie fügt sich das kirchliche Angebot in die tatsächliche regionale Angebotsstruktur der staatlichen und freien sozialen Dienste ein? Bei wem werden Sie sich für die Falschmeldung entschuldigen, die Diözese täte nichts für Frauen in Not? Hier wenigstens sollten Sie sich für Ihre ständigen Verleumdungen und böswillige Desinformation öffentlich entschuldigen!
Ihr Motto, methusal, heißt doch: Warum Frauen in Not helfen, wenn man Sie zum Abtreibungsarzt schicken kann?
Sie sind es, der Frauen allein läßt und zum Abtreiben nötigt; Sie sind es, der ihnen vorlügt, sie stünden vollkommen ohne Hilfe da und der Mord an ihren Kindern wäre der einzige Ausweg! Sie sind es, der gebetsmühlenartig das realitätsfremde Bild einer Priesterkirche beschwört, obwohl die Kirche so sehr in ihren sozialen Engagements aufgeht, daß manche ihr schon vorwerfen, sie solle darüber ihr „Kerngeschäft“: das Beten nicht vergesssen.
Ich habe mich häufig gefragt, was Sie eigentlich antreibt in Ihrem Bestreben, ein Zerrbild von Kirche und Gesellschaft zu vermitteln, daß seinen Ursprung in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts haben mag, aber nichts mehr zur Erhellung der heutigen Situation beiträgt. Ich persönlich glaube tatsächlich, daß das von Ihnen gezeigte Maß an Böswilligkeit seine Erklärung nur darin findet, daß Sie selbst schuldig geworden sind und sich verzweifelt rechtfertigen wol
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#51   methusalix †   03:53:58 | Sonntag, 5. November 2006
Klasse Pünktchen,
die reichste Diözese der Welt hat Plätze für 60 (in Worten: sechzig) „ungewünschte“ Kinder.
Da haben sich die Massstäbe des Herrn Meisner doch ein ganz klein wenig zuungunsten der Kinder verschoben. Pure Heuchelei, wie gehabt. Auf Frauen eindreschen und nix tun, als einen Tropfen auf den heissen Stein fallen zu lassen.
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#50   Pünktchen   23:39:08 | Samstag, 4. November 2006
Methusal trägt hier wieder seinen üblichen Quatsch
vor von der kalten und selbstgerechten Kirche, die nichts für Frauen täte! Wir kennen dieses Mantra der Abtreibungsbefürworter längst und wissen, daß es mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat! Da es aber betroffene Frauen geben könnte, die diese Zeilen lesen, hier eine Richtigstellung. (Das Methusal will natürlich, daß alle Frauen in Not abtreiben und sich hilfloser fühlen, als es objektiv der Fall ist!) Die Angebote der Erzdiözese Köln – die das Methusal angesprochen hat – reichen von der Schwangerschaftsberatung bei „esperanza“, über „Haus Adelheid …aritas.erzbistum-koeln.de/…d/haus_adelheid.html“ – ein Wohnhaus für minderjährige und junge Schwangere und Mütter und ihre Kinder bis hin zum „Moses Baby Fenster“. Es gibt flächendeckend 19 kirchliche Beratungsstellen für Schwangere und mehrere Mutter-Kind-Heime in Nordrhein-Westfalen, die von der Caritas und anderen Katholischen Einrichtungen getragen oder unterstützt werden.
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#49   methusalix †   14:59:11 | Samstag, 4. November 2006
Ihr Wort in des Papstes Ohr, Herr Guttenberger!
Allerdings lese ich herzlich wenig über „Hilfen“ die seitens der Amtskirche angeboten werden, nachdem sich die Bischöfe dem Druck aus Rom gebeugt und sich nach dem Pontius-Pilatus-Prinzip, „Wir waschen unsere Hände in Unschuld!“ aus der Verantwortung gestohlen haben.
Der Krieg gegen den bestehenden Paragrafen 218 StgB und der Kampf gegen das Phantom „Homoehe“ scheint denen viel wichtiger zu sein.
Alleine SE Bischof Kothgasser von Salzburg hat begonnen Mutter-und-Kind Heime zu eröffnen. Möge sich Herr Meisner ein leuchtendes Beispiel daran nehmen.
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#48   Jörg Guttenberger, Köln   22:30:08 | Freitag, 3. November 2006
Obelix: Abtreibung
Natürlich geht es nicht ausschließlich um Strafe. Eine Hilfestellung, insbesonderen der Kirchen, ist natürlich Voraussetzung, denn nur bei abgelehntem Hilfsangebot ist eine Strafe berechtigt. Zum Verhältnis Hilfe – Strafe habe ich vor gut 6 Wochen unter dem Stichwort „Abtreibung“ geschrieben.
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#47   obelix †   19:57:20 | Freitag, 3. November 2006
Sagen Sie Herr Guttenberger, haben Sie keine anderen Gedanken als immer nur Strafe, Strafe, Strafe?
Jörg Guttenberger, Köln:
…Das Wissen um die Gefährdung des eigenen Lebens und der eigenen Gesundheit wird sie vielleicht doch in einigen Fällen von ihrem schändlichen Tun abbringen.
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: Abtreibung
…Mir ist allerdings bisher kein Fall bekannt geworden, in dem der Anstifter der Abtreibung bestraft worden ist.
Sagen Sie Herr Guttenberger, haben Sie keine anderen Gedanken als immer nur Strafe, Strafe und wieder Strafe? Zuerst soll die böse Abtreiberin möglichst noch bei der Tat bestraft werden; (hierauf beziehen Sie sich ja: Domenico…Frauen, die beim Abtreibungsverbrechen das ihnen bekannte Risiko eigenen Lebens auf sich nehmen, sind nicht im selben Sinne als „Opfer“ zu bezeichnen…) danach beklagen Sie dass die Anstifter nicht der Strafe zugeführt werden, die Sie für richtig halten.
Das ist zwar eine sehr katholische Haltung, alles „sub ratione peccatis“ zu sehen, die natürlich Strafen nach sich ziehen muss, aber wenig hilfreich zur Lösung des Problems, sprich senken der Abbrüche.
Wegen solcher Beiträge, die ja ganz sicher ernst gemeint sind, glauben Ihnen die meisten Menschen nicht, wenn Sie behaupten Sie wollten diese Problem wirklich lösen. Was Sie wollen ist strafen, strafen und wieder strafen und nicht Probleme lösen.
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#46   Jörg Guttenberger, Köln   01:29:21 | Freitag, 3. November 2006
Methusalix: Abtreibung
Wenn der Vater oder sonst wer die Mutter zur Abtreibung drängt, macht er sich der Anstiftung zur Tötung der Leibesfrucht schuldig. Diese Fälle kommen, wie Sie leider zutreffend feststellen, oft genug vor. Mir ist allerdings bisher kein Fall bekannt geworden, in dem der Anstifter der Abtreibung bestraft worden ist.
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#45   methusalix †   00:16:07 | Freitag, 3. November 2006
Der katholische Zweck heiligt die schäbigen Mittel
Jörg Guttenberger, Köln: Jockel, Pünktchen, Protestant, Anna
Jockel, Pünktchen: volle Zustimmung
Protestant, Anna: warum soll man einer Mutter, die ihrem ungeborenen Kind nach dem Leben trachet, das Risiko eigenen Handelns abnehmen? Das Wissen um die Gefährdung des eigenen Lebens und der eigenen Gesundheit wird sie vielleicht doch in einigen Fällen von ihrem schändlichen Tun abbringen.
Zum diesem Punkt ist eigentlich nur zu sagen dass Herr Guttenberger dem heuchlerischen Richter in Memmingen an Schäbigkeit durchaus ebenbürtig ist. Spitzfindige Juristen könnten in seine wahnsinnige Erklärung eine Art von Erpressung hineinlesen. Ich lese daraus, dass Herr Guttenberger nichts von Frauen weiss, schon gar nichts von Frauen in verzweifelten Notlagen (nein Herr Guttenberger, nicht Sie, oder der Pfarrer, oder der Bischof und schon gar nicht der Papst entscheidet, wann eine Frau in Not ist!). Noch viel weniger weiss er (oder will er wissen) vom zentralen Gebot, das unser Herr Jesus Christus aufgetragen hat: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Und der Hinweis, dass die Frau ein „Verbrechen“ begehen will, Herr Guttenberger, entlässt uns keineswegs aus diesem Befehl des Herrn.
Der Zweck heiligt nicht die Mittel! Diese marxistische Maxime ist eines Katholiken unwürdig und wirft uns zurück in die Folterkeller der heiligen Inquisition.
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#44   obelix †   00:13:51 | Freitag, 3. November 2006
Zur Heuchelei
Protestant: @mariasalome
Nach meinen Erfahrungen sind es in der Tat häufig Männer, die Frauen die Abtreibung nahelegen!
Da haben sich ja mal wieder alle römisch-katholisch-reaktionären Frauenfeinde versammelt! Willkommen im fast-richtigen Leben.
Zum Punkt, römisch-katholische Männer „strenger Observanz“, die Frauen zu einem Schwangerschaftsabbruch drängen, gibt es ein leuchtendes Beispiel. Im berüchtigen „Abtreibungsprozess“ in Memmingen gebärdete ein Richter sich besonders scharf den Frauen gegenüber. Er liess keinerlei Ausrede gelten, wie zum Beispiel, dass der Mann die Frau zum Abbruch genötigt hätte. Noch während des Prozesses wurde offenbar, dass dieser Mann höchstselbst vor einiger Zeit seine damals schwangere Freundin zum Abbruch derselben genötigt hatte. Wie gesagt, ein leuchtendes Beispiel der wahren Katholizität, wie sie nicht nur in Bayern grassiert.
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#43   Protestant   20:04:27 | Donnerstag, 2. November 2006
@onan IV
Wissen Sie, lassen Sie mich es sehr diplomatisch ausdrücken:
Ich würde mich in Fragen, die den Weinanbau in Griechenland betreffen doch auch nicht ans finnische Verteidigungsministerium wenden!“
Kompetenzen müssen sich ergänzen!!!Aber es gibt halt Gebiete, da sind manche Leute inkompetent!
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#42   Jörg Guttenberger, Köln   19:48:01 | Donnerstag, 2. November 2006
Jockel, Pünktchen, Protestant, Anna
Jockel, Pünktchen: volle Zustimmung
Protestant, Anna: warum soll man einer Mutter, die ihrem ungeborenen Kind nach dem Leben trachet, das Risiko eigenen Handelns abnehmen? Das Wissen um die Gefährdung des eigenen Lebens und der eigenen Gesundheit wird sie vielleicht doch in einigen Fällen von ihrem schändlichen Tun abbringen.
Eine andere Frage ist die einer angemessenen Verhütung.
David A. Yallop – ich erwähnen diesen Autor in Unkenntnis seiner Zuverlässigkeit mit aller Vorsicht – schreibt in seinem Werk „Im Namen Gottes“ (ISBN 3 499 61175 9), daß Papst Johannes Paul I, der sich im Übrigen damals einer normalen Gesundheit erfreut hat, an eine Änderung der Verhütungspraxis gedacht hat. Unser heutiges Problem ist u. a., daß über die Spätfolgen des umfangreichen Pillenkonsum in der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Die einzige mir bekannte Stellungnahme zu diesem Thema ist eine Predigt in einer Kölner Innenstadtkirche, in der auf umfangreiche Umweltschäden aufmerksam gemacht wurde.
Klar ist natürlich, daß die liebende Begegnung zweier Menschen nicht zum die Menschenwürde verletzenden Konsum verkommen darf. Damit scheidet eine in das freie Belieben der Betroffenen im Sinne der 68er Ideologie gestellte Freigabe der „Pille“ aus.
Da Abtreibung im Vergleich zur Verhütung ohne Zweifel das weit schlimmere Übel ist, besteht hier grundsätzlich Regelungsbedarf. Wegen der Kompliziertheit der Materie ist es mit einem Schnellschuß allerdings nicht getan.
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#41   OnanIV   17:04:57 | Donnerstag, 2. November 2006
würde die Sexualität alls normaler Bestandteil des Lebens
behandelt werden, dann wäre auch die Anzahl der Abtreibungen geringer, da jeder Jugendliche unvoreingenommen Zugang zu Verhütungsmitteln hätte.
Ein Verbot wäre idiotisch, würde nur die Engelmacherin wieder auf den Plan rufen.
Ausserdem: Mit welchen Recht soll den der Papst beim Sex mitreden? Ich unterhalte mich auch nicht über Sachen bei denen ich mich nicht auskennen darf *g* (zumindest schreibe ich niemanden etwas vor…)
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#40   Protestant   15:18:19 | Donnerstag, 2. November 2006
@mariasalome
Nach meinen Erfahrungen sind es in der Tat häufig Männer, die Frauen die Abtreibung nahelegen!
Das ist insofern schlimm, da es sich häufig eben gerade um selbsternannte gläubige Christen handelt, die anderen Leuten verantwortungsvolles Handeln „aufschwatzen“wollen!
Aber es sind nicht nur Ehemänner oder Lebensgefährten(männlich) die Frauen häufig unter Druck setzen. Es sind vielfach auch „treu sorgende“Väter, die sich durch eine Schwangerschaft ihrer Tochter dem „Geschäwtz“der Leute ausgesetzt sehen (ich habe selbst einige Jahre in der Jugendsozialarbeit zugebracht, daher soll niemand behaupten,ich wisse-wie immer-nicht, wovon ich rede)!
Grundsätzlich denke ich aber auch, dass wir (und damit sind alle Schichten gemeint) Abtreibung als etwas Negatives zu verkaufen. So einfach tu tun, als sei es „normal“ halte ich für nicht richtig.
Andererseits ist aber auch die Forderung radikaler Christen nach dem Verzicht auf Verhütungsmittel, Keuschheit und immerwährender Jungfrauenschaft in größter Weise kontraproduktiv und tragen keineswegs zur Lösung des Problems bei!
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#39   Pünktchen   14:55:41 | Donnerstag, 2. November 2006
Niemand soll sich zurückhalten in einer Frage auf
Leben und Tod von jährlich über hunderttausend Menschen, die durch eine Vereinigung von Mann und Frau ins Leben gerufen und dann vor ihrer Geburt getötet wurden. In der Mehrzahl der Fälle stecken auch Männer hinter der Abtreibung, die ja selber ein Interesse am sog. „Entscheidungsrecht“ der Frauen haben, denn dieses „Recht“ gibt ihnen die Möglichkeit, Komplize der gewünschten Kindstötung zu werden. Während man Frauen einredet, sich von ihrem biologischen „Schicksal“ emanzipieren zu können, emanzipieren sich die Männer von ihrer Unterhaltspflicht!
Beide: Männer und Frauen haben ein Interesse an der Abtreibung. Es gilt aber dennoch: vorsätzliche Tötung eines Menschen ist kein Vorrecht von Frauen oder Männern. Es gibt überhaupt kein solches „Recht“!
Das Lebensrecht des Kindes ist in jedem Falle höherrangig als die Interessen von Frauen und Männern! Dies hat auch das BVerfGericht ausdrücklich festgestellt.
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#38   mariasalome   13:48:41 | Donnerstag, 2. November 2006
jawohl
ja, richtig, so sehe ich das auch. danke für die zustimmung.
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#37   Sulpicius   13:47:01 | Donnerstag, 2. November 2006
@mariasalome
es lebe der feminismus, es lebe emma!
Es leben die Mörder!
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#36   mariasalome   13:38:47 | Donnerstag, 2. November 2006
männer
ich finde, männer sollten sich bei dieser debatte wirklich sehr, sehr zurückhalten. es lebe der feminismus, es lebe emma!
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#35   Unschuld   12:33:03 | Donnerstag, 2. November 2006
Domenico u.a.
Liebe Mitchristen,
ich möchte Ihnen gerne beipflichten. Die Abtreibung stellt auch für mich den moralischen und menschlichen Super-Gau unserer Zeit dar. Abtreibung sollte ohne wenn und aber verboten werden. Zuwiderhandelnde wie Kindsmörder behandelt respektive eingesperrt werden.
Unschuld
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#34   Pünktchen   11:35:50 | Donnerstag, 2. November 2006
zwobbel
Danke, zwobbel, daß Sie sich die Mühe gemacht haben, die feministisch hochgerchneten (in Wahrheit aus dem Blauen heraus erlogenen!) Zahlen jenseits aller Wahrscheinlichkeit zu überprüfen!
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#33   Jockel   11:28:32 | Donnerstag, 2. November 2006
Sehr richtig
Ich kann Domenico nur zustimmen. Die Kirchen kümmern sich sehr wohl um Frauen in Schwangerschaftskonflikten und vor allem nach Abtreibungen.
Nicht nur die Caritas, sondern auch etliche andere kirchliche Einrichtungen kümmern sich Frauen nach Abtreibungen. Viele Klöster bieten immer wieder „Heilungswochenenden“ an, in denen Frauen nach dem „Abbruch“ sich wieder mit Gott und sich selbst versöhnen können, bei denen man ihnen zuhört und Hilfen gibt.
Mich regt das echt auf. Nur weil die Kirche zu 99% im Stillen und Verborgenen gute Taten tut, Menschen hilft und Seelen heilt, heißt das noch lange nicht, sie sei untätig!
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#32   zwobbel   11:28:27 | Donnerstag, 2. November 2006
Es ist noch schlimmer mit der Lüge als ich mich erinnert hatte! Zitat aus u.g. Quelle:
Behauptung: „Die Zahl der Frauen, die in Mexiko jährlich an der Abtreibung sterben, liegt bei ungefähr 100.000.“ (Quelle: Mexikanisches Institut für Geschlechterkunde, 1989.)
Vergleich: Die Gesamtzahl der Frauen, die jährlich in Mexiko zwischen dem 15. und 44. Lebensjahr an allen möglichen Todesursachen sterben, liegt bei 20.000. (Quelle: Weltgesundheitsorganisation, 1989.)
– Behauptung: „Mehr als 400.000 Frauen in Brasilien sterben jedes Jahr durch illegale Abtreibungen.“ (Quelle: Womens Health & Reproduction Rights, 1991.)
Vergleich: Gesamtzahl der in Brasilien im gebärfähigen Alter verstorbenen Frauen pro Jahr: 40.000. (Quelle: Demographisches Jahrbuch der UNO, 1988.)
Wie abgedreht die Sprüche derer sind die gerne Kinder und Mütter der Abtreibung ausliefern sieht man daran, daß auch bei Tötungen in „Krankenhäusern“ oder andren Tötungszentren wo die Täter Ärzte sind Frauen verletzt werden oder sterben. Die Freigabe der Tötung macht sie nicht weniger gesundheits- und lebensgefährlich!
Auch die Tötungen von Ungeborenen in Ländern wo dies auch vom Staat her verboten ist (vom Naturrecht her ist es ohnehin verboten) werden meist von medizinisch geschulten Personal (auch Ärzte) durchgeführt. Die hygienischen Zustände dabei entsprechen i.d.R. den dort üblichen Bedingungen bei medizinischen Eingriffen.
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#31   Domenico Tuttisanti   10:49:59 | Donnerstag, 2. November 2006
Nochmals: Verlogene Sprache
Der Leser „Protestant“ hat hier wieder einmal vorgeführt, wie die Lüge allmählich in unseren Sprachgebrauch einsickert und schließlich die klare Sicht der Dinge vernebelt. „Lebensplanung“, „sexuelle Selbstbestimmung“ haben wir schon abgehandelt! Nun kommt ein verschleiernder „Opfer“-begriff, der Ungleiches gleich behandelt und zum Gegenstand ungerechter Abwägungen und Berechnungen (wo gibt es mehr „Opfer“ usw.) macht:
Protestant: Es ist eine doppelte Moral, die Abtreibungen zu verteufeln (diese sind ja in der Tat nichts Gutes)-aber eben gleichfalls die von Ihnen (und eben auch von mir) genannten Tatsachen totzuschweigen oder zu übergehen!
Die Abtreibung muß nicht „verteufelt“ werden, sie ist vom Teufel! Während in der Abtreibung wehrlose Kinder beseitigt werden, haben Mütter und Väter, die Wahl, ob sie ein Verbrechen an ihrem Kind begehen oder nicht! Frauen, die beim Abtreibungsverbrechen das ihnen bekannte Risiko eigenen Lebens auf sich nehmen, sind nicht im selben Sinne als „Opfer“ zu bezeichnen wie wehrlose ungeborene Kinder, denen man mit Saugkürette und Zange ans Leben geht!
Das die Kirche die Frauen in einer Notlage nicht sähe, ist auch nur ideologisches Blabla. Die Caritas z.B. bietet auch Hilfen und Beratung für Frauen nach einer Abtreibung an!
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#30   athanasius1957   10:35:26 | Donnerstag, 2. November 2006
@pünktchen
herzlichen dank für dein posting. diese zahlenspielerei hat system und wird nicht nur für vermeintliche, tatsächliche oder wirkliche opfer im rahmen der „interruptio-industrie“ verwendet.
konrad lorenz vermerkt diese seelenlose spielerei in Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit und sir winston churchill meinte sogar:
>:) Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.
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#29   Pünktchen   10:28:46 | Donnerstag, 2. November 2006
zwobbel
Sehr richtig! Frau/Man erkennt leicht, daß es massive organisierte Interessen sind, die sich die Wirklichkeit zurechtlügt. Das fängt mit der Sprache an (Tötungspläne werden als „Lebensplanung“ verkauft!) und endet mit ordinären Fälschungen von Fakten und Zahlen!
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#28   Protestant   10:26:04 | Donnerstag, 2. November 2006
@anna
Wenn die Reaktionäre von „den Reaktionären“ sprechenstirbt alle 5 Minuten auf der Welt eine Frau an einem illegalen Schwangerschaftsabbruch.
Und wenn es nur alle 20 Minuten eine FRau wäre, wären es zu viele!
www.womenonwaves.org
Warum soll man dieser Homepage wohl weniger Glauben schenken, als der ach so sachlichen( :-D :-D :-D ) kreuz.net-Seite…?
Kurier von heute:
jährlich 68.000 tote Frauen durch illegale Schwangerschaftsabbrüche!
Und wenn es nur halb so viele wären-schlimm genug!
Kein Gott, kein heiland, kein Papst, niemand findet auch nur ein Wort der Trauer.
Was den Papst anbelangt und viele Kirchenvertreter und kreuz.netler-so gebe ich Ihnen recht! Es ist eine doppelte Moral, die Abtreibungen zu verteufeln (diese sind ja in der Tat nichts Gutes)-aber eben gleichfalls die von Ihnen (und eben auch von mir) genannten Tatsachen totzuschweigen oder zu übergehen!
Bei Gott oder beim Heiland bin ich da nicht Ihrer Meinung!
Da die Wege Gottes nicht erforschbar sind, fragen wir uns zu Recht, wieso hier Gott nicht eingreift, sowohl auf der einen, als auch auf der anderen Seite!
Wer aber weiß, dass Jesus Christus stets auf der Seite der „Underdogs“ ,eben der Verzweifelten steht(dass sind sowohl die ungeborenen Kinder, wie auch viele verzweifelte und alleingelassene Frauen), dem sollte das ein Trost sein!
Ein Tabu eben! Ein tötliches!
Man muss über beide Seiten der Medaille reden!Das stimmt!Man darf auch nichts totschweigen!
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#27   zwobbel   10:20:13 | Donnerstag, 2. November 2006
Handlungen sind seltener wenn sie verboten sind.
Die Aktion Leben hatte vor ein paar Monaten in einem Rundbrief eine Gegenübestellung der von interessierter Seite genannten Zahlen von Todesopfer unter Müttern die Opfer einer Abtreibung wurden mit den Zahlen von überhaupt (insgesamt) in den jeweiligen Ländern gestorbenen Frauen im gebärfähigen Alter.
Danach müßten ALLE Frauen dieser Altersgruppe AUSSCHLIESSLICH bei Abtreibungen (mit ihren Kindern) sterben!
Aktion Leben www.aktion-leben.de/
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#26   Pünktchen   10:02:51 | Donnerstag, 2. November 2006
Vorsicht Falle! Die Zahlenspielereien.
Der Abtreibungsarzt Dr. B. Nathanson, der sich in den siebziger Jahren vom ideologischen Befürworter (und Profiteur!) zum Gegner der Abtreibung wandelte über die systematischen Fälschungen www.aktion-leben.de/…/Argumente/sld01.htm der Abtreiber:
„Wir taten darum folgendes: Wir fälschten die Zahl der illegalen Abtreibungen, die jährlich in den USA gemacht wurden. Wir wußten, daß die Gesamtzahl der illegalen Abtreibungen in den USA jährlich etwa 100.000 betrug. Die Anzahl aber, die wir wiederholt an die Öffentlichkeit und an die Medien weitergaben, war 1 Million. Und wenn man die große Lüge oft genug wiederholt, wird man die Öffentlichkeit überzeugen…
Wir wußten ebenfalls, daß die Zahl der Frauen, die in den USA jährlich bei illegalen Abtreibungen starben, zwischen 200 und 250 lag. Die Anzahl, die wir beständig wiederholten und an die Medien weitergaben, war 10.000.
Diese Zahlen begannen, das öffentliche Bewußtsein in Amerika zu prägen, und diese Zahlen waren das beste Mittel, Amerika zu überzeugen, daß wir die Abtreibungsgesetze beseitigen mußten. Wenn man weiß, daß wir diese Zahlen gefälscht haben, besonders die Zahl der jährlichen illegalen Abtreibungen in den USA, drängen sich einige Schlußfolgerungen auf; und wenn man die Zahl von 100.000 Abtreibungen vor der Legalisierung mit 1.55 Millionen nachher vergleicht (einem 15fachen Anstieg), werden gewisse Mythen, Erfindungen und Lügen, die wir in der amerikanischen Öffentlichkeit verbreiteten, durchschaubar.“
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#25   Jawohl!   09:59:35 | Donnerstag, 2. November 2006
Schade, Anna
Mit so einem Unsinn, liebe Anna, kannst du vieleicht auf der Leserinnen-Seite der Emma punkten, hier bei kreuz.net gibt es zwar auch manchen Müll, doch in dieser wesentlichen Frage der massenweisen Kindestötung – das Menschenrechtsproblem der Gegenwart – ist kreuz.net immer bemerkenswert sachlich. Das solltest du dir zum Vorbild nehmen, sofern du hier von irgendjemandem ernstgenommen werden möchtest. Mit diesem unsachlichen und unsinnigen Beitrag überzeugst du niemanden.
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