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Warum nicht auch ich? + Wenigstens in der Kirche + Was sagte Schwester Lucia? + Sich selber verbrannt + Für die Armen Seelen
Warum nicht auch ich?

Vatikan. Papst BenediktXVI. zelebrierte gestern im Petersdom das Pontifikalamt zum Fest Allerheiligen. In seiner Predigt forderte er die Gläubigen auf, die Heiligen nachzuahmen. Die Heiligen seien „keine Kaste von nur wenigen Auserwählten“, sondern „eine Schar ohne Zahl“. In einer solchen Vielzahl seien die Getauften aller Epochen und Nationen, die mit Liebe und im Glauben versucht hätten, den Willen Gottes zu erfüllen. Von vielen kenne man weder Gesicht noch Namen: „Wir alle sind berufen zu dieser Heiligkeit.“

Wenigstens in der Kirche

Vatikan. Die vatikanische Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’ schlug kürzlich vor, Latein als Diplomatensprache einzuführen. Das Blatt machte sogleich einen Rückzieher und beschränkte die Forderung „zumindest auf das Parkett der Kirchendiplomatie“.

Was sagte Schwester Lucia?

„Die Seherin von Fatima hat Albino etwas sehr Schlimmes über sein Leben und das der Kirche gesagt.“ Das sagt der Bruder von Papst Johannes Paul I., Edoardo Luciani, in einem Interview mit der jüngsten Ausgabe der italienischen Wochenzeitschrift ‘Chi’. Niemand wisse, was Sr. Lucia gesagt habe – so Luciani: „Als er aus Fatima zurückkam, verhielt er sich wirklich so, als wisse er, was geschehen würde. Er schien, als hätte er Sicherheit, daß er sterben würde.“

Sich selber verbrannt

Deutschland. Ein pensionierter protestantischer Pastor (73) übergoß sich am 31. Oktober – dem lutherischen Reformationstag – in Erfurt mit Benzin und zündete sich an. Am Fest Allerheiligen erlag er seinen schweren Brandverletzungen. Nach Angaben der Witwe war das Motiv für den Selbstmord die Sorge um die Ausbreitung des Islam in Deutschland.

Für die Armen Seelen

Papst Benedikt XIV. († 1758) gestattete den spanischen Staaten 1748 mit der sogenannten ‘Kreuzzugsbulle’ am Allerseelentag die Feier von drei Messen. Benedikt XV. († 1922) weitete das heute kaum mehr genützte Privileg während des Ersten Weltkrieges im Jahr 1915 auf alle Priester aus.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Christin   20:02:54 | Freitag, 3. November 2006
…warum nicht auch ICH
Jed’er/e Mensch hat was Heiliges an sich oder ist auf irgendeine Art und Weise heilig.Für manche ist ma erst heilig wenn ma schon in die ewige Heimat eingegangen ist,und bis dahin hat mans lieber eilig.
Aber besser man strebt zuerst nach Seligkeit im Alltag,dann kommt das HEILIGE von ganz alleine!
Manchen ist nix heilig,aber in Wirklichkeit glaubs ichs denen nicht ganz.Ganz tief Im Herzen habens doch was was sie sehr verehren.Man muß kein Märthyrer sein um heilig zu werden.Am Schönsten ist es in Erinnerung weiterzuleben in den Herzen der Menschen die wir lieben.
Ich find das Leben wie es ist einfach heilig und sogar Schokolade kann seligmachend sein.
Ich finde das Gebetsanliegen unseres Hl.P.Benedikt im MOnat Oktober heilig-seligmachend wenn er meint:
Das alle Getauften im Glauben reifen und danach leben sollen.
Irgendwie klingt auch das nach süßem Obst und Schokolade.
Aber wer sagts denn,dass nicht auch was SÜßES was heilig-seligmachendes sein kann,ohne dass ich heiligmäßig lebende Menschen abwerten würde,ich finde sie sind ein gutes Vorbild für die die noch auf dem Weg sind! O:) :-S :-$
Ich glaub sogar Kreuz.net ist heilig,weil sonst könnt ich niergens so nah am Geschehen des Lebens sein wie hier.
Denn irgendwas hier in Kreuznet hält auch mein Leben lebendig,danke dass ihr alle da seid!
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#9   turk   07:58:13 | Freitag, 3. November 2006
Bitte genaue Quelle nennen
S. g. Athanasius1957, bitte nennen Sie den genauen rechtlichen Ort Ihrer Behauptung, daß zwischen den drei „Allerseelen-Messen zeitliche Abstände bestehen müssen.“.
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#8   Beobachterin   17:20:51 | Donnerstag, 2. November 2006
Selbstverbrennung
Nach Meinung des Pfarrers in Rippicha hat Brüsewitz etwas in der Gesellschaft bewirkt. „Ich denke, es war mehr eine politische, als eine kirchenkritische Tat“, sagt der 46-jährige Theologe. „Er war insgesamt mutiger als andere, er hat nicht seine Person in den Vordergrund gestellt, es ging ihm um die Sache“.
Das SED-Regime versuchte, das Fanal als Tat eines unzurechnungsfähigen Geisteskranken hinzustellen.
Die Selbstverbrennung des unbequemen Pfarrers Oskar Brüsewitz 1976 in Zeitz war ein flammender Protest gegen die politische Unterdrückung in der DDR, gegen Diskriminierung und Verfolgung junger Christen sowie die atheistische Erziehung im Sozialismus. Die umstrittene Tat war zugleich eine Anklage gegen den Weg, den die evangelische Kirche gegenüber dem sozialistischen Staat eingeschlagen hatte.
So will ich auch die Tat von Pfarrer Weißelberg in Erfurt verstanden wissen im Hinblick auf die gar nicht mehr schleichende Islamisierung, die in Deutschland und Europa im Gange ist.
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#7   Maledica   17:04:23 | Donnerstag, 2. November 2006
Protestantischer Gebetsdiener
Na vielleicht hat er Dr. Martinus zu ernst genommen, da kann man nun mal schnell in den Suizid geraten…
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#6   Sozialkatholisch   11:44:40 | Donnerstag, 2. November 2006
Pastor hat sich selbst verbrannt.
Allmächtiger, gütiger Gott bitte sei seiner Seele gnädig!
Ich möchte nicht über diesen armen Pastor herziehen, ich möchte nur die Gründe finden die ihn zu dieser schrecklichen Tat geführt haben könnten.
Die protestantische Heilsgewissheit, das ich tun und lassen kann was ich will, ich komme sowieso in den Himmel, einen Pastor von solch einer schlimmen Tat nicht unbedingt abzuhalten kann.
Wenn diese Heilsgewissheit dann noch mit Hoffnungslosigkeit gepaart wird ist die Versuchung zu so einer Tat doppelt schwer. Selbst viele Katholiken opfern ihr Leid, Schmerz und Angst nicht mehr unserem Gott auf, denn sein Kreuz zu tragen liegt leider nicht im Trend des Zeitgeistes.
Wenn die Hoffnungslosigkeit mit Unglauben gepaart wird kann sie einen auch sehr schnell zu so einer Tat veranlassen. Der Glaube wird heute leider oft so relativiert das er gänzlich nebensächlich wird und nur die menschlichen Bedürfnisse im Vordergrund stehen.
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#5   laikos   10:09:30 | Donnerstag, 2. November 2006
Protestanten und Teufel
Es ist wirklich schrecklich zu höhren das ein Pastor sich selbst richtet. Ohne einen starkten Glauben ist es nicht möglich dieses Elend des Islams, Satanismus und diesen ganzen Ketzereien zu ertragen. Wäre er doch katholisch geworden :'( . Nur wer sich voll und ganz unseren Herrn aufopfert kann mit diesem Elend in der Welt zurechtkommen und wahres Glück und Freude auf der Erde erleben.
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#4   Jawohl!   09:30:00 | Donnerstag, 2. November 2006
Messhäufigkeit
Das sehr lesenswerte Standardwerk zu dieser Frage: Karl Rahner SJ, Die vielen Messen und das eine Opfer. Eine untersuchung über die rechte Norm der Messhäufigkeit, 2., überarb. und erw. Aufl. von Angelus Häussling, Freiburg i. Br. (u. a.) 1966 (Quaestiones disputatae 31).
Eine vorzügliche und gediegene – im Ergebnis absolut zwingende – theologische Analyse, durchdrungen mit dem Feuer einer echten und innigen eucharistischen Frömmigkeit. Rahner at his best!
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#3   athanasius1957   09:22:50 | Donnerstag, 2. November 2006
allerseelen
bzgl der drei einem priester erlaubten messen ist zu sagen, daß die bis zum anfang des 21. jahrhunderts im mr 1969 bestehenden vorschriften erst vor wenigen jahren dahingehend geändert worden sind, daß zwischen den allerseelen-messen zeitliche abstände bestehen müssen. somit hat man vor allem jenen priestern, die noch daran glauben, gute werke den lebenden und toten zuwenden zu können, die möglichkeit genommen, drei messen hintereinander auch mit privatintention lesen zu können.
durch den priestermangel kam aber auch das verständnis der bination bzw. trination abhanden, da die stipendien der zweiten und dritten messe mit ausnahme der erlaubten trinationen am christtag und allerseelen an das jeweilige ordinariat abgeführt werden mußten.
jede hl. messe ist ein geschenk des himmels, deswegen halte ich das „verbot“ der privatmesse seit anfang der 70er jahre für absoluten suizidalen wahnsinn und nichts von der sogenannten konzelebrationitis, da dadurch viele intentionen nur als sammelintention genommen werden können. wieviele hl. messen könnten sonntäglich in den im rahmen der neopastoral von pfarr- zu filialkirchen degradierten oratorien gelesen werden, wenn die konzelebration eingeschränkt wäre.
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#2   Protestant   08:11:48 | Donnerstag, 2. November 2006
Sich selber verbrannt!
So tragisch dieser Selbsttod auch sein mag- damit ist nun wirklich nichts gegen das eigentlche Anliegen des Pfarrers erreicht worden!
Da mögen doch wohl noch einige andere Gründe im Sopiel gewesen sein, die wohl auch anders zu bewerten sind, wie seinerzeit bei Brüsewitz!
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#1   Freinsberg   08:03:37 | Donnerstag, 2. November 2006
Arme Seelen
Dass das Privileg der drei Messen nicht mehr so ausgiebig genützt wird wie früher, kann durchaus ein gutes Zeichen sein. Pius Parsch antwortete einmal auf die Anfrage, ob es sinnvoll sei, mehreren Messen täglich beizuwohnen: Die Feier einer einzigen Messe sei anspruchsvoll genug; wie es jemand schaffe, zwei oder drei Messen (mit)zufeiern, verstehe er nicht. Wenn es um die Gnade gehen sollte: Lässt sich Gnade messen? Bringen drei Messen wirklich mehr Gnaden als eine?
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