Vor lauter Umarmung mit der Welt haben sich Kirchenvertreter in ein Netz verstrickt, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Ein Kommentar von Waldemar Fleißig.
Hw. Hans Küng, Bronzeporträt des französischer Bildhauers Serge Mangin, 2006
(kreuz.net) Mitte Mai erhielt der suspendierte Tübinger Theologe Hw. Hans Küng den „Kulturpreis Deutscher
Freimaurer“.
Bei der Preisverleihung wurde er vom Großmeister, Jens Oberheide, als ‘freier und kühner
Denker’ bezeichnet.
Oberheide wörtlich: „Sie sprechen uns aus unserer freimaurerischen Seele.“
Offenbar
wird Hw. Küng und seine Stiftung ‘Weltethos’ in vollem Umfang von den Freimaurern akzeptiert.
Die Laudatio
hielt Fritz Pleitgen (69), ehemaliger Intendant des ‘Westdeutschen Rundfunks’.
Am 16. März 2005 war
Pleitgen auf Einladung des Bischofs von Münster, Mons. Reinhard Lettmann, im Hohen Dom zu Münster mit
einer sogenannten Fastenpredigt beschäftigt.
Dabei wurde er durch den Münsteraner Domkapitular Prälat
Martin Hülskamp – ein Mitglied des Serviceclubs ‘Lions’ – vorgestellt.
In seiner Predigt betonte Pleitgen
seine Freundschaft mit Bischof Lettmann.
Er wies mehrfach auf gemeinsame Radtouren durch das Münsterland
hin.
Jeder Kenner des ‘Westdeutschen Rundfunks’ weiß, daß dieser im Volksmund „Westdeutscher Rotfunk“
genannt wird. Interessanterweise ist und war dessen Intendant über Jahrzehnte hin mit dem Münsteraner
Bischof befreundet.
Ein anderer Freund des Bischofs ist der ehemalige Münsteraner Dogmatiker,
Hw. Herbert Vorgrimler. Er ist ebenfalls für seine Sympathien für die Freimaurerei bekannt. Das hebt
er in seinem neuesten Buch „Theologie ist Biographie“ sogar selber hervor.
Am 3. März 1997 um 20.00
Uhr hielt er in der Kölner Loge „Ver sacrum“ – Heiliger Frühling – einen Vortrag zum Thema: „Die katholische
Kirche und die Freimaurerei“.
Zur Eröffnung des Vortrages wurde er als „unser Bruder Herbert“ vorgestellt.
„Brüder“ sind die nach Mitgliedschaft feststellbaren Personen oder auch Sympathisanten, die als „Maurer
ohne Schurz“ eingestuft werden.
Geheimorganisationen geben ihre Interna nicht preis.
Hw. Küng hat in
der Vergangenheit weitere Auszeichnungen aus dieser Ecke erhalten.
Im September 2004 meldete die katholische
Zeitung ‘Die Tagespost’, daß der ‘Deutsche Druidenorden’ dem Theologen durch die Loge „Zu den drei Linden“
in Nürtingen bei Stuttgart einen mit zehntausend Euro dotierten Ethikpreis überreicht hat.
Die Laudatio
hielt die damalige baden-württembergische Kulturministerin Annette Schavan.
Der weltweit in Großlogen
und Logen organisierte ‘Deutsche Druidenorden’ erklärte, daß sich Hw. Küngs Projekt ‘Weltethos’ in
vielem mit den Grundsätzen der 1781 in London gegründeten Gesellschaft decke.
„Die Ordensregeln verlangen
Toleranz und Fairneß nach dem Vorbild der Druiden, die – dem Deutschen Druidenorden zufolge – im keltischen
Staatssystem ‘Förderer der geistigen und kulturellen Entwicklung waren’.“
Der Logik ihrer Ziele entsprechend
laden die „Brüder“ nur Personen in die Logen ein, die ihnen geistig nahe stehen.
Das gilt erst recht
für Empfänger freimaurerischer Ehrungen. Daß eine solche geistige Nähe bei Hw. Küng vorhanden ist,
wird in beiden Fällen von den jeweiligen Logen ausdrücklich festgestellt.
Zur Laudatio werden keine
Personen eingeladen, die den Zielen dieser Gruppierungen abhold sind. Es könnte ja sein, daß sich ein
Laudant in einem Sinn äußert, der freimaurerisches Gedankengut konterkariert. Das würde die freimaurerische
Toleranz überstrapazieren.
Wer spinnt hier welche Fäden? Was für ein Netz entsteht daraus und wer
soll darin gefangen werden oder ist gefangen worden?
Bedenklich ist der Umgang von Bischöfen mit Personen,
von denen man annehmen muß, daß sie Aktivisten einer Loge sind.
„Sage mir, mit wem du umgehst, und
ich sage dir, wer du bist.“
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@ Rudolfus Guten Tag, Was Sie „Freimaurergott“ nennen, gibt es nicht. Was wir den „Großen Baumeister
aller Welten“ nennen, ist ein Symbol, das bei den Alten Freien und Angenommenen Maurern (AFAM) jeder selbst
mit Leben erfüllen muss. Etwas anders ist es bei den anderen Obödienzen: Der Freimaurer Orden, auch
„schwedisches System“ genannt, fordert ein Bekenntnis zu Jesus, als dem Vollkommenen Meister und Großen
Baumeister aller Welten. Auch in den höheren Hochgraden des Schottischen Ritus und des York Ritus wird
ein christliches Bekenntnis gefordert. Wer nun meint, alle anderen Menschen zu seinem Glauben bekehren
zu müssen und alles, außer seinem eigenen Glauben für falsch oder gar verwerflich hält, der wird sicher
kein Freimaurer werden – und wohl auch nicht werden wollen. Die Prinzipien der religiösen Toleranz, die
in den Alten Pflichten von 1723 niedergelegt sind, entstanden aus der Erfahrung der schrecklichen Religionskriege.
Deshalb heißt es dort „… hält man es für ratsamer, sie (die Maurer) nur zu der Religion zu verpflichten,
in der alle Menschen übereinstimmen und jedem seine besonderen Überzeugungen selbst zu belassen.“ Ich
bin sehr stolz darauf, dass zu meinen Brüdern, die ich näher kenne, Juden und Muslime gehören und denke,
dass das Verständnis füreinander und der brüderliche Umgang unsere Welt ein bisschen besser machen.
beste Grüße, Gereon
@gereon / Die Unvereinbarkeit der katholische Lehre und der Freimaurerlehre Die Kirche hat die Unvereinbarkeit
beider Organisationen klar erkannt. Der Gottesbegriff der Freimaurer ist ein anderer als der der Katholiken,
auch wenn theoretisch ein Katholik unter dem nicht näher definierten Freimaurergott den einzigen und
wahren Gott vermuten könnte. Insbesonders läßt aber der Religionsbegriff der Freimaurer keinen Platz
für den alleinseligmachenden und absoluten Anspruch der katholischen Kirche. Wer den Anspruch absoluter
Wahrheit der hl. Kirche Christi leugnet, der ist nicht mehr katholisch. Wer den freimaurerischen Lehren
folgt, kann somit nicht mehr an den Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche glauben. Die Kirche kann
somit gar nicht anders, als Freimaurerkatholiken für exkommuniziert zu erklären.
@ Rudolfus Die Freimaurer lassen jeden an den Gott glauben, an den er glauben will. Auch den Dreifaltigen.
Damit kann auch ein Katholik glauben, was er will. Und es gibt genügend katholische Freimaurer, wie es
auch protestantische, jüdische und moslemische gibt. Es gibt keine verbindliche Religion für Freimaurer.
Jeder bringt seine mit und darüber wird auch nicht diskutiert. Natürlich gibt es bestimmte Glaubensrichtungen,
die dies den Freimaurern negativ auslegen. Ich finde das schade. beste Grüße, Gereon P. S. worauf stützt
sich eigentlich hier dieses „gefühlte Wissen“ über Freimaurer?
@gereon / Freimaurerkult und -lehre Ich meine, wenn ein Katholik auf sein Gewissen hört und kritisch
und aufrichtig prüft, was Freimaurer sind, was sie machen und was sie wollen – dann _könnte_ er durchaus
Freimaurer sein, ohne im geringsten mit seinem Glauben in Konflikt zu kommen. Die gottgläubigen Freimaurer
glauben an einen anderen Gott als an den dreifaltigen Gott der Kirche. Damit ist für einen Katholiken
alles gesagt.
@ Samurai Ich kann Ihnen da leider auch nicht weiterhelfen. Mir war der Begriff jedenfalls bekannt. Ich
halte es nicht für zutreffend, ihn als Rechtsaußen-Jargon abzutun, anzufinden nur bei Splitterparteien
am rechten Rand. Die Auseinandersetzung um das Deutschlandfernsehen war in den 50ern – damals war man
wesentlich weniger zimperlich mit den Bezeichnungen. Beide Lager haben sich wohl nichts geschenkt, die
ganzen Parolen „Freiheit statt Sozialismus“, die Rote Socken-Kampagne usw sind doch allgemein bekannt
und gar nicht mal so überholt, wenn man sich die Reaktionen auf „Die Linke“ mal durchliest. Heute wartet
man natürlich vergeblich auf einen höheren Politiker, der öffentlich den WDR als Rotfunk bezeichnet.
ganz einfach 1. Wieso habe ich hier in Münster nie den Begriff in Bezug auf den WDR gehört, wo der Begriff
bezogen auf den WDR doch angeblich dem „Volksmund“ entnommen ist, also hier am Standort des WDR-Studios
Münster auch geläufig sein müsste? 2. Warum gibt es keinen Namen des Autoren, der den Artikel geschrieben
hat? Dann könnte ich nachfragen, wo er den Begriff in Bezug auf den WDR gehört hat. ad 1. Weil der „Volksmund“
der hier betrachtet wird, nur an wenigen Stellen zu finden ist. ad 2. Weil der Autor möglicher dem „Volksmund“
nahe stehen könnte, dessen Nahestehen aus verfassungsrechtlicher Sicht problematisch sein könnte.
@ Benedikt Tja, die Erklärung zum Thema „Rotfunk“ ist gut, danke. Nur, was mich stutzig macht an dem
Artikel sind 2 Aspekte: 1. Wieso habe ich hier in Münster nie den Begriff in Bezug auf den WDR gehört,
wo der Begriff bezogen auf den WDR doch angeblich dem „Volksmund“ entnommen ist, also hier am Standort
des WDR-Studios Münster auch geläufig sein müsste? 2. Warum gibt es keinen Namen des Autoren, der den
Artikel geschrieben hat? Dann könnte ich nachfragen, wo er den Begriff in Bezug auf den WDR gehört hat.
Samurai
Rotfunk Der Begriff Rotfunk wurde allerdings für den WDR verwendet. Der WDR produziert bekanntlich Sendungen
wie das Magazin „Monitor“, das gar nicht abstreitet, eher links zu sein. Der Rotfunk war den Regierenden
(Adenauer) so lästig, dass sie eine Alternative zur ARD schaffen wollten, das sog. „Deutschlandfernsehen“.
Weil der Bund hierfür aber keine Gesetzgebungskompetenz hatte, wurde der Plan und die zugehörige GmbH
vom Bundesverfassungsgericht feierlich beerdigt. An Stelle des ganzen trat das ZDF, das von den Ländern
kontrolliert wird, weswegen die Suche nach einem Intendanten bisweilen etwas schwierig ist…
Rotfunk Es gibt einen Wikipedia-Artikel zum Thema Rotfunk de.wikipedia.org/wiki/Rotfunk Was dort als Beispiele
für „aktuelle Benutzung“ angeführt wird, ist auch schon einige Jahre alt. Wenn aber ein Autor davon
spricht, daß der „Volksmund“ diesen Begriff verwendet und von ihn somit als allgemeinbekannt dargestellt
wird, liegt die Vermutung nahe, daß sich der Autor selbst in einem Umfeld bewegt, wo dieser Begriff „Allgemeingut“
ist. Wo dieses Umfeld anzusiedeln ist, möge jeder selbst entscheiden.
„Rotfunk“ @ Juergen So ist es. „Rotfunk“ weist für mich eine gewisse Nähe zu „Rotfront“ auf, und ich
habe den Verdacht, daß es im Wesentlichen ein bestimmter Bevöklkerungskreis – besser eine bestimmte
Gruppe unserer Landsleute ist, die den Begriff „Rotfunk“ für den WDR benutzt. Übrigens sind für mich
weder die JN noch die anderen genannten Quellen als seriös zu betrachten. Samurai
Zum WDR Ich lebe seit fast 40 Jahren in Münster, hier ist bekanntlich ein WDR-Studio beheimatet, und
der Begriff „Westdeutscher Rotfunk“ ist mir hier seitens des „Volksmundes“ noch nie begegnet. Die Suche
nach dem Begriff „Westdeutscher Rotfunk“ ergibt bei google rund 20 Einträge. Eine Reihe von Einträgen
verweisen auf Internetforen. Bei den Homepages findet Seiten der „Freiheit Wattenscheid“ sowie der „JN“
(Junge Nationaldemokraten). Die erstgenannten nutzen in ihrem Logo übrigens die Farben der Flagge des
Deutschen Kaiserreich von 1870 bis 1919 (schwarz, weiss, rot). Einen Kommentar verkneife ich mir mal
Betreff: Bischoff Lettmann und Fritz Pleitgen Hallo ! Herrn Pleitgen schätzte ich nicht nur als – mir
leider nicht persönlich (!) bekannten – Intendanten, sondern auch als guten Journalisten. Was gegen eine
Freundschaft von Herrn Pleitgen und den von mir sehr geachteten Bischof Reinhard Lettmann sprechen soll,
ist mir nicht klar. Und noch etwas: Ich lebe seit fast 40 Jahren in Münster, hier ist bekanntlich ein
WDR-Studio beheimatet, und der Begriff „Westdeutscher Rotfunk“ ist mir hier seitens des „Volksmundes“
noch nie begegnet. Samurai
@ Rudolfus Ich meine, wenn ein Katholik auf sein Gewissen hört und kritisch und aufrichtig prüft, was
Freimaurer sind, was sie machen und was sie wollen – dann _könnte_ er durchaus Freimaurer sein, ohne
im geringsten mit seinem Glauben in Konflikt zu kommen. Nachdem aber die katholische Kirche und das Kirchenrecht
aus mir unverständlichen Gründen anderer Meinung sind, muss ein Katholik, der gerne Freimaurer wäre,
sich entscheiden. Wer natürlich in blindem Gehorsam der Obrigkeit folgt, für den stellt sich die Frage
gar nicht, ob er Freimaurer werden will. Richtig ist, dass im Lauf der fast 300-jährigen Geschichte der
modernen Freimaurerei viele Geistliche, auch katholische Freimaurer waren. Die freimaurerische „Verfassung“,
die „Alten Pflichten“ hat ein Pfarrer geschrieben. Allerdings ein anglikanischer, was vielen Kreuz-Nettern
nicht als rechtgläubig gilt. beste Grüße, Gereon
@Czibo N. Lesen Sie doch Ihre eigenen Postings und Stellungnahmen über die Freimaurer und Logenbrüder,
dann wissen Sie, warum das ein Katholik nicht unterschreiben könnte, was Sie da von sich gaben.
Rudolfus Die Kirche betet für die Bekehrung der Freimaurer, anstatt sich zu ihr hinzuzugesellen, genauso
wie sie für die Bekehrung auch der Protestanten, der Mohammedaner und aller Nichtkatholiken betet. Warum
sagen Sie mir das? Die Kirche tut vielleicht gut dran, das Klima zu den Logen zu verbessern. In früheren
Zeitläufen waren viele Prälaten gleichzeitig auch Logenbrüder. Das ist nicht neu.
@GerdEric / Seligkeit des Katholizismus Vollkommene Glückseligkeit wird es auf Erden nie geben können.
Aber ein Leben nach Gottes Geboten gibt uns bereits einen Vorgeschmack auf die bevorstehende vollkommene
Himmelsglückseligkeit.
@Czibo N. / Freimaurerei und Kirche Die Lehre der Kirche wird allein von der Kirche vorgegeben. Freimaurerei
und Kirche sind ganz klar unvereinbar, da es sich um zwei verschiedene Religionen und Kulte handelt. Ein
Katholik, der die Katechismen der Kirche nicht mehr braucht, ist sicher kein gläubiger Katholik mehr.
Die Kirche betet für die Bekehrung der Freimaurer, anstatt sich zu ihr hinzuzugesellen, genauso wie sie
für die Bekehrung auch der Protestanten, der Mohammedaner und aller Nichtkatholiken betet. Selbstverständlich
leisten auch Nichtkatholiken Verdienstvolles, da Gott ja nicht nur durch Katholiken handelt, auch wenn
die katholische Religion die alleinseligmachende Religionslehre ist.
@ no comment Guten Tag, Ich wüsste nicht, was ein „Sieg“ der FM sein sollte…? IN unserer Symbolsprache:
Wir arbeiten am „rauen Stein“ (was jeder Maurer selber ist) und bauen am Tempel der Humanität, einer
Welt in der die Ideale von Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit etwas mehr als bisher verwirklicht
sind. Da gibt’s ganz offensichtlich noch eine Menge Arbeit. Mit Religion hat das nichts zu tun. beste
Grüße, Gereon
Die eigentlich interessante Frage ist doch die, warum die Freimaurerei eben nicht (!) zum Siege kommt.
Wahrscheinlich ist ihr Begriff von Religion also absolut falsch.
Freimaurer antwortet Guten Tag zusammen, ich bin Freimaurer in der Loge Pylon zur Leuchte (Nr. 911) in
Ludwigshafen/Rhein und beantworte gerne Fragen zur Freimaurerei. Zu einer hier gestellten Frage: Freimaurer
werden kann ein freier Mann von gutem Ruf. Er muss volljährig sein. Inzwischen gibt es auch Frauen, die
in eigenen Logen freimaurerisch arbeiten – für sie gilt dasselbe. eine Mitgliedschaft oder Vorbereitung
in anderen Organisationen ist nicht nötig – Lions und andere Serviceclubs sind keine freimaurerischen
Organisationen, gleichwohl manche von Freimaurern gegründet wurden. Wer Fragen zur FM hat, möge sie
hier stellen, ich schau in der nächsten Zeit hier öfter vorbei. beste Grüße, Gereon
Matt 2 der „Untermensch“ […] und die Gesichter dieser primitiven Untermenschen sehe, dann kriege ich
einen solchen Zorn […] Ich hasse diesen Scheinfrieden. Ich wünsche nicht, dass Christen mit Moslems
verkehren! Ich wünsche, dass aufrechte Christen für ein christliches Europa kämpfen […] Ich wünsche,
dass sie sich gegen das Eindringen dieser Unkultur zur Wehr setzen, verdammt noch mal! Wenn der Papst
zum bewaffneten Kampf, zu Vernbrennungen von den Grünen Fahnen des Islam, zu Demos gegen den Iran und
die Mullahs, zu gewalttätigen Aktionen gegen mulimische Menschen und dem Sturm auf Botschaften Islamischer
Staaten aufrufen würde – dann wäre Matt2 in seinem gerechten Zorn an vorderster Front dabei. Oder? [Erinnert
mich an die Muselmanen, die auch – seltsam seltsam – Fahnen der vermeintlichen Gegner mit der falschen
Reiligion verbrennen, „feindliche“ Botschaften stürmen und fanatisiert gegen die christlichen „Untermenschen“
kämpfen sowie gegen deren Regierungen.]
gerade wieder las ich etwas, was mich sehr erbost hat… Die englische Queen will den Schriftsteller Salman
Rushdie zum „Sir“ schlagen. Nun ist diese Ehrung ja ansich belanglos. Die Queen hat ja bereits den tuntigen
Elton John zum Sir ernannt. Also nichts aufregendes. Aber das Ganze ist nun doch weltbewegend, weil Rushdie
ein Buch gegen den Islam veröffentlicht hat namens „Satanische Verse“, wo er offenbar die Unmenschlichkeit
dieser Religion herausstellt. Nun sind die Muslmanen wiederum fanatisiert und rufen zu Mord- und Todschlag
auf, weil die Queen jemanden ehrt, der ihre Religion verunglimpft. Der Bericht war leicht zu finden in
den Nachrichtenmagazinen. Wenn ich soetwas höre und die Gesichter dieser primitiven Untermenschen sehe,
dann kriege ich einen solchen Zorn, dass hier auf kreuz.net und wohl noch mehr auf kath.net mit diesen
Moslems symphatisiert wird. Das ist so vertrottelt und uns Christen unwürdig. Ich könnte ausspeien vor
sowas. Solche Christen gehören ausgespien aus dem Leib Christi, die sich mit diesen Muslmanen verbrüdern.
Ich hasse diesen Scheinfrieden. Ich wünsche nicht, dass Christen mit Moslems verkehren! Ich wünsche,
dass aufrechte Christen für ein christliches Europa kämpfen, indem der Islam nichts zu bestellen hat.
Ich wünsche, dass sie sich gegen das Eindringen dieser Unkultur zur Wehr setzen, verdammt noch mal!
Rudolfus: Von der Kathedra herunter, stattdessen informieren Möglicherweise könnte es einen sich für
begnadet haltenden Schreiber, wie es Rudolfus sein will, als äußerst günstig erweisen, sich von seiner
Kathedra herab zu begeben, Katechismussprüche hinter sich zu lassen und sich über die Freimaurerei anhand
von Fakten zu informieren. Bei Herder Spektrum gibt es unter Nummer 4631 eine Fülle von Information.
Der Titel: „Die Freimaurer“, Herausgeber ist Dieter A. Binder. Das wäre doch die konziliante Möglichkeit,
anstatt weiter dumpf und unwissend gegen die Freimaurer zu argumentieren und ihnen Dinge zu unterstellen,
zu denen Katholibans ebenso in der Lage sind.
@Prof. Dr. Hans Küng ist leider zur Sekte der Freimaurer abgefallen. Denn das sie eine eigenständige
Sekte mit eigenen Lehrinhalten und eigenen Riten sind, das ist doch offensichtlich. Betet für seine Seele!
Litti: „Wo muß ich mich bewerben, um meine Seele zu verkaufen?“ Geeigenete Personen werden von Freimaurern
angesprochen und bei Interesse in die Loge eingeführt. Wenn du eines Tages groß bist und dich rasieren
mußt, wirst du vielleicht auch einmal angesprochen werden.
@ L.S.D. Wo kann ich mich bewerben? Klick www.freimaurer.org/ Viel Spass. Ich hab mich nach der ganzen
Hetze hier bei kreuz.net auch schonmal informiert. Kann keine so schlechte Vereinigung sein, wenn die
Antidemokraten und Katholiban hier das so verteufeln. Ist es auch nicht, natürlich. Deshalb verstehe
ich auch nicht wirklich, was gegen die Freimaurer zu sagen ist – argumentativ wohlgemerkt. Denn die Ziele
sind: Der Großteil der freimaurerischen Werte entstammt dem Zeitalter der Aufklärung. Im Folgenden dargestellt
als fünf Grundpfeiler der Freimaurerei: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität:
1. Freiheit soll verwirklicht werden durch die Freiheit vor Unterdrückung und Ausbeutung als Grundvoraussetzung
der Freiheit des Geistes und der individuellen Verwirklichung. 2. Gleichheit bedeutet Gleichheit der Menschen
ohne Klassenunterschiede und Gleichheit vor dem Gesetz. 3. Brüderlichkeit wird verwirklicht durch Sicherheit,
Vertrauen, Fürsorge, Mitverantwortung und der Verständigung mit- und untereinander. 4. Toleranz wird
gelebt durch aktives Zuhören und Verständnis anderer Meinungen. 5. Humanität umfasst die Summe aller
vorherigen vier Grundsäulen. Das Ziel der Freimaurerei liegt darin, diese Grundsätze im Alltag zu leben,
und so das Gute in der Welt zu fördern. Quelle de.wikipedia.org/wiki/Freimaurerei Alles positive Ziele!
Wo also liegt das Problem?
@ litti-jungabiturient Du wiederholst dich. Findest Du Deine Frage so wichtig, um sie gleich in zwei Strängen
zu stellen? Mach doch mal richtig Polemik, wenn Du kannst! Und nicht so langweiliges Ankratzen…
An alle: Ich habe jetzt echt mal eine Frage: Hier sprecht ihr ja immer von der Freimaurerei. Ich kenne
das eigentlich nur aus dem Fernsehen, aus so Spielfilmen mit Nicolas Cage oder so. Gibt es Freimaurer
heute tatsächlich immer noch? Und wenn ja, was muss man dann tun, um einer zu werden? Die scheinen ja
mächtig viel Einfluss zu haben und für mich als karrieregeilen Jungabiturient scheint mir der Verein
recht attraktiv, wenn ihr den immer so verteufelt und ihn als Gefahr anseht. Also, wo muss ich mich bewerben?
Ihr wisst es doch!
Freimaurer-Bagage Das sind die richtigen beisammen: Küng, Vorgrimmler, Lettmann und Pleitgen. Da weißt
du, wer Meinung in Deutschland macht. Freimaurer-Bagage elende!
@ matt2 Sorry, aber es ist sicher nicht kreuz.net, das hier „Aufklärungsarbeit leistet“. Es erinnert
lediglich an einen Vorgang, der schon vor einem guten Monat stattgefunden hat und worüber auch die Presse
berichtet hatte. Dennoch, schaden kann’s ja nicht, wenn man die Erinnerung immer mal wieder aufweckt.
Schlangenbrut! Es geht nicht an, dass Geistliche mit dubiosen antichristlichen Geheimbünden in Verbindung
stehen. Was fällt diesem Küng ein. Ich bin sehr erbost und zugleich dankbar, dass kreuz.net hier Aufklärungsarbeit
leistet. Die Bischöfe sind geistig schwach, man muss sie beaufsichtigen und ständig tadeln, sonst fällt
ihnen allerhand Blödsinn ein. Der Müßiggang der Kirche, ihre treulose Art muss gestoppt werden!!!
@ czibo Naja, so „verdient“, wie Sie Herrn Küng darstellen, ist er nun auch nicht. Noch nicht einmal
sonderlich originell. Interessant war er, allerdings auch nur durch die am Ende marginale Tatsache, daß
er als Priester und Theologieprofessor Unerwartetes, der Sache nach aber Oftgehörtes verlauten ließ.
Also wirklich „verdient“?? Interessant ist es allemal, dass sich dieser Mann nicht zu fein ist, Auszeichnungen
von mutmaßlichen Geistesgenossen verschiedener Logen entgegenzunehmen. Immerhin: dann sollten wir uns
auch nicht zu fein sein, diesen Zugang zu seinem Denken, den er uns da öffnet, zu betreten. Finden Sie
nicht?? Das Herr Küng doch so „verdient“ ist, wäre alles andere schändliche Missachtung. Gell?
Der Herr und die Zöllner „Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“ Diese Aussage
erinnert mich an was: Der Menschensohn ist gekommen, er ißt und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser
und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! o^/
Personen in ihrem Ansehen schädigen Das Herumstochern bei Vertretern der Zeitgeschichte, die die Theologie
wesentlich vorangebracht haben, über deren Mitgliedschaft in Freimaurerlogen ist ziemlich unwürdig.
Es ist ein beklemmender Nachweis für das kindische Neidgefühl der Herumstocherer, weil sie nicht auch
die Ehre haben, Mitglied oder wenigstens Bruder einer solchen Loge zu sein zu dürfen. Da werden alle
mögliche Personen, die in Deutschland einmal Theologiegeschichte in vorderster Front geschrieben haben,
mit einem nicht zu beweisenden Vorwurf behängt und in der Öffentlichkeit verleumdet und verhöhnt. Um
welche Personenspezies handelt es sich eigentlich, die auf diese schäbige Weise versucht, verdiente Theologieprofessoren
derart in ihrem Ansehen zu schädigen?