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#42 Theologulus 19:37:54 | Dienstag, 27. April 2010
@ Borromäus Wer sich nach einem der eifrigsten Verfechter der nachtridentinischen Gegenreformation benennt,
sollte doch wohl eindeutig katholischere, christ-katholischere Standpunkte einnehmen. Nur weil der Schocki
im Ethikrat sitzt und dort durchaus akzeptable Positionen vertritt, muss das lange noch nicht heißen,
dass er auch in anderen moraltheologischen Handlungsfeldern präzise und fehlerlos urteilt. Wenn sich
sich der in unserem Lande grassierenden Expertenhörigkeit zeitigen lassen wollen – bitte. Aber anderen
die Fähigkeit zum Differenziern abzusprechen und selbst nicht des Unterscheidens mächtig zu sein, ist
beinahe dreist. Schockenhoff muss auf dem Gebiet Homosexualität fehlen und irren, weil er diesbezüglich
nicht anders kann. Das hat mit seiner sonstigen Kompetenz nichts zu tun.
#35 Theologulus 19:14:08 | Dienstag, 27. April 2010
Prof. Schockenfoff … … könnte solche Aussagen nicht treffen, [zensuriert] und damit der Wunsch die
Mutter des Un-Denkens wäre. Aber tatsächlich ist unsere Kirche in Deutschland (!) so krank, dass dieser
Herr vor Jahren bereits als episkopabel galt; die Einladungskarten waren schon gedruckt. Tragisch ist
auch, dass der Herr Brotfressor (wes Brot ich ess, des Lied ich sing!) als Mitglied der Ethikkommission
des Deutschen Bundestages – er gilt als Experte für Bioethik – die Öffentlichkeit ungleich mehr erreicht
als jeder andere. Der Mob kann sich also zufrieden die Hände reiben und die ach so lieben, liberalen
und relativistischen Weichei*r in der Kirche hochjubeln. Wehe uns, wenn wir nicht widersprechen!
#23 Theologulus 17:30:47 | Freitag, 4. Dezember 2009
eigerhar Ich frage mich, wie alt der werte Mitschreiberling, also Sie, denn eigentlich ist, wenn er bei
einem Greis (schönes altes, leider vermehrt ungebräuchliches und wegge68ertes Wort) studiert und gleichzeitig
nach eigenem Bekunden keine Steuern gezahlt hat; gleichzeitig reist er durch Brasilien und unternimmt
merkwürdige Ausflüge in religions- und staatspolitische Untiefen … Fragen über Fragen
#54 Theologulus 17:53:41 | Montag, 30. November 2009
Der „Artikel“ arbeitet nach der landläufigen Küchenlogik: (A) Herr K hat zwei Ohren. (B) Jeder Esel
hat zwei Ohren. (C) Ergo ist Herr K ein Esel. Gut, dass Dummheit nicht wehtut und Ignoranz nicht schreien
macht.
#25 Theologulus 15:55:57 | Sonntag, 29. November 2009
Hier wird immer so getan, als ob sich die katholische Kirche nur aus der römischen Sparte rekrutieren
würde, in der seit alten Zeiten die Priester glattrasiert, kurzgeschoren mit Tonsur und zölibatär waren.
Was aber ist mit den Priestern, die ihre langen Haare zum Dutt binden, Bärte tragen und seit alten Zeiten
verheiratet sind? Bei denen nur die Bischöfe, weil sie aus dem Mönchsstand kommen, den Zölibat kennen?
UND die mit ROM UNIERT sind? Sind das – so wie die „einbürgerungswilligen“ Anglikaner – dann Katholiken
zweiter Klasse? Rom macht das richtig, was hier kaum einer wahr haben will: Es selbst ist der umbilicus
mundi, nicht ihr, und Weltkirche zentriert sich in Rom, nicht im kläglich spirituell absaufenden „Abendland“
#62 Theologulus 17:25:24 | Donnerstag, 26. November 2009
Beim nächsten Einkauf achten wir einfach mal auf dieses Zeichen www.halalcontrol.de/…ix/halalzertlogo.gif –
wenn man es zu selten antrifft, ist die ganze Aufregung noch weniger als nichts wert. (Vorsicht: logischer
Fehler )
#19 Theologulus 16:37:55 | Mittwoch, 25. November 2009
Die Türken und Kurden, die ich persönlich kenne ( und das sind ein gutes Dutzend), sind alle gegen einen
EU-Beitritt der Türkei. Warum? Sie fürchten um ihre „osmanische“ und islamische Identität. Im Gegensatz
zu uns Deutschen haben sie das wenigstens noch.
#54 Theologulus 18:22:10 | Dienstag, 24. November 2009
Als sinnvoll würde ich einen Gegenbesuch schon erachten, da bei uns die meisten nichtchristlichen Religionshäuptlinge
keine „Ureinwohner“ sind. Insofern schadet es ihnen nicht, unsere Kultur, unseren Glauben, unsere Religion
und den einzig wahren Gott kennen zu lernen. Nur haben sie – warum auch immer – Angst und Scheu, sich
mit „Unheiligem“ zu „besudeln“. Oder ist das der Leibhaftige, der sie ausbremst? o^/ Jedenfalls würde
ich von Immigranten schon erwarten, dass sie sich mit hiesigen Gegebenheiten zumindest konfrontieren und
nicht nur im Ghetto ihr eigenes ungugtes Süppchen kochen. Unwissenheit ist der Gewalt Anfang.
#47 Theologulus 17:55:40 | Dienstag, 24. November 2009
Seltsam finde ich es nur, dass in keiner Zeitung, keinem elektronischen Medium, in keiner noch so kleinen
Postille darüber berichtet wurde, dass ein Hindu-, Shinto- oder Sonstwas-„Priester“, ein Derwisch, ein
Imam, ein buddhistischer „Mönch“ oder wer auch immer ein katholisches Gotteshaus betreten hätte (außer
in Assisi, aber das war PR) oder sich gar mit Weihwasser bekreuzigt hätte. Nur unsere Pflunzen machen
sich ständig zu Deppen. In meiner Pfarrei wird man zum „Tag der Moschee“ eingeladen, alles strömt hin
(Multikulti-Freide-Freude-Eierkuchen-Toleranz-Integrations-LMAA-Schmarrn) – der islamische Vorbeter lehnt
aber höflich-bestimmt jede Gegeneinladung in unser Gotteshaus ab. Man möge mich eines Besseren belehren.
#27 Theologulus 20:20:15 | Sonntag, 22. November 2009
@ Kraut und Shalom Kraut: Na san ma ichandwäi Nachboan. Wäi kummt na da anda Lalle aaf Ainring? Is a
ebba scho amol durchghuscht, der Strítze? Shalom: Ich bin immer ehrlich zu mir selbst und im Rahemn
des christlichen Ethos auch zu meinen Nächsten. Und zum Glück bin ich IHNEN keine Rechenschaft schuldig.
Das ginge zudem gegen meinen Humor.
#22 Theologulus 20:11:15 | Sonntag, 22. November 2009
Ainring liegt in Oberbayern – dem Fragepartikel „wäi“ muss man aber entnehmen, dass der Herr Kraut zumindest
norbairischer Abstammung sein dürfte, genauerhin nördlich von Regensburg.
#14 Theologulus 19:48:11 | Sonntag, 22. November 2009
Sollte das nicht unser aller Ziel sein: Heilige zu werden? Uns zu heiligen, weil es der Auftrag Gottes
an uns ist? Wer das nicht ernst nimmt, ist a) kein Christ und b) ein armer Tropf.
#10 Theologulus 19:41:12 | Sonntag, 22. November 2009
Zweckpessimisten und Alleszerreder Unser (= der eine) Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade. Die
Heilige Schrift ist voll von Geschichten, in denen dier größten Bazis zu den größten Heiligen „mutieren“ –
durch Gottes Hilfe und Kraft ihrer gottgewirkten Einsicht: Jakob betrügt Esau, später ist er einer der
drei Stammväter, Jona flieht vor Gottes Anruf und wird trotzdem zum Propheten, aus dem Christenverfolger
Saulus wird der größte Völkermissionar überhaupt, Petrus, der Christusverräter, wird zum Eckstein
der Kirche. Das sind nur die prominentesten Beispiele aus der Schrift; sie lassen sich bei den Heiligen
fast beliebig fortsetzen.
#3 Theologulus 18:05:10 | Sonntag, 22. November 2009
Wer sich auch nur mal fünf Minuten Zeit genommen hätte, die vita Sancti Agustini zu studieren, der hätte
schnell erfahren können, dass diesem Heiligen nichts Menschliches fremd war. Ignorantin! (michi-máre)
#10 Theologulus 20:43:24 | Dienstag, 17. November 2009
Schmierfink … … und Häretiker, der Schreiberling dieses Textes! Um dieses Zeichen richtig zu verstehen,
ist das tägliche Gebet unerlässlich – und zwar unter Aufsicht eines Autorisierten. Erst dann öffnen
sich die Pforten der Wahrnehmung. Im ERSTEN Vatikanum, als das Konzil, das dieser Hirnfurz noch miterlebt
haben dürfte und über das er gedanklich sich nie hinausbewegt hat, steht, dass Gott aus dem Verstande
heraus erkannt werden kann. Von einer klerikalen Aufsichtsperson, am besten in Form eines Pfaffen mit
ranzigem Katechismus, steht dort kein Wort!! Das ist es, was die Pius***** wollen: AUFSICHT, KONTROLLE,
MACHT. Wenn es anders wäre, hätten sie sich längst demütig vor dem Heiligen Vater in den Staub geworfen!
Pfui! Mei, kánnt i schbeim …
#10 Theologulus 15:55:31 | Samstag, 14. November 2009
Ist es nicht … … frappierend, dass alle religiösen Spinner und sonstige Wirrgeister dadurch auszeichnen,
dass sie Texte partout nicht formatieren können? Auf kirchenlehre.com (von Lingen oben genannt) wimmelt
es nur so von fettgedruckten, kursiven und unterstrichenenen, fettgedruckten, unterstrichenen und kursiven,
kursiven, fettgedruckten und unterstrichenen, kursiven, unterstrichenen und fettgedruckten, unterstrichenen,
kursiven und fettgedruckten sowie unterstrichenen, fettgedruckten und kursiven Zeichenfolgen, wahlweise
auch nur in echten Paarungen auftretend, was die Übersichtlichkeit und Gewichtigkeit der Texte außerordentlich
erhöht – man sieht eben sofort, was wichtig und was nicht! Und sieht die Seite nicht ganz ähnlich dem
Fundigeschmiere aus, das ein gewisser defendor hier immer wieder zum Besten gibt? Na sowas …
#37 Theologulus 19:56:47 | Samstag, 7. November 2009
Viel eher … … als die Frage nach den Schwertern, dem gesunden Trotz der Italiener oder Ähnlichem
beschäftigt mich die Frage, was die Überschrift des „Artikels“ aussagen soll: Eine Mahnung? Von denen
werden wir noch viel Schlechtes hören. Eine Drohung? Wartet, bis wir Euch in die Finger bekommen! / Die
Rache des Herrn ist Euch gewiss! Ich vermute eher Letzteres – und das entspricht dem Tenor der ganzen
Seite hier. Sollten wir nicht auch – und davon ist in dem Text natürlich keine Rede – für die armen
verirrten Spießgesell/inn/en beten?
#35 Theologulus 19:39:35 | Samstag, 7. November 2009
@ Fragender Die Machtfrage wird zur Zeit mit dem Kreuz geführt, aber eben nicht von christlicher, sondern
von atheistischer Seite (oder wie auch immer; jedenfalls von antichristlicher Seite). Und es geht den
Italienern mit dem Aufhängen von Kreuzen nur darum Zeichen zu setzen á la „He, mia san fei aa no do!“
#20 Theologulus 18:54:17 | Samstag, 7. November 2009
@ Fragender Nein, kann es wahrscheinlich nicht. Sie sehen ja, Druck erzeugt Gegendruck – die Italiener
machens vor und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht ähnlich reagieren würde. Aber bei dem Urteil
geht es wohl eher um die Machtfrage „Was kann die Justiz, wo ist die Schmerzgrenze der doofen Christen?“
Und deswegen, meine ich, sollten wir uns das nicht bieten lassen.
#16 Theologulus 18:51:09 | Samstag, 7. November 2009
DJM / Herodias / Paulaner DJM Mit Haken an Kreuzen hab ichs garnicht. Aber ich sehe ebenso überhaupt
kein Problem, wenn christliche Kreuze an Wänden hängen. Herodias Schön, dass hier mal einer Hebräisch
kann, auch wenn das Shwa mobile arg klein geraten ist … :)3 Paulaner Sie haben sich schon öfter durch
so weise, argumentativ starke, intelligente, einfühlsame, menschenfreundliche etc. Beiträge hervorgetan,
dass ich beschlossen habe, es mit Ihrem Bierfassniveau nicht aufnehem zu wollen.
#10 Theologulus 18:40:04 | Samstag, 7. November 2009
@ Fragender Wahrscheinlich ist es die falsche Frage, die Sie stellen. Es geht bei der Kritik des EU-Urteils
nicht um die Vermehrung des christlichen Glaubens, sondern um eine unumsichtige, ja sogar provozierende
Vorgehensweise, letztlich sogar um den Versuch den Glauben durch das Abnehmen der Kreuze zu vermindern.
Lesen Sie bitte hier kath.net/detail.php?id=24466 nach, das dürfte für Klarheit sorgen. Im Übrigen
gebe ich Ihnen recht: Nur dadurch, dass Kreuze herumhängen, findet wohl kaum einer zum Glauben.
#5 Theologulus 18:15:48 | Samstag, 7. November 2009
Nachgedacht Was hat die Türkei mit Menschenrechten zu tun? Was hat die Türkei mit Europa zu tun? Was
hat eine Türkin also an diesem Gerichtshof verloren?
#13 Theologulus 16:02:33 | Samstag, 7. November 2009
CIC/1917 Hallo, hallo … schon mal nachgeschaut, auf welchem theoretischen Unterbau dieser Schismatiker
seine unmenschlichen Thesen aufbaut? Das katholische Rechtsbuch von 1917 ist längst überholt und vom
Codex Iuris Canonici von 1983 abgelöst worden, und zwar durch die höchstoffizielle lehramtliche Promulgation!
Der „Pater“, der in der Heiligen katholischen Kirche nicht mal ein Weihwasserbecken als Mesner ausleeren
dürfte, kommt sanft übers Hintertürchen und findet Zustimmung, wo ihm ein klares STOP entgegenhallen
muss. Er spielt sich zum Retter des Christentums auf und lehnt die Päpste seit dem letzten Pius ab, vom
letzten Konzil hat er noch nie was gehört. Auf den Müllhaufen der Geschichte mit seinen Ausführungen.
Und ihm wünsche ich die Gnade der Erkenntnis, der Weisheit, usw…!
#229 Theologulus 15:50:56 | Samstag, 7. November 2009
Abschließend: 12 Thesen für das Kreuz im öffentl. Raum (kath.net/detail.php?id=24466) Das Recht auf
Rel.freiheit kann nur seine Ausübung bedeuten – nicht die Freiheit von Konfrontation. Sinn der Rel.freiheit
ist es nicht, eine Gesellschaft zu schaffen, die rel.frei ist. Kreuze zu demontieren ist eine Verletzung
auf derselben Ebene, wie es das Anbringen des Kreuzes für die Atheisten ist. Die leere weiße Wand ist
auch eine ideolog. Aussage – vor allem dann, wenn sie vorher jahrhundertlang nicht leer war. Ein „wertneutraler“
Staat ist eine Fiktion, die oft propagandist. benützt wird. Ein angebliches Recht, nicht mit rel. Inhalten
konfrontiert zu werden, kann also nicht stärker sein als das Recht zur freien Rel.ausübung. Die Staaten,
welche Europ. Menschenrechtskonvention unterzeichnet haben, verstanden unter dem „Recht auf Rel.freiheit“
mit Sicherheit nicht eine „Freiheit von Religion“. Juristen sprechen von der „slippery slope“: Wehret
den Anfängen! Heute sind von dem Bildersturm Institutionen betroffen, morgen das Halsketterl außerhalb
meiner Wohnung! Statt rel. Intoleranz zu bekämpfen, wird die Religion in Form ihrer Symbole bekämpft.
Man kann nicht polit. Probleme bekämpfen, indem man die Religion bekämpft. Antirel. Fundamentalismus
macht sich zum Komplizen rel. Fundamentalismen indem er sie durch Intoleranz provoziert. Das Christentum
drängt seiner Natur gemäß nach außen – es kann sich niemals als Privatsache abtun oder ins Ghetto
sperren lassen! Die betroffene Bevölkerung …
#220 Theologulus 13:46:22 | Samstag, 7. November 2009
@ matthäus drei Ein Theologe ist nicht eo ipso ein „Pfaffe“, vulgär für Priester, aber zumindest mit
der Verkleinerungsform haben Sie recht. Wo i recht hob: Aaf sowos wäi Sie kimma gern vazichtn – des Schpricherl
hams wahrscheinli no im Ohr. Wer se niad aaffiaht, wäi se’s ghärt, kon gern gäih. So ebbadn soll ma
niad aafhaltn. Mia läin an jedn gäih, ders bei uns niad aashalt. Dankschen.
#214 Theologulus 13:12:14 | Samstag, 7. November 2009
@ Matthäus drei Granteln ist keine Folklore. Folklore ist das, was auf touristischen Gaudiveranstaltungen
den Amis, Japsen und Saupreissn zum Delektieren geboten wird, gegen gutes Geld und gschwollne Schädel,
weils unser Bier niad vatrogn. Granteln ist dagegen eine Notwendigkeit, ein Lebensgefühl. Im übrigen
treffen Sie damit nicht den Sachverhalt. Aber Sie wollten ja nur was gegen die bayern loswerden. Von mir
aus. (DAS ist liberalitas Bavariae: Rutsch ma halt an Buckl nunter.) Habedehre!
#39 Theologulus 11:26:57 | Samstag, 7. November 2009
@ Lycobates Paul VI. war kein legitimer Papst? Ich stehe nicht so tief in Ihrer Argumentationsweise, als
dass ich das nachvollziehen könnte. Unregelmäßigkeiten während des Konklave sind mir jedenfalls nicht
bekannt. Sie klären das bestimmt auf? Danke!
#195 Theologulus 11:12:42 | Samstag, 7. November 2009
Nach meiner Erfahrung … … sind es oft die „Zuagroastn“ (gut bairisch für „Zugereiste“, von auswärts
Zugezogene), die solchen Ärger verursachen.Die Klägerin in Italien ist eine Finnin, die in einem katholischen
Land Ärger macht. Hier in meiner schönen bairischen Heimat sind es Städter, die erst dem Bauerngockel
das Krähen und dann den Kirchenglocken das Läuten verbeiten wollen und – wie schon geschehen – damit
auch noch durchkommen. Die meisten dieser Prozesshanseln sind Nichtbayern, die mit den hiesigen Sitten
und Gebräuchen nicht klar kommen und unter missbräuchlicher Berufung auf irgendwelche „Rechte“ ihre
Minderheitenmeinung der stillschweigend wütenden, seit Jahrhunderten ansässigen Bevölkerungsmehrheit
überstülpen. Gedeckt wird das durch ein völlig abstruses System, das gerade in Glaubens- und Sittenfragen
unter dem Deckmäntelchen „des Rechts“ nicht nur kein Feingefühl und keinen gesunden Menschenverstand
besitzt, sondern zunehmend gegen Anstand, Moral, Sitten und Kirche agiert. Jedes normale Volk und Land
außerhalb Deutschlands und Österreichs erwartet, dass man sich seinen Bräuchen anpasst. Nur wir sind
in die Multikulti-alles-ist-erlaubt-und-die-armen-Minderheiten-haben-immer-Recht-Falle getappt, aus der
wir uns nicht mehr befreien können. Im Königreich Bayern (Bestand bis 1919) war es Gesetz, dass ein
Einbürgerungswilliger in einer Stadt erst fünf Jahre (!) sich bewähren musste, bevor er das volle Bürgerrecht
erhielt! Das war gut und recht (!) so. Viva Italia! Vivat ziviler Ungehorsam!
#35 Theologulus 16:34:09 | Freitag, 6. November 2009
@ Lycobates Vielen Dank für Ihre Ausführungen – und wenigstens gehören Sie hier zu der verschwindenden
Minderheit, die sich a) artikulieren kann, b) sachlich argumentieren und c) mit einschlägiger, wohltuender
Kompetenz gesegnet sind. Wenn ich Ihre Argumentation mit der von Clarissa (5.11., 19:10 Uhr) vergleiche,
dann ergibt sich für mich kein Widerspruch. Insofern wäre Bugninis Intention zwar vorhanden, aber der
Wirksamkeit des Sakraments nicht entgegenstehend. Nach meinem Dafürhalten „wagte“ er gottlob den letzten
Schritt zu einer Lutherisierung nicht vollends. – Gleichwohl muss man Ihnen Recht geben, wenn Sie die
Akzentuierung auf den Aquinaten einfordern; immerhin ist dies auch und gerade durch das II. Vaticanum
gedeckt. Was mich an den NOM-Messen (auf deutsch) stört, ist, dass das vom Messbuch, den kasualen Erfordernissen
oder schlicht der Hingabe an das Wesentliche Bedingte schlicht in der Praxis nicht eingehalten wird und
einem Larifari-Gehampel Platz gemacht hat, meist sogar ohne roten Faden. Ich finde den NOM nicht ungerechtfertigt
und theologisch nicht für falsch, wenn er denn tatsächlich Ernst genommen würde. Jedenfalls danke nochmals,
ich lerne gern dazu.
#30 Theologulus 21:41:09 | Donnerstag, 5. November 2009
Schön langsam … … glaub ich, dass die werte Allerklarste vom (klaren?) Rhein gar niad so weit weg
von mir ist (nicht auf km bezogen), obwohl sie mit ihren Belegstellen aus dem Enchiridion symbolorum doch
wieder recht tüpferlt ist Schöne Grüße!
#26 Theologulus 18:14:01 | Donnerstag, 5. November 2009
Lycobates Ist es nicht vielmehr so, dass durch die Verschiebung des mysterium fidei bei den Gläubigen
der Eindruck entstehen kann / konnte / entstanden ist, dass die folgende Akklamation (Deinen Tod, o Herr,
verkünden wir …) erst das sacramentum bewirkt? Bestimmt ist das ein grober handwerklicher Fehler, der
in vielen Pfarreien hierorts auch durch die Gestik des Priesters unterstrichen wird, der sich beim „Geheimnis
des Glaubens“ bewusst mit ausgebreiteten Armen den Gläubigen zuwendet – ob aus Unwissenheit oder Absicht,
das sei dahingestellt. Aber ändert die unselige Verschiebung und der resultierende Eindruck bereits die
Wirksamkeit und Tatsächlichkeit? Ich frage ernsthaft: Ist die Wirksamkeit so eng an einen missverständlichen
Sinn gekoppelt?
#21 Theologulus 17:41:23 | Donnerstag, 5. November 2009
Wittgenstein hätte Anführungszeichen verwendet, in der Tat. Er hätte aber gewissiglich einer bewussten
Irreführung vorgebeugt, indem er wenigstens ein frei nach vorangestellt hätte.
#19 Theologulus 17:29:43 | Donnerstag, 5. November 2009
@ Clarissa Wenn Sie schon kontextentfremdet aus Wittgensteins Tractatus zitieren, dann bitte richtig (Sonst
legen Sie ja vordergründig auch Wert auf „wissenschaftliche“ Lauterheit): „Wovon man nicht sprechen kann,
darüber muss man schweigen.“ Und Wittgenstein meint damit nicht einen Allerweltssinn in Ihrer couleur,
sondern das Ergebnis einer sprachphilosophischen Abhandlung, die sich mit der Unmöglichkeitvon Alltagssprache
befasst.
#47 Theologulus 16:58:58 | Mittwoch, 4. November 2009
Kilo Hack Wenn Sie schon in fremden Wassern fischen, dann geben Sie wenigstens an, dass der Liedtext vom
alten linken Bazi und Gutmenschen Konstantin Wecker stammt (Spitzname: Koksi). Manches, was er gelallt /
gesungen hat, ist ja ned schlecht, aber er bläst immer ins gleiche Loch.
#25 Theologulus 16:08:09 | Mittwoch, 4. November 2009
Klagewelle Der im Text zitierte Prälat hat vollkommen recht: Mit diesem schauerlichen, weil unnötigem
Gesetz wird Europa von einer Klagewelle überrollt werden, die ihresgleich sucht. Müssen wir dann die
Kreuze von den Kirchturmspitzen entfernen und die Halbmonde von den Moscheen? Wird sich dann eine Frau
das katholische Priesteramt erklagen können? Dürfen europäische Staaten mit einem Kreuz in der Flagge
(GB, Skandinavien …) diese Fahne weiterhin führen? Muss ich meinen Ketterlanhänger in Form eines Kreuzes
verbergen und dürfen sich Modedesigner noch des christlichen Zeichens bedienen? Darf ich meinen gestalteten
Garten noch mit Kunstwerken ausstatten, ohne dass ein Schwachkopf sich daran Anstoß mimmt? Fragen über
Fragen, die wahrscheinlich die eurokratischen Sesselfurzer nicht in vollem Umfang bedacht haben.
#40 Theologulus 20:27:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Grenzgängerchen Sie wären also gerne Bischof? Respekt. Oder sind es? Noch mehr Respekt. Ich bin weit
davon entfernt, Bischöfe oder „Anwärter“ aufs Amt zu diskreditieren, aber ich habe leider Innenansichten
unserer Heiligen Mutter Kirche kennen gelernt, die mich immer wieder zwischen Grinsen und Tränen hin
und her reißen.
#38 Theologulus 20:18:57 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
adlimina Richtig, can. 378 CIC/1983: 3° annos natus saltem triginta quinque, 5° laureea doctoris vel
saltem licentia … vel saltem in iisdem diciplinis vere peritus. Da hams in der Vorlesung aber sauber
auf’passt *g* Was mir eher zu denken gibt: 2° bona existimatione gaudens. Da hats der Heilige Geist ned
allzu leicht mit seiner Beurteilung, wenn die künftigen Exzellenzen vorher rumschwuchteln wie Sau *gg*
#30 Theologulus 18:43:33 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@ hieronymus333 Nein, „können tuts“ nicht „jeder“, schon rechtlich nicht. Mindestanforderungen sind:
Gültigund erlaubt geweihter kath. Priester, 40 Jahre alt und Doktor der Theologie. Ob man’s dadurch schon
kann, sei dahingestellt. Mancher ist Professor und kanns … naja…
#3 Theologulus 20:51:56 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Warum nur – warum … … schmeißt der Schreiberling wieder mit Vokabeln wie Laien-Bischof um sich? Dabei
ist der Fall doch so parallel zu dem vor seiner Haustüre (die senkrechten Striche || heißen – streng
mathematisch – „ist parallel zu“): Bischöfe trennen sich von Rom || Bischof leugnet Konzil => schismatische
„Kirche“ || schismatischer Fanclub „Bischöfe“ weihen Bischöfe und Priester || Bischof weiht … => schismatische
gruppe wächst || dito Rom reicht Engländern die Hand || Rom reicht Levebfristen die Hand Die einen kehren
voll Freude heim, die anderen zieren sich wie eine alte Tunte. SO einfach ist das. Wer im Glashaus sitzt …
jaja.
#59 Theologulus 22:35:45 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ Biene Maja Entschuldigen Sie bitte … die letzten Beiträge wurden verfasst, während ich an meinem
Sermo getippt habe. Somit habe ich ihre Aussage zu ihrer Krankheit überlesen müssen. Falls ich sie irgendwie
getroffen haben sollte, bitte ich das zu verzeihen!
#55 Theologulus 22:29:39 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ Biene Maja Liebe Maja, um ihren Zölibat geht es hier nicht. Davor hat, denke ich, jeder einen hl Respekt.
Sie haben sich ihre Lebensform frei gewählt und vermögen sie auch einzuhalten. Die Frage, die sich im
Zusammenhang mit dem Hammelburger Pfarrer verbindet, ist aber doch vielmehr, ob nicht das Priesteramt
eine viel zu notwendige und hl Institution ist, um sie nur unverh Jünglingen vorzubehalten. Es geht also
um die Ausschließlichkeit. Die Berufungen sind doch vielfältig und es ist partout nicht einzusehen,
warum das Heilige immer vom Sexuellen abgekoppelt wird in unserer Kirche. Das allfällige Gegenargument,
dass das Sexuelle den Menschen hindere, zu Gott zu kommen, stammt von dem Augustinus, der alle Sinnlichkeiten
des irdischen Daseins ad excessum genossen und dann radikal verworfen hat. Warum halten wir uns nicht
an Aristoteles und Thomas von Aquin: Die mesótäs, der Mittelweg, soll zu einem habitus, einem Überwurf /
Gewand werden, mit dem ich im Sinne Christi durchs Leben und in die Seligkeit gelange. Orth und kath Ostkirchen
beherzigen das seit „Jahrtausenden“ und fahren gut damit – und das, ohne den Aquinaten zu rezipieren.
Wenn das Sexuelle nicht gut wäre, hätte Gott uns eine andere, lustlose Form der Fortpflanzung beschert.
Es ist aber nur dann gut, wenn wir verantwortungsvoll damit umgehen und nicht über die Stränge schlagen.
Das würde ich von jedem Ehepartner und erst recht von jedem Priester verlangen. Dann wird das Heilige
weder beschmutzt noch tangiert! Herzlichst!
#37 Theologulus 21:10:28 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@ DJM Wenns amal an echtn Blick ind’ Heilige Schrift werfn tätn, dann stánd da „großer Fisch“, aber
niad „Wal“. A bisserl Hebräisch sollt ma scho kinna, niad bloß lateinische Texerln zwischn Tridentinum
und erschtm Vatikanum. Prost beinand.
#22 Theologulus 17:38:44 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Klärung? Wenn ich Ihre / Eure sehr kenntnisreichen Ausführungen richtig verstehe, was die Weihe bzw.
die Hl. Eucharistie und deren Gültigkeit / Wirksamkeit angeht, handelt es sich um die alten Fragen nach
opus oerantis und opus operatum. Ich bitte um Korrektur, falls ich ganz daneben liege. Scio quod nescio.
#2 Theologulus 12:16:25 | Montag, 19. Oktober 2009
Es geht auch anders Hier kath.net/detail.php?id=23473 findet man eine vordenkerische und -kämpferische
Art, der katholischen Kirche in Deutschland ein Feuerlein unterm Hintern zu entfachen. Dann würden sich
sog. Amtsträger, ob Bischöfe, Domkapitulare, Spirituale oder sonstige Verwaltungspriester einmal in
die harte Welt der Seelsorge hinausbegeben, die Verwaltung gelernten Fachkräften überlassen und ihrer
Berufung gemäß glaubwürdig sein müssen. Wär das schön.
#45 Theologulus 12:08:24 | Montag, 19. Oktober 2009
Eine Frage des Bezugspunktes? Die ganze Zeit über rätsle ich, warum kreuz.net so schlecht auf die vorgebliche
balkanesische Marienerscheinung oder – zwar weniger heftig, aber immerhin – das polnische Eucharistiewunder
zu sprechen ist. Man mag von beidem halten, was man will, und sollte besser sich mit biblischen Wundern
und deren Aussageintention und Deutung beschäftigen; aber eins gibt mir zu denken: Hätten sich ähnliche
Begebenheiten auch nur in der Nähe einer Piusbruder-Kapelle abgespielt, müssten wir uns die Ohren zukleistern
und würden das Triumphgeheule der schismatischen Wölfe (oder zumindest der Schreiberlinge hier) immer
noch und trotzdem hören. Landläufig nennt man das diskreditieren der Freude eines Gegners ganz einfach
NEID. Schade.
#59 Theologulus 18:36:18 | Samstag, 17. Oktober 2009
@ Heggi, den HochwürdigstenPapaAbt usw. Ich bitte mal zu überdenken, dass 1. der Pflichtzölibat erst
nach den Tridentinum justiziabel – wenn auch zugegeben lange vorger gewünscht – war. 2. die Priesterehe
in den orthodoxen Gemeinschaften sehr wohl funktioniert, mit denen wir übrigens bereits Sakramentengemeinschaft
pflegen. 3. die Priesterehe dort wohl auch deswegen funktioniert, weil der Pfarrer nur zum Teil von Pfründen
lebt und nebenbei oft noch Schlosser, Bauer, Schreiner o.Ä. ist. Das erdet in jeder Hinsicht. (s. Griechenland).
Nur die Bischöfe leben zölobatär, weil sie vorher eh schon Mönche waren. 4. es in unserer Heiligen
Mutter Kirche, genauerhin der katholischen, bereits die Priesterehe gibt. Wer sich katholisch nennt, kann
das schon rein rechtlich nicht nur auf den römischen Aspekt beschränken, der vom CIC abgedeckt wird.
Werfen wir doch mal einen Blick auf die mit Rom unierten Ostkirchen, egal ob Ukrainer, Armenier oder diverse
indische Kommunitäten mit starkem Eigenrecht. Da klapps ja auch – und von Scheidungsraten ist mir dort
nicht bekannt. Ein bisserl mehr Offenheit und Wissensdrang verhindert manchmal, die Flammen zu hoch lodern
zu lassen. Mit ehrlichen christkatholischen Grüßen an alle!
#15 Theologulus 15:26:26 | Freitag, 16. Oktober 2009
Über die Köpfe hinweg … … ist aber viel einfacher, da muss sich nämlich der Predigtverfasserling
bzw. Predigtvorlagenverwurschter nämlich nur eine Stunde pro Woche auf den gut dotierten Hintern setzen
und schlaue, im Studium aufgeschnappte Aphorismen kolportieren. Ein echtes Kerygmasieht anders aus, das
bedarf der Anstrengung und des persönlichen Einsatzes, kurz: der Glaubwürdigkeit. Bei einem indischen
Kaplan habe ich das mal erleben dürfen, nicht aber bei seinem Stadtpfarrer.
#10 Theologulus 14:09:05 | Freitag, 16. Oktober 2009
Unsachlich = populär Warum also benennt man die Seite nicht in kreuz-BILD-net um? Immerhin sind Extremisten
so weit voneinander entfernt, dass sie sich mit dem Rücken wieder treffen
#2 Theologulus 13:50:44 | Freitag, 16. Oktober 2009
Häme und Selbstgerechtigkeit Wer vorgibt, streng nach den Regeln der Heiligen Mutter Kirche und der Heiligen
Schrift zu denken, zu reden und zu handeln, dem sollte der Begriff Barmherzigkeit schon mal untergekommen
sein. Schade, dass die Redaktion selten über die Lektüre von 1/2 Makk und den dortigen Kampfaufrufen
hinauszukommen scheint.