Kirchenschwinden
Von der Pfarr- zur Grabeskirche
Der Philosoph Friedrich Nietzsche bezeichnete die Kirchen als Grabmäler Gottes. Jetzt wird die Aachener St. Josefskirche zum Grabmal für Menschen.
Die Kirche St. Joseph im Aachener Ostviertel diente noch kürzlich Werbezwecken
Die Kirche St. Joseph im Aachener Ostviertel diente noch kürzlich Werbezwecken
© cathcon.blogspot.com
(kreuz.net, Aachen) Die ehemalige Pfarrkirche St. Josef in Aachen wird am heutigen Fest Allerheiligen offiziell als „Urnenbeisetzungs- kirche“ eröffnet.

Die Zeremonie wird vom Aachener Weihbischof Mons. Karl Borsch vorgenommen.

Der Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, begrüßte die Umwidmung der Kirche laut dem ‘Kölner Stadtanzeiger’: „Das Modell einer Grabeskirche ist vorzeigbar und vielleicht macht es Schule.“

Die große neugotische Kirche St. Josef war seit 1894 religiöser Mittelpunkt für viele Arbeitergenerationen im Ostviertel Aachens.

Sie bildet zugleich einen markanten Blickpunkt in der Silhouette der Stadt.

Als die Kirche erbaut wurde, lebten in ihrem Schatten rund 20.000 Gläubige. Heute zählt der Stadtteil zusammen mit der Nachbarpfarrei St. Fronleichnam etwa 6.000 Katholiken.

Der Weblog 'Cathcon' stellt die Frage, ob der Scherz vom Teufel selber stamme, diese beunruhigend trostlose Kirche "Fronleichnamskirche" zu nennen.
Der Weblog ‘Cathcon’ stellt die Frage, ob der Scherz vom Teufel selber stamme, diese beunruhigend trostlose Kirche „Fronleichnamskirche“ zu nennen.
© cathcon.blogspot.com
Die beiden Pfarreien schlossen sich im Januar 2005 zusammen.

Als Pfarrkirche wurde die trostlose und gähnendleere Fronleichnamskirche gewählt.

Für die sehr schöne Josefskirche wurde eine Verwendung als Urnenfriedhof gefunden.

Bis zum Jahresende 2005 waren bereits 170 Grabstellen in St. Josef verkauft.

Bei Abdankungsfeiern betritt die Trauergemeinde die Josefskirche durch das Hauptportal.

Im Eingangsbereich entspringt eine Quelle, die als schmaler Wasserlauf dem Gefälle des Kirchenschiffs folgt und in der Vierung in einem Taufbecken mündet.

Über dem Mittelschiff hängt ein schiffsähnliches Gebilde herunter, das ein altes heidnisches Symbol der Fahrt der Seelen über den Fluß des Todes in die Unterwelt ist.

In den Seitenschiffen befinden sich insgesamt 310 Betonsäulen.

In ihnen sollen bis zu 1.860 verbrannte Leichname ihre letzte Ruhestätte finden.

Je nach Lage gibt es für die Urnenbeisetzungen verschiedene Preisklassen zwischen 2.190 Euro und 5.100 Euro.

Kosten für Familienstelen werden einzeln verhandelt.

Die dichte Anordnung der Stelen will kapellenartige Räume der Stille und des Andenkens formen.

Der Eingangsbereich der Kirche ist mit Kreuzrippengewölbe und Arkaden gestaltet.

Hier werden „bevorzugte Möglichkeiten“ für Urnengräber entstehen.
      
48 Lesermeinungen
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#48   Czibo Nieznany   16:52:21 | Dienstag, 24. April 2007
Kirche als Grabeskirche
Für die sehr schöne Josefskirche wurde eine Verwendung als Urnenfriedhof gefunden.
Das ist eine schöne Lösung, wenn ein kirchliches Gebäude auf diese Weise weiter genutzt werden kann. Wenn in ähnlich gelagerten Fällen bei überzähligen Kirchen ähnlich behutsam gehandelt würde, könnte man froh darüber sein. Wenn man manche Berichte über Kirchenvernichtungsaktionen zur Kenntnis nehmen muss, kringeln sich leicht die Nackenhaare. Ein das Stadtbild prägende Gebäude einer Kirche sollte nicht einfach abgerissen werden oder als Kaufhausoder gar als Bar weiter verwendet werden. Das passt nicht zusammen.
Wer auf die Aachener Idee gekommen ist, soll beglückwünscht sein.
Natürlich ist nicht jedes Kirchengebäude geeignet, auf diese Weise weiter verwendet zu werden. Wenn der Betonfraß im Gemäuer einer in den sechziger Jahren erbauten Kirche sitzt, sollte man schon wegen der Erhaltungskosten den Abriss in Erwägung ziehen, obwohl auch dies nicht schmerzlos sein kann, weil das Gebäude bestimmt nicht wenigen Personen einmal Schutz geboten hat, wenn sie sich von aller Welt verlassen gefühlt haben. Als Versammlungs- und Gemeinschaftsraum werden Kirchen schließlich ja auch gebaut. In einer Grabeskirche können sich die Toten versammeln…
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#47   Benedikt   09:29:02 | Freitag, 3. November 2006
@ Sulpicius, Elendester Sünder
Von der V2-Kirche wird so manches nicht mehr verworfen…
Das Urteil der Kirche zur Feuerbestattung ist durchaus differenziert. DH 3680 informiert Sie darüber, dass Feuerbestattung zwar grundsätzlich verboten ist, aber dennoch nicht „unbedingt schlecht“ ist, und unter gewissen Umständen erlaubt sein kann (Gemeinwohl; vermutlich beim Ausbruch von Seuchen). Das Dokument wurde lange vor dem II. Vatikanum herausgegeben.
Somit kann die Feuerbestattung nicht generell als „gnostisch“ oder „freimaurerisch“ bezeichnet werden. Vielmehr steht zu vermuten, dass die schroffe Ablehnung der Feuerbestattung unter Leo XIII. daher rührt, dass sie von Freimaurern vollzogen wurde. Die Freimaurer haben diese Art der Bestattung aber sicher nicht erfunden.
Ich persönlich würde mich allerdings nicht verbrennen lassen, da ich mit diesem Brauch auch nichts anfangen kann.
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#46   Jörg Guttenberger, Köln   01:08:34 | Freitag, 3. November 2006
Elendester Sünder: Credo
Das Credo wird tatsächlich nur an Sonn- und Feiertagen sowie an Bekenner- und Martyrerfesten gebetet bzw. gesungen. Der alleinige liturgische Text ist jedoch der von Nizäa-Konstantinopel.
Das apostolische Glaubensbekenntnis wurde bis zum Konzil ausschließlich von der Gemeinde gebetet, war also ohne Bedeutung, weil ausschließlich „rechtsgültig“ war, was der zelebrierende Priester gebetet hat. Außerliturgisch gehört es zum Rosenkranz. Auch bei Taufen wurde und wird m. W. auch heute das apostolische Glaubensbekenntnis benutzt.
Seit der konzilsbedingten Liturgiereform kann zum Credo jeder ähnliche Text gebetet oder gesungen werden. Es gibt eine ganze Rehe von entsprechenden Messgesängen im GL. Damit ist jetzt auch das apostolische Glaubensbekenntnis erlaubt. Bei einer missa cantata bleibt es jedoch beim Nicaeno-Constantinopolitanum.
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#45   Breze   23:52:30 | Donnerstag, 2. November 2006
@ elendster Sünder
s veranlasst Sie zu der Behauptung???
Kennen Sie persönlich NOM Priester?
ich kenne deren mindestens 30, und keiner von ihnen verhält sich gegen die Regeln der Kirche…
Vor dem Benutzen der Tastatur bitte das Gehirn einschalten
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#44   Gotthard   23:45:56 | Donnerstag, 2. November 2006
@elendester
aber es hält sich doch sowieso kein NOM-Priester daran.
an was soll sich kein Priester heute halten?
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#43   Elendester Sünder   23:39:50 | Donnerstag, 2. November 2006
Danke für den Hinweis, Gotthard,
aber es hält sich doch sowieso kein NOM-Priester daran.
Ich habe es übrigens aufgegeben, das klobige sogenannte „Gotteslob“ mitzuschleppen. Ich nehme lieber ein wenigstens 60 Jahre altes, kleines und schmales, aber erbauliches Gebetbüchlein mit einer guten Meßandacht darin mit. Es ist einfach zu selten, daß mal ein katholisches Lied gesungen wird.
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#42   Gotthard   23:05:13 | Donnerstag, 2. November 2006
@elendester
Seit wann ist das Nizänische Glaubensbekenntnis für die Liturgie alleine verbindlich? Nach meiner Kenntnis ist es nur für die Sonn- und Festtage vorgesehen.
jetzt bin ich aber doch enttäuscht … also zum mitschreiben:
das Credo ( GL 423) ist an allen Sonntag- und Hochfesttagen vorgeschrieben. Als Credo gilt das Nicäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis:
„et expecto resurrectionem mortuorum“
es kann durch das Apostolicum GL 2.5 ersetzt werden.
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#41   Elendester Sünder   22:53:05 | Donnerstag, 2. November 2006
Jörg Guttenberger
Ich bezog mich aber unten, in dem ich „carnis resurrectionem“ schrieb, ganz klar auf das Apostolische Glaubensbekenntnis.
Seit wann ist das Nizänische Glaubensbekenntnis für die Liturgie alleine verbindlich? Nach meiner Kenntnis ist es nur für die Sonn- und Festtage vorgesehen. Wenn das falsch ist, möge mich ein Liturgieexperte verbessern.
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#40   Breze   20:09:04 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Jörg, de kölsche Jung
Wir sind zwar in Köln nicht römisch, sondern kölnisch-katholisch, stehen aber in voller kirchlicher Gemeinschaft im dem römischen Papst, sind also keine Freikirche. Unterschiede zwischen der römisch-katholischen und der kölnisch-katholischen Kirche bestehen u. a. in der Anzahl der Sakramente: wir haben in Köln deren nur drei: die Kinderkommunion, das Aschenkreuz und den Blasiussegen. Auch ist der Rosenmontag gebotener Feiertag. Man genügt seiner Sonnagspflicht an diesem Tage durch Teilnahme am Rosenmontagszug.
;-) ;-) ;-)
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#39   Jörg Guttenberger, Köln   20:04:36 | Donnerstag, 2. November 2006
Elendester Sünder: Credo
Wir sind zwar in Köln nicht römisch, sondern kölnisch-katholisch, stehen aber in voller kirchlicher Gemeinschaft im dem römischen Papst, sind also keine Freikirche. Unterschiede zwischen der römisch-katholischen und der kölnisch-katholischen Kirche bestehen u. a. in der Anzahl der Sakramente: wir haben in Köln deren nur drei: die Kinderkommunion, das Aschenkreuz und den Blasiussegen. Auch ist der Rosenmontag gebotener Feiertag. Man genügt seiner Sonnagspflicht an diesem Tage durch Teilnahme am Rosenmontagszug.
Zum Credo: Schauen Sie bitte in dem auch für die kölnisch-katholische Kirche verbindlichen „Gotteslob“ nach. Unter GL 423 ist das für die Liturgie alleine verbindliche nicäno-konstantinopolitanische Credo abgedruckt. Es schließt mit den Worten: „Et exspecto resurrectionem mortuorum et vitam venturi saeculi. Amen.“
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#38   Elendester Sünder   15:50:56 | Donnerstag, 2. November 2006
Jörg Guttenbergers „resurectio mortuorum“
Im Credo heißt es „resurectio mortuorum“, und das heißt Auferstehung der Toten! Die Formulierung im vorkonziliaren deutschen Credo war falsch!
Kurva, bald reicht es! Ich weiß nicht, welches Glaubensbekenntnis du in deiner kölner Freikirche betest, aber ich kenne das Apostolische Glaubensbekenntnis.
Symbolum Apostolicum
Credo in Deum Patrem omnipoténtem, Creatorem cæli et terræ, et in Iesum Christum, Filium Eius unicum, Dominum nostrum, qui concéptus est de Spíritu Sancto, natus ex Maria Virgine, passus sub Póntio Piláto, crucifixus, mórtuus, et sepúltus, descéndit ad ínferos, tértia die resurréxit a mórtuis, ascéndit ad cælos, sedet ad déxteram Dei Patris omnipoténtis, inde ventúrus est iudicáre vivos et mórtuos.
Et in Spíritum Sanctum,
sanctam Ecclésiam cathólicam,
sanctórum communiónem,
remissiónem peccatórum,
carnis resurrectiónem,
vitam ætérnam. Amen.
www.vatican.va/…mpendium-ccc_en.html
www.vatican.va/…m_lt/p1s1c3a2_lt.htm
www.vatican.va/…hism_lt/index_lt.htm
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#37   Protestant   07:24:42 | Donnerstag, 2. November 2006
Geschmacksfrage
Über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten…!Fakt ist jedoch auch, das ich nicht in den Gottesdienst gehe aufgrund der künstlerischen Gestaltung der Kirche, sondern aufgrund meines Glaubens an Gott! Gott loben und Gott feiern kann ich in jeder Kirche, egal ob dort Kunstschätze untergebracht sind und unabhängig in welchem Stil diese Kirche erbaut wurde.
Nur aknn man doch nicht leugnen, dass gerade eine Kirche als letzte Ruhestätte nicht der verkehrteste Ort ist. Man mag ja von Einäscherung halten, was man will, aber wer hier wortwörtlich auf der „Auferstehung des Fleisches“ besteht, der sollte mir mal erklären, was mit all den rechtschaffenen und gläubigen Christen passiert ist, die in den letzten 2000 Jahren z.B. bei kriegerischen Auseinandersetzungen u.a. verbrannt worden sind? Was passiert denn da mit dem Fleisch?
Im übrigen ist mit Herrn Mussinghoff ein neuer Sündenbock gefunden!Glückwunsch! Im übrigen sind mir genügend Fälle bekannt, wo Eltern ihre Kinder aus Grenzbereichen des Bistums Köln im Bistum Aachen zur Erstkommunion schicken, weil sich dort vereinzelte Priester eben nicht über „dumme“ Fragen der Kinder ärgern.(Kinder, die dort im Kommunionunterricht den Zölibat hinterfragen und z.B. Eucharistie für ihren evang. Vater oder Mutter einfordern u.ä. sind dort nicht gerne gesehen-in Köln…)!
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#36   Bonjour   04:47:40 | Donnerstag, 2. November 2006
Gotthard
Der Elendeste Sünder hatte von „carnis resurrectionem“ geschrieben, was vom guten Herrn Guttenberger als „vorkonziliare“ falsche (Rück-)Übersetzung ins bzw. aus dem Deutschen bezeichnet wurde. Erstaunlicherweise scheint Letzterer indes nicht zu wissen, dass es in der lateinischen Version des „Apostolischen“ seit jeher (…) hieß:
… Credo in Spiritum Sanctum, sanctam Ecclesiam catholicam, Sanctorum communionem, remissionem peccatorum, carnis resurrectionem, vitam aeternam. Amen.
Von wegen also „falsche Formulierung“.
Kleine Korinthenkackerei, tschuldigung. Die Schlaumeierei hier steckt an.
O:)
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#35   Breze   00:26:30 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Willi Graf
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#34   tau †   00:25:43 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen/Allerseelen
Gereon Goldmann
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#33   Breze   00:24:18 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Sophie und Hans Scholl
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#32   Gotthard   00:21:45 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Joachim Ruhuna
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#31   Breze   00:10:45 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Bernahrd Lichtenberg
(Bei seiner Seligsprechung war ich übrigens)
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#30   tau †   00:10:02 | Donnerstag, 2. November 2006
Fest Allerheiligen
Karl Leisner
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#29   Breze   00:09:14 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Maximilian Kolbe
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#28   tau †   00:08:43 | Donnerstag, 2. November 2006
Fest Allerheiligen
Maximilian Kolbe
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#27   Breze   00:06:35 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Edith Stein
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#26   tau †   00:06:01 | Donnerstag, 2. November 2006
Fest Allerheiligen:
Franz Jägerstätter
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#25   Breze   23:58:21 | Mittwoch, 1. November 2006
@ Gotthard
ENDLICH!
DAS KERYGMA!
HIER AUF DIESER SITE! UNGLAUBLICH!
DARAUF HABE ICH GEWARTET!!!!
DANKE!!!!
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#24   Gotthard   23:54:51 | Mittwoch, 1. November 2006
@möchtegern-kathole:
Du wirst es nicht glauben: der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi und in folge an die Auferstehung der Toten ist DER Urgrund für den christlichen glauben aller Ausprägungen.
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#23   Jörg Guttenberger, Köln   23:36:20 | Mittwoch, 1. November 2006
Gotthard: resurrectio
Daß im Credo-Text der Accusativ steht, weiß ich natürlich auch. Ich habe bewußt den Nominativ „resurrectio mortuorum“ geschrieben, weil ein aus dem Zusammenhang gerissener Accusativ keinen Sinn ergibt.
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#22   möchtegern-kathole   23:00:06 | Mittwoch, 1. November 2006
die katholische …
… kirche glaubt viel abenteuerliches, stimmt … z.b. an die auferstehung.
die kahle kirche ist greulich, die harten, geraden linien lassen den geist nicht aufleben, sondern erschlagen ihn … bieten nur das totale minimum an formen … und damit formenarmut und nicht formenreichtum …
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#21   Gotthard   22:38:52 | Mittwoch, 1. November 2006
@Bonjour
vom Apostolicum war doch nicht die Rede …
die kleine Schwäche im Latein sei hiermit ausgebügelt:
„resurrectionem mortuorum“
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#20   Bonjour   22:31:32 | Mittwoch, 1. November 2006
J. Guttenberger
Sie scheinen’s weder mit dem Latein noch mit dem „Apostolischen Glaubensbekenntnis“ besonders zu haben.
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#19   Jörg Guttenberger, Köln   22:04:48 | Mittwoch, 1. November 2006
Eledester Sünder
Im Credo heißt es „resurectio mortuorum“, und das heißt Auferstehung der Toten! Die Formulierung im vorkonziliaren deutschen Credo war falsch!
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#18   Gotthard   21:46:39 | Mittwoch, 1. November 2006
@sulpi
Dir geht es sonst aber gut?
Wenn Du Probleme haben solltest, suche bitte Hilfe.
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#17   Sulpicius   21:45:14 | Mittwoch, 1. November 2006
Muuusinghofff
Der Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, begrüßte die Umwidmung der Kirche laut dem ‘Kölner Stadtanzeiger’: „Das Modell einer Grabeskirche ist vorzeigbar und vielleicht macht es Schule.“
Spinner!
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#16   laikos   21:01:45 | Mittwoch, 1. November 2006
Leere Kirche
Das ist ja noch gar nichts. Eine leere Kirche ist wenigstens noch besser als eine „vergewaltigte“ Domkirche. In meiner Diozöse gibt es eine Kirche welche soviel heindisch/modernes in sich trägt das man schon fast :-! muß wenn man sie nur betretet. Sogar die Protestanten haben noch schönere „Kirchen“ als manch eine modernistische Kirche. Die moderne Kunst vergewaltigt unsere Kirchen :'( :'( :'(
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#15   Gotthard   20:39:37 | Mittwoch, 1. November 2006
@tarcisius – den retter der Kirche
Friedhöfe waren immer auch Orte liturgischer Feiern (s. Katakomben) und Kirchen waren immer auch Friedhöfe – in Kirchen wurde sehr oft beerdigt – Grüfte, Krypten Grabmale. Die wohl bekannteste Friedhofs-Kirche ist der Petersdom!
Ja, für Kirchen waren sogar Gräber vorgeschrieben: die Reliquien-Gräber im Altar.
Ich kenne eine orthodoxe Kathedrale, in deren Krypta eine riesige Gräberanlage ist – für Särge, nicht für Urnen.
Tod, wo ist dein Stachel? Eine Kirche kann ein sehr würdevoller Ort als Vorhof der Auferstehung sein.
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#14   Tarcisius   20:31:08 | Mittwoch, 1. November 2006
Die Umwidmung einer Kirche …
:-@ … zu einem Friedhof, in dem noch dazu Bestattungen (zwar kirchlich erlaubt (warum eigentlich?)) nach heidnischem Brauch durchgeführt werden sollen :-! , zeigt, ebenso wie die Vertreibung rechtgläubiger Priester in Fulda :-# , das Verbot einer Hl. Messe entgegen dem erklärten Willen des Heiligen Vaters im Bistum Mainz :-O , daß die größten Zersetzer der katholischen Kirche in Deutschland unter deren Bischöfen zu finden sind. >:)
Sancte Michael Archangele, defende nos in proelio, contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus, suplices deprecamur. Tuque, princeps militiae caelestis, satanam aliosque spiritos malignos, qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo, divina virtute in infernum detrude.
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#13   Sulpicius   19:46:20 | Mittwoch, 1. November 2006
Was zeigt die Verachtung des Leibes…
… deutlicher als die Kremation? Die Gnosis kann man tatsächlich riechen…
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#12   Gotthard   19:39:04 | Mittwoch, 1. November 2006
@elendester
Da wir Christen an die Auferstehung des Fleisches glauben
warum sollte die feuerbestattung diesen glaubenssatz leugnen?
Die „katholischen“ Überzeugungen sind oftmals abenteuerlich…
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#11   Elendester Sünder   19:11:45 | Mittwoch, 1. November 2006
Guter Benedikt,
Die Feuerbestattung wird von der Kirche nicht mehr generell verworfen.
Man sollte sehr vorsichtig mit solchen gefährlichen Neuerungen sein.
Da wir Christen an die Auferstehung des Fleisches glauben…Ach, das darf man ja nicht mehr sagen! Das heißt ja jetzt Auferstehung der Toten, obwohl ich, nebenbei gesagt, carnis resurrectionem doch eher mit Auferstehung des Fleisches übersetzten würde.
Ich denke, es gilt, wie bei der neuerdings erlaubten Tatzenkommunion: Besser beim Bewährten bleiben.
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#10   Sulpicius   19:08:55 | Mittwoch, 1. November 2006
@Benedikt
Von der V2-Kirche wird so manches nicht mehr verworfen…
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#9   Benedikt   18:55:35 | Mittwoch, 1. November 2006
Feuerbestattung
Die Feuerbestattung wird von der Kirche nicht generell verworfen. Sie kann somit nicht „antichristlich“ sein.
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#8   Gotthard   18:52:38 | Mittwoch, 1. November 2006
@tacitus
sorry, da hast du meine Ironie nicht mitbekommen …
@sulpicius, forsche doch mal nach, ob der personal computer nicht auch freimaurerische Ursprünge hat…
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#7   Tacitus   18:49:28 | Mittwoch, 1. November 2006
@Gotthard
Das kann ja sein, aber wieso ist eine Bestattungspraxis, die Jahrtausende zurückreicht, dann gleich freimaurerisch?
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#6   Gotthard   17:56:05 | Mittwoch, 1. November 2006
zur Erde zurück
klar ist eine Feuerbestattung anti-christlich… Ideen gibt es… die Leichenverbrennung ist der absolut beschleunigte Oxydationsvorgang, der sich sonst als Verwesung viel länger hinzieht.
„Von der Erde bist du genommen und zur Erde kehrtst du zurück“ gilt uneingeschränkt und sogar noch viel konkreter…
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#5   Tacitus   17:39:55 | Mittwoch, 1. November 2006
@Sulpicius
Wo ist denn die Feuerbestattung bitte freimaurerisch? Diese Form von Bestattung findet sich bereits in der Antike.
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#4   Robert Ketelhohn   17:34:25 | Mittwoch, 1. November 2006
Ick gloob’, mein Schwein pfeift.
Da klappt mir bloß noch die Kinnlade runter.
Mit fehlen die Worte.
Was kann man dazu sagen?
Das ehemalige Bistum Aachen ist offenbar
untergegangen. In die Fänge einer apostaten
Sekte von Neuheiden geraten.
Mit deren Führer Mussinghoff sollte man
jede Berührung meiden. Und für die verbliebenen
Gläubigen der ehemaligen Diözese beten.
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#3   kali   13:13:17 | Mittwoch, 1. November 2006
@sulpicius
Deshalb gefällt dies ja auch „Gott“hard so gut. >:)
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#2   Sulpicius   12:16:32 | Mittwoch, 1. November 2006
Das jetzige Interieur…
… ist schlichtweg esoterisch, new-age-mäßig… Und die Kremation ist zutiefst antichristlich und freimaurerisch!
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#1   Gotthard   12:10:57 | Mittwoch, 1. November 2006
gute Idee
die Umwidmung der Josefskirche in dieser Art ist eine gute Idee
„Das Wasser, das ich gebe, wird zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“
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