Anglikaner
Eine anglikanische Berufung
Er stammt aus einer katholischen Familie. Als Polizist erschoß er in Notwehr einen Drogensüchtigen. Dann wurde er Bischof der US-Episkopalkirche.
Bischof der US-anglikanischen Diözese Los Angeles, Jon Bruno
Bischof der US-anglikanischen Diözese Los Angeles, Jon Bruno
(kreuz.net) Jon Bruno (59) ist der Bischof der US-anglikanischen Diözese von Los Angeles.

Die Anglikaner in den USA nennen sich Episkopalkirche.

Die Diözese von Jon Bruno besitzt 147 Kirchen und etwa 85.000 Mitglieder.

In der von Flügelkämpfen zerrissenen US-Episkopalkirche gehört Bruno zur liberalen Partei. Gleichzeitig gilt er – nach Angaben der Tageszeitung ‘Los Angeles Times’ – als Versöhner und Friedensstifter.

In den Vereinigten Staaten haben sich bereits 100 bis 150 Gemeinden von der liberalen US-Episkopalkirche losgesagt. Viele schließen sich afrikanischen Anglikanern an, die in der Frage der Homo-Ideologie und Frauenordination als konservativer gelten.

Nächsten Samstag wird zum Beispiel Frau Katharine Jefferts Schori als erster weiblicher Primas in der Geschichte der Anglikanischen Gemeinschaft ordiniert.

Bruno ist Vater einer Tochter und zweier Söhne. Er besitzt vier Enkel. Seine kirchlichen Vorbilder sind der Heilige Thomas von Aquin und der anglikanische Bischof aus Südafrika, Desmond Tutu.

Im Jahr 2005 mußte dem muskulösen und großgewachsenen Anglikaner der linke Fuß abgenommen werden.

Er hatte sich bei einem amtlichen Besuch in England eine Infektion geholt.

Es heißt, daß er sich täglich dreimal eine Stunde ins Gebet vertieft.

Geboren wurde Bruno als Sohn einer katholischen Schneiderfamilie.

Im Alter von zwölf Jahren fühlte er eine Berufung zum katholischen Priestertum:

„Doch als ich mich später stärker damit zu befassen begann, dachte ich mir: Was ist dieses Zeug mit dem Zölibat?“

Durch seine Freundin, die später seine erste Frau wurde, lernte er als 16jähriger die Episkopalkirche kennen:

„Ich ging mit ihr zur Kirche, weil sie hübsch war. Ich weiß nicht, ob ich heute ohne sie Anglikaner wäre.“

Während seiner Ausbildung brach Bruno mit dem Katholizismus und wurde Mitglied der Episkopalkirche:

„Die Römische Kirche sagte mir »Sei einfach gehorsam und stelle nicht zu viele Fragen«, statt mich anzuleiten, den Verstand zu gebrauchen und mich von meinem Gewissen leiten zu lassen.“

Zuerst wurde Bruno Polizist. Bei einem Nachteinsatz schoß ein Drogensüchtiger auf ihn. Bruno feuerte zurück und tötete ihn.

Obwohl es sich um einen klaren Fall von Notwehr handelte, wurde Bruno von diesem Ereignis sehr erschüttert. Ein Jahr lang wurde er von Alpträumen heimgesucht.

Die Träume hörten auf, als ein Episkopalpriester an ihm einen Bußritus vollzog und ihm die anglikanische Absolution gab.

1978 wurde Bruno zum anglikanischen Priester ordiniert.

In seiner ersten Pfarrei bestanden scharfe Gegensätze zwischen älteren konservativen und jüngeren homosexuellen Pfarreimitgliedern. Bruno baute ein großes Aids-Hilfsprogramm auf.

1999 wurde Bruno zum anglikanischen Bischof gewählt.

Als Bischof segnete er das Homo-Konkubinat eines seiner Priester. Er unterstützte auch die Wahl des Homo-Ideologen Gene Robinson zum Bischof der anglikanischen Diözese New Hampshire.

Als sich vier Pfarreien wegen Brunos Homo-Politik von der Diözese lossagten, zögerte der Episkopalbischof nicht, sie vor Gericht zu verklagen.

Edward Little – konservativer anglikanischer Bischof von Northern Indiana – sagt über Bruno:

„Jon will ein großes Zelt schaffen, wo Liberale und Konservative zusammensein können. Aber es ist sehr schwierig, die Leute in einer polarisierten Zeit zusammenzuführen.“

Brunos Kirchenpolitik basiert auf seiner Auslegung der Bibel: „Die Bibel ist eine Anleitung, keine Art von Handschellen oder Zwangsjacke. Da gab es einen Kerl namens Jesus Christus der die Bibel links, rechts und in der Mitte verletzte. Persönlich glaube ich, daß Gott will, daß wir gut zueinander sind.“

Sollten seine abgespaltenen Pfarreien bei den Anglikanern von Uganda aufgenommen werden, will er sich mit ihnen versöhnen:

„Ich bin mit den jüdischen Brüdern, den islamischen Brüdern, den presbyterianischen Brüder versöhnt. Ich will mich auch mit den Anglikanern von Uganda versöhnen.“
      
21 Lesermeinungen
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#21   Benedikt   14:53:51 | Sonntag, 5. November 2006
@ Johann Gerhard
Sie haben natürlich recht, meine Aussage war reichlich undifferenziert und nur auf gewöhnlich in Deutschland anzutreffende Zustände gemünzt.
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#20   Breze   16:30:31 | Samstag, 4. November 2006
@ Aliatus
Sie beantragen eine Sperrung von Protestant?
Führen Sie sich bitte auch die an Protestant gerichteten postings zu Gemüte, der Fairness wegen.
Ich könnte Ihnen aus dem Stegreif einige Kandidaten nennen, die eine Sperrung verdient hätten, auch ich hatte schon einige sehr „liebreizende“ Begegnungen hier.
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#19   Aliatus   08:16:51 | Samstag, 4. November 2006
Sie sagen es!
Adé.
Aliatus
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#18   La_Fille_d'Isis †   08:07:19 | Samstag, 4. November 2006
@Aliatus: winke, winke
… oder wie Marilyn Monroe singen würde: Bye, bye Baby! :-]
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#17   Aliatus   08:04:33 | Samstag, 4. November 2006
Gesprächsführung
@ A.L. :
Das meine ich mit unguter Larmoyanz, die zu nix außer Haß führt.
Aliatus
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#16   Adrian Leverkuehn   07:13:51 | Samstag, 4. November 2006
Tschüs Aliatus!
Ich kenn Sie zwar nicht: aber trotzdem, guten Rutsch in die Hölle!
Hicks!
Es geht doch nichts (Hicks!) über einen guten (Hicks!) Rotwein (Hicks!) und ein gutes Federbett! (Hicks!)
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#15   Aliatus   06:41:21 | Samstag, 4. November 2006
„Protestant“
Ich bitte die Admins, daß der Teilnehmer „Protestant“ gesperrt wird.
Begründung: Suchende oder Streitende (Kids z.B.) werden verunsichert, wenn sie Jesus finden möchten und stattdessen Mitteilungen eines sehr erkrankten Menschen als „auch-christlich“ lesen, der von sich sagt, er sei Christ.
Obwohl er nichtmal an die Liebestat des Gekreuzigten glaubt.
Showmastering kann eine Berufung sein.
Die dumme Person hinter dem „Nick“ Protestant tut aber gerade in der entscheidenden, petruszeitlichen Not am wenigsten den Lesern gut.
Ich hoffe, daß gewußt ist, was Leute wie Protestant wollen.
Die Hölle.
Aliatus
ps: wird „Protestant“ nicht gesperrt, bin ich weg; und ich hoffe mit genug Katholiken, die den selbstverliebten Quatsch irgendwelcher kranker Leute (deren Problem im Einzelfall ja nicht langweilig sein muß!) nicht weiter mitlesen wollen.
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#14   Hyazinth   19:43:06 | Freitag, 3. November 2006
Dieser
Aussage würde der „Weltenbaumeister“ sicher auch zustimmen!
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#13   Maledica   13:48:57 | Freitag, 3. November 2006
Ehebruchsekte
Die Anglikaner sind einzig und allein aus dem Ehebruch des triebgesteuerten König Heinrich VIII. entstanden.
Dies hat natürlich dem Unglauben und der selbstgestrickten Moral Tür und Tor geöffnet.
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#12   Johann Gerhard   12:41:13 | Freitag, 3. November 2006
@ Benedikt
Sie schreiben sinngemäß, dass man von evangelischer Seite keine Antworten bekäme. Dies mag auf die Lauen zutreffen, denen alles egal ist. Ansonsten gilt das Gegenteil: Die drittgröße lutherische Kirche in den USA – die Wisconsinsynode (WELS) – hält auf ihrer Internetseite www.wels.net www.wels.net/cgi-bin/site.pl?1517&cuQA_qaID… einen (in seinem Umfang) wohl einmaligen, täglich aktualisierten, Frage-und-Antwort-Service für eine unerschöpfliche Themenvielfalt rund um Religion und hiermit zusammenhänegnde Alltagsfragen („Moral“ etc.) parat. Da es sich bei der WELS um eine sehr, sehr konservative lutherische Kirche handelt – hierzulande würde man wohl das Schimpfwort Fundamentalisten verwenden – ist jede der Antworten ausführlich anhand der Heiligen Schrift erläutert und vor allem an Gottes Wort ausgerichtet. Übrigens auch die protestierenden Fragen zahlreicher römisch-katholischer Internetnutzer. Wer des Englischen hinreichend mächtig ist, kann sich dort zumindest die vermissten Informationen besorgen.
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#11   Benedikt   08:46:35 | Freitag, 3. November 2006
@ Protestant
Mit der Erkenntiss, dass dieser Satz den Nagel sowas von auf den Kopf trifft, könnte man diesen als Kommentar auf die meisten Beiträge hier antworten!
Da befinden Sie sich aber im Irrtum. Gerade der Katholizismus wird ja sogar dafür kritisiert, alles irgendwie bestimmen zu wollen. Ergo finden Sie im Katholizismus auch viel mehr Antworten. Etliche katechetische Bücher sind sogar im Frage – Antwort Stil gehalten. In Ihrer Konfession dagegen, kann – so hat man das Gefühl – man viel Fragen, bekommt aber meist keine Antwort, weil diese ja irgendwie „egal“ oder „freigestellt“ ist.
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#10   Protestant   07:14:03 | Freitag, 3. November 2006
Guten morgen!
An alle, die heute Nacht böse Homo-,Freimaurer- und Lehmannalpträume hatten, ein kleiner erfrischender
Morgengruß
Ich singe Dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust,
Ich sing und mach auf Erden kund,
Was mir von Dir bewußt.
Ich weiß, daß Du der Brunn der Gnad
Und ewge Quelle bist,
Daraus uns allen früh und spat
Viel Heil und Gutes fließt.
Was sind wir doch? Was haben wir?
Auf dieser ganzen Erd,
Das uns, o Vater, nicht von Dir
Allein gegeben werd.
Allen einen schönen Tag!
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#9   Aragorn   06:38:12 | Freitag, 3. November 2006
nächster Vorsitzender der DBK
Perpetua hat vollkommen Recht indem, was sie sagt: Die sog. „anglikanische Kirche“ ist aus dem Hosenlatz eines tyrannischen Königs, Heinrich VIII., geboren worden und diente dazu, seine dynastischen Probleme zu regeln.
Was diesen anglikanischen Episkopen betrifft, so schlage ich vor, ihn zum nächsten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zu machen. Mit seinen Ansichten tritt er genau in die Fußstapfen des jetzigen Inhabers.
Gott befohlen Aragorn O:O
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#8   Breze   00:23:05 | Freitag, 3. November 2006
@ perpetua
Ich habe selbst eine Freundin in Amerika, die der Episcopal Kirche (sprich der anglikanischen Kirche in den USA) angehört.
Abgesehen von der Form des Ritus und den gemeinsamen Heiligenkalender unterscheidet sich die katholische Kirche sehr wohl von der anglikanischen Kirche, vor allem in der Theologie!
Mich beschleicht der Verdacht, dass Sie und Ihre Gleichgesinnten sehr schlecht informiert sind und des weiteren mit dieser schlechten Information billige Polemik betreiben. Was soll das? Seien Sie zufrieden, mit dem was Sie haben und unterlassen Sie es, mit Ihren Halbwahrheiten Leute „bekehren“ zu wollen!
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#7   Perpetua   00:09:51 | Freitag, 3. November 2006
„Anglikanische Kirche kontra Rom“
Wer als gläubiger Katholik die Ursachen für die Gründung der anglikanischen Kirche kennt, muß erkennen, daß sie ein Werk Satans ist.
In Aufmachung und Zeremonien ähnelt die anglikanische Kirche der katholischen Kirche. Daraus könnte der Schluß gezogen werden, daß auch die theologischen Unterschiede beider Bekenntnisse geringfügig seien und somit einer Verschmelzung dieser Konfessionen zu einer Einheit nichts mehr im Wege stehe. Das Resultat der Untersuchung kann obige Auffassung leider nicht bestätigen.
Nicht Äußerlichkeiten sind es, die zusammenfügen können, sondern einzig und allein die unverfälschte wahre und unveränderbare Lehre Jesu Christi! Das Ziel dieser Schrift ist es, das zu verdeutlichen.
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#6   Breze   21:53:16 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Campo Santo
Ihr posting von eben gefällt mir gut.
Die Kirche erwartet keinen blinden Gehorsam, ebenso keinen blinden Moralismus.
Gottes Gebote haben alle eine Wurzel, sie gründen ALLE in dem Doppelgebot der Gottes-und der Nächstenliebe. Das Einhalten aller übrigen Gebote ist zum Scheitern verurteilt und wird zum menschenfeindlichen Moralismus, wenn man Gott und den Menschen nicht liebt.
Augustinus sagte einmal:
Liebe, und tu was Du willst
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#5   CampoSanto   21:42:08 | Donnerstag, 2. November 2006
Blabla-Sprüche…
wie z.B.
„Die Römische Kirche sagte mir »Sei einfach gehorsam und stelle nicht zu viele Fragen«, statt mich anzuleiten, den Verstand zu gebrauchen und mich von meinem Gewissen leiten zu lassen.“
Wer sagt das??? Ich habe in meinem Leben konkret erfahren und erlebt, dass jene Menschen, die die Kirche bilden, insbesondere die Priester, die mich geführt haben, mich folgendes lehrten:
„Sei Gott und seinen Geboten gehorsam. Stelle viele Fragen, stelle auch dich selbst hin und wieder in Frage. Bilde und gebrauche deinen Verstand, bilde und folge deinem Gewissen.“
Vielleicht hat der „Herr Bischof“ das auch zu hören bekommen, aber nur einen Teil davon in Erinnerung behalten. Schade für ihn.
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#4   Protestant   20:35:36 | Donnerstag, 2. November 2006
@ketzerjäger
Fein!Lieber keine Ahnung, als so zu sein,wie du!
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#3   Ketzerjäger †   20:25:38 | Donnerstag, 2. November 2006
@Protestant
Wann hat Gott jemals den Menschen aufgefordert zu leben wie er will. Gott sagt immer und an jeder Stelle in der Schrifft, befolgt meine Gebote, seid gehorsam.
Du hast wie immer, keine Ahnung! :-]
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#2   Tarcisius   20:23:44 | Donnerstag, 2. November 2006
@Protestant
Mit diesem Kommentar haben Sie abermals bewiesen, den Katholizismus ebensowenig verstanden haben wie Jon Bruno.
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#1   Protestant   20:01:07 | Donnerstag, 2. November 2006
Alles gesagt!
„Die Römische Kirche sagte mir »Sei einfach gehorsam und stelle nicht zu viele Fragen«, statt mich anzuleiten, den Verstand zu gebrauchen und mich von meinem Gewissen leiten zu lassen.“
Mit der Erkenntiss, dass dieser Satz den Nagel sowas von auf den Kopf trifft, könnte man diesen als Kommentar auf die meisten Beiträge hier antworten!
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