Freimaurer
Sage mir, mit wem du umgehst
Vor lauter Umarmung mit der Welt haben sich Kirchenvertreter in ein Netz verstrickt, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Ein Kommentar von Waldemar Fleißig.
Hw. Hans Küng, Bronzeporträt des französischer Bildhauers Serge Mangin, 2006
Hw. Hans Küng, Bronzeporträt des französischer Bildhauers Serge Mangin, 2006
(kreuz.net) Mitte Mai erhielt der suspendierte Tübinger Theologe Hw. Hans Küng den „Kulturpreis Deutscher Freimaurer“.

Bei der Preisverleihung wurde er vom Großmeister, Jens Oberheide, als ‘freier und kühner Denker’ bezeichnet.

Oberheide wörtlich: „Sie sprechen uns aus unserer freimaurerischen Seele.“

Offenbar wird Hw. Küng und seine Stiftung ‘Weltethos’ in vollem Umfang von den Freimaurern akzeptiert.

Die Laudatio hielt Fritz Pleitgen (69), ehemaliger Intendant des ‘Westdeutschen Rundfunks’.

Am 16. März 2005 war Pleitgen auf Einladung des Bischofs von Münster, Mons. Reinhard Lettmann, im Hohen Dom zu Münster mit einer sogenannten Fastenpredigt beschäftigt.

Dabei wurde er durch den Münsteraner Domkapitular Prälat Martin Hülskamp – ein Mitglied des Serviceclubs ‘Lions’ – vorgestellt.

In seiner Predigt betonte Pleitgen seine Freundschaft mit Bischof Lettmann.

Er wies mehrfach auf gemeinsame Radtouren durch das Münsterland hin.

Jeder Kenner des ‘Westdeutschen Rundfunks’ weiß, daß dieser im Volksmund „Westdeutscher Rotfunk“ genannt wird. Interessanterweise ist und war dessen Intendant über Jahrzehnte hin mit dem Münsteraner Bischof befreundet.

Freimaurerei
Freimaurerritual: Initiation eines "Suchenden"FreimaurertempelIm Freimaurertempel

Ein anderer Freund des Bischofs ist der ehemalige Münsteraner Dogmatiker, Hw. Herbert Vorgrimler. Er ist ebenfalls für seine Sympathien für die Freimaurerei bekannt. Das hebt er in seinem neuesten Buch „Theologie ist Biographie“ sogar selber hervor.

Am 3. März 1997 um 20.00 Uhr hielt er in der Kölner Loge „Ver sacrum“ – Heiliger Frühling – einen Vortrag zum Thema: „Die katholische Kirche und die Freimaurerei“.

Zur Eröffnung des Vortrages wurde er als „unser Bruder Herbert“ vorgestellt.

„Brüder“ sind die nach Mitgliedschaft feststellbaren Personen oder auch Sympathisanten, die als „Maurer ohne Schurz“ eingestuft werden.

Geheimorganisationen geben ihre Interna nicht preis.

Hw. Küng hat in der Vergangenheit weitere Auszeichnungen aus dieser Ecke erhalten.

Im September 2004 meldete die katholische Zeitung ‘Die Tagespost’, daß der ‘Deutsche Druidenorden’ dem Theologen durch die Loge „Zu den drei Linden“ in Nürtingen bei Stuttgart einen mit zehntausend Euro dotierten Ethikpreis überreicht hat.

Die Laudatio hielt die damalige baden-württembergische Kulturministerin Annette Schavan.

Der weltweit in Großlogen und Logen organisierte ‘Deutsche Druidenorden’ erklärte, daß sich Hw. Küngs Projekt ‘Weltethos’ in vielem mit den Grundsätzen der 1781 in London gegründeten Gesellschaft decke.

„Die Ordensregeln verlangen Toleranz und Fairneß nach dem Vorbild der Druiden, die – dem Deutschen Druidenorden zufolge – im keltischen Staatssystem ‘Förderer der geistigen und kulturellen Entwicklung waren’.“

Der Logik ihrer Ziele entsprechend laden die „Brüder“ nur Personen in die Logen ein, die ihnen geistig nahe stehen.

Das gilt erst recht für Empfänger freimaurerischer Ehrungen. Daß eine solche geistige Nähe bei Hw. Küng vorhanden ist, wird in beiden Fällen von den jeweiligen Logen ausdrücklich festgestellt.

Zur Laudatio werden keine Personen eingeladen, die den Zielen dieser Gruppierungen abhold sind. Es könnte ja sein, daß sich ein Laudant in einem Sinn äußert, der freimaurerisches Gedankengut konterkariert. Das würde die freimaurerische Toleranz überstrapazieren.

Wer spinnt hier welche Fäden? Was für ein Netz entsteht daraus und wer soll darin gefangen werden oder ist gefangen worden?

Bedenklich ist der Umgang von Bischöfen mit Personen, von denen man annehmen muß, daß sie Aktivisten einer Loge sind.

„Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“
      
42 Lesermeinungen
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#42   gereon   11:46:21 | Montag, 25. Juni 2007
@ Rudolfus
Guten Tag,
Was Sie „Freimaurergott“ nennen, gibt es nicht. Was wir den „Großen Baumeister aller Welten“ nennen, ist ein Symbol, das bei den Alten Freien und Angenommenen Maurern (AFAM) jeder selbst mit Leben erfüllen muss.
Etwas anders ist es bei den anderen Obödienzen: Der Freimaurer Orden, auch „schwedisches System“ genannt, fordert ein Bekenntnis zu Jesus, als dem Vollkommenen Meister und Großen Baumeister aller Welten.
Auch in den höheren Hochgraden des Schottischen Ritus und des York Ritus wird ein christliches Bekenntnis gefordert.
Wer nun meint, alle anderen Menschen zu seinem Glauben bekehren zu müssen und alles, außer seinem eigenen Glauben für falsch oder gar verwerflich hält, der wird sicher kein Freimaurer werden – und wohl auch nicht werden wollen.
Die Prinzipien der religiösen Toleranz, die in den Alten Pflichten von 1723 niedergelegt sind, entstanden aus der Erfahrung der schrecklichen Religionskriege. Deshalb heißt es dort „… hält man es für ratsamer, sie (die Maurer) nur zu der Religion zu verpflichten, in der alle Menschen übereinstimmen und jedem seine besonderen Überzeugungen selbst zu belassen.“
Ich bin sehr stolz darauf, dass zu meinen Brüdern, die ich näher kenne, Juden und Muslime gehören und denke, dass das Verständnis füreinander und der brüderliche Umgang unsere Welt ein bisschen besser machen.
beste Grüße,
Gereon
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#41   Rudolfus   08:16:59 | Montag, 25. Juni 2007
@gereon / Die Unvereinbarkeit der katholische Lehre und der Freimaurerlehre
Die Kirche hat die Unvereinbarkeit beider Organisationen klar erkannt.
Der Gottesbegriff der Freimaurer ist ein anderer als der der Katholiken, auch wenn theoretisch ein Katholik unter dem nicht näher definierten Freimaurergott den einzigen und wahren Gott vermuten könnte.
Insbesonders läßt aber der Religionsbegriff der Freimaurer keinen Platz für den alleinseligmachenden und absoluten Anspruch der katholischen Kirche.
Wer den Anspruch absoluter Wahrheit der hl. Kirche Christi leugnet, der ist nicht mehr katholisch.
Wer den freimaurerischen Lehren folgt, kann somit nicht mehr an den Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche glauben.
Die Kirche kann somit gar nicht anders, als Freimaurerkatholiken für exkommuniziert zu erklären.
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#40   gereon   00:33:07 | Sonntag, 24. Juni 2007
@ Rudolfus
Die Freimaurer lassen jeden an den Gott glauben, an den er glauben will. Auch den Dreifaltigen.
Damit kann auch ein Katholik glauben, was er will.
Und es gibt genügend katholische Freimaurer, wie es auch protestantische, jüdische und moslemische gibt.
Es gibt keine verbindliche Religion für Freimaurer. Jeder bringt seine mit und darüber wird auch nicht diskutiert.
Natürlich gibt es bestimmte Glaubensrichtungen, die dies den Freimaurern negativ auslegen.
Ich finde das schade.
beste Grüße,
Gereon
P. S. worauf stützt sich eigentlich hier dieses „gefühlte Wissen“ über Freimaurer?
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#39   Rudolfus   17:21:59 | Samstag, 23. Juni 2007
@gereon / Freimaurerkult und -lehre
Ich meine, wenn ein Katholik auf sein Gewissen hört und kritisch und aufrichtig prüft, was Freimaurer sind, was sie machen und was sie wollen – dann _könnte_ er durchaus Freimaurer sein, ohne im geringsten mit seinem Glauben in Konflikt zu kommen.
Die gottgläubigen Freimaurer glauben an einen anderen Gott als an den dreifaltigen Gott der Kirche.
Damit ist für einen Katholiken alles gesagt.
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#38   Benedikt   22:38:21 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Samurai
Ich kann Ihnen da leider auch nicht weiterhelfen. Mir war der Begriff jedenfalls bekannt. Ich halte es nicht für zutreffend, ihn als Rechtsaußen-Jargon abzutun, anzufinden nur bei Splitterparteien am rechten Rand. Die Auseinandersetzung um das Deutschlandfernsehen war in den 50ern – damals war man wesentlich weniger zimperlich mit den Bezeichnungen. Beide Lager haben sich wohl nichts geschenkt, die ganzen Parolen „Freiheit statt Sozialismus“, die Rote Socken-Kampagne usw sind doch allgemein bekannt und gar nicht mal so überholt, wenn man sich die Reaktionen auf „Die Linke“ mal durchliest.
Heute wartet man natürlich vergeblich auf einen höheren Politiker, der öffentlich den WDR als Rotfunk bezeichnet.
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#37   juergen   22:31:42 | Freitag, 22. Juni 2007
ganz einfach
1. Wieso habe ich hier in Münster nie den Begriff in Bezug auf den WDR gehört, wo der Begriff bezogen auf den WDR doch angeblich dem „Volksmund“ entnommen ist, also hier am Standort des WDR-Studios Münster auch geläufig sein müsste?
2. Warum gibt es keinen Namen des Autoren, der den Artikel geschrieben hat?
Dann könnte ich nachfragen, wo er den Begriff in Bezug auf den WDR gehört hat.
ad 1.
Weil der „Volksmund“ der hier betrachtet wird, nur an wenigen Stellen zu finden ist.
ad 2.
Weil der Autor möglicher dem „Volksmund“ nahe stehen könnte, dessen Nahestehen aus verfassungsrechtlicher Sicht problematisch sein könnte.
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#36   Samurai   22:08:58 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt
Tja, die Erklärung zum Thema „Rotfunk“ ist gut, danke.
Nur, was mich stutzig macht an dem Artikel sind 2 Aspekte:
1. Wieso habe ich hier in Münster nie den Begriff in Bezug auf den WDR gehört, wo der Begriff bezogen auf den WDR doch angeblich dem „Volksmund“ entnommen ist, also hier am Standort des WDR-Studios Münster auch geläufig sein müsste?
2. Warum gibt es keinen Namen des Autoren, der den Artikel geschrieben hat?
Dann könnte ich nachfragen, wo er den Begriff in Bezug auf den WDR gehört hat.
Samurai
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#35   Benedikt   21:36:40 | Freitag, 22. Juni 2007
Rotfunk
Der Begriff Rotfunk wurde allerdings für den WDR verwendet. Der WDR produziert bekanntlich Sendungen wie das Magazin „Monitor“, das gar nicht abstreitet, eher links zu sein.
Der Rotfunk war den Regierenden (Adenauer) so lästig, dass sie eine Alternative zur ARD schaffen wollten, das sog. „Deutschlandfernsehen“. Weil der Bund hierfür aber keine Gesetzgebungskompetenz hatte, wurde der Plan und die zugehörige GmbH vom Bundesverfassungsgericht feierlich beerdigt. An Stelle des ganzen trat das ZDF, das von den Ländern kontrolliert wird, weswegen die Suche nach einem Intendanten bisweilen etwas schwierig ist…
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#34   juergen   20:14:56 | Freitag, 22. Juni 2007
Rotfunk
Es gibt einen Wikipedia-Artikel zum Thema Rotfunk
de.wikipedia.org/wiki/Rotfunk
Was dort als Beispiele für „aktuelle Benutzung“ angeführt wird, ist auch schon einige Jahre alt.
Wenn aber ein Autor davon spricht, daß der „Volksmund“ diesen Begriff verwendet und von ihn somit als allgemeinbekannt dargestellt wird, liegt die Vermutung nahe, daß sich der Autor selbst in einem Umfeld bewegt, wo dieser Begriff „Allgemeingut“ ist.
Wo dieses Umfeld anzusiedeln ist, möge jeder selbst entscheiden.
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#33   Samurai   20:08:54 | Freitag, 22. Juni 2007
„Rotfunk“
@ Juergen
So ist es.
„Rotfunk“ weist für mich eine gewisse Nähe zu „Rotfront“ auf, und ich habe den Verdacht, daß es im Wesentlichen ein bestimmter Bevöklkerungskreis – besser eine bestimmte Gruppe unserer Landsleute ist, die den Begriff „Rotfunk“ für den WDR benutzt.
Übrigens sind für mich weder die JN noch die anderen genannten Quellen als seriös zu betrachten.
Samurai
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#32   juergen   19:39:38 | Freitag, 22. Juni 2007
Zum WDR
Ich lebe seit fast 40 Jahren in Münster, hier ist bekanntlich ein WDR-Studio beheimatet, und der Begriff „Westdeutscher Rotfunk“ ist mir hier seitens des „Volksmundes“ noch nie begegnet.
Die Suche nach dem Begriff „Westdeutscher Rotfunk“ ergibt bei google rund 20 Einträge.
Eine Reihe von Einträgen verweisen auf Internetforen.
Bei den Homepages findet Seiten der „Freiheit Wattenscheid“ sowie der „JN“ (Junge Nationaldemokraten). Die erstgenannten nutzen in ihrem Logo übrigens die Farben der Flagge des Deutschen Kaiserreich von 1870 bis 1919 (schwarz, weiss, rot).
Einen Kommentar verkneife ich mir mal
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#31   Samurai   19:27:31 | Freitag, 22. Juni 2007
Betreff: Bischoff Lettmann und Fritz Pleitgen
Hallo !
Herrn Pleitgen schätzte ich nicht nur als – mir leider nicht persönlich (!) bekannten – Intendanten, sondern auch als guten Journalisten.
Was gegen eine Freundschaft von Herrn Pleitgen und den von mir sehr geachteten Bischof Reinhard Lettmann sprechen soll, ist mir nicht klar.
Und noch etwas:
Ich lebe seit fast 40 Jahren in Münster, hier ist bekanntlich ein WDR-Studio beheimatet, und der Begriff „Westdeutscher Rotfunk“ ist mir hier seitens des „Volksmundes“ noch nie begegnet.
Samurai
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#30   gereon   16:17:34 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Rudolfus
Ich meine, wenn ein Katholik auf sein Gewissen hört und kritisch und aufrichtig prüft, was Freimaurer sind, was sie machen und was sie wollen – dann _könnte_ er durchaus Freimaurer sein, ohne im geringsten mit seinem Glauben in Konflikt zu kommen.
Nachdem aber die katholische Kirche und das Kirchenrecht aus mir unverständlichen Gründen anderer Meinung sind, muss ein Katholik, der gerne Freimaurer wäre, sich entscheiden.
Wer natürlich in blindem Gehorsam der Obrigkeit folgt, für den stellt sich die Frage gar nicht, ob er Freimaurer werden will.
Richtig ist, dass im Lauf der fast 300-jährigen Geschichte der modernen Freimaurerei viele Geistliche, auch katholische Freimaurer waren.
Die freimaurerische „Verfassung“, die „Alten Pflichten“ hat ein Pfarrer geschrieben. Allerdings ein anglikanischer, was vielen Kreuz-Nettern nicht als rechtgläubig gilt.
beste Grüße,
Gereon
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#29   Rudolfus   15:05:27 | Freitag, 22. Juni 2007
@Czibo N.
Lesen Sie doch Ihre eigenen Postings und Stellungnahmen über die Freimaurer und Logenbrüder, dann wissen Sie, warum das ein Katholik nicht unterschreiben könnte, was Sie da von sich gaben.
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#28   Czibo Nieznany   15:03:21 | Freitag, 22. Juni 2007
Rudolfus
Die Kirche betet für die Bekehrung der Freimaurer, anstatt sich zu ihr hinzuzugesellen, genauso wie sie für die Bekehrung auch der Protestanten, der Mohammedaner und aller Nichtkatholiken betet.
Warum sagen Sie mir das? Die Kirche tut vielleicht gut dran, das Klima zu den Logen zu verbessern. In früheren Zeitläufen waren viele Prälaten gleichzeitig auch Logenbrüder. Das ist nicht neu.
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#27   Rudolfus   13:33:39 | Freitag, 22. Juni 2007
@GerdEric / Seligkeit des Katholizismus
Vollkommene Glückseligkeit wird es auf Erden nie geben können.
Aber ein Leben nach Gottes Geboten gibt uns bereits einen Vorgeschmack auf die bevorstehende vollkommene Himmelsglückseligkeit.
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#26   GerdEric   13:23:13 | Freitag, 22. Juni 2007
@Rudolfus
Der Katholizismus macht möglicherweise viele Katholiken selig, doch es nutzt nix, vielleicht hier auf Erden :-)
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#25   Rudolfus   13:08:40 | Freitag, 22. Juni 2007
@Czibo N. / Freimaurerei und Kirche
Die Lehre der Kirche wird allein von der Kirche vorgegeben.
Freimaurerei und Kirche sind ganz klar unvereinbar, da es sich um zwei verschiedene Religionen und Kulte handelt.
Ein Katholik, der die Katechismen der Kirche nicht mehr braucht, ist sicher kein gläubiger Katholik mehr.
Die Kirche betet für die Bekehrung der Freimaurer, anstatt sich zu ihr hinzuzugesellen, genauso wie sie für die Bekehrung auch der Protestanten, der Mohammedaner und aller Nichtkatholiken betet.
Selbstverständlich leisten auch Nichtkatholiken Verdienstvolles, da Gott ja nicht nur durch Katholiken handelt, auch wenn die katholische Religion die alleinseligmachende Religionslehre ist.
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#24   gereon   13:02:05 | Freitag, 22. Juni 2007
@ no comment
Guten Tag,
Ich wüsste nicht, was ein „Sieg“ der FM sein sollte…?
IN unserer Symbolsprache: Wir arbeiten am „rauen Stein“ (was jeder Maurer selber ist) und bauen am Tempel der Humanität, einer Welt in der die Ideale von Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit etwas mehr als bisher verwirklicht sind.
Da gibt’s ganz offensichtlich noch eine Menge Arbeit.
Mit Religion hat das nichts zu tun.
beste Grüße,
Gereon
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#23   No Comment   11:32:14 | Freitag, 22. Juni 2007
Die eigentlich interessante Frage ist doch die,
warum die Freimaurerei eben nicht (!) zum Siege kommt. Wahrscheinlich ist ihr Begriff von Religion also absolut falsch.
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#22   gereon   10:14:01 | Freitag, 22. Juni 2007
Freimaurer antwortet
Guten Tag zusammen,
ich bin Freimaurer in der Loge Pylon zur Leuchte (Nr. 911) in Ludwigshafen/Rhein und beantworte gerne Fragen zur Freimaurerei.
Zu einer hier gestellten Frage:
Freimaurer werden kann ein freier Mann von gutem Ruf. Er muss volljährig sein.
Inzwischen gibt es auch Frauen, die in eigenen Logen freimaurerisch arbeiten – für sie gilt dasselbe.
eine Mitgliedschaft oder Vorbereitung in anderen Organisationen ist nicht nötig – Lions und andere Serviceclubs sind keine freimaurerischen Organisationen, gleichwohl manche von Freimaurern gegründet wurden.
Wer Fragen zur FM hat, möge sie hier stellen, ich schau in der nächsten Zeit hier öfter vorbei.
beste Grüße,
Gereon
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#21   Kurt K.   08:40:54 | Freitag, 22. Juni 2007
Matt 2 der „Untermensch“
[…] und die Gesichter dieser primitiven Untermenschen sehe, dann kriege ich einen solchen Zorn […] Ich hasse diesen Scheinfrieden. Ich wünsche nicht, dass Christen mit Moslems verkehren! Ich wünsche, dass aufrechte Christen für ein christliches Europa kämpfen […] Ich wünsche, dass sie sich gegen das Eindringen dieser Unkultur zur Wehr setzen, verdammt noch mal!
Wenn der Papst zum bewaffneten Kampf, zu Vernbrennungen von den Grünen Fahnen des Islam, zu Demos gegen den Iran und die Mullahs, zu gewalttätigen Aktionen gegen mulimische Menschen und dem Sturm auf Botschaften Islamischer Staaten aufrufen würde – dann wäre Matt2 in seinem gerechten Zorn an vorderster Front dabei. Oder?
[Erinnert mich an die Muselmanen, die auch – seltsam seltsam – Fahnen der vermeintlichen Gegner mit der falschen Reiligion verbrennen, „feindliche“ Botschaften stürmen und fanatisiert gegen die christlichen „Untermenschen“ kämpfen sowie gegen deren Regierungen.]
:-@
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#20   Fragender   07:59:39 | Freitag, 22. Juni 2007
Gelobt sei Matt 2…
und sein glühendes Zeugnis christlicher Nächstenliebe!!!!!
:-@
GNADE sei mit Dir! :-)
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#19   matt2 †   01:57:48 | Freitag, 22. Juni 2007
gerade wieder las ich etwas, was mich sehr erbost hat…
Die englische Queen will den Schriftsteller Salman Rushdie zum „Sir“ schlagen. Nun ist diese Ehrung ja ansich belanglos. Die Queen hat ja bereits den tuntigen Elton John zum Sir ernannt. Also nichts aufregendes. Aber das Ganze ist nun doch weltbewegend, weil Rushdie ein Buch gegen den Islam veröffentlicht hat namens „Satanische Verse“, wo er offenbar die Unmenschlichkeit dieser Religion herausstellt. Nun sind die Muslmanen wiederum fanatisiert und rufen zu Mord- und Todschlag auf, weil die Queen jemanden ehrt, der ihre Religion verunglimpft. Der Bericht war leicht zu finden in den Nachrichtenmagazinen.
Wenn ich soetwas höre und die Gesichter dieser primitiven Untermenschen sehe, dann kriege ich einen solchen Zorn, dass hier auf kreuz.net und wohl noch mehr auf kath.net mit diesen Moslems symphatisiert wird. Das ist so vertrottelt und uns Christen unwürdig. Ich könnte ausspeien vor sowas. Solche Christen gehören ausgespien aus dem Leib Christi, die sich mit diesen Muslmanen verbrüdern. Ich hasse diesen Scheinfrieden. Ich wünsche nicht, dass Christen mit Moslems verkehren! Ich wünsche, dass aufrechte Christen für ein christliches Europa kämpfen, indem der Islam nichts zu bestellen hat. Ich wünsche, dass sie sich gegen das Eindringen dieser Unkultur zur Wehr setzen, verdammt noch mal!
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#18   Czibo Nieznany   00:43:09 | Freitag, 22. Juni 2007
Rudolfus: Von der Kathedra herunter, stattdessen informieren
Möglicherweise könnte es einen sich für begnadet haltenden Schreiber, wie es Rudolfus sein will, als äußerst günstig erweisen, sich von seiner Kathedra herab zu begeben, Katechismussprüche hinter sich zu lassen und sich über die Freimaurerei anhand von Fakten zu informieren.
Bei Herder Spektrum gibt es unter Nummer 4631 eine Fülle von Information. Der Titel: „Die Freimaurer“, Herausgeber ist Dieter A. Binder.
Das wäre doch die konziliante Möglichkeit, anstatt weiter dumpf und unwissend gegen die Freimaurer zu argumentieren und ihnen Dinge zu unterstellen, zu denen Katholibans ebenso in der Lage sind.
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#17   Rudolfus   22:35:54 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Prof. Dr. Hans Küng
ist leider zur Sekte der Freimaurer abgefallen.
Denn das sie eine eigenständige Sekte mit eigenen Lehrinhalten und eigenen Riten sind, das ist doch offensichtlich.
Betet für seine Seele!
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#16   Elendester Sünder   22:33:01 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Litti: „Wo muß ich mich bewerben, um meine Seele zu verkaufen?“
Geeigenete Personen werden von Freimaurern angesprochen und bei Interesse in die Loge eingeführt. Wenn du eines Tages groß bist und dich rasieren mußt, wirst du vielleicht auch einmal angesprochen werden.
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#15   Nachtlaterne   21:00:51 | Donnerstag, 21. Juni 2007
wir brauchen…
…ein schwarzbuch deutscher exegeten. ich würde mich über informationen an: nachtlaterne@gmx.de freuen
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#14   catharina   19:32:52 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Kardinal Glemp ein Freimaurer?
Das Bild zeigt doch eindeutig eine Büste von ihm, oder? Wenn das Hans Küng sein soll…
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#13   Kurt K.   19:06:35 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ L.S.D.
Wo kann ich mich bewerben?
Klick www.freimaurer.org/
Viel Spass. Ich hab mich nach der ganzen Hetze hier bei kreuz.net auch schonmal informiert. Kann keine so schlechte Vereinigung sein, wenn die Antidemokraten und Katholiban hier das so verteufeln. Ist es auch nicht, natürlich.
Deshalb verstehe ich auch nicht wirklich, was gegen die Freimaurer zu sagen ist – argumentativ wohlgemerkt.
Denn die Ziele sind:
Der Großteil der freimaurerischen Werte entstammt dem Zeitalter der Aufklärung. Im Folgenden dargestellt als fünf Grundpfeiler der Freimaurerei: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität:
1. Freiheit soll verwirklicht werden durch die Freiheit vor Unterdrückung und Ausbeutung als Grundvoraussetzung der Freiheit des Geistes und der individuellen Verwirklichung.
2. Gleichheit bedeutet Gleichheit der Menschen ohne Klassenunterschiede und Gleichheit vor dem Gesetz.
3. Brüderlichkeit wird verwirklicht durch Sicherheit, Vertrauen, Fürsorge, Mitverantwortung und der Verständigung mit- und untereinander.
4. Toleranz wird gelebt durch aktives Zuhören und Verständnis anderer Meinungen.
5. Humanität umfasst die Summe aller vorherigen vier Grundsäulen.
Das Ziel der Freimaurerei liegt darin, diese Grundsätze im Alltag zu leben, und so das Gute in der Welt zu fördern.
Quelle de.wikipedia.org/wiki/Freimaurerei
Alles positive Ziele!
Wo also liegt das Problem?
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#12   Jean   18:34:28 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ litti
Nee, da hast Du völlig recht: ich habe Dir nicht geantwortet. Echte Antworten setzen echte Fragen voraus.
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#11   Hacki   18:31:32 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@litti
Versuche zuerst zu den Rotariern oder Lions hineinzukommen.
Das ist sozusagen der „Kindergarten“ der Freimaurer.
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#10   litterae sunt divitiae   18:17:53 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Jean
Das ist keine Antwort auf meine Frage.
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#9   Jean   18:15:36 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ litti-jungabiturient
Du wiederholst dich. Findest Du Deine Frage so wichtig, um sie gleich in zwei Strängen zu stellen? Mach doch mal richtig Polemik, wenn Du kannst! Und nicht so langweiliges Ankratzen…
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#8   litterae sunt divitiae   18:13:25 | Donnerstag, 21. Juni 2007
An alle:
Ich habe jetzt echt mal eine Frage:
Hier sprecht ihr ja immer von der Freimaurerei. Ich kenne das eigentlich nur aus dem Fernsehen, aus so Spielfilmen mit Nicolas Cage oder so.
Gibt es Freimaurer heute tatsächlich immer noch? Und wenn ja, was muss man dann tun, um einer zu werden? Die scheinen ja mächtig viel Einfluss zu haben und für mich als karrieregeilen Jungabiturient scheint mir der Verein recht attraktiv, wenn ihr den immer so verteufelt und ihn als Gefahr anseht.
Also, wo muss ich mich bewerben? Ihr wisst es doch!
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#7   Romulus   18:12:03 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Freimaurer-Bagage
Das sind die richtigen beisammen: Küng, Vorgrimmler, Lettmann und Pleitgen. Da weißt du, wer Meinung in Deutschland macht. Freimaurer-Bagage elende!
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#6   Jean   17:54:51 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ matt2
Sorry, aber es ist sicher nicht kreuz.net, das hier „Aufklärungsarbeit leistet“. Es erinnert lediglich an einen Vorgang, der schon vor einem guten Monat stattgefunden hat und worüber auch die Presse berichtet hatte. Dennoch, schaden kann’s ja nicht, wenn man die Erinnerung immer mal wieder aufweckt.
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#5   matt2 †   17:47:42 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Schlangenbrut!
Es geht nicht an, dass Geistliche mit dubiosen antichristlichen Geheimbünden in Verbindung stehen. Was fällt diesem Küng ein. Ich bin sehr erbost und zugleich dankbar, dass kreuz.net hier Aufklärungsarbeit leistet. Die Bischöfe sind geistig schwach, man muss sie beaufsichtigen und ständig tadeln, sonst fällt ihnen allerhand Blödsinn ein. Der Müßiggang der Kirche, ihre treulose Art muss gestoppt werden!!!
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#4   Rodolfo Panetta   17:26:44 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Sie haben unser Land fest im Griff …
… und die Bischöfe machen ganz in diesem Sinne mit. Gute Nacht, katholische Kirche in Deutschland!
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#3   Jean   17:23:29 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ czibo
Naja, so „verdient“, wie Sie Herrn Küng darstellen, ist er nun auch nicht. Noch nicht einmal sonderlich originell. Interessant war er, allerdings auch nur durch die am Ende marginale Tatsache, daß er als Priester und Theologieprofessor Unerwartetes, der Sache nach aber Oftgehörtes verlauten ließ. Also wirklich „verdient“??
Interessant ist es allemal, dass sich dieser Mann nicht zu fein ist, Auszeichnungen von mutmaßlichen Geistesgenossen verschiedener Logen entgegenzunehmen. Immerhin: dann sollten wir uns auch nicht zu fein sein, diesen Zugang zu seinem Denken, den er uns da öffnet, zu betreten. Finden Sie nicht?? Das Herr Küng doch so „verdient“ ist, wäre alles andere schändliche Missachtung. Gell?
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#2   juergen   16:56:45 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Der Herr und die Zöllner
„Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“
Diese Aussage erinnert mich an was:
Der Menschensohn ist gekommen, er ißt und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!
o^/
Redaktion benachrichtigen
#1   Czibo Nieznany   16:47:33 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Personen in ihrem Ansehen schädigen
Das Herumstochern bei Vertretern der Zeitgeschichte, die die Theologie wesentlich vorangebracht haben, über deren Mitgliedschaft in Freimaurerlogen ist ziemlich unwürdig.
Es ist ein beklemmender Nachweis für das kindische Neidgefühl der Herumstocherer, weil sie nicht auch die Ehre haben, Mitglied oder wenigstens Bruder einer solchen Loge zu sein zu dürfen.
Da werden alle mögliche Personen, die in Deutschland einmal Theologiegeschichte in vorderster Front geschrieben haben, mit einem nicht zu beweisenden Vorwurf behängt und in der Öffentlichkeit verleumdet und verhöhnt.
Um welche Personenspezies handelt es sich eigentlich, die auf diese schäbige Weise versucht, verdiente Theologieprofessoren derart in ihrem Ansehen zu schädigen?
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