Theologulus
Erstellt: 13:46:32 | Freitag, 16. Oktober 2009
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55 Lesermeinungen
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Homo-Unzucht ist „ethisch wertvoll“
#42   Theologulus   19:37:54 | Dienstag, 27. April 2010
@ Borromäus
Wer sich nach einem der eifrigsten Verfechter der nachtridentinischen Gegenreformation benennt, sollte doch wohl eindeutig katholischere, christ-katholischere Standpunkte einnehmen.
Nur weil der Schocki im Ethikrat sitzt und dort durchaus akzeptable Positionen vertritt, muss das lange noch nicht heißen, dass er auch in anderen moraltheologischen Handlungsfeldern präzise und fehlerlos urteilt. Wenn sich sich der in unserem Lande grassierenden Expertenhörigkeit zeitigen lassen wollen – bitte. Aber anderen die Fähigkeit zum Differenziern abzusprechen und selbst nicht des Unterscheidens mächtig zu sein, ist beinahe dreist. Schockenhoff muss auf dem Gebiet Homosexualität fehlen und irren, weil er diesbezüglich nicht anders kann. Das hat mit seiner sonstigen Kompetenz nichts zu tun.
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#35   Theologulus   19:14:08 | Dienstag, 27. April 2010
Prof. Schockenfoff …
… könnte solche Aussagen nicht treffen, [zensuriert] und damit der Wunsch die Mutter des Un-Denkens wäre. Aber tatsächlich ist unsere Kirche in Deutschland (!) so krank, dass dieser Herr vor Jahren bereits als episkopabel galt; die Einladungskarten waren schon gedruckt.
Tragisch ist auch, dass der Herr Brotfressor ;-) (wes Brot ich ess, des Lied ich sing!) als Mitglied der Ethikkommission des Deutschen Bundestages – er gilt als Experte für Bioethik – die Öffentlichkeit ungleich mehr erreicht als jeder andere. Der Mob kann sich also zufrieden die Hände reiben und die ach so lieben, liberalen und relativistischen Weichei*r in der Kirche hochjubeln.
Wehe uns, wenn wir nicht widersprechen!
Redaktion benachrichtigen Die Kirche muß für den Lebensschutz mehr tun + …
#23   Theologulus   17:30:47 | Freitag, 4. Dezember 2009
eigerhar
Ich frage mich, wie alt der werte Mitschreiberling, also Sie, denn eigentlich ist, wenn er bei einem Greis (schönes altes, leider vermehrt ungebräuchliches und wegge68ertes Wort) studiert und gleichzeitig nach eigenem Bekunden keine Steuern gezahlt hat; gleichzeitig reist er durch Brasilien und unternimmt merkwürdige Ausflüge in religions- und staatspolitische Untiefen …
Fragen über Fragen ^-^
Redaktion benachrichtigen Holocaust an der Wahrheit?
#60   Theologulus   21:36:20 | Montag, 30. November 2009
Nur mal so
An Katyn hatten die Sowjets auch kein Interesse?
Redaktion benachrichtigen Jede Zeit hat ihre Vertuscher
#54   Theologulus   17:53:41 | Montag, 30. November 2009
Der „Artikel“
arbeitet nach der landläufigen Küchenlogik:
(A) Herr K hat zwei Ohren.
(B) Jeder Esel hat zwei Ohren.
(C) Ergo ist Herr K ein Esel.
Gut, dass Dummheit nicht wehtut und Ignoranz nicht schreien macht.
Redaktion benachrichtigen Hat er schon eine?
#25   Theologulus   15:55:57 | Sonntag, 29. November 2009
Hier wird
immer so getan, als ob sich die katholische Kirche nur aus der römischen Sparte rekrutieren würde, in der seit alten Zeiten die Priester glattrasiert, kurzgeschoren mit Tonsur und zölibatär waren. Was aber ist mit den Priestern, die ihre langen Haare zum Dutt binden, Bärte tragen und seit alten Zeiten verheiratet sind? Bei denen nur die Bischöfe, weil sie aus dem Mönchsstand kommen, den Zölibat kennen? UND die mit ROM UNIERT sind? Sind das – so wie die „einbürgerungswilligen“ Anglikaner – dann Katholiken zweiter Klasse?
Rom macht das richtig, was hier kaum einer wahr haben will: Es selbst ist der umbilicus mundi, nicht ihr, und Weltkirche zentriert sich in Rom, nicht im kläglich spirituell absaufenden „Abendland“
Redaktion benachrichtigen Deutsche Hühner werden mit Koran-Versen ins Jenseits befördert
#62   Theologulus   17:25:24 | Donnerstag, 26. November 2009
Beim nächsten Einkauf
achten wir einfach mal auf dieses Zeichen www.halalcontrol.de/…ix/halalzertlogo.gif – wenn man es zu selten antrifft, ist die ganze Aufregung noch weniger als nichts wert. (Vorsicht: logischer Fehler ;-) )
Redaktion benachrichtigen „Er macht monatliche Einkehrtage in einem Benediktinerkloster“
#19   Theologulus   16:37:55 | Mittwoch, 25. November 2009
Die Türken
und Kurden, die ich persönlich kenne ( und das sind ein gutes Dutzend), sind alle gegen einen EU-Beitritt der Türkei. Warum? Sie fürchten um ihre „osmanische“ und islamische Identität. Im Gegensatz zu uns Deutschen haben sie das wenigstens noch.
Redaktion benachrichtigen Blumen für ein hinduistisches Götzenbild
#56   Theologulus   18:28:22 | Dienstag, 24. November 2009
Fragender
Und Ihre insistierende Fangfrage übergehe ich geflissentlich. Wer anderen nicht wohl will, fällt wohl in die Grube.
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#54   Theologulus   18:22:10 | Dienstag, 24. November 2009
Als sinnvoll
würde ich einen Gegenbesuch schon erachten, da bei uns die meisten nichtchristlichen Religionshäuptlinge keine „Ureinwohner“ sind. Insofern schadet es ihnen nicht, unsere Kultur, unseren Glauben, unsere Religion und den einzig wahren Gott kennen zu lernen. Nur haben sie – warum auch immer – Angst und Scheu, sich mit „Unheiligem“ zu „besudeln“. Oder ist das der Leibhaftige, der sie ausbremst?
o^/
Jedenfalls würde ich von Immigranten schon erwarten, dass sie sich mit hiesigen Gegebenheiten zumindest konfrontieren und nicht nur im Ghetto ihr eigenes ungugtes Süppchen kochen. Unwissenheit ist der Gewalt Anfang.
Redaktion benachrichtigen Blumen für ein hinduistisches Götzenbild
#47   Theologulus   17:55:40 | Dienstag, 24. November 2009
Seltsam
finde ich es nur, dass in keiner Zeitung, keinem elektronischen Medium, in keiner noch so kleinen Postille darüber berichtet wurde, dass ein Hindu-, Shinto- oder Sonstwas-„Priester“, ein Derwisch, ein Imam, ein buddhistischer „Mönch“ oder wer auch immer ein katholisches Gotteshaus betreten hätte (außer in Assisi, aber das war PR) oder sich gar mit Weihwasser bekreuzigt hätte.
Nur unsere Pflunzen machen sich ständig zu Deppen. In meiner Pfarrei wird man zum „Tag der Moschee“ eingeladen, alles strömt hin (Multikulti-Freide-Freude-Eierkuchen-Toleranz-Integrations-LMAA-Schmarrn) – der islamische Vorbeter lehnt aber höflich-bestimmt jede Gegeneinladung in unser Gotteshaus ab.
Man möge mich eines Besseren belehren.
Redaktion benachrichtigen Nichts Angenehmes soll verboten sein
#33   Theologulus   20:26:47 | Sonntag, 22. November 2009
Na dann …
guad nacht scheine Baierin (des kinnts eitz lesn wätz wöllts)
O:)
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#27   Theologulus   20:20:15 | Sonntag, 22. November 2009
@ Kraut und Shalom
Kraut: Na san ma ichandwäi Nachboan. Wäi kummt na da anda Lalle aaf Ainring? Is a ebba scho amol durchghuscht, der Strítze?
:-]
Shalom: Ich bin immer ehrlich zu mir selbst und im Rahemn des christlichen Ethos auch zu meinen Nächsten. Und zum Glück bin ich IHNEN keine Rechenschaft schuldig. Das ginge zudem gegen meinen Humor.
:-D
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#22   Theologulus   20:11:15 | Sonntag, 22. November 2009
Ainring
liegt in Oberbayern – dem Fragepartikel „wäi“ muss man aber entnehmen, dass der Herr Kraut zumindest norbairischer Abstammung sein dürfte, genauerhin nördlich von Regensburg.
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#18   Theologulus   19:55:42 | Sonntag, 22. November 2009
Todsünden
Die Todsünde upload.wikimedia.org/…onymus_Bosch_095.jpg der Wollust (luxuria) ist dem Pöbel längst nicht mehr vertraut, ebenso wenig wie die anderen sechs.
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#14   Theologulus   19:48:11 | Sonntag, 22. November 2009
Sollte das
nicht unser aller Ziel sein: Heilige zu werden? Uns zu heiligen, weil es der Auftrag Gottes an uns ist? Wer das nicht ernst nimmt, ist a) kein Christ und b) ein armer Tropf.
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#10   Theologulus   19:41:12 | Sonntag, 22. November 2009
Zweckpessimisten und Alleszerreder
Unser (= der eine) Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade. Die Heilige Schrift ist voll von Geschichten, in denen dier größten Bazis zu den größten Heiligen „mutieren“ – durch Gottes Hilfe und Kraft ihrer gottgewirkten Einsicht: Jakob betrügt Esau, später ist er einer der drei Stammväter, Jona flieht vor Gottes Anruf und wird trotzdem zum Propheten, aus dem Christenverfolger Saulus wird der größte Völkermissionar überhaupt, Petrus, der Christusverräter, wird zum Eckstein der Kirche. Das sind nur die prominentesten Beispiele aus der Schrift; sie lassen sich bei den Heiligen fast beliebig fortsetzen.
Redaktion benachrichtigen Nichts Angenehmes soll verboten sein
#3   Theologulus   18:05:10 | Sonntag, 22. November 2009
Wer sich
auch nur mal fünf Minuten Zeit genommen hätte, die vita Sancti Agustini zu studieren, der hätte schnell erfahren können, dass diesem Heiligen nichts Menschliches fremd war. Ignorantin! (michi-máre)
Redaktion benachrichtigen Gert Scobel spricht unentwegt
#10   Theologulus   20:43:24 | Dienstag, 17. November 2009
Schmierfink …
… und Häretiker, der Schreiberling dieses Textes!
Um dieses Zeichen richtig zu verstehen, ist das tägliche Gebet unerlässlich – und zwar unter Aufsicht eines Autorisierten. Erst dann öffnen sich die Pforten der Wahrnehmung.
Im ERSTEN Vatikanum, als das Konzil, das dieser Hirnfurz noch miterlebt haben dürfte und über das er gedanklich sich nie hinausbewegt hat, steht, dass Gott aus dem Verstande heraus erkannt werden kann. Von einer klerikalen Aufsichtsperson, am besten in Form eines Pfaffen mit ranzigem Katechismus, steht dort kein Wort!!
Das ist es, was die Pius***** wollen: AUFSICHT, KONTROLLE, MACHT. Wenn es anders wäre, hätten sie sich längst demütig vor dem Heiligen Vater in den Staub geworfen!
Pfui!
Mei, kánnt i schbeim … :-!
Redaktion benachrichtigen Die abgemahnten Sätze stehen immer noch dort
#10   Theologulus   15:55:31 | Samstag, 14. November 2009
Ist es nicht …
… frappierend, dass alle religiösen Spinner und sonstige Wirrgeister dadurch auszeichnen, dass sie Texte partout nicht formatieren können? Auf kirchenlehre.com (von Lingen oben genannt) wimmelt es nur so von fettgedruckten, kursiven und unterstrichenenen, fettgedruckten, unterstrichenen und kursiven, kursiven, fettgedruckten und unterstrichenen, kursiven, unterstrichenen und fettgedruckten, unterstrichenen, kursiven und fettgedruckten sowie unterstrichenen, fettgedruckten und kursiven Zeichenfolgen, wahlweise auch nur in echten Paarungen auftretend, was die Übersichtlichkeit und Gewichtigkeit der Texte außerordentlich erhöht – man sieht eben sofort, was wichtig und was nicht!
:-D
Und sieht die Seite nicht ganz ähnlich dem Fundigeschmiere aus, das ein gewisser defendor hier immer wieder zum Besten gibt?
Na sowas …
o.O :-S :-D O:)
Redaktion benachrichtigen Merkt Euch ihre Namen
#37   Theologulus   19:56:47 | Samstag, 7. November 2009
Viel eher …
… als die Frage nach den Schwertern, dem gesunden Trotz der Italiener oder Ähnlichem beschäftigt mich die Frage, was die Überschrift des „Artikels“ aussagen soll: Eine Mahnung? Von denen werden wir noch viel Schlechtes hören. Eine Drohung? Wartet, bis wir Euch in die Finger bekommen! / Die Rache des Herrn ist Euch gewiss!
Ich vermute eher Letzteres – und das entspricht dem Tenor der ganzen Seite hier. Sollten wir nicht auch – und davon ist in dem Text natürlich keine Rede – für die armen verirrten Spießgesell/inn/en beten?
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#35   Theologulus   19:39:35 | Samstag, 7. November 2009
@ Fragender
Die Machtfrage wird zur Zeit mit dem Kreuz geführt, aber eben nicht von christlicher, sondern von atheistischer Seite (oder wie auch immer; jedenfalls von antichristlicher Seite). Und es geht den Italienern mit dem Aufhängen von Kreuzen nur darum Zeichen zu setzen á la „He, mia san fei aa no do!“
^-^
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#20   Theologulus   18:54:17 | Samstag, 7. November 2009
@ Fragender
Nein, kann es wahrscheinlich nicht. Sie sehen ja, Druck erzeugt Gegendruck – die Italiener machens vor und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht ähnlich reagieren würde. Aber bei dem Urteil geht es wohl eher um die Machtfrage „Was kann die Justiz, wo ist die Schmerzgrenze der doofen Christen?“
Und deswegen, meine ich, sollten wir uns das nicht bieten lassen.
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#16   Theologulus   18:51:09 | Samstag, 7. November 2009
DJM / Herodias / Paulaner
DJM
Mit Haken an Kreuzen hab ichs garnicht. Aber ich sehe ebenso überhaupt kein Problem, wenn christliche Kreuze an Wänden hängen.
Herodias
Schön, dass hier mal einer Hebräisch kann, auch wenn das Shwa mobile arg klein geraten ist … :)3
Paulaner
Sie haben sich schon öfter durch so weise, argumentativ starke, intelligente, einfühlsame, menschenfreundliche etc. Beiträge hervorgetan, dass ich beschlossen habe, es mit Ihrem Bierfassniveau nicht aufnehem zu wollen. :-@
Redaktion benachrichtigen Merkt Euch ihre Namen
#10   Theologulus   18:40:04 | Samstag, 7. November 2009
@ Fragender
Wahrscheinlich ist es die falsche Frage, die Sie stellen. Es geht bei der Kritik des EU-Urteils nicht um die Vermehrung des christlichen Glaubens, sondern um eine unumsichtige, ja sogar provozierende Vorgehensweise, letztlich sogar um den Versuch den Glauben durch das Abnehmen der Kreuze zu vermindern. Lesen Sie bitte hier kath.net/detail.php?id=24466 nach, das dürfte für Klarheit sorgen.
Im Übrigen gebe ich Ihnen recht: Nur dadurch, dass Kreuze herumhängen, findet wohl kaum einer zum Glauben.
Redaktion benachrichtigen Merkt Euch ihre Namen
#5   Theologulus   18:15:48 | Samstag, 7. November 2009
Nachgedacht
Was hat die Türkei mit Menschenrechten zu tun?
Was hat die Türkei mit Europa zu tun?
Was hat eine Türkin also an diesem Gerichtshof verloren?
Redaktion benachrichtigen Reformbestrebungen in der katholischen Kirche
#13   Theologulus   16:02:33 | Samstag, 7. November 2009
CIC/1917
Hallo, hallo … schon mal nachgeschaut, auf welchem theoretischen Unterbau dieser Schismatiker seine unmenschlichen Thesen aufbaut? Das katholische Rechtsbuch von 1917 ist längst überholt und vom Codex Iuris Canonici von 1983 abgelöst worden, und zwar durch die höchstoffizielle lehramtliche Promulgation! Der „Pater“, der in der Heiligen katholischen Kirche nicht mal ein Weihwasserbecken als Mesner ausleeren dürfte, kommt sanft übers Hintertürchen und findet Zustimmung, wo ihm ein klares STOP entgegenhallen muss. Er spielt sich zum Retter des Christentums auf und lehnt die Päpste seit dem letzten Pius ab, vom letzten Konzil hat er noch nie was gehört.
Auf den Müllhaufen der Geschichte mit seinen Ausführungen. Und ihm wünsche ich die Gnade der Erkenntnis, der Weisheit, usw…!
Redaktion benachrichtigen Italien zeigt den europäischen Deppen, was eine Harke ist
#229   Theologulus   15:50:56 | Samstag, 7. November 2009
Abschließend:
12 Thesen für das Kreuz im öffentl. Raum
(kath.net/detail.php?id=24466)
Das Recht auf Rel.freiheit kann nur seine Ausübung bedeuten – nicht die Freiheit von Konfrontation. Sinn der Rel.freiheit ist es nicht, eine Gesellschaft zu schaffen, die rel.frei ist.
Kreuze zu demontieren ist eine Verletzung auf derselben Ebene, wie es das Anbringen des Kreuzes für die Atheisten ist.
Die leere weiße Wand ist auch eine ideolog. Aussage – vor allem dann, wenn sie vorher jahrhundertlang nicht leer war. Ein „wertneutraler“ Staat ist eine Fiktion, die oft propagandist. benützt wird.
Ein angebliches Recht, nicht mit rel. Inhalten konfrontiert zu werden, kann also nicht stärker sein als das Recht zur freien Rel.ausübung.
Die Staaten, welche Europ. Menschenrechtskonvention unterzeichnet haben, verstanden unter dem „Recht auf Rel.freiheit“ mit Sicherheit nicht eine „Freiheit von Religion“.
Juristen sprechen von der „slippery slope“: Wehret den Anfängen! Heute sind von dem Bildersturm Institutionen betroffen, morgen das Halsketterl außerhalb meiner Wohnung!
Statt rel. Intoleranz zu bekämpfen, wird die Religion in Form ihrer Symbole bekämpft.
Man kann nicht polit. Probleme bekämpfen, indem man die Religion bekämpft.
Antirel. Fundamentalismus macht sich zum Komplizen rel. Fundamentalismen indem er sie durch Intoleranz provoziert.
Das Christentum drängt seiner Natur gemäß nach außen – es kann sich niemals als Privatsache abtun oder ins Ghetto sperren lassen!
Die betroffene Bevölkerung …
Redaktion benachrichtigen Italien zeigt den europäischen Deppen, was eine Harke ist
#220   Theologulus   13:46:22 | Samstag, 7. November 2009
@ matthäus drei
Ein Theologe ist nicht eo ipso ein „Pfaffe“, vulgär für Priester, aber zumindest mit der Verkleinerungsform haben Sie recht.
Wo i recht hob: Aaf sowos wäi Sie kimma gern vazichtn – des Schpricherl hams wahrscheinli no im Ohr. Wer se niad aaffiaht, wäi se’s ghärt, kon gern gäih. So ebbadn soll ma niad aafhaltn. Mia läin an jedn gäih, ders bei uns niad aashalt. Dankschen.
Redaktion benachrichtigen Italien zeigt den europäischen Deppen, was eine Harke ist
#214   Theologulus   13:12:14 | Samstag, 7. November 2009
@ Matthäus drei
Granteln ist keine Folklore. Folklore ist das, was auf touristischen Gaudiveranstaltungen den Amis, Japsen und Saupreissn zum Delektieren geboten wird, gegen gutes Geld und gschwollne Schädel, weils unser Bier niad vatrogn. Granteln ist dagegen eine Notwendigkeit, ein Lebensgefühl. Im übrigen treffen Sie damit nicht den Sachverhalt. Aber Sie wollten ja nur was gegen die bayern loswerden. Von mir aus. (DAS ist liberalitas Bavariae: Rutsch ma halt an Buckl nunter.)
Habedehre! O:)
Redaktion benachrichtigen Keine Begeisterung für die Neue Messe
#39   Theologulus   11:26:57 | Samstag, 7. November 2009
@ Lycobates
Paul VI. war kein legitimer Papst? Ich stehe nicht so tief in Ihrer Argumentationsweise, als dass ich das nachvollziehen könnte. Unregelmäßigkeiten während des Konklave sind mir jedenfalls nicht bekannt.
Sie klären das bestimmt auf?
Danke!
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#195   Theologulus   11:12:42 | Samstag, 7. November 2009
Nach meiner Erfahrung …
… sind es oft die „Zuagroastn“ (gut bairisch für „Zugereiste“, von auswärts Zugezogene), die solchen Ärger verursachen.Die Klägerin in Italien ist eine Finnin, die in einem katholischen Land Ärger macht. Hier in meiner schönen bairischen Heimat sind es Städter, die erst dem Bauerngockel das Krähen und dann den Kirchenglocken das Läuten verbeiten wollen und – wie schon geschehen – damit auch noch durchkommen. Die meisten dieser Prozesshanseln sind Nichtbayern, die mit den hiesigen Sitten und Gebräuchen nicht klar kommen und unter missbräuchlicher Berufung auf irgendwelche „Rechte“ ihre Minderheitenmeinung der stillschweigend wütenden, seit Jahrhunderten ansässigen Bevölkerungsmehrheit überstülpen. Gedeckt wird das durch ein völlig abstruses System, das gerade in Glaubens- und Sittenfragen unter dem Deckmäntelchen „des Rechts“ nicht nur kein Feingefühl und keinen gesunden Menschenverstand besitzt, sondern zunehmend gegen Anstand, Moral, Sitten und Kirche agiert. Jedes normale Volk und Land außerhalb Deutschlands und Österreichs erwartet, dass man sich seinen Bräuchen anpasst. Nur wir sind in die Multikulti-alles-ist-erlaubt-und-die-armen-Minderheiten-haben-immer-Recht-Falle getappt, aus der wir uns nicht mehr befreien können.
Im Königreich Bayern (Bestand bis 1919) war es Gesetz, dass ein Einbürgerungswilliger in einer Stadt erst fünf Jahre (!) sich bewähren musste, bevor er das volle Bürgerrecht erhielt! Das war gut und recht (!) so.
Viva Italia! Vivat ziviler Ungehorsam!
Redaktion benachrichtigen Keine Begeisterung für die Neue Messe
#35   Theologulus   16:34:09 | Freitag, 6. November 2009
@ Lycobates
Vielen Dank für Ihre Ausführungen – und wenigstens gehören Sie hier zu der verschwindenden Minderheit, die sich a) artikulieren kann, b) sachlich argumentieren und c) mit einschlägiger, wohltuender Kompetenz gesegnet sind.
Wenn ich Ihre Argumentation mit der von Clarissa (5.11., 19:10 Uhr) vergleiche, dann ergibt sich für mich kein Widerspruch. Insofern wäre Bugninis Intention zwar vorhanden, aber der Wirksamkeit des Sakraments nicht entgegenstehend. Nach meinem Dafürhalten „wagte“ er gottlob den letzten Schritt zu einer Lutherisierung nicht vollends. – Gleichwohl muss man Ihnen Recht geben, wenn Sie die Akzentuierung auf den Aquinaten einfordern; immerhin ist dies auch und gerade durch das II. Vaticanum gedeckt.
Was mich an den NOM-Messen (auf deutsch) stört, ist, dass das vom Messbuch, den kasualen Erfordernissen oder schlicht der Hingabe an das Wesentliche Bedingte schlicht in der Praxis nicht eingehalten wird und einem Larifari-Gehampel Platz gemacht hat, meist sogar ohne roten Faden. Ich finde den NOM nicht ungerechtfertigt und theologisch nicht für falsch, wenn er denn tatsächlich Ernst genommen würde.
Jedenfalls danke nochmals, ich lerne gern dazu.
Redaktion benachrichtigen Keine Begeisterung für die Neue Messe
#30   Theologulus   21:41:09 | Donnerstag, 5. November 2009
Schön langsam …
… glaub ich, dass die werte Allerklarste vom (klaren?) Rhein gar niad so weit weg von mir ist (nicht auf km bezogen), obwohl sie mit ihren Belegstellen aus dem Enchiridion symbolorum doch wieder recht tüpferlt ist ;-)
Schöne Grüße! :-]
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#26   Theologulus   18:14:01 | Donnerstag, 5. November 2009
Lycobates
Ist es nicht vielmehr so, dass durch die Verschiebung des mysterium fidei bei den Gläubigen der Eindruck entstehen kann / konnte / entstanden ist, dass die folgende Akklamation (Deinen Tod, o Herr, verkünden wir …) erst das sacramentum bewirkt? Bestimmt ist das ein grober handwerklicher Fehler, der in vielen Pfarreien hierorts auch durch die Gestik des Priesters unterstrichen wird, der sich beim „Geheimnis des Glaubens“ bewusst mit ausgebreiteten Armen den Gläubigen zuwendet – ob aus Unwissenheit oder Absicht, das sei dahingestellt.
Aber ändert die unselige Verschiebung und der resultierende Eindruck bereits die Wirksamkeit und Tatsächlichkeit? Ich frage ernsthaft: Ist die Wirksamkeit so eng an einen missverständlichen Sinn gekoppelt?
Redaktion benachrichtigen Keine Begeisterung für die Neue Messe
#23   Theologulus   17:54:14 | Donnerstag, 5. November 2009
Tüpferlscheißerin *lol*
:-D Sie stellen sich selbst ein Bein, als ob Sie eh nur einbeinig wären :-#
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#21   Theologulus   17:41:23 | Donnerstag, 5. November 2009
Wittgenstein
hätte Anführungszeichen verwendet, in der Tat. Er hätte aber gewissiglich einer bewussten Irreführung vorgebeugt, indem er wenigstens ein frei nach vorangestellt hätte.
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#19   Theologulus   17:29:43 | Donnerstag, 5. November 2009
@ Clarissa
Wenn Sie schon kontextentfremdet aus Wittgensteins Tractatus zitieren, dann bitte richtig (Sonst legen Sie ja vordergründig auch Wert auf „wissenschaftliche“ Lauterheit): „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“
Und Wittgenstein meint damit nicht einen Allerweltssinn in Ihrer couleur, sondern das Ergebnis einer sprachphilosophischen Abhandlung, die sich mit der Unmöglichkeitvon Alltagssprache befasst.
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#47   Theologulus   16:58:58 | Mittwoch, 4. November 2009
Kilo Hack
Wenn Sie schon in fremden Wassern fischen, dann geben Sie wenigstens an, dass der Liedtext vom alten linken Bazi und Gutmenschen Konstantin Wecker stammt (Spitzname: Koksi).
Manches, was er gelallt / gesungen hat, ist ja ned schlecht, aber er bläst immer ins gleiche Loch.
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#25   Theologulus   16:08:09 | Mittwoch, 4. November 2009
Klagewelle
Der im Text zitierte Prälat hat vollkommen recht: Mit diesem schauerlichen, weil unnötigem Gesetz wird Europa von einer Klagewelle überrollt werden, die ihresgleich sucht. Müssen wir dann die Kreuze von den Kirchturmspitzen entfernen und die Halbmonde von den Moscheen? Wird sich dann eine Frau das katholische Priesteramt erklagen können? Dürfen europäische Staaten mit einem Kreuz in der Flagge (GB, Skandinavien …) diese Fahne weiterhin führen? Muss ich meinen Ketterlanhänger in Form eines Kreuzes verbergen und dürfen sich Modedesigner noch des christlichen Zeichens bedienen? Darf ich meinen gestalteten Garten noch mit Kunstwerken ausstatten, ohne dass ein Schwachkopf sich daran Anstoß mimmt? Fragen über Fragen, die wahrscheinlich die eurokratischen Sesselfurzer nicht in vollem Umfang bedacht haben.
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#40   Theologulus   20:27:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Grenzgängerchen
Sie wären also gerne Bischof? Respekt. Oder sind es? Noch mehr Respekt. Ich bin weit davon entfernt, Bischöfe oder „Anwärter“ aufs Amt zu diskreditieren, aber ich habe leider Innenansichten unserer Heiligen Mutter Kirche kennen gelernt, die mich immer wieder zwischen Grinsen und Tränen hin und her reißen.
Redaktion benachrichtigen Geht der Bischof von Regensburg nach Rom?
#38   Theologulus   20:18:57 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
adlimina
Richtig, can. 378 CIC/1983: 3° annos natus saltem triginta quinque, 5° laureea doctoris vel saltem licentia … vel saltem in iisdem diciplinis vere peritus.
Da hams in der Vorlesung aber sauber auf’passt *g*
Was mir eher zu denken gibt: 2° bona existimatione gaudens.
Da hats der Heilige Geist ned allzu leicht mit seiner Beurteilung, wenn die künftigen Exzellenzen vorher rumschwuchteln wie Sau *gg*
Redaktion benachrichtigen Geht der Bischof von Regensburg nach Rom?
#30   Theologulus   18:43:33 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@ hieronymus333
Nein, „können tuts“ nicht „jeder“, schon rechtlich nicht.
Mindestanforderungen sind: Gültigund erlaubt geweihter kath. Priester, 40 Jahre alt und Doktor der Theologie. Ob man’s dadurch schon kann, sei dahingestellt. Mancher ist Professor und kanns … naja…
Redaktion benachrichtigen „Rom saugt uns auf – so einfach ist das“
#3   Theologulus   20:51:56 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Warum nur – warum …
… schmeißt der Schreiberling wieder mit Vokabeln wie Laien-Bischof um sich? Dabei ist der Fall doch so parallel zu dem vor seiner Haustüre (die senkrechten Striche || heißen – streng mathematisch – „ist parallel zu“):
Bischöfe trennen sich von Rom || Bischof leugnet Konzil
=> schismatische „Kirche“ || schismatischer Fanclub
„Bischöfe“ weihen Bischöfe und Priester || Bischof weiht …
=> schismatische gruppe wächst || dito
Rom reicht Engländern die Hand || Rom reicht Levebfristen die Hand
Die einen kehren voll Freude heim, die anderen zieren sich wie eine alte Tunte.
SO einfach ist das.
Wer im Glashaus sitzt … jaja.
Redaktion benachrichtigen Warum der Abfall-Priester von Hammelburg ein Versager ist
#59   Theologulus   22:35:45 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ Biene Maja
Entschuldigen Sie bitte … die letzten Beiträge wurden verfasst, während ich an meinem Sermo getippt habe. Somit habe ich ihre Aussage zu ihrer Krankheit überlesen müssen. Falls ich sie irgendwie getroffen haben sollte, bitte ich das zu verzeihen!
Redaktion benachrichtigen Warum der Abfall-Priester von Hammelburg ein Versager ist
#55   Theologulus   22:29:39 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ Biene Maja
Liebe Maja,
um ihren Zölibat geht es hier nicht. Davor hat, denke ich, jeder einen hl Respekt. Sie haben sich ihre Lebensform frei gewählt und vermögen sie auch einzuhalten. Die Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Hammelburger Pfarrer verbindet, ist aber doch vielmehr, ob nicht das Priesteramt eine viel zu notwendige und hl Institution ist, um sie nur unverh Jünglingen vorzubehalten. Es geht also um die Ausschließlichkeit.
Die Berufungen sind doch vielfältig und es ist partout nicht einzusehen, warum das Heilige immer vom Sexuellen abgekoppelt wird in unserer Kirche. Das allfällige Gegenargument, dass das Sexuelle den Menschen hindere, zu Gott zu kommen, stammt von dem Augustinus, der alle Sinnlichkeiten des irdischen Daseins ad excessum genossen und dann radikal verworfen hat.
Warum halten wir uns nicht an Aristoteles und Thomas von Aquin: Die mesótäs, der Mittelweg, soll zu einem habitus, einem Überwurf / Gewand werden, mit dem ich im Sinne Christi durchs Leben und in die Seligkeit gelange. Orth und kath Ostkirchen beherzigen das seit „Jahrtausenden“ und fahren gut damit – und das, ohne den Aquinaten zu rezipieren.
Wenn das Sexuelle nicht gut wäre, hätte Gott uns eine andere, lustlose Form der Fortpflanzung beschert. Es ist aber nur dann gut, wenn wir verantwortungsvoll damit umgehen und nicht über die Stränge schlagen. Das würde ich von jedem Ehepartner und erst recht von jedem Priester verlangen. Dann wird das Heilige weder beschmutzt noch tangiert!
Herzlichst!
Redaktion benachrichtigen Anglikanische Konvertiten bekommen eine Personalprälatur
#37   Theologulus   21:10:28 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ DJM
Wenns amal an echtn Blick ind’ Heilige Schrift werfn tätn, dann stánd da „großer Fisch“, aber niad „Wal“. A bisserl Hebräisch sollt ma scho kinna, niad bloß lateinische Texerln zwischn Tridentinum und erschtm Vatikanum. Prost beinand.
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#22   Theologulus   17:38:44 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Klärung?
Wenn ich Ihre / Eure sehr kenntnisreichen Ausführungen richtig verstehe, was die Weihe bzw. die Hl. Eucharistie und deren Gültigkeit / Wirksamkeit angeht, handelt es sich um die alten Fragen nach opus oerantis und opus operatum. Ich bitte um Korrektur, falls ich ganz daneben liege.
Scio quod nescio.
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#2   Theologulus   12:16:25 | Montag, 19. Oktober 2009
Es geht auch anders
Hier kath.net/detail.php?id=23473 findet man eine vordenkerische und -kämpferische Art, der katholischen Kirche in Deutschland ein Feuerlein unterm Hintern zu entfachen. Dann würden sich sog. Amtsträger, ob Bischöfe, Domkapitulare, Spirituale oder sonstige Verwaltungspriester einmal in die harte Welt der Seelsorge hinausbegeben, die Verwaltung gelernten Fachkräften überlassen und ihrer Berufung gemäß glaubwürdig sein müssen. Wär das schön.
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#45   Theologulus   12:08:24 | Montag, 19. Oktober 2009
Eine Frage des Bezugspunktes?
Die ganze Zeit über rätsle ich, warum kreuz.net so schlecht auf die vorgebliche balkanesische Marienerscheinung oder – zwar weniger heftig, aber immerhin – das polnische Eucharistiewunder zu sprechen ist. Man mag von beidem halten, was man will, und sollte besser sich mit biblischen Wundern und deren Aussageintention und Deutung beschäftigen; aber eins gibt mir zu denken: Hätten sich ähnliche Begebenheiten auch nur in der Nähe einer Piusbruder-Kapelle abgespielt, müssten wir uns die Ohren zukleistern und würden das Triumphgeheule der schismatischen Wölfe (oder zumindest der Schreiberlinge hier) immer noch und trotzdem hören. Landläufig nennt man das diskreditieren der Freude eines Gegners ganz einfach NEID. Schade.
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#59   Theologulus   18:36:18 | Samstag, 17. Oktober 2009
@ Heggi, den HochwürdigstenPapaAbt usw.
Ich bitte mal zu überdenken, dass
1. der Pflichtzölibat erst nach den Tridentinum justiziabel – wenn auch zugegeben lange vorger gewünscht – war.
2. die Priesterehe in den orthodoxen Gemeinschaften sehr wohl funktioniert, mit denen wir übrigens bereits Sakramentengemeinschaft pflegen.
3. die Priesterehe dort wohl auch deswegen funktioniert, weil der Pfarrer nur zum Teil von Pfründen lebt und nebenbei oft noch Schlosser, Bauer, Schreiner o.Ä. ist. Das erdet in jeder Hinsicht. (s. Griechenland). Nur die Bischöfe leben zölobatär, weil sie vorher eh schon Mönche waren.
4. es in unserer Heiligen Mutter Kirche, genauerhin der katholischen, bereits die Priesterehe gibt. Wer sich katholisch nennt, kann das schon rein rechtlich nicht nur auf den römischen Aspekt beschränken, der vom CIC abgedeckt wird. Werfen wir doch mal einen Blick auf die mit Rom unierten Ostkirchen, egal ob Ukrainer, Armenier oder diverse indische Kommunitäten mit starkem Eigenrecht. Da klapps ja auch – und von Scheidungsraten ist mir dort nicht bekannt.
Ein bisserl mehr Offenheit und Wissensdrang verhindert manchmal, die Flammen zu hoch lodern zu lassen.
Mit ehrlichen christkatholischen Grüßen an alle!
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#25   Theologulus   17:17:57 | Freitag, 16. Oktober 2009
@ Hans im Glück
Da kenn ich noch einen: Lehrer wissen vormittags alles und nachmittags alles besser *gröl*
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#15   Theologulus   15:26:26 | Freitag, 16. Oktober 2009
Über die Köpfe hinweg …
… ist aber viel einfacher, da muss sich nämlich der Predigtverfasserling bzw. Predigtvorlagenverwurschter nämlich nur eine Stunde pro Woche auf den gut dotierten Hintern setzen und schlaue, im Studium aufgeschnappte Aphorismen kolportieren. Ein echtes Kerygmasieht anders aus, das bedarf der Anstrengung und des persönlichen Einsatzes, kurz: der Glaubwürdigkeit. Bei einem indischen Kaplan habe ich das mal erleben dürfen, nicht aber bei seinem Stadtpfarrer.
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#10   Theologulus   14:09:05 | Freitag, 16. Oktober 2009
Unsachlich = populär
Warum also benennt man die Seite nicht in kreuz-BILD-net um? Immerhin sind Extremisten so weit voneinander entfernt, dass sie sich mit dem Rücken wieder treffen :-)
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#2   Theologulus   13:50:44 | Freitag, 16. Oktober 2009
Häme und Selbstgerechtigkeit
Wer vorgibt, streng nach den Regeln der Heiligen Mutter Kirche und der Heiligen Schrift zu denken, zu reden und zu handeln, dem sollte der Begriff Barmherzigkeit schon mal untergekommen sein. Schade, dass die Redaktion selten über die Lektüre von 1/2 Makk und den dortigen Kampfaufrufen hinauszukommen scheint.
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