EU
Fällt diesen Vögeln die Decke auf den Kopf?
Politische Parteien, die sich der Tradition der kirchenfeindlichen Aufklärung verpflichtet fühlen, haben Mühe, der Kirche gegenüber tolerant, offen und transparent zu sein. Eine Nachlese.
Skulptur vor dem EU-Parlament
Skulptur vor dem EU-Parlament
© Andreas Thum, CC
(kreuz.net) „Jüngst ließen einige EU-Abgeordnete aufhorchen: Bei einer Segnung im Europäischen Parlament dürfen kein Weihrauch und kein Weihwasser verwendet werden.“

Das erklärte Waldemar Hummer am 6. Mai in einem Kommentar für die ‘Wiener Zeitung’. Hummer ist Universitätsprofessor für Europa- und Völkerrecht an der Universität Innsbruck.

Angst vor einem Deckensturz

EU-Parlamentarier der Sozialdemokratischen Fraktion, der Fraktion der Europäischen Volkspartei und Europäischen Demokraten sowie der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa ersuchten die ‘Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft’ um Segnung ihrer Abgeordnetenbüros im EU-Parlament vor Beginn des Europawahlkampfes.

Die Bischöfe nahmen die Einladung an und segneten die Büros am 11. Mai 2009.

Die Bischöfe durften zwar in ihren liturgischen Gewändern durch das Parlamentsgebäude ziehen. Die Verwendung von Weihwasser und Weihrauch wurde ihnen aber „aufgrund möglicher Beeinträchtigungen der Innenarchitektur des Parlaments“ untersagt.

Die Parlamentsverwaltung im Wortlaut: „Insbesondere nach dem Deckensturz im Straßburger Plenarsaal des Europa-Parlaments wolle man kein Risiko mehr eingehen“.

Hummer kommentiert: „Diese geradezu grotesken Auflagen für die Vornahme einer kirchlichen Zeremonie zeugen von einer laizistischen Grundhaltung der Parlamentsverwaltung“.

Die EU ist ein Feind der Religion

Diese widerspiegelt nach Hummer die allgemeine Haltung der ‘Europäischen Gemeinschaft’ in religiösen Fragen.

Der Europarechtler stellt fest, daß religiöse Bezüge in der EU nur sehr spärlich zu finden sind.

Er erwähnt eine ‘Erklärung zum Status der Kirchen und weltanschaulichen Gemeinschaften’ in der Schlußakte zum Amsterdamer Vertrag aus dem Jahr 1997. Diese postuliert die Achtung der Kirchen und weltanschaulichen Gemeinschaften durch die EU.

In Artikel 10 der EU-Grundrechtecharta wird außerdem die Religionsfreiheit verankert.

Dünner Hinweis auf das religiöse Erbe

Hummer erinnert daran, daß während der Regierungskonferenz zur Ausarbeitung des EU-Verfassungs-Vertrages versucht wurde, in dessen Präambel einen Gottesbezug oder wenigstens einen Bezug auf die jüdisch-christliche Werteordnung einzuführen:

„Dieser Versuch scheiterte jedoch, und es kam in der Präambel lediglich zur einem Verweis auf das »religiöse Erbe Europas«.“

Fadenscheinige Achtung

Im noch nicht in Kraft getretenen Vertrag von Lissabon würde sich die EU verpflichten, den Status zu achten, den Kirchen und religiöse Vereinigungen oder Gemeinschaften in den EU-Mitgliedstaaten nach deren Rechtsvorschriften genießen.

In gleicher Weise würde die Union den Status respektieren, den weltanschauliche Gemeinschaften nach den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften genießen.

Zuletzt würde sie sich dazu verpflichten, die Identität dieser Kirchen und Gemeinschaften anzuerkennen und mit ihnen einen offenen, transparenten und regelmäßigen Dialog pflegen.

Das Fazit des Europarechtlers: „Achtet man aber die Identität der Kirchen, dann sollte man auch deren liturgische Gebräuche respektieren und nicht mit fadenscheinigen Argumenten deren Ausübung untersagen.“
      
34 Lesermeinungen
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#35   hildegardfan   16:06:34 | Montag, 22. Juni 2009
Ach Martin…
der werte defendor findet Frieden und Freiheit wiederlich!!!
Da kann er doch keine Katholische Jungfrau knechten nach belieben…
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#34   MartinBieger   16:04:59 | Montag, 22. Juni 2009
@defendor
Aber die Hauptsache ist doch das die Menschen in der EU in Frieden und Freiheit leben können.Alles andere ist unwichtig.
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#33   defendor   15:55:45 | Montag, 22. Juni 2009
Das EU-Parlament…
…verkommt mehr und mehr zum Teppichableger der freimaurerischen Umtriebe !
Die regelmässigen –
der Heiligen Mutter Kirche und ihrer reinen Lehre feindlich gesinnten –
Vorstösse sind daher lediglich ein Zerrbild jener unverhohlenen Tendenzen, denen es daran gelgegen ist, die Heilige Mutter Kirche zu einer „profanen Gesellschaft“ herunter zu deklinieren.
In der EU zählt die chrlistlich-abendländische Kultur schon lange nichts mehr; sie wird „ersetzt“ durch eine – bewusst gesteuerte – debilen Synkretismus-Doktrie, deren „Gemeinsamkeit“ die Verleugnung
der alleinigen Ewigen Wahrheit JESUS CHRISTUS darstellt !
Die EU kreiert sich ihre eigenen Götzen, deren Bannerträger „mit Herzblut“ die Fahnen der sich selbst vergötternden Gesellschaften nach oben halten und jene um sich scharen, deren Weltbild sich – kreisend um die eigenen Ego-Manie – im vergänglichen „Haben wollen“ erschöpft und das Streben nach unvergänglichen SEIN – durch die Nachfolge der alleinigen Ewigen Wahrheit JESUS CHRISTUS- als Relikt „vergangener Tage“ in die Schublade einer wahnwitzigen Hochmut-Zensur verbannen will.
Gehuldigt wird also mehr und mehr dem „Tier“ ( siehe Apokalypse des heiligen Johannes !) , das symbolisch für immer gottloser werdende Regierungen steht !
Das „Bild“ dieses „Tieres“ hat leider auch Einzug in Teile der Heiligen Mutter Kirche gefunden !
Doch der HEILIGE GEIST wacht und hat Zeichen gesetzt.
ER wird das Begonnene auch vollenden !
www.gloriapolo.net/
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#32   hieronymus333   07:40:28 | Montag, 22. Juni 2009
Verantwortlich sind nicht nur die Politiker,
sondern auch der Architekt, wenn aufgrund möglicher Beeinträchtigungen der Innenarchitektur des Parlaments, das Gebäude nicht gesegnet werden darf, denn dann muss es ziemlich mies gebaut sein. >:)
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#31   St. Anton †   23:10:24 | Sonntag, 21. Juni 2009
Verwechslung
Nur weil die Kirche der Aufklärung feindlich gegenüberstand, bedeutet das nicht, daß die Aufklärung ihrerseits auch der Kirche feindlich gegenübersteht.
Wer den Unterschied nicht sieht, sollte sich vielleicht einfacheren Themen zuwenden.
Die Aufklärung sagt: Der Mensch muss für sich selbst Verantwortung übernehmen und für sich selber denken.
Aus christlicher Sicht ist das kein Widerspruch: Der Christ muss selbst Verantwortung für seine Taten, seine Sünden tragen.
Nicht nur hier, sondern in sehr vielen Punkten fordert die Aufklärung, was uns heute auch aus christlicher Sicht völlig selbstverständlich vorkommt – das war nicht immer so.
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#30   Biene Maja   23:09:33 | Sonntag, 21. Juni 2009
EvaFan akaFreimaurerin
Guten Abend Eva! Heute war ich beim Pfarrfest
war ein schöner Tag jetzt schau ich mir gerade
im Zentrum an da geht es wieder um Ausländer und da hab ich gefressen ich denke an Euch fast jeden Tag
Ihr seit doch meine Internetfreunde und jetzt ist es schon spät werde in absehbarer Zeit ins Bett gehen und
sage eine Gesegnete Nachtruhe schlaft wohl ich auch
fast keine Schmerzen mehr schönen Abend noch.
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#29   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:27:18 | Sonntag, 21. Juni 2009
‘N Abend, Biene,
musste heute morgen an Sie denken! ;-) Bin nämlich (ganz, ganz ausnahmsweise!) um halb fünf aufgestanden. Ist direkt ganz schön, wenn man’s erstmal geschafft hat…
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#28   Biene Maja   22:24:10 | Sonntag, 21. Juni 2009
Schuca
das ist eine gute Idee das mit den Eimer Wasser
die sollen sich das selber machen. Nur nichts mit Kirche zu tun haben aber ihr Gewissen sagt was anderes.
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#27   Shuca   22:03:50 | Sonntag, 21. Juni 2009
Segnung
Wenn ich katholische Bischof wäre,hätte ich den Herrschaften ein Eimer voll Leitungswasser zugeschickt,natürlich nicht geweiht.Kippt es euch selber in die Bude,die Weihe findet eh nicht statt.
Per Mariam ad Christum.
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#26   Denkender   22:02:20 | Sonntag, 21. Juni 2009
Biene Maja: Das ist einmal ein guter Ratschlag –
ich werde mich jetzt ein wenig von diesem Forum erholen.
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#25   Biene Maja   22:00:34 | Sonntag, 21. Juni 2009
Weihrauch und Weihwasser
sind verboten aber die Droge Nikotin Alkohol und andere Rauschmittel spricht keiner oder ?
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#24   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:57:09 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Shuca
:-D Zumindest hätte ich’s besser wissen können – aber nun weiß ich es, hat sich gut eingeprägt.
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#23   Shuca   21:52:53 | Sonntag, 21. Juni 2009
Sonntagsbraten
Wenn der Weihrauch den Sonntagsbraten verdirbt, ist Christus umsonst ans Kreuz gegangen.Das hätte er doch wissen müsse.
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#22   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:16:27 | Sonntag, 21. Juni 2009
Oooh ja…
Ausserdem kenne ich einige Menschen, die die Kirche beim Gebrauch von Weihrauch verlassen müssen, weil sie den Weihrauch nicht vertragen,
Ich zum Beispiel. Dabei mag ich den Geruch eigentlich. Aber mir war mal einen ganzen Ostersonntag speiübel davon, hat mich leider den Sonntagsbraten gekostet. :-(
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#21   Ernst von Zwiefalten   21:13:19 | Sonntag, 21. Juni 2009
Weihwasser und Weihrauch
Das Folgende ist kein Witz, sondern ich habe es von einem Anwalt
Vor einem Amtsgericht im Süden wurde eine Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts auf Schadensersetz verklagt. Der Priester hatte bei der Segnung einer Wohnung einen Computer so unter Wasser gesetzt, dass dieser unrettbar zerstört wurde. Die Kirche wurde nun verklagt, weil sie für ihren Erfüllungsgehilfen, den Priester haftbar sei.
Ausserdem kenne ich einige Menschen, die die Kirche beim Gebrauch von Weihrauch verlassen müssen, weil sie den Weihrauch nicht vertragen, der ja durchaus psychotrope Wirkungen hat.
Also ist die Weisung des Parlamentes durchaus verständlich
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#20   Aquinate   20:40:50 | Sonntag, 21. Juni 2009
Weihrauch
Für ein Weihrauchverbot könnte ich sogar noch Verständnis aufbringen, da gestern wegen einer blöden Wurst auf dem Elketrogrill der Rauchmelder ansprang und die Nachbarschaft aus den Wohnungen gerannt kam. Die Teile sind überempfindlich, denn die Wurst hat keinen Rauch, sondern nur etwas Fettdunst von sich gegeben.
Aber Weihwasser zu verbieten ist tatsächlich eine Unverschämtheit! Zumal: Ich möchte nicht wissen, wie viele volle Bierflaschen/Schnapsflaschen/Kaffeetassen täglich im Europäischen Parlament zu Bruch gehen.
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#19   vonHerzmanovsky-Orlando   20:39:00 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Stephanus
Eine höchst heikle Sache das: Die Eroberung und Zerstörung Jericho wurde durch den Klang eines kleinen Schofarensembles eingeleitet. Und in Babel, da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
Man tut also daran den Herrn vom neuen Turm von Babel fernzuhalten. Bei Weihrauch und Weihwasser kann man ja nicht wissen. Die Bischöfe sind jedenfalls heterodox genug, dass man sich vor denen nicht fürchten muss.
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#17   Denkender   20:28:25 | Sonntag, 21. Juni 2009
Kein Weihrauch und kein Weihwasser in einem Gebäude …
was für ein Unsinn – trotz allem Laizismus, der richtig ist.
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#16   Matthäus drei+ †   20:27:10 | Sonntag, 21. Juni 2009
Nö, stimmt nicht
Hummer kommentiert: „Diese geradezu grotesken Auflagen für die Vornahme einer kirchlichen Zeremonie zeugen von einer laizistischen Grundhaltung der Parlamentsverwaltung“.
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#15   Stephanus   20:16:42 | Sonntag, 21. Juni 2009
Was besagt denn das zuständige Baurecht?
Da müßte doch sofort der Statiker dran, nicht wahr?
Wenn das ganze Konstrukt schon von leichtwallenden Weihrauchwolken und einigen wenigen Tropfen geweihten Wassers bedroht, ja sogar, siehe den Hinweis auf Straßburg,einsturzgefährdet ist, dann muß schnell alles geräumt werden.
Sonst gibt es vielleicht ein zweites Köln ?(Archiv)
Andererseits, ein zweites Köln wäre hier weniger schade.Wer braucht schon all das beschriebene Gedümmelpapier was dabei verschütt ginge?
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#14   noch ein Landorganist   19:33:47 | Sonntag, 21. Juni 2009
er kann
halt einfach nicht auf den Punkt kommen :-@
sein Name = Vorspiegelung falscher Tatsachen
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#13   Denkender   19:32:00 | Sonntag, 21. Juni 2009
Landorganist: Das Christentum ist eine
jüdische Sekte, falls Sie sich schon über den Großteil der Bibel gewundert haben.
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#12   noch ein Landorganist   19:27:39 | Sonntag, 21. Juni 2009
„Denkender“ bedenke:
„Niemand in Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte hat sich in seinem Handeln jemals auf eine „jüdisch-christliche Werteordnung“ berufen.“ (Selbstzitat)
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#11   sct   19:18:37 | Sonntag, 21. Juni 2009
Na,na
Denken Sie mal an den zerrissenen Tempelvorhang gleich nach dem Tod des Herrn…Seit dem sind die Wege von Juden und Christen getrennt,oder?
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#10   Denkender   19:01:35 | Sonntag, 21. Juni 2009
Ohne Judentum kein Christentum, Sie vorgeblicher Christ!
Was soll denn das sein? Dieser Blödsinnsbegriff ist doch erst 2001 erfunden worden!
Niemand in Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte hat sich in seinem Handeln jemals auf eine „jüdisch-christliche Werteordnung“ berufen.
Gibt es nicht, gab es nie!
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#9   noch ein Landorganist   18:18:58 | Sonntag, 21. Juni 2009
sonst noch was, bitteschön?
„jüdisch-christliche Werteordnung“
Was soll denn das sein? Dieser Blödsinnsbegriff ist doch erst 2001 erfunden worden!
Niemand in Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte hat sich in seinem Handeln jemals auf eine „jüdisch-christliche Werteordnung“ berufen.
Gibt es nicht, gab es nie!
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#8   Navon   17:51:37 | Sonntag, 21. Juni 2009
Segnung ist
doch nur der lächerliche Versuch, eine eigene Wichtigkeit zu generieren, die die Kirche inzwischen zu recht verloren hat. Das Parlament braucht keine überflüssigen Rituale von Vereinen, deren einziger Existenzgrund ein altes Märchenbuch samt dem darin behaupteten Geist ist.
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#7   Gotthard   17:46:06 | Sonntag, 21. Juni 2009
Segnung
bei einer Segnung kommt es auf das bittende Gebet an – das Kreuzzeichen dazu ist das verständlichere Zeichen.
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#6   Denkender   17:46:05 | Sonntag, 21. Juni 2009
Navon: Die ideale Demokratie ist laizistisch und hält sich von Religion fern,
dieses Demokratierepublikideal wird in der EU am besten von Sozialisten und Liberalen vertreten, beide international und laizistisch.
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#5   Navon   17:44:43 | Sonntag, 21. Juni 2009
@ Marcelus:
Religionsfreiheit schließt auch das Recht anderer ein, KEINE Religion zu haben!
Und Religionsfreiheit bedeutet NICHT, dass erst jemand GESCHÄDIGT werden muss, bereits die willentliche Äußerung des Hausherren schränkt das Recht, an JEDEM Ort kultische Zeremonien abzuhalten, stark ein.
Wenn Moslems in Deinem Haus beten wollen, kannst Du das auch verbieten, obwohl Dir kein Schaden durch betende Moslems besteht.
Und genauso hat das Parlament entschieden. Niemand will überholte, sinnlose Rituale da, also gibt es sie auch nicht.
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#4   sct   17:44:32 | Sonntag, 21. Juni 2009
Kein Weihwasser,kein Weihrauch usw.
Klar doch.Man möchte doch den Herrn dieser Welt und Vater der Lüge nicht vertreiben der in dem Eurobabel sitzt!
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#3   Marcelus   17:39:37 | Sonntag, 21. Juni 2009
Navon: Die EU ist eine laizistische Staatsorganisation mit Religionsfreiheit:
Jeder Kult darf dort zelebriert werden, sofern ein anderer dadurch nicht geschädigt wird.
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#2   Navon   17:37:55 | Sonntag, 21. Juni 2009
Wie kommen
Kultisten eigentlich dazu, zu denken, sie hätten ein Recht darauf, ihre spaßigen Rituale überall abhalten zu dürfen?
Wenn Scientology oder die Hindu im Europaparlament da so rumspielen wollten, würde sich auch jeder an den Kopf fassen. Warum sollte das Spritzen mit Wasser oder das Räuchern da ausgenommen werden?
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#1   IZAAC   17:36:32 | Sonntag, 21. Juni 2009
Lieber doch kein Weihwasser, sonst
fangen noch manche Abgeordnete an zu schreien, weil dieses sehr brennt…und der Innewohnende dieses kaum ertragen kann.
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